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TOP 500 REZENSENTam 23. November 2006
Alfred Brendel (*1931) hat zwischen 1972 und 1984 eine noch heute maßstäbliche Gesamtaufnahme der Mozart-Klavierkonzerte mit der Academy of St. Martin-in-the-Fields unter Sir Neville Marriner erstellt, die man als Geschenk an alle Freunde klassischer Musik betrachten kann. Brendel und Marriner haben sich Zeit gelassen, maximal wurden pro Jahr zwei bis drei Werke eingespielt. Trotz (oder wegen) des langen Zeitraums sind Aufnahmen von seltener Geschlossenheit und in einem bewundernswerten seelischen Gleichklang entstanden. Man spürt, daß man sich ganz bewußt Zeit gelassen hat und keine Serienproduktion "am Stück" abliefern wollte. Alle 23 Werke (die ersten vier Konzerte wurden ausgespart, da es sich um Bearbeitungen handelte) sind in ihrem Charakter ganz individuell erfaßt, und trotzdem spannt sich ein einheitlicher Bogen über das gesamte Werk. Auffällig ist der singende Klavierton des Pianisten, das breite dynamische Spektrum sowie die warm und kantabel gestalteten Mittelsätze. Alfred Brendel war und ist in vielen "musikalischen Wohnungen" zu Hause, aber hier erweist er sich als Mozartspieler von einzigartiger Kultur. Der Künstler hat in späteren Jahren einige der Werke noch einmal (mit Sir Charles Mackerras und dem Scottish Chamber Orchestra) eingespielt, diese Aufnahmen sind vielleicht abgeklärter, aber keinesfalls ausgereifter.
Auf der vorliegenden Doppel-CD, von Philips preiswert neu aufgelegt, sind einige der bedeutendsten Konzerte zusammengefaßt, darunter die Nr. 21, 23 und 24. Auch die beiden Konzertrondos wurden mitgegeben, und ich gestehe, daß besonders das Rondo KV 482 in Brendels Interpretation zu einer kleinen Kostbarkeit hochgewuchtet wird. In einigen Konzerten, die der Komponist nicht mit Kadenzen versehen hat, spielt Brendel entweder eigene oder Kadenzen von Pianistenkollegen, z.B. in Nr. 21 von Radu Lupu, die er besonders liebevoll ausbreitet.
Der Klang der Aufnahmen ist tadelsfrei; das beiliegende Textheft ist ausreichend informativ. Ausgezeichnetes Preis-/Leistungsverhältnis. Darum klare Empfehlung!
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am 16. November 2012
Aber nicht nur WAM ist ein Superstar sondern auch Alfred Brendel und St.Martins in the Fields Orchester. Diese Musik atmet und lebt als wenn sie erst vor wenigen Tagen entstanden wäre. Besonders Klavierkonzert 20 in d-moll zeigt die zarte Seite vom WAM und auch von Alfred Brendel am Flügel. Keiner spielt dieses Werk so einfühlsam.
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