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Kundenrezensionen

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Diese Oper von Gaetano Donizetti zählt zu meinen "Donizetti favorites", hier in einer nicht mehr zu überbietenden Aufnahme mit Joan Sutherland und dem damals noch sehr jungen Luciano Pavarotti. Allerdings muss man wissen, dass diese Oper nur Fragment ist, und es sich bei dieser Aufnahme um eine Zusammenstellung mehrerer erhaltener Fassungen und Fragmente der MARIA STUARDA handelt. Das tut jedoch dem Hörgenuss keinen Abbruch!
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TOP 1000 REZENSENTam 9. Januar 2010
Gaetano Donizettis Maria Stuarda - nach Schillers Maria Stuart - ist ein musikalisch-dramatisches Meisterwerk. Hätte es nicht kurz nach der Uraufführung 1835 massive Probleme mit der Zensur gegeben, hätte die Oper sicherlich nicht bis 1958 auf ihre Wiederbelebung warten müssen:

Mit der Titelheldin und ihrer Gegenspielerin Elizabeth I. hat Donizetti zwei enorm vielschichtige Charaktere geschaffen, die auch musikalisch jede ihre eigene Sprache sprechen. Dasselbe gilt für die Nebenrollen. Dazu hat er es zusammen mit seinem Librettisten geschafft, die dramaturgische Geschlossenheit der Vorlage in die Oper herüber zu retten. Der dramatische Höhepunkt ist das Finale des 2. Aktes mit dem (fiktiven) einzigen Zusammentreffen der Königinnen im Park von Fotheringhay.

Diese 1975 entstandene Aufnahme lebt vor allem von der Leistung von Dame Joan Sutherland in der Titelrolle: Sie singt die Maria technisch virtuos, vor allem aber mit wahrhaft königlicher Ausstrahlung und - v. a. im Finale - berührender Resignation. Eine der schönsten Rollen dieser großartigen Sängerin.

Huguette Tourangeau ist auf Tonträgern leider stark unterrepräsentiert. Die kanadische Mezzo-Sopranistin mit ihrer sehr schönen, warmen und höhensicheren Stimme war z. B. eine der großen Carmen-Darstellerinnen ihrer Zeit. Für die Elizabeth klingt sie sehr jugendlich, nicht ganz aggressiv genug in der Parkszene. Die Koloraturen singt sie weniger selbstverständlich als etwa Agnes Baltsa. Die Unsicherheit der Königin, ihr Schwanken zwischen Liebe, Eifersucht und Gewissensbissen gelingen ihr jedoch sehr überzeugend.

Luciano Pavarotti ist ein ungewohnt männlicher, kraftvoller Leicester, kein Spielball zwischen zwei starken Frauen. Ein weiterer Trumpf der Aufnahme.

Auch die Nebendarsteller, Chor und Orchester lassen wenig Wünsche offen. Nicht ganz glücklich bin ich allerdings über die sehr langsamen Tempi des Dirigenten Richard Bonynge, z. B. im dramatischen zweiten Finale "Va, preparati, furente." Er nimmt den dramatischen Momenten der Oper damit viel von ihrer Wirkung.

Dies ist einer der Gründe, warum diese Aufnahme in meiner persönlichen Rangliste erst nach der sehr temperamentvollen Aufnahme unter Giuseppe Patané mit Edita Gruberova, Agnes Baltsa und Franzisco Araiza rangiert.
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am 21. November 2002
So gut kann Donizettis gesungen werden, wenn man die Leistungen von Joan Sutherland, Luciano Pavarotti und Huguette Tourangeau genauer betrachtet.
Joan Sutherland kann in dieser dramatischeren Koloraturpartie all ihre stimmlichen Reserven präsentieren. Selbverständlich meistert sie mühelos die anspruchsvollen Verzierungen und weiten Sprünge dieser Rolle.
Luciano Pavarotti singt mit jugendlicher Stimme und kann mit beeindruckenden vokalen Reserven auftrumpfen.
Huguette Tourangeau besitzt einen schönen, biegsamen Mezzosopran, der einen hörbaren Kontrast zu den anderen Stimmen setzt. Auch diese Partie der Elisabetta verlangt eine große Geläufigkeit in der Stimme.
Richard Bonynge vermag die Musik Donizettis zum Leben zu erwecken, ohne dabei allzu plakativ zu wirken.
Eine gelungene Einspielung!
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VINE-PRODUKTTESTERam 9. November 2010
Diese Oper kenne ich seit ihrer Ausgrabung mit Caballe 1965 New York, Sills 1973, Später Gencer usw.

Ich kenne sie in und auswendig - hörte sie regelmässig. Denke ich kann wohl mitreden, besitze wohl mit den Livemitschnitten etwa 30 Aufnahmen.

Die von mir an sonsten vergötterte Dame Joan hat leider sehr spät diese Einspielung gemacht, die auch wie ihre späte Bolena von Ihrem Mann, mit eigenen Kadenzen für sie aufgenommen wurde.

Vieles klingt da sehr an der Grenze und ist Stimmlich oft Linear, der Späten Sutherland typisch, auch die anderen beteiligten sind wohl unter diesem Einfluss. Das Drama wirkt zum ersten mal gekünztelt.

Bonynge versucht sein Bestes - aber es reicht nicht.

Da überragen die Live mitschnitte von Caballe Verrett (1965), oder Gencer , und vor allen die Industrie - Referenzaufnahme - von 1973 mit Beverly Sills- Die erste Gruberova Aufnahme gehört auch dazu.

Trotz allem steht auch diese Aufnahme bei mir in Dame Joans Ecke, denn mit ihr wie mit den grossen anderen muss man alles haben....
so eine Stimme kommt nicht wieder.....auch was man nicht so mag gehört dazu... Es gibt von Ihr - sicherlich- viele andere die wir getrost als REFENZ ansehen können, blos diese nicht.
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