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Kundenrezensionen

3,0 von 5 Sternen
3

am 16. März 2013
Die Oper „Sadko“ gehört zu den bekannteren Werken von Nicolai Rimsky-Korsakov (1844 bis 1908). Der Komponist war ursprünglich Marineoffizier, bevor er sein Leben dem musikalischen Schaffen widmete und sich zu einem Zauberer von Klangfarben entwickelte. Er wurde dabei auch Vorbild für Generationen eines Strawinsky sowie Respighi. Das Libretto von „Sadko“ wurde von Rimsky-Korsakov selbst verfasst, jedoch legte er dabei eine russische Sagengeschichte zugrunde. Diese erzählt von einem Seefahrer, Sänger und Handelsmann aus Nowgorod (deutsch: Neugarten), der auf einer Abenteuerreise in die von Fabelwesen belebte Tiefsee gerät und dem Zauber einer Meeresprinzessin verfällt. Dennoch gelingt ihm später die Rückkehr in die Arme seines treuen Weibes. Natürlich sind die Handlungsfäden vielgestaltiger und farbiger als in vorliegender Kürze dargestellt.

Musikalisch kann in weiten Teilen von impressionistischer Naturmalerei gesprochen werden, die ins Schwärmerische geht. Hochdramatische Zuspitzungen muss man zwar vermissen, aber es fehlt nicht an fulminanten Höhepunkten. Dem Publikum wird in sieben Bildern nicht nur mit Musik, sondern auch mit der Szenerie reichlich Abwechslung geboten. Schöne Gesänge nicht nur der Solisten, sondern auch der Chöre in ihren unterschiedlichen Zusammensetzungen wie auch Ballett und aus dem Volkstum stammendes Tanz- und Liedgut. Das Ganze endet mit einer gigantischen Steigerung. Bei dem Finale (mit Ruhm und Ehre Gott und Vaterland preisend) scheint fast die Bühne auseinanderzufliegen.

Besonders loben möchte ich Vladimir Galusin, der mit seinem Tenorstimme der Titelfigur als verzaubernder Sänger überzeugenden Ausdruck verleiht. Die Resonanz ist so gänzlich anders als bei vielen seiner russischen Tenorkollegen. Er verfügt über eine strahlende und voluminöse Stimme mit einem baritonalen Timbre im Ansatz. Wunderbar auch die meisten anderen Kräfte, mag es sich um die Altistin Larissa Diadkova (als junger Guslispieler) , die Mezzosopranistin Marianna Tarassova (junge Ehefrau von Sadko) oder Valentina Tsidipova (Meeresprinzessin) oder um die anderen zahlreichen Mitwirkenden handeln. Kirov Chor und Orchester von St. Petersburg unter Valery Gergiev zeigen sich von der allerbesten Seite.

Die Aufnahme ist als Live-Mitschnitt einer Aufführung im Marientheater (Mariinskytheater) St. Petersburg im Oktober 1993 entstanden und klangtechnisch auf der Höhe der Zeit.
2 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 18. Februar 2014
Eine Oper von 3 Stunder dauer mit nur 4 Minuten gute Musick . Eine Entaüchung.
Gute Sänger und gute live Klang
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am 17. August 2003
Wenn ein klassikunbescholtener Herr-der-Ringe-Fan sich eine Oper zulegen will, sollte es diese sein. Rimsky-Korsakows Sadko ist eine sehr eingängige Oper mit epischen Chören, mystisch u verzaubernd
4 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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