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Kundenrezensionen

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am 24. September 2006
Wenn ich unter allen "Hänsel und Gretel"-Aufnahmen eine wählen müsste - es wäre diese. Sowohl Orchester, Dirigat als auch Sänger sind schlichtweg hinreißend. Sir Georg Solti ist damals ein ganz großer Wurf gelungen. Die Wiener Philharmoniker spielen mit warmem Ton, zärtlicher Hingabe und viel Temperament, absolut perfekt von der Tontechnik abgemischt, so dass jedem Instrument seine Bedeutung zukommt. Und die Abstimmung mit den Sängern ist ebenfalls hervorragend gelungen. Absolut delikat!
Und die Sängerbesetzung! Brigitte Fassbaender und Lucia Popp galten einst ja als ideales Octavian- und Sophie - Paar. Als Hänsel und Gretel gelingt ihnen eine ähnlich wundervolle Interpretation. Popps silbriger, frischer Sopran und Fassbaenders glutvoller, kerniger Mezzo bilden einen schönen Kontrast und harmonieren doch auf ganz besondere Weise, was zu besonders reizvoller Klangmischung in den Duetten führt. Die beiden agieren ohne besondere schauspielerisch-deklamatorische Mätzchen und wirken daher sehr natürlich.
Auch das Elternpaar ist vorzüglich, vor allem Walter Berrys Besenbinder. So wehmütig und beinahe melancholisch nach getaner Arbeit nähert sich kein anderer Vater mit den Rallalala-Rufen der heimeligen Hütte. Und so vorzüglich gesungen wie hier wird die Ballade von der steinalten Hexe auch selten. Julia Hamaris Mutter fällt dagegen ein klein wenig ab, meistert die Partie aber ebenfalls sehr gut.
Die kurzen Rollen des Sand- und Taumännchens sind mit Norma Burrowes und Edita Gruberova aufs luxuriöste besetzt.
Anny Schlemm gibt die Knusperhexe, und sie meistert ihren Part grandios. Anders als die phänomenale Christa Ludwig beschränkt sie sich vor allem aufs Singen, weniger aufs Kichern und Kreischen. Trotzdem ist ihre Hexe unglaublich böse und furchterregend. Sie wirkt schon allein durch ihre imposante Stimme autoritär, und wenn sie die Bruststimme einsetzt, geradezu grollend! Toll!
Zuletzt ist noch der Chor der Lebkuchenkinder zu nennen, die von den Wiener Sängerknaben mit erlesenem Klang und viel Kultur gesungen werden.
Um es zusammenzufassen: Unter den moderneren Aufnahmen bleibt diese für mich unerreicht (em ehesten vielleicht noch durch Colin Davis bei Philips). Als kleine Einschränkung könnte man höchstens geltend machen, dass diese Fassung nicht unbedingt als Kennenlernfassung für Kinder geeignet ist, dazu ist sie vielleicht zu opernhaft. Aber für Erwachsene - der herrlichste Freudenschmaus!
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am 26. Dezember 2010
und zwar Wagner der 'konservativen' Sorte. Da sind die Tempi teilweise so langsam genommen, daß die Melodienbögen 'zerbröseln', das Blech explodiert und trotz Wiener Philharmoniker stellt sich kein musikalischer Genuß ein. Schon die Overture kündigt an, was sich dann im Abendgebet und der Fantasie deutlich zeigt. Der Knusperwalzer gerät zum derben Ländler usw. Das ist überaus schade, denn die Besetzung ist in etwa das Beste, was aufgeboten werden konnte. Speziell die Kombination Popp-Faßbaender singt hinreißend und schönstimmig. Alle anderen komplettieren mehr als zufriedenstellend bis hin zu E. Grubeova als Taumännchen.- Der pure Luxus! Schade, Sir Georg Solti empfand die Partitur wohl deutscher, als sie wirklich ist. (Die Einspielung von 1971 unter K. Eichhorn ist deshalb deutlich vorzuziehen)
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am 3. April 2016
Diese Einspielung lockt mit klingenden Namen und der Kombination Wiener Philharmoniker unter Georg Solti. Leider klingt diese Aufnahme nicht nach Leichtigkeit und Märchenzauber, sondern nach Götterdämmerung. Das Orchester dominiert und setzt schmermütig-kraftvoll die Akzente. Die Sänger müssen sich sehr anstrengen, um überhaupt gehört zu werden, von Verständlichkeit gar nicht zu reden. Besonders Lucia Popp gibt "große Oper" und keine kindliche Gretel. Auch Walter Berry ist als Vater Besenbinder eine Enttäuschung (wenn man Fischer-Diskau in der Eichhorn-Einspielung als Vergleich heranzieht, wird dies erschreckend deutlich).
Also diese Einspielung ist für Opernliebhaber maßgeschneidert, die große Namen und effektvollen Orchester-Wumms mögen. Wer zauberhaften Klang mit rollendeckenen Stimmen und einer kindlichen Märchenwelt sucht, sollte unbedingt zu den Einspielungen von Kurt Eichhorn oder Colin Davis greifen!
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am 14. März 2016
Die langsamen Tempi sind meines Erachtens genau an den richtigen Stellen - bis auf die letzten Akkorde des Finales, dort hätte Solti bei aller Liebe zum märchenhaft Träumerischen das Orchester noch etwas anstacheln können. Trotzdem zählt diese Ausgabe dieser fantastischen Oper als beste, die ich je gehört habe! Für genauso große Liebhaber dieses Werkes sollte es eine Pflicht sein, diese Doppel-CD im Schrank stehen zu haben.
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am 16. Februar 2006
Der Dirigent nimmt das Tempo fast durchweg einen Tick langsamer. Dadurch kommen die Feinheiten der Musik viel mehr zur Geltung. Die sängerischen Leistungen sind ausgezeichnet - bis in die kleinste Rolle hinein.
Die Aufnahmequalität ist sehr gut!
Eine Anschaffung, die sich unbedingt lohnt!!
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am 22. Dezember 2014
Die Solti-Einspielung von Humperdincks romantischer Oper hat sowohl stimmlich als auch in der Orchesterleistung nach wie vor Referenzcharakter. Klang ebenfalls vollkommen zufriedenstellend, gute Edition.
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am 4. Juli 2014
Ich habe die CD erhalten und bin sehr zufrieden, ich verehre Frau Fassbender schon seit Jahren und es ist ein Genuß diese CD zu hören, .
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am 10. Januar 2013
eine seh gelungene Interpretation von Hänsel und Gretel. Besonders die Solos in Verbindung mit dem Orchester kommen sehr gut zur Geltung. Kaufempfehlung.
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am 8. Februar 2002
Eine qualitativ sehr gute Aufnahme, der Vater könnte spritziger sein. Leider ähneln sich Popps und Fassbänders Stimmen teilweise zu sehr, dadurch keine klare Differenzierung Bruder o. Schwester möglich. Für Leute, die musikalische Emotionen mögen weniger geeignet, aber sonst relativ solide Opernqualität.
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am 12. Januar 2010
Ich hatte diese CD gekauft, da mein Sohn Hänsel und Gretel im Kindergarten aufgeführt haben. Doch er kann leider mit dieser CD nichts anfangen, da es nur für Erwachsene geeignet ist. War wohl ein Fehlkauf von mir.
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