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am 18. Februar 2011
Es kommt nur selten vor,dass man gelungene Aufnahmen von klassischen Orchestern mit Jazzmusikern zu hören bekommt.Allerdings bekommt man auch bei den größtenteils gelungenen Arrangements auch einiges Hollywood-Feeling zu hören.

Was begeistert denn nun an der Aufnahme?Es ist im Grunde ganz einfach : Weil die Jazzsolisten außergewöhnlich gut und vielseitig sind,sich in vielen Stilen und Bereichen bewährt und betätigt haben.Ich stelle sie einfach mal einzeln vor.

Da wäre der Ex-Bigand-Leiter und Musical-Sänger Cab Calloway,der rund 20 Jahre eine der besten Bigbands der Swing-Ära leitete,später in "Porgy&Bess" den "Sporting Life" sang und in "Blues Brothers" sich selbst spielte.Seine Stimme ist in "St.James Infirmary" und "When the Saints" quasi "authentisch" zu hören-swingend und volltönend wie eh und je.

Da ist der Klarinettist Eddie Daniels,der an der Juillard School of Music eine perfekte Ausbildung genießen durfte,es mit in technischer Hinsicht mit jedem Klarinettisten jedes Stiles aufnehmen kann.Seine Paradestücke sind "Begin the Beguine","Let's Dance" und "Moonlight Serenade".

Trompeter Dox Severinsen wurde in den USA vielen Leuten als langjähriger Musikalischer Leiter der "Tonight Show" mit Johnny Carson bekannt.Hier glänzt er in "You made me Love You"und "Well,git It",dazu hört man ihn auf weiteren acht Titeln dieser CD.

Posaunist Buddy Morrow galt als einer der brillantesten Satzführer in der Bigband-Ära (u.a. bei Harry James,Les Brown und Tommy Dorsey),bevor er 1957 seine eigene Bigband gründete.Später wurde er Leiter der Tommy Dorsey Ghost Band,die er viele Jahre mit großem Erfolg leitete.Er wird hier in "Sentimental Journey","I'm gettin' Sentimental over You" und in "Caravan" herausgestellt.

Bariton-Saxophonist Gerry Mulligan ist ja schon zu Lebezeiten eine Legende geworden.Seine anspruchsvollen Werke und Arrangements begann er bereits Mitte der 40-er Jahre.Er war auch lange mit Dave Brubeck auf Tour,den ich gleich noch vorstellen werde.Hier wirkt er auf sieben Titeln mit,ohne ein eigenes Feature zu bekommen.

Pianist Dave Brubeck ist hier der wohl bekannteste Name.Bei Komponist Darius Milhaud ausgebildet,wurde er vor allem mit seinem legendären Quartett weltweit bekannt.Seine groß angelegten Projekte mit Symphonie-Orchestern in Verbindung mit Jazzmusikern wurden weltweit beachtet.Seine hervorragend aufgebauten Soli sind hier vor allem in "Take the A-Train" und in "When the Saints" zu hören,die wirklich atemberaubend sind.

Bassist Ray Brown ist der wohl swingenste Vertreter seiner Zunft in der gemäßigten Moderne.Er wurde 1945 bei Dizzy Gillespie bekannt und spielte auf hunderten von Aufnahmen und Dates mit.

Schlagzeuger Ed Shaughnessy ist seit 1949 auf Tour und gilt als vielseitig einsetzbarer Studioschlagzeuger erster Wahl.Hier wirkt er auf allen Stücken mit und bildet ein tolles Rhythmus-Team mit Brown und Brubeck.Sein Feature ist hier "Sing,Sing,Sing",wie könnte es auch anders sein.

Erich Kunzel und seine in vielen Jahren erprobten Klassiker haben sich in Klassik und Filmmusik einen Namen gemacht und sich als würdige Nachfolger des Boston Pops unter Arthur Fiedler erwiesen.Auch hier beweisen sie ihre Qualität in einem ihnen "fremden" Stil.

Die Arrangements stammen von Jeff Tyzik,Tommy Newsom und John Bambridge,alles gestande Jazzmusiker und für Doc Severinsens Orchester tätig.Besonders gelungen finde ich "Take the A-Train" und den Abschluss mit "When the Saints",das ein sehr ausgefallenes Arrangemt bietet (Tyzik).

Aufnahmetechnisch ist das Ganze von Telarc brillant eingefangen worden.Für solche Brillanz ist das Label ja bestens bekannt.Aufgenommen wurde Alles 1988,doch es klingt wie frisch eingespielt.Einfach Klasse!!!!

Für mich sind das volle 5 Sterne,mehr und besser gehts einfach nicht.
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am 21. August 2009
Ich muss gestehen, dass ich wohl ein Fan der CD-Aufnahmen von Erich Kunzel mit seinen Cincinnati Pops bin. Egal ob Jazz oder klassische Musik, der Sound ist spektakulär. Bei dieser Jazz CD (Big Band Hit Parade) wirken z.B. Dave Brubeck, Gerry Mulligan oder Cab Calloway höchstpersönlich mit. Eine der wenigen Jazz-CDs, wo man sagen kann, dass diese "Remakes" genauso gelungen sind wie die alten Originalinterpretationen. Mit swingendem, wirbelndem Orchester sowohl geeignet für Liebhaber des Jazz oder diejenigen eines reizvollen Orchesterspiels. Erich Kunzel, geb. 1935, hat 2006 die "National Medal of Arts" erhalten, die zuvor Musiker wie Itzhak Perlman, Yo-Yo Ma, Wynton Marsalis erhalten hatten. Er war einst Assistent von Pierre Monteux.
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am 6. Februar 2016
Erich Kunzel und das Cincinnati Pops Orchestra waren schon immer für eine Überraschung gut. Meistens bezog sich diese Erkenntnis auf audiophile Klangeffekte des Labels TELARC, die die heimische HiFi-Anlage an Ihre Grenzen brachten (z. B. digitale Kanonenschüsse in der 1812-Ouvertüre von Tschaikowsky).
Dieses Mal ist die Klangtechnik nicht minder hervorragend, jedoch widmet sich Kunzel hier allseits bekannten Big Band-Standards.
Zu diesem Zweck bietet er eine ganze Scharr von Top-Solisten auf. Die kreativen Arrangements lassen keine Langeweile aufkommen.
Für Jazz-Puristen mag der eine oder andere hinzugefügte Streicher-Teppich etwas übertrieben sentimental wirken.
Dennoch: künstlerisch und technisch eine ganz tolle Produktion.
Immer wenn ich diese Scheibe höre, bebt das ganze Haus. Herrlich!
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am 20. September 2015
... sowohl technisch als auch musikalisch! Auf "Take the "A" Train gibt's Soli von Gerry Mulligan (Baritone Sax), Doc Severinsen (Tompete) Ray Brown am Bass und Dave Brubeck am Piano. Das alleine ist schon den Kauf der CD wert. Aber es sind weitere 15 Hochkaräter drauf, und die CD schließt mit "When the Saints Go Marchin' in" und da geben alle Solisten nochmals neueneinhalb Minuten Feuer. Der Sound ist, wie man es von Telarc erwartet, voluminös, sehr klar, mit einem weiten Bühnenbild. Kristallklare Kaufempfehlung! (Lob an Verkäufer: Lieferung kam viel schneller als versprochen!!)
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