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am 4. Juli 2011
Für den Kauf von "The Great Fantasy Adventure Album" spricht eine ganze Reihe von guten Gründen. Da wäre zum einen die Musik selbst: 17 Stücke aus 17 verschiedenen Filmen - komponiert von 13 Leuten, die wirklich zur Crème de la crème im Bereich der symphonischen Filmmusik zählen. Zum anderen wäre da die für Veröffentlichungen des Labels "Telarc" gewohnt überzeugende Klangqualität der Aufnahmen, die die CDs von Mestro Kunzel und seinen Cincinnati Pops in der Vergangenheit immer wieder zur von den einschlägigen Zeitschriften wärmstens empfohlenen Referenz gemacht haben.

"The Great Fantasy Adventure Album" spannt, thematisch wie zeitlich gesehen, einen weiten Bogen. So haben, dem interessierten Hörer zur Freude, nicht nur Werke aus der jüngeren Kinovergangenheit den Weg auf die CD gefunden, sondern auch ein paar Stücke aus Hollywoods Goldenem Zeitalter der symphonischen Filmmusik: Darüber, ob "El Cid" denn nun wirklich ein "Fantasyfilm" ist, ließe sich vielleicht noch streiten - darüber, dass der gebürtige Ungar Miklos Rozsá (1907 - 1995) einer der einflussreichsten Komponisten im Bereich der Filmmusik ist (zu den Schülern des Großmeisters Miklos Rozsa, der die Musik zu solch bekannten Filmen wie "Ben Hur" und "Quo vadis?" schrieb, zählten auch Bernard Herrmann und dessen bekennender Fan Jerry Goldsmith).

Für Sammler symphonischer Filmmusik gab und gibt es aber wohl einen weiteren triftigen Grund, der heimischen Plattensammlung die Kollaborationen von Kunzel, Pops und Telarc einzuverleiben: Es hat nämlich fast schon Tradition, dass auf den Filmmusik-Kompilationen von Kunzel und den Pops immer wieder auch Stücke auftauchen, die sich sonst nicht oder doch nur mit Mühe auftreiben lassen.
Die Musik zum "Clash of the Titans" (1981) war und ist (wieder) so ein Fall: Laurence Rosenthals schwelgerische Filmmusik zum wunderbar kitschigen Mix aus griechischen Mythen ist seinerzeit zwar auf LP erschienen, der von Sammlern herbeigesehnte CD-Transfer ließ jedoch lange Jahre auf sich warten. Bis es soweit war, gab's, immerhin, die wichtigsten Themen in einer Kunzel'schen Bearbeitung.

Als die CD mit den Originalaufnahmen zum "Kampf der Titanen" dann vor ein paar Jahren veröffentlicht wurde, fiel mir beim ersten Hören unwillkürlich das Wort vom Berg ein, der eine Maus gebiert: Hatten die Originalaufnahmen mit dem London Symphony Orchestra wirklich schon immer so schwachbrüstig geklungen?

Im Vergleich mit der Version von Kunzel & Co. verblassten die Originalaufnahmen jedenfalls. Derzeit sind sie offenbar gerade mal wieder nicht ohne weiteres erhältlich, und wer, etwa weil ihm bei einer der ungezählten TV-Wiederholungen die Musik ins Ohr gegangen ist, nach einer guten Aufnahme des Hauptthemas sucht, ist gut damit beraten, um das derzeit zu Preisen ab 60 Dollar gehandelte Original einen Bogen zu schlagen und sich lieber "The Great Fantasy Adventure Album" zuzulegen.

Normalerweise ist das genau umgekehrt: da wird eine Filmmusik mit renommiertem, großem Orchester eingespielt, und wenn der Film nur erfolgreich genug ist, dauert es meist nicht lang, bis im Handel eine Schwemme billiger Plagiate auftaucht, die den Vergleich mit dem Original auch nicht ansatzweise aushalten.

Der Geniestreich, der dem Original noch etwas mehr Glanz verleiht, ist hingegen verhältnismäßig selten. Umso bemerkenswerter finde ich es, dass er Kunzel auf "The Great Fantasy Adventure Album" mindestens ein weiteres Mal gelingt: seine Version des Hauptthemas aus "Conan, der Barbar" donnert noch etwas brachialer aus den Boxen als das ohnehin schon ziemlich gewaltige Original (gab's im Original eigentlich auch ein Klavier? Hier ist jedenfalls deutlich eines herauszuhören, und es passt sogar ziemlich gut zum Stück).

Auch die restlichen Stücke sind den Originalaufnahmen mindestens ebenbürtig: Ob es die Themen sind, die Altmeister John Williams' ("Star Wars") für Steven Spielbergs Peter Pan-Abenteuer "Hook!" und für den "Jurassic Park" komponiert hat oder Michael Kamens schmetterndes Signal, das er "Robin Hood, Prince of Thieves" auf den Leib geschrieben hat - hier klingt alles so bombastisch, wie es große Abenteuer großer Helden auf großer Leinwand verdienen. Man könnte auch sagen: Wo "Kunzel" draufsteht, ist in der Regel Musik drin, bei der nicht gekleckert wird, sondern nur geklotzt.

Da es aber bekanntlich keine Regel ohne Ausnahme gibt, gönnt "The Great Fantasy Adventure Album" dem Hörer auch eine Verschnaufpause. Zwischen SF ("Total Recall") und Fantasy der Marke Sword and Sorcery ("Wizards and Warriors") hat doch tatsächlich das verträumte Hauptthema Platz gefunden, das Mark Knopfler für Rob Reiners Leinwandadaptation von William Goldmans augenzwinkerndem Märchen von der Braut des Prinzen komponiert hat.

In der Version, die sich auf dieser CD findet, greift der Dire Straits-Chef zwar nicht persönlich in die Saiten der (akustischen) Gitarre, aber das finde ich in diesem Fall nun auch nicht weiter schlimm: Knopflers Filmmusik ist schön, und ihre Güte steht und fällt nicht damit, dass der Meister selbst spielt.

Neben 17 Stücken Musik haben, auch das typisch für die Kunzel-Telarc Connection, wieder einmal ein paar "Sound Bytes" Platz gefunden, an denen vor allem "geeks" mit Unterhaltungselektronik-Fimmel ihre Freude haben dürften. Als Intro für John Williams' Filmmusik zu "Jurassic Park" lassen die Tontechniker erstmal den König aller schrecklichen Echsen durchs Unterholz brechen (nein, nicht "im Unterholz brechen"): Kann man schön im Hintergrund laufen lassen, wenn mal wieder der Vermieter, Jehovahs Zeugen oder der Kollekteneintreiber vom örtlichen Entsorgungsbetrieb ("Die Müllabfuhr wünscht Frohe Weihnacht!") auf der Matte stehen.

"Splitting Hairs" lässt den König der Haarspalter (hier: Robin Hood) Pfeile auf den Zuhörer abschießen (so richtig überzeugend wird das aber wohl nur klingen, wenn der geneigte Zuhörer eine dreifach verdasnöckelte multifrequenzgangfähige mit lol-verriegelter und adhs-abgeschirmter Klinkensteckerbuchsenleiste ausgestatte Surrender-Anlage sein eigen nennt; Kauftipps bitte der aktuellen Ausgabe von "Audio Geek" entnehmen. Danke.), und wessen Hochtöner das Britzelbrutzel-Gespratzel der "Cybergenesis" mitgemacht haben, der darf sich zum Schluss auch noch über ein bisschen Sauriergeknurpsel freuen ("Jurassic Lunch").

[ R e s ü m e e : ]

"The Great Fantasy Adventure Album" ist ein gut zusammengestellter Querschnitt und ein abwechslungsreicher Streifzug durch die Film(musik)geschichte. Das Cover finde ich kitschig, den Innenteil des Booklets informativ. Kunzels Arrangements sind durch die Bank schmissig und zeugen von Kunzels sicherer Hand im Umgang mit Filmmusik der Kategorie XXL. "The Great Fantasy Album" macht seinem Namen alle Ehre: diese CD ist wirklich rundum "great".
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22 Kommentare| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 22. Juli 2006
Einfach eine super CD.

Von der Titelasuwahl, bis hin zur genial produzierten Aufnahmequalität!

Vor allem Track 6 (Robin Hood) mit den lauten Bläsern und entsprechender Wiedergabekette, macht einfach Gänsehaut und das Verlangen immer lauter zu drehen!

Ein Must für wahre Musikfans!
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am 10. April 2001
Das wunderbare an dieser CD ist die geraffte Vielfalt an Filmmusiken, die sie bietet. Wer die Hauptthemen erfolgreicher Kinofilme (Terminator, Robin Hood) in einer 3 Minuten-Fassung gern hören möchte, kommt hier voll auf seine Kosten. Ich hoffe, es wird in absehbarer Zeit weitere CDs dieser Art geben.
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am 28. Dezember 2012
Sehr gut! Vielen Dank! bin sehr zufrieden! machen Sie weiter so, ich bestelle eigentlich immer bei Ihnen und bin jedesmal sehr zufrieden!
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am 24. Juli 2013
Ich hab es hier mit einem rundum sehr guten Artikel zu tun, ich kann den nur Kauf weiterempfehlen, weiter so.
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