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am 19. März 2006
Dies ist ein Meisterwerk und dies ist eine meisterhafte Einspielung. Verstörend, beängstigend, erschütternd vom ersten bis zum letzten Ton.
Eine berechnend-wahnsinnige, von Gewalt, Hass und Psychosen zerfressene Elektra, dargestellt von der unwahrscheinlich mächtigen Birgit Nilsson, die all die inneren Konflikte der Titelrolle, ohne Abstriche, (sogar im Studio) gekonnt vorträgt. Wie oft hat La Nilsson die mörderisch schwere Partie der Elektra auf der Bühne gesungen? Es war jedenfalls am 16. Juni 1982 in Frankfurt am Main ihre letzte Vorstellung auf einer Opernbühne, der eine Vielzahl anderer in früheren Jahren vorangingen. Für sie persönlich, als DIE Strauss- und Wagnerspezialistin, wäre diese Aufnahme erst recht Perfektion gewesen, hätte sie sie mit ihrer lieben Leonie Rysanek in der Rolle der Chrysothemis verwirklichen können, denn ihre Lieblings-Klytämnestra hatte sie ja bereits im Ensemble: Regina Resnik. Dennoch kann man über der Leistung Marie Colliers nur Lob ausschütten. Sie kann sich, wenn die Rolle es schon nicht gebietet, so doch wenigstens in ihrer Darstellung und Interpretation der Rolle gegen die übermächtige Elektra von Birgit Nilsson verwirklichen, teils zart-schüchtern und unentschlossen, teils elend-schockiert und traurig.
Tom Krause singt dagegen einen entschlossenen und rachelüsternen Bruder seiner Schwester Elektra, der noch nicht wie sie zerfressen ist von den Geschehnissen der Vergangenheit und der Gegenwart, und fest vorhat auszuführen, was Elektra bis jetzt nicht wagte ihm zu nehmen - die Freude beider Mutter und ihren feigen Buhlen "zu schlachten".
Regina Resnik ist gleich ihrer Partnerin La Nilsson, die Idealbesetzung für ihre Rolle als Klytämnestra, die sie mit wildem herzlosen, blutdürstigem Fanatismus erfüllt und doch immer noch die alte ängstlich-resignierende Frau mit fieberhaften Alpträumen bleibt - ein Spagat, der früher selten, und heute schon gar nicht mehr bewältigt wird.
Durch das pechschwarze, von bedrohlicher Dichte erfüllte Dirigat Soltis und die Umsetzung der bis ins kleinste Detail tadellos ausführenden Wiener Philharmoniker, erregt diese Aufnahme, in Synthese mit dem überragenden Sängerensemble, im Zuhörer eine aus der Unfassbarkeit des Geschehens sich entwickelnde Übelkeit, die mit nichts zu vergleichen ist. Nach dem Erleben dieser Aufnahme, ist es wohl besser sich für einen Moment Ruhe zu gönnen, um zu verarbeiten, was gerade vor dem geistigen Auge stattgefunden hat.
Es ist selbst an den Grenzen der Vorstellungskraft der Tag nicht abzusehen, an dem eine andere Aufnahme den ersten Platz dieser Einspielung einnehmen wird.
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am 29. Januar 2013
Solti und Strauss - auch in dieser Elektra kann der Maestro wieder einmal überzeugen. Die Klangwuchten, die Solti am Pult der Wiener Philharmoniker erzeugt, sind beeindruckend und außerordentlich. Das Ensemble steht dem in Nichts nach, somit liegt hier eine der besten Elektraeinspielungen vor.
Birgit Nilsson füllt die Titelpartie perfekt aus mit dem ganzen Spektrum von Hass, Angst, Liebe... Auch die früh verstorbene Marie Collier als Chrysothemis kann stimmlich überzeugen. Man kann ihr vorwerfen, dass in ihrer Stimme ein unruhiges Flackern mitschwingt; ich empfinde das als zusätzlichen Pluspunkt für den doch im Vergleich zu Elektra um einiges unsichereren Charakter. Auch Regina Resnik beeindruckt als bedrohliche Klytämnestra mit starker Stimme; eventuell ist die Grandezza, mit der sie die Königin singt nicht jedermanns Sache.
Tom Krause kann sich als Orest auf seinen sichergeführten Bariton verlassen und auch Gerhard Stolze beeindruckt in der kleinen Partie des Aegisth wie so häufig mit seinem individuell gefärbten Charaktertenor. Die zahlreichen kleinen Partien sind idiomatisch und ausgezeichnet besetzt. Was das musikalische angeht, ist das sicherlich eine der besten und überzeugendensten Elektraaufnahmen, die auf dem Markt erhältlich sind.
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am 30. Juli 2001
Trotz des Alters dieser Aufnahme gibt es kaum etwas besseres auf dem CD Markt. Hier wird in Kombination von perfekten Stimmen und Liebe zum Detail ein zeitloses Kunstwerk geschaffen. Beim hören dieser Einspielung springt der Funke über und man spürt es inder Luft förmlich knistern. Hier wird eine Spannung vermittelt, die den modernen High Tech Aufnahmen von heute leider ofmals fehlt.
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am 7. November 2002
Diese Aufnahme ist eine der besten Aufnahmen überhaupt. Grandiose Sänger (großteils in ihren besten Rollen), das beste Strauss-Orchester unter einem superben Dirigenten, aber irgendwie ist da noch mehr drinnen: es ist eine der wenigen Situationen, wo das Ganze einfach mehr ist als die Summe der einzelnen Teile.
Eine unwiederbringliche Sternstunde, gottlob auf CD erhältlich.
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am 22. Juli 2002
Birgit Nilsson in allen Ehren, aber bei Wagner ist diese Stimme definitiv besser aufgehoben. Es fehlt die Leidenschaft, der Schmerz und die Hysterie wie in der Sawallischen Aufnahme mit Eva Marton. Leider gibt das Orchester auch nicht das, was man von den Wienern erwartet. Vielleicht sind die Münchner einfach näher zu Richard Strauss wie jeder andere. Punktum eine Gute Aufnahme, aber es gibt eine bessere!!!!!
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