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Kundenrezensionen

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am 12. März 2015
Weight war immer noch Rollins-typisch Hardcore-Angefressen, aber wurde mittlerweile mit bissigem Zynismus dargebracht. So ist Weight ein Album eines erneut gereiften Rollins und einer ebenso gereiften Band die er um sich herum gebaut hatte. Solch einen Reifesprung erlebte man bei Rollins auch einmal 10 Jahre zuvor, als Black Flag ihre Wut das erste Mal verlangsamt ausdrückten und das Doom-Metal-lastige My War herausbrachten. Nachdem Rollins Andrew Weiss aus der Band geworfen hatte (Das gemeinsame Tourleben soll ziemlich ätzend gewesen sein), sprang der Jazzbassist Melvin Gibbs ein und drückte der Band eine ganz eigene Note auf, die Rollins nach dem düsteren und sehr persönlichem End of Silence die Band förmlich befreite.
Weight ist ein synkopisch jazziges Post-Hardcore-Gewitter der 1990er Jahre wie man es eigentlich nur von Rollins oder Helmet 1994 erwarten konnte. Düster Jazzbeeinflusst und funky im Bass, aggressiv und wütend zwischen Drums und Gesang und dabei ziemlich Alternative-Rockig in der Gitarre. Das dann noch das Video zu Liar zu den meistgespielten des Jahres zählte erhöhte den Bekanntheitsgrad der Band natürlich. Aber auch ohne diesen Hitsong, der im Verhältnis zum Album mit seinem ruhigen Aufbau aus dem Rahmen fällt, bleibt Weight eine Kernplatte des Alternativebooms der 1990er Jahre. Die Welle welche die Nevermind lostrat, strozte nur so von kreativer Energie und kritischer Jugendaffinität, welche den seinerzeit etablierten Rockbands eher abging. Natürlich Affimierte der Mainstream mit den Jahren diese Kreativität und spülte die Energie in gefällige kleine Portionen bis von der kantigen wütenden Wucht solch großartiger Bands wie Rollins Band, Helmet, Faith No More, Tool und Co. gerade Mal der auf Weiter Strecke vornehmlich nur noch jugendliche Nu Metal übrig blieb und von diesem am Ende eigentlich nicht mal mehr das jugendliche Element, des permanent angefressen seins. Alternative war das letzte große Aufbäumen einer Punktradition, musikalisch und als Jugendkultur in neuem Outfit. Die Idee der jugendlichen Gegenkultur die alles zerstört, alles neu machen will, aber garnicht so recht weiß was und wie genau. Das größte Problem der Generation X war ja, dass sie völlig desillusioniert an diese kleine soziale Revolte ging. ''Wir wollen alles anders und "Teil einer Jugendbewegung sein"(Tocotronic) aber haben insgeheim keine Ahnung was und wie - Nothing Works und "Everything has been said before.(NIN)"'' Was als einziger Ausweg blieb war eine grundsätzliche Unzufriedenheit und blanker Zynismus. Irgendwas ändern wollen "hero time starts right now! yeah, aha..! ...change it!"(Rollins Band), aber nicht wissen was funktioniert zwar nicht, bringt aber das Gefühl der 1990er sehr treffend auf den Punk und genau dieser frustriert bittere Zynismus durchzieht Rollins Lyric auf diesem auch musikalisch herausragendem Post-Hardcore/Alternative-Metal-Album.
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am 23. Juli 2008
...lastet schwer auf Henry Rollins. Die Meßlatte wurde mit dem Vorgänger unüberwindbar hoch gelegt und Kritiker zerreißen sich gerne beim Vergleich der beiden Scheiben und werfen der Rollins Band eine Affinität zum Mainstream und fehlende Kreativität, Durchschlagskraft, etc bla bla vor. Die bösen Zungen fordern wohl eine zweite "End Of Silence" und würden der Band dann vorwerfen, sie habe sich nicht weiterentwickelt. So ist das halt, wenn man einen Meilenstein gepflanzt hat.

Natürlich muss sich der Nachkömmling an der "EoS" messen lassen und kommt auch nicht annährend an dieses epische Meisterwerk heran. Dennoch bietet "Weight" Jazz Metal höchster Güteklasse. Der Sound ist zwar zugänglicher geworden, aber immer noch experimentell und mit fast nichts in der weiten Metal Welt zu vergleichen (nur beim ersten "Tool" Longplayer "Undertow" sind feine Parallelen zu finden). Nicht mehr ganz so wild, kommt er dennoch mit einer geballten Ladung roher Energie, die einem saftige Gitarrenriffs und aggressive Vocals um die Ohren schmettert. An Mainstream gewohnte Ohren werden irritiert sein. Hier wird gekonnt auf komplexe Songstrukturen gesetzt, die den Zuhörer beschäftigen, fesseln und nie Langeweile aufkommen lassen. Die Tonlage scheint schief zu liegen, das Riffing ist meist nicht vorhersehbar und überrascht immer wieder auf's neue.
Lyrisch ist Henry Rollins sowieso eine Liga für sich. Seine Erzählkunst, die eigentlich immer von sozialer Isolation handelt, bleibt unerreicht und gipfelt beim schizophrenen "Liar". Er schafft es immer wieder sozialkritische Spitzen abzulassen, aufrichtig emotional zu klingen und dabei noch mit bissiger (Selbst-)Ironie zu überzeugen. Sein Organ ist durchdringend, rau wie Asphalt und vollgepumpt mit aggressiver Energie, die ausnahmslos authentisch wirkt und den Hörer in seinen Bann zieht.
Produktionstechnisch wird ebenfalls Spitzenniveau geboten. Dadurch erklärt sich wieso der Soundtechniker Theo Van Rock als vollwertiges Bandmitglied zählt.

Was mich stört, ist die Reihenfolge der Tracklist. Denn die ersten sechs Stücke sind sogleich die besten. Einzig "Volume 4" kann danach noch mal das Niveau aufnehmen. Die restlichen Beiträge sind immer noch oberes Niveau, aber nicht mehr so herausragend. Insgesamt ist das Teil, nicht zuletzt wegen seiner Einzigartigkeit, alle fünf Sterne wert.
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am 3. Januar 2000
Henry Rollins hat mit seiner Band eines der besten Alben von 1996 rausgebracht. Die Musik ist sehr schwierig zu beschreiben, den sie ist sehr sarkastisch und erzählt kleine Geschichten. So gehört Liar zu den absoluuen Knallern. Henry beschreibt in diesem Lied das Böse, das probiert niemals zu lügen. Jedoch ist in dem Menschen das Böse stärker als das Gute. Wenn das Henry anfängt los zu brüllen und der Bass so stark ist, das der Boden vibriert. Dann glaubt man wirklich das jetzt ein Rakete losgeht. Dazu kommt noch das Lachen vom bösen Menschen.Wahrscheinlich hört sich meine Beschriebung etwas konfuß an, die Musik kann aber auch nur sehr schwer beschreiben. Auf jeden Fall kann ich jedem der eine Fabel zur experimentellen Heavy Metal Musik hat diese Scheibe empfehlen (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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am 1. Juli 2011
Ein Album das perfekt in seine Zeit passte,nicht zuletzt weil Henry Rollins damals durch MTV viel Aufmersamkeit hatte.Trotzdem ist sie auch Qualitativ gut und enthält einige Songs die(nicht zuletzt wegen der Texte) auch heute noch echt Laune machen,eben Punkrock a la Rollins.
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am 13. Juni 2013
Für jeden zu empfehlen, dem H. Rollins gefällt
Eine der besten Scheiben von Ihm.
Solche Scheiben kann man immer wieder hören.
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