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am 17. Januar 2012
Seit langem habe ich die LP "Thick as a brick". Die CD habe ich gekauft, um keine Unterbrechungen beim Hören zu haben. Deshalb musste die CD gekauft werden.
Ein phantastisches Stück, dass ich dem Hörer gepflegter Rockmusik ans Herz legen möchte. Es erschliesst sich einem nicht sofort, deshalb kann ich nur empfehlen, die Flinte beim ersten Mal Hören nicht ins Korn zu werfen. - Aber dann ist's gewaltig! Und mit dieser Meinung stehe ich nicht allein.

Also: Ein absolutes Muss! Dieses Album sollte jeder Musikkenner besitzen. Ich kann es nicht oft genug hören, bin immer wieder begeistert. Ian Anderson ist ein Geniestreich gelungen.
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am 23. November 2010
egal, ob nun "saublöd", das Album ist ein Meilenstein der Rock/Pop-Musik. Den Text kann man sich auch noch sparen, die Musik allerdings keineswegs. Ich bin eigentlich seit 40 jahren eingefleischter Klassik-Fan, und dies Album ist eines der wenigen in dem Genre auf das ich immer wieder gerne zurückkomme. Ich habe es damals als 16 Jähriger gehört und bin immer wieder beeindruckt von der musikalischen Vielfältigkeit, die dem Hörer präsentiert wird. Eigentlich ist es ja eine grosse Suite über verschiednen musikalische Themen, also kein wirklich durchkomponiertes Werk, aber die Faszination und Eingängigkeit der verschiedenen Themen macht es wirklich zu einem Meisterwerk. Vor dem Komponisten, der so etwas Zustande bringt ziehe ich genauso den Hut wie vor einem grossen klassischen Meister. Gerade für Grenzgänger zwischen U- und E-Musik unverzichtbares Werk.
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am 1. Juli 2017
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Die Scheibe an sich ist erstklassig. Sowohl klangtechnisch in der Bearbeitung durch Steven Wilson (wie immer ein sehr behutsames und "originalschonendes" Remastern) als auch musikalisch. Nur vermag ich ihr trotzdem nichts abzugewinnen, obwohl ich durchaus Jethro Tull mag. Rein emotional kommt bei mir - im Gegensatz zu Aqualung, Living in the Past, Songs from the Wood (Rock Island oder Catfish Rising ist mir schon zu "Rockig") - aber nichts an.

Muss man möglicherweise sowohl gutes Englisch beherrschen als auch einen Draht zu britischem Humor haben, um diesem Album mehr als nur ein "Naja. Gut wie alles, wo Herr Anderson einbeinig mit der Querflöte rumhüpft" zu entlocken? So hätte ich "Thick as a Brick" als "Dick wie ein Ziegelstein" aber keineswegs "Dumm wie Bohnenstroh" übersetzt. Möglicherweise ist mir deshalb einiges entgangen :-)

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am 14. Februar 2014
... die habe ich immer noch gehört, wenn ich spät nach Hause kam, sometimes drunken, tolle Musik, nach 35 Jahren immer noch begeistert. Nicht nur Anderson ist eine Klasse für sich.
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am 3. Januar 2012
Es war alles ok. 5 Sterne waren verdient. Hatte versehentlich zunächst nur 4 angekreuzt. Sorry, mein Fehler. Muß beim nächsten mal beim anklicken etwas geduldiger sein.
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am 1. Dezember 2012
Obwohl mein persönlicher Favorit "a Passion Play" ist so ist diese CD immer noch 5 Sterne wert und somit für meine Sammlung unbedingt wichtig
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am 17. Juli 2005
"Thick as a brick", der 1972 erschienene Nachfolger des berühmten "Aqualung"-Albums, wird von vielen als die "Mutter" aller Konzeptalben sowie als das beste Jethro-Tull-Album überhaupt angesehen. Die Scheibe gehört definitiv zu dem Stärksten, was die Rock-Musik bis heute hervorgebracht hat.
Dabei hat es zunächst den Anschein, dass die Struktur des aus zwei Teilen von über 20 Minuten Länge bestehenden Albums auf "schwere Kost" schließen lässt. Rein musikalisch bietet "Thick as a brick" jedoch zwar anspruchsvolle, aber dennoch sehr gefällige, eingängige Rock-Kompositionen, die sich zu einem wahren Gesamtkunstwerk verbinden.
Neben der musikalischen Ebene überzeugt dabei auch das "Drumherum": Die Idee, den Text des Werkes als den literarischen Erguss eines 12-jährigen Genies auszugeben und die Geschichte um diesen Knaben als Titelstory einer Lokalzeitung auszugeben, die das Booklet füllt und viele absurd-humoristische Geschichten sowie den gesamten Text und die fakten rund um das Album enthält, ist Teil eines genialen Gesamtkonzepts.
Doch natürlich liegt das Hauptaugenmerk auf der Musik. Dass es sich bei "Thick as a brick" um ein Rock-Album mit folkigen Elementen handelt, ist bei Anderson's Alben der 70er selbstverständlich. Neben den vielen Gitarren und den seltener vertretenen Piano- und Querflötenelementen spielt sich vor allem die Rock-Orgel auf diesem Werk in den Vordergrund.
In der Folge möchte ich den Ablauf des Gesamtkunstwerkes skizzieren, um eine genauere Vorstellung dessen, was den Hörer hier erwartet, möglich zu machen.
Das Album beginnt mit einem Akustikgitarrenpicking, das eine melodische Passage einleitet, die man als Leitmotiv bezeichnen könnte, da sie auch textlich den Albumtitel aufgreift und in teilweise abgeänderter Form wiederholt im Albumzusammenhang auftaucht. Ein leicht unheimlicher Übergang führt hin zu einer ebenfalls mehrfach auftauchenden, rockigen, lauten und hektischen Passage, das ein erstes Orgelsolo enthält und in eine der wichtigsten Passagen des Albums mündet. Dieser majestätische und sehr eingängige Teil wäre sicherlich als Einzelsong eine potentielle Hitsingle gewesen, denn sie enthält Dynamikwechsel und hat die Charakteristik einer Endlosschleifenmelodie- und Akkordfolge, die einem einfach nicht mehr aus dem Kopf geht.
Es folgt eine kurze Mid-Tempo-Rock-Passage sowie ein düsteres, ruhiges Orgelsolo, welches in ein wiederum sehr eingängiges Lied mit Shuffle-Feeling übergeht, welches sehr schwungvoll daherkommt. Daraufhin fühlt man sich durch das akustische Gitarrenspiel Andersons an den Anfang des Albums zurückversetzt, jedoch zeigen die sehr verträumte Gesangsmelodie sowie die Sphärenklänge und Glockenspieleinwürfe schnell auf, dass es sich um einen weiteren Part mit ganz eigener Charakteristik handelt. Nach diesem verträumten Part geht es wieder etwas bodenstädiger zu, und zwar in Form einer zentralen und ausführlichen Folk-Rock-Passage, die recht leicht verdauliche und eingängige Melodien enthält. Ein auf diesen Part folgendes, verstörendes Akzentgewitter beendet schließlich den Part 1.
Diese Akzente tauchen in einem unheimlichen Klangwirrwarr zu Beginn von Part 2 erneut auf, und zwar in langsam abgespielter Form. Diese Klangexperimtente münden in dem bereits im ertsen Drittel von Part 1 vorgekommenen, hektischen und akzentuierten Teil, woraufhin ein schon fast psychopatisch anmutendes Getrommel und Geflöte ein extrem verstörendes und dissonantes, weiteres Klangexperiment einleitet, während dem Bassist Jeffrey Hammond-Hammond sich im Hintergrund etwas in den Bart murmelt.
Das erste Drittel von Part 2 ist also von experimentellen, verrückten Klängen geprägt. Es folgt jedoch ein weiterer, an das "Leitmotiv" erinnernder Teil, erneut mit völlig veränderter, diesmal anheimelnd warm wirkender Gesangsmelodie. Eine kurze verträumte Überleitung führt daraufhin zu dem vielleicht stärksten Teilabschnitt des Albums, der "Do you believe in the day"-Passage. Dieser Song zeichnet sich durch eine sehr elegante Instrumentierung mit Akustikgitarren und Cembaloklängen sowie vor allem durch die hochdramatische, klagende Charakteristik der Melodie, die Ian Anderson überzeugend über die leicht düstere musikalische Begleitung singt.
Der nächste Teil überzeugt erneut; es handelt sich um eine ruhelose, stark akzentuierte und hektische Passage mit einer sehr eingängigen Gesangsmelodie und sehr prägnanten Dynamikwechseln. Danach wird der letzte echte Teilabschnitt von Part 1 wieder aufgegriffen, woraufhin eine relativ chaotische Abfolge kurzer Zitate aus dem gesamten Albumzusammenhang zu der Passage, mit der alles begann, zurückführt, welche das Album ruhig, aber majestätisch abschließt.
"Thick as a brick" ist ein großartiges Rock-Album voller hervorragender Teilsongs. Die Platte zeichnet sich nicht nur durch die heruasragenden Melodien und Arrangements sowie durch das höchst kreative Artwork aus, sondern auch durch die anheimelnde Atmosphäre - very british, very Tull.
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am 6. Februar 2013
mit dem bonus material ist das eine rund um sehr schöne und sehr gute CD und daher sehr zu empfehlen.
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am 29. Mai 2011
Nach dem kommerziell überaus erfolgreichen Album - Aqualung - schlägt Ian Anderson eine völlig neue Richtung ein. Mit - Thick as a brick - veröffentlicht er bereits ein Jahr später ein konzeptionelles Bombastrockalbum, das man fast schon als progressive Rockoper bezeichnen kann oder vielleicht sogar bezeichnen sollte.

Auf - Thick as a brick (dick wie ein Ziegelstein) oder zu Deutsch - Dumm wie Bohnenstroh - verschmelzt Anderson das erste Mal Folk-Rock mit Bombastrock Elementen, und viele unterschiedliche melodische Strukturen zu zwei über 20-minütigen Epen, die ab und zu sehr komplex aber durchweg zugänglich sind. Die Flöte spielt auf diesem Album nicht die dominante Rolle, veredelt aber vor allem in den ruhigeren Passagen des Werkes die beiden Titel.

Jethro Tull gelingt mit diesem großartigen, aber absolut unkommerziellen Konzeptalbum etwas, was niemand für möglich gehalten hätte, nämlich es erreicht den ersten Platz in den Billboard Pop-Album-Charts, was heutzutage wahrscheinlich nicht mehr möglich wäre.
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am 17. April 2006
Die ersten Alben sind schon überdurchschnittlich gut, und das Vorgängeralbum "Aqualung" (1971) ist ein Meilenstein - gar keine Frage, aber mit „Thick as a brick" wird hier das erste Mal der charakteristische, über Jahre sich weiter entwickelnde Gruppensound der britischen Band „Jethro Tull" um den damals 25-jährigen Ian Anderson vorgelegt, ein auch noch nach über dreißig Jahren hochgradig ambitioniertes und frisches Stück Musikgeschichte, frei von jeglicher intellektueller Art-Rock Mentalität diverser anderer Bands zu dieser Zeit. Das Ganze gut bis sehr gut remastered mit einigen Problemen hinsichtlich des Lautstärkeabgleichs zu Beginn der CD im Verhältnis zum Rest.
„Thick as a brick" ist ein zweigeteiltes, ca. 44-minütiges Konzeptalbum, was zu Beginn der Siebziger an sich nichts ungewöhnliches ist. Ungewöhnlich allerdings ist der Stil, genauer gesagt der Mix aus unterschiedlichen Stilrichtungen mit einer Querflöte im Zentrum.
Eine derartig organische, mitunter etwas sperrige Verbindung aus Folk, Rock und Klassik, garniert mit etwas Blues und noch seltener Jazz, hatte es bis dato noch nicht gegeben und ist bis zum heutigen Tage noch von keiner anderen Band kopiert worden. Vermutlich würde dieser Versuch schon wegen der unverwechselbaren und variantenreichen Stimme von Bandleader Ian Anderson im Ansatz scheitern. Denn diese vokale Bandbreite - von folkloristisch-mittelalterlich-zuckersüßem Minnegesang mit theatralisch anmutendem Stimmbänder-Fitness-Gebaren bis hin zur ätzenden, aggressiven Meckerziegen-Rockröhre, die dringend einer Nebenhöhlenspülung bedarf - habe ich seither nie wieder gehört.
Viele „Heeheeheeheeheels" und Hahahahaahaars" und / oder ein einfaches „Mhm" - diese Stimme fasziniert und überträgt eine schier unglaubliche Fröhlichkeit, obgleich man, wenn man „Jethro Tull" und vor allem die Bühnenpräsenz von Anderson erlebt hat, schon merkt, dass man als Fan ab und an reichlich verspottet wird. Aber das macht nichts, da Anderson bei vielen Gelegenheiten seiner Performance sich auch gern selbst auf den Arm, also beileibe nicht zu ernst nimmt.
Den Song „Like a tall thin girl" von einem späteren Album während eines Konzerts wie folgt anzumoderieren: „This is a song about two „dolphins" during a sexual act", sagt eigentlich alles. Wie schon einer der Vorrezensenten richtig bemerkte: Very British, very Tull.
Dem kann ich nur hinzufügen, dass es viel Spaß machen kann, einem musikalischen Rattenfänger zu erliegen - ersaufen auf verdammt hohem Niveau !!
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