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Kundenrezensionen

5,0 von 5 Sternen
2
Hornkonzerte1-4/Sommernachtstraum
Format: Audio CD|Ändern
Preis:12,27 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime

TOP 500 REZENSENTam 27. Januar 2007
Der englische Hornist Alan Civil (1929-1989) hat, zusammen mit dem Dirigenten Otto Klemperer und dem Philharmonia Orchestra London, im Mai 1960 alle vier Hornkonzerte von Wolfgang Amadeus Mozart in der Londoner Kingsway Hall aufgezeichnet. Die Stereo-Aufnahmen waren wohl gedacht als Ersatz für die 1953 noch monaural aufgenommene Reihe mit Dennis Brain und Herbert von Karajan (EMI), weil deren Aufnahmen nach Einführung der neuen Technik vielen Musikfreunden zu antiquiert klangen.
Aus der Rückschau läßt sich sagen, daß das Gespann Civil/Klemperer zwar großartige, leuchtkräftige Einspielungen erstellt hat, die als Dokumente zweier großer Musiker Bestand haben werden, so daß es sehr zu begrüßen ist, daß sie nach langer Pause endlich wieder veröffentlicht wurden. Alan Civil ist technisch souverän, er bläst mit rundem Ton und schier endlosem Atem, und die Übereinstimmung mit dem Dirigenten ist ein wesentliches Merkmal der Aufnahmen. Musikalisch haben sie allerdings die Brain/Karajan-Produktion nach meinem Empfinden nicht ganz erreichen können, weil diese beiden Künstler den Stücken doch noch einen Schuß mehr Jugendfrische und Gelöstheit zu verleihen vermochten. So wollen wir uns heute freuen, daß wir auf beide Versionen zurückgreifen können, die sich auf wunderbare Weise ergänzen. Sie sind Zeugnisse großer und unvergeßlicher Musikerpersönlichkeiten.
Alan Civil spielt auf vorliegender CD gleichsam noch als Zugaben das Nocturno aus Mendelssohns "Ein Sommernachtstraum" und das Präludium mit Variationen von Rossini, letzteres mit dem kompetenten Gerald Moore als einfühlsamem Klavierbegleiter.
Klanglich sind alle Aufnahmen in bester Ordnung, und das mehrsprachige Textbuch von TESTAMENT bietet ausführliche Informationen zu Werk und Aufnahmen.
2 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 27. November 2002
Über Mozarts Hornkonzerte, so glaubt man gemeinhin, braucht man keine Worte zu verlieren: sie sind Teil des klassischen Kanons, "Krönung und Gipfel seines intrumentalen Schaffens überhaupt," wie Alfred Einstein so treffend schrieb. Es gibt zweifelsohne viele grossartige Einspielungen dieser Konzerte: Alan Civils Interpretationen sind aber nach wie vor der Maßstab, an dem sich alle anderen messen müssen.
Zusammen dem kongenialen Philharmonia Orchestra London unter dem legendären Dirigenten Otto Klemperer spielte Alan Civil Mozarts vier Hornkonzerte -- und als Dreigaben sozusagen noch Felix Mendessohn-Bartholdys Notturno aus dem Sommernachstraum und Gioacchino Rossinis Präludium, Thema und Variationen für Horn und Klavier -- exemplarisch ein.
Diese Konzerte, die ursprünglich für Ignaz Leutgeb, einen Freund von Mozart, komponiert und von demselben uraufgeführt wurden, spiegeln den Ton und den Tenor, von dem auch Mozarts Briefe durchdrungen sind, wieder: Spaß und Schabernack schauen aus jedem der schnellen Sätze hervor. Eulenspiegeleien für Horn sind diese Konzerte, könnte man fast sagen.
Die Leichtigkeit Alan Civils Tongebung, seine behenden Attacken und selbst die Melancholie der langsamen Sätze entsprechen den Mozartschen Intentionen und den technischen Möglichkeiten des Horns geradezu ideal. Im überaus gelungenem Zusammenspiel mit Klemperer zeugt Civils Hornspiel von der Kunst des langen Atems und der durchdachten Phrasierungen, die eine Aufnahme entstehen liess, die auch heute noch, Jahrzehnte nach ihrer Einspielung, als eine Sternstunde des Hornspiels gelten kann.
3 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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