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am 26. Juli 2007
Nein, bei mir ist kein ALLMAN BROTHERS BAND-Revival ausgebrochen, auch wenn meine letzten Rezi's diesen Schluß nahe legen könnten. Die ABB war mir schon immer wichtig, wie auch LYNYRD SKYNYRD, und durch all die tiefen Täler bin ich unverzagt an ihrer Seite geblieben. Nein: ich stelle nur die LP's, die mir nicht ganz so wichtig waren, auf CD's um, da die Preise im Keller sind ;-))
"Win, lose or draw" war damals -1975- meine erste Scheibe von der ABB, und sie hatte mich umgehauen. Gut, das habe ich dann, nachdem ich die vorher erschienenen LP's gehört hatte, sehr schnell relativieren müssen, aber zu so einem, für mich maßgeblichen, Opus behält man sein ganzen Leben lang eine besondere Beziehung. Ein Witz, daß ausgerechnet "WLoD" mit #5 der Billboards-Charts die dritthöchste Platzierung einer Southern-Band erreichen konnte.

Man konnte nicht mehr miteinander - so ließe sich die "Win,lose or draw" am treffendsten überschreiben. Wie im nachhinein herauskam, waren da selten mehr als zwei Musiker gleichzeitig im Studio - Gregg Allman gar immer alleine!! Warum? Nun, Gregg Allman hatte die Drogen-Fahndung am Hals und um denselben aus der Schlinge zu ziehen, hatte er seinen Pusher, dem vormaligen stellvertretenden Roadmanager der ABB, schwer belastet. Die anderen Bandmitglieder nahmen ihm das sehr übel und das war dann auch der entscheidende Sargnagel für die ABB.
Das erklärt den sterilen Sound auf "Win, lose or draw": es hört sich halt anders an, wenn eine "echte" Band im Studio zugange ist - bei einer Band, die wie die ABB von jammigen Elementen lebt, allemal.

Normalform erreicht keine der Akteure auf der "Win, lose or draw". Einzig "Can't lose what you never had" schließt nahtlos an die vorhergehenden Meisterwerke an. Übersurchschnittlich noch "Nevertheless" und "Lousiana Lou.....". Der Rest ist eine einzige Enttäuschung. Besonders "High falls" quält den Hörer über 14 Minuten lang, ohne auch nur einmal auf den Punkt zu kommen. Der Rest ist Füllmaterial, daß Allman und Betts aus gutem Grund nicht für ihre Solo-Projekte verwenden wollten - so klingen die Dinger auch.....

Einzig meine oben erwähnten persönlichen Bindungen an diese Scheibe veranlassen mich, "Win, lose or draw" noch drei Sterne zu vergeben. Jedem Leser rate ich zunächst 'mal von dieser Scheibe ab - da gibt es bedeutend wichtigere!!! Wer dann noch Geld übrig hat, kann sich dann noch "WLoD" und die beiden Arista-CD's "Reach for the sky" und "Brothers of the road" zulegen. Zwingend für den echten ABB-Fan erscheint's mir aber nicht zu sein - man sollte auch Mut zur Lücke haben ;-))
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am 1. Juni 2009
Für mich ein starkes Album in typischer Allman-Tradition aus ihrer zweiten bzw. dritten Line-Up-Phase (nach Berry Oakleys Tod war nun auch der Bass neu zu besetzen).
Chuck Leavell als zweiter Tastenspieler verschaffte dem ABB-Sound mehr Breite und Leichtigkeit, setzte aber auch schöne Solo- und Zweitstimmen-Akzente zu Dickey Betts einziger (und einzigartiger) Gitarre. Zu erwähnen auch Lamar Williams am Bass, der seinem verstorbenen Vorgänger alle Ehre macht.
Butch (The Freight Train) Trucks sowie Jaimoe mit seinem herrlich jazzigen Zuspiel sind für mich der unerreichbare Zenit bezüglich Drums.
Die ganze ABB-tyische Palette wird serviert, mit Win, Lose or Draw eine unter die Haut gehende Gregg-Allman-Ballade und mit High Falls, dem obligatorischen Instrumental, ein herrlicher Jam. Auch hier Chuck Leavells E-Piano-Solo ein Highlight. Dickey Betts Gitarrenspiel und vor allem sein typischer, fast cleaner Sound gehen unter die Haut.
Wer diesen nicht mehr so rauchig-bluesigen, dafür eher jazzigeren Sound mag, auch wer sich für die verschiedenen Phasen dieser Band interessiert, darf getrost zugreifen.
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