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am 8. Dezember 1999
Auf dieser CD finde ich meine persönliche Meinung über den kroatischen Ausnahme-Pianisten wieder einmal bestätigt: eher unkonventionelle, "moderne" Programme liegen Ivo Pogorelich am meisten. Meiner Ansicht nach kann er dort seinen sehr persönlichen Interpretationsstil am besten zur Geltung bringen, ohne daß dies den Stücken schadet; dies hat sich schon auf der Ravel/Prokofiev-CD gezeigt, die ich ebenfalls für überragend halte. Hier nun eine Wiedergabe der "Bilder einer Ausstellung", von denen einige netterweise sogar in der CD-Hülle abgedruckt sind. Pogorelich vermag es, dem Hörer den Charakter jedes einzelnen dieser musikalischen Bilder so nahezubringen, daß man sich quasi in sie hineinversetzt fühlt. Da hört man den Gnom beim zweiten Stück bizarr hin- und herspringen, vernimmt man das leise klagende Lied am "alten Schloß - Il vecchio castello" oder zieht mit dem "Bydlo" den Ochsenkarren. Mit der ihm eigenen prägnanten Technik und minutiös herausgearbeiteten, wohldurchdachten Feinheiten fesselt Pogorelich. Da stimmt jedes Detail, und die Bilder fügen sich so zu einer wahrlich hörenswerten Ausstellung zusammen. Die "Valses nobles et sentimentales" haben mit Mussorgsky gemeinsam, daß sie ebenfalls später orchestriert wurden, ursprünglich jedoch ein Klavierwerk waren. Pogorelich überzeugt auch hier durch eine elegante, schwerelose Darstellung; man möchte dazu mit Chopin sagen: "souplesse avant tout!" Da auch der Klang der CD unanfechtbar ist, sei sie jedem empfohlen, der die Stücke schätzt oder sie kennenlernen will.
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am 18. Juli 2008
Der genialische Ivo Pogorelich hat mit dieser Einspielung von Modest Mussorgskys "Pictures at an Exhibition" als deutender Interpretn die Grenzen des pianistischen Subjektivismuses auf höchstem Niveau erreicht .
Er steht den drei Refernzaufnahmen durch Vladimir Horowitz ( RCA ), Sviatoslav Richter ( Sofia - Recital ) und Alexis Weissenberg ( EMI )
diamatral entgegen . Pogorelichs Faszination fgeht von seinem Subjektivismus mehr aus als von einer gegenüber den genannten Kollegen durchgehenden , aus dem Notentext sich ableitenden Interpretationsstruktur . Damit sind die Grenzen von Pogorelichs Meisterschaft aufgezeigt , die er aber auch nicht überwnden will . Er bleibt , besser er war , einer der ganz grossen Individualisten unter den lebenden Pianisten .
Technisch ist die Aufnahme sehr gut ( DGG / Universal ) .
Frank G. B e c h y n a
Musik & Medizin
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