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Kundenrezensionen

4,1 von 5 Sternen
4
Klavierkonzerte
Format: Audio CD|Ändern
Preis:18,99 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime

TOP 1000 REZENSENTam 10. Juni 2017
Vladimir Ashkenazy und Georg Solti haben 1972 diese Gesamtaufnahme der fünf Klavierkonzerte Beethovens vorgelegt. Für die Wiederveröffentlichung auf CD wurde die Spielzeit durch Soloaufnahmen aus den frühen 1980er ergänzt. Diese "Zugaben" in Form der Sechs Bagatellen op. 126 und "Für Elise" sind auf CD 1 mit dem Klavierkonzert op. 15 gekoppelt. Noch ungewöhnlicher ist die Zusammenstellung CD 3: Hier wird das zweite (und eigentlich früheste) Klavierkonzert an das krönende Es-Dur Konzert op. 73 angehängt.

Von solchen editorischen Sonderbarkeiten einmal abgesehen, zeichnet die Einspielung der Konzerte doch vor allem ihre musikalischen und darstellerischen Qualitäten aus. Schon in der schneidigen Orchestereinleitung zum C-Dur Konzert offenbart sich Soltis zackiger und brillanter Stil. Eleganz und Grazie sind sein Erkennungszeichen nicht, dafür aber umso mehr Präzision und apollinische Klarheit, die leider auch allzuoft in stählerne Härte umschlägt. Soltis unverwechselbare Handschrift, virtuos umgesetzt vom Chicago Symphony Orchestra, prägt diese Aufnahmen im besonderen Maße.

Was nicht bedeuten soll, dass die Leistung Vladimir Ashkenazys zu vernachlässigen wäre - im Gegenteil! Der Beethoven des damals Mit-Dreißigjährigen ist souverän und pianistisch tadellos. Auch er zeigt bei der musikalischen Gestaltung klare Kante, wirkt gegenüber Soltis unflexiblen Phrasierung aber angenehm belebend und sogar ausgleichend. Allein in den langsamen Sätzen oder auch im Kopfsatz des Konzertes in G-Dur könnte man sich in der Linienführung etwas mehr klassische Anmut und Einfachheit wünschen. Und vielleicht hätte manches Mal (besonders im dritten Konzert) ein sorgfältiger eingestellter Flügel dem Pianisten gutgetan.

Die Spiel- und Dirigierkultur mag heute nicht mehr à la mode sein, dafür beeindruckt auch knapp 50 Jahre nach Entstehen noch das klare und überaus ausgewogene Klangbild. Und so kann man/frau diese sportiv-elektrisierende Produktion auch heute durchaus noch genießen.
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am 30. Juni 2016
Solti und Ashkenazy machen nicht viel falsch, und einiges sehr gut. Mir gefällt vor allem der Schlußsatz des 4. Konzerts oder die Kadenz im 1. Konzert, 1. Satz. Allerdings bleibt Ashkenazy in die langsamen Sätzen einiges schuldigt, nur langsam reicht einfach nicht! Life habe ich ihn da viel besser in Erinnerung. Technisch sind Solti und Ashkenazy natürlich toll. Aber auch Solti hat sich z.B. mit den Haydn-Sinfonien später noch übertroffen.
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am 31. Juli 2016
Habe mir 40 Jahren diese Aufnahme als LP gekauft und war da schon begeistert was Klang Aufnahmetechnik und Ashkenazy, Solti und das Chicago Symphony Orchestra betrifft. So war es jetzt auch bei diesen CDs.
Beide sind sehr zu empfehlen.
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am 29. November 2013
Jeder, der eine Rezension liest, sollte sich vorher klar sein, was der Rezensent überhaupt bewertet: nämlich das eigene Hörerlebnis. Und dieses hängt von vielen Faktoren ab, den Musikinterpreten (Dirigent, Orchester, Solist), aber auch von den örtlichen Gegebenheiten der Aufnahme; der Aufnahmetechnik, zudem von der jeweiligen Musikanlage mit der die CD schließlich gehört wird, nicht zuletzt vom Hörer selbst, seiner Erfahrung, seiner Hörfähigkeit, seiner Fähigkeit in die Musik einzutauchen. Das bloß am Rande,um bewusst zu machen, wie schwer es ist, hier "objektiv" ein Urteil abzugeben. Was nun mich betrifft, halte ich diese Aufnahmen für die besten von Beethovens Klavierkonzerten: klar, schnörkellos, wunderbar harmonierend zwischen dem Solisten und dem Orchester, eine wirkliche Einheit bildend dank des außergewöhnlichen Solti. Die Aufnahmen stammen ursprünglich aus den Jahren 1972 und 1984 (CD 1), aus 1973 (CD2)und 1973 (CD3). Die Beethoven Klavierkonzerte werden ansonsten vielfach zu verspielt interpretiert (für meinen Geschmack), hier aber spürt man die Strenge und zugleich Leichtigkeit der Melodieführung, alles wirkt wie aus einem Guss; Ashkenazy brilliert ohne sich übertrieben in Szene zu setzen.
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