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  • Bleach
  • Kundenrezensionen

Kundenrezensionen

4,4 von 5 Sternen
53
4,4 von 5 Sternen
Format: Audio CD|Ändern
Preis:8,30 €+ 3,00 € Versandkosten


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Der Aufkleber auf der CD stellt klar: This is Nirvana's first album. Ja, genau, es gab Nirvana schon vor Nevermind! Inklusive Auftritt in Hannover im Jahre 1989. Und raten sie mal wer bei diesem Konzert dabei war! Genau, ich natürlich nicht, weil ich sie erst 1992 durchs Radio und Smells like teen spirit kennengelernt habe. Wäre natürlich cooler die eigene Biographie umschreiben zu können und Fan der ersten Stunde gewesen zu sein. Da ging es Kurt Cobain kaum anders, der hörte früher gerne Pop, etwa von den Beatles. Seine frühen Einflüsse waren Heavy Metal, Punk kam erst später. Bleach ist das am stärksten nach Heavy Metal klingende Werk der Band aus dem Heimatstaat von Bill Gates und Starbuck's.

Ausser dem poppigen About a girl klingen die meisten Songs recht monoton. Von interessanten Lyrics ist noch recht wenig zu sehen. Für 600 US-Dollar sei Bleach von Jack Endino aufgenommen worden, berichtet stolz die Rückseite mit dem Sub-Pop Logo. Tatsächlich war es geringfügig höher, korrigierte Endino später, da die Kosten der allerersten Nivana-Single Love Buzz hinzugerechnet werden müssten. Dennoch: Budget deutlich unter 1000 US-Dollar.

Weitere Anekdoten zum Album gefällig? Negative Creep mit dem Refrain Daddy's little girl ain't a girl no more" wurde offensichtlich stark von Mudhoneys Sweet young thing ain't sweet no more von 1988 beeinflusst. Genau wie später auch U-Mass von den Pixies (oder wahlweise auch More than a feeling von Boston) als Vorbild für Teen Spirit genannt wurden.

Schlagzeuger war hier noch Chad Channing, sein Nachfolger Dave Grohl sagte später, dass die Band auf dem Foto von Bleach etwas zurückgeblieben und aggressiv aussah. Gitarrist Jason Everman, der in den Credits als Gitarrist genannt wird, war nicht am Album beteiligt und wurde nur dank Kurts Höflichkeit namentlich verewigt.

Die Inspiration zum Titel Bleach kam von einer Hygiene-Kampagne, die Cobain sah: Bleach your works. Um die Infektionsgefahr zu verringern sollten die Spritzen mit Bleichmittel desinfiziert werden. Damals war Kurt Cobain noch nicht drauf, aber bereits fasziniert vom Klischee: Sex, Drugs, Rock'n Roll, obwohl er eben genau das auch als lächerlich empfand.

Für mich persönlich hat Bleach das coolste Album-Cover aller Nirvana Alben. Gleichzeitig ist es wohl auch unbestritten das schwächste ihrer Werke. Zu viel monotoner Heavy Metal Brei. Den Riesenerfolg von Nevermind erahnte damals niemand, weder Cobain, noch Sub Pop oder Geffen Records. Ein ungeschliffener Diamant.

Anspieltipps: About a girl, Negative creep, Sifting

3,5 Sterne
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am 13. Juli 2016
Leider wurde von Nirvana immer nur die `Nevermind` gespielt, aber die hier ist absolut top. Hört sie Euch mal in aller Ruhe an - da hatte Kurt Cobain noch Spaß an der Musik. Dank an Nirvana für dieses Album.
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am 15. September 2014
War schon in den 90ern eine meiner liebsten plattten, hat sich dann aber irgendwann verselbstständigt. KLare kausempfehlung ( das Erste Elbum)
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am 5. März 2013
Ich bin ein Fan von Nirvana. Was soll man zu diesem Album sagen. Einfach spitze, wie jedes andere Album dieser Band.
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am 9. Juli 2015
was ein Hammer Album und Schande über mein Haupt, dass ich die CD erst 2015 gehört habe. Das Album ist schwer mit anderen Nirvanaalben zu vergleichen, es wirkt hungriger und etwas rockiger, die Aufnahmen klingen nicht ganz so sauber und genau das macht einen gewissen Reiz aus.
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am 4. Februar 2014
Nirvanas erstes Album ist wirklich sehr hörenswert und kann nur empfohlen werden, auch wenn die Band noch etwas auf der Suche nach ihrem persönlichen musikalischen Weg ist.
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am 20. Februar 2011
Ich find's super. Entweder man mag Grunge oder nicht, wenn ja, ist Nirvana unumgänglich. Mehr weiß ich dazu nicht zu schreiben.
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am 2. Februar 2016
Bevor Nirvana den gesamten Musikmarkt revolutionierten spielten sie dieses rotzig harte Album ein. Man merkt schon die Griffigkeit der Songs, wobei hier noch der große Wurf fehlte. Die Texte waren noch nicht so reif wie auf Nevermind, die Melodieführung noch nicht 100% eingepflegt, die Gitarren -hier waren es noch zwei- war noch höher gestimmt und zum Teil an alten Hard-Rock-Ikonen orientiert, wobei das spielen von hohen Soli, der Band nicht gut zu Gesicht stand und Chad Channing war als Schlagzeuger dann doch eher eine Graupe. Soviel zu den Negativpunkten der Platte, die man als rohes Nirvanaprodukt einer noch unreifen und unfertigen Band betrachten kann. Man merkt den Quantensprung im Schlagzeugspiel auf den drei von Crover eingespielten Stücken, die sogleich dem Klang der Band eine gänzlich andere Qualität verleihen. Floyd the Barber ist ein ungeschliffener Ausblick auf das was da noch kommen sollte, es ist ein tolles wütendes, harsches Stück, dass Wut in veringertem Tempo darbringt.
So ist Bleach ein Rock-Metal-Hardcore-Gemenge einer noch unfertigen Gruppe. Überdeutlich wird dies z.B. in dem Stellenweise an den Stadionrock von Led Zep erinnernde School, bei welchem Kobains herausstechende Stimme mit der Gitarre zu kämpfen scheint. Man spürt das Können Kobains als Songwriter im wütenden Blew, dem hämmernd schleppendem Floyd the Barber und dem gesetztem Rocksong About a Girl. Paper Cuts mutiert unter der, den Song massiv aufwertenden Beteiligung, Crovers zur doomig-grungigen Melvinsnummer. Negative Creep klaubt sich die klassische Damaged-Black-Flag-Idee, des wütend rotzigen Hardcore. Und so pendelt das Album zwischen den schon vernehmbaren Stärken sowie den noch vorhandenen Schwächen der Band und der in jedem Augenblick seiner Beteiligung wahrnehmbaren Unterstützung Crovers.
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am 21. März 2010
Gekauft wurde diese CD von mir erst nach dem sensationellen "Nevermind"-Album, um mich auch der Vorgeschichte dieser Band zu beschäftigen. Selbstproduziert mit Hilfe des Labels SubPop Records kommt das Ganze leider nicht über den Status einer typischen Garagenband hinaus. Wenn man sich dessen aber vor dem Hören bewusst ist, kann man ein paar frühe Perlen der Band Nirvana entdecken. Rumpelig und düster startet die CD mit dem Song "Blew". Genauso düster ist Cobain's Humor im zweiten Stück "Floyd the barber", in der er die amerikanische "Andy Griffith Show" aufs Korn nimmt und dessen gutbürgerliche Leben in einer Kleinstadt mit kurzen prägnanten Aussagen in ein Horrorszenario verwandelt. Der dritte Song kommt dann wie ein Pop-Sonnenstrahl daher, leider nur musikalisch, denn textlich handelt er von einer sich immer mehr entfremdenden Beziehung. Mit "Love buzz" hat sich sogar ein Cover der niederländischen Combo Shocking Blue aufs Album geschlichen. Der folgende Song "Paper cuts" basiert auf einer wahren Begebenheit, die sich in Cobain's Heimatstadt Aberdeen ereignet hat. Dort hat ein Elternpaar seine Kinder in einem abgedunkelten Zimmer eingesperrt. Der Song ist aus der Sicht eines der Kinder geschrieben und beinhaltet im Refrain den Bandnamen. Musikalisch wird dies durch tiefe Basssequenzen und das Geschrei von Kurt Cobain umgesetzt. Als erstes richtiges "Grunge"-Stück kann man dann "Negative creep" bezeichnen, das die Erfahrungen des Sängers mit Drogen beschreibt. Um eine Droge, nämlich um Alkohol, geht es auch im folgenden Song "Scoff", mit der besten Drumarbeit vom Dave-Grohl-Vorgänger Chad Channing auf diesem Album. Ein typisches Kleinstadtpaar und dessen verschwiegene Eheprobleme werden in "Swap meet" beschreiben. Mit "Sifting" ist ein Song vertreten, der sich gegen Lehrer und Geistliche richtet. Man merkt also, Nirvana sind bereits hier gegen alles und jeden, und verleihen ihrer dementsprechenden Wut mit harter Musik Ausdruck. Dieses Debüt gehört in jede Plattensammlung, in der auch "Nevermind" und "In utero" stehen.
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am 5. April 2009
Was kann man zu Nirvanas Debüt sagen. Sicherlich das an etwas wie "Nevermind" hier noch nicht wirklich zu denken war. Das Erstwerk "Bleach" ist DAS typische Grunge-Album. Eine junge Band aus dem Nordwesten der USA, ein dreckiger Sound als wäre dieses Album mit einem Kassettenrekorder in einer Garage aufgenommen worden (tatsächlich kostete die Produktion nicht mehr als 600 Dollar), schmutzige und halbkaputte Gitarren auf denen unsaubere Riffs und schiefe Soli geschrammelt werden, ein Sänger der mehr oder weniger singen kann, ein Drummer welcher von dem Wort "Takt" offensichtlich nicht allzu viel hält, Texte die nur selten (oder gar keinen) Sinn ergeben, Melodien die eindeutig durch den Rock der 70er Jahre geprägt wurden allerdings mit einer Mischung aus Metal und Punk verkrustet werden... Das alles macht Nirvanas Debüt meiner Meinung nach zu dem Album welches den Begriff "Grunge" am besten definiert. Eine vom Leben ziemlich frustrierte Generation, die ihre Wut, Hoffnungslosigkeit und Lustlosigkeit durch Musik ausdrücken wollte die genauso hässlich war wie sie die Gesellschaft sahen. Grunge hatte auch seine schönen glatten Seiten, was Bands wie Pearl Jam eindrucksvoll bewiesen, doch wenn man etwas richtig glaubwürdiges suchte was eben deswegen unschön klang dann stieß man früher oder später immer auf Nirvana. Dabei machte sich Kurt Cobain im Gegensatz zu später bei diesem Erstling keinerlei Gedanken über Songwriting und Messages. Hauptsache irgendwie ein Album rausschmeißen und gucken was passiert. Gerade diese Unbekümmertheit und die teilweise verstörenden Lyrics, nicht zuletzt aber die schwere Musik machen Bleach zu einem sehr düsteren und schwerverdaulichen Album.
Es fängt tief und bitterböse mit "Blew" an. Trotz der übertrieben tiefer gestimmten Gitarren hört man eindeutig die Einflüsse des 70's-Rock heraus. "Floyd the Barber" zieht einen mit den aggressiven, prügelden Drums in den Bann. "About a Girl" ist eine sarkastische Abrechnung mit Kurts damaliger Freundin und der einzige richtige Popsong der schon in Richtung Nevermind weist. "School" ist quasi eine Hymne für den deprimierenden mit Gewalt angefüllten Schulalltag. "Love Buzz" passt mit voller Absicht nicht in das Konzept des Albums, da es ein Shocking Blue-Cover ist und weder musikalisch noch textlich zum Rest der Songs passt. Eine geniale Bassline und ein Solo, welches fast nur aus Feedback besteht machen dieses Lied aber zu einem weiteren Hit. "Paper Cuts" und "Negative Creep" sind besonders hässliche, brutale Rocksongs in welchem das jeweils dargestellte Individuum sich den Frust von der Seele schreit. Ob es einige von wenigen Songs sind die Kurt über sich selbst schrieb? "Scoff" und "Swap Meet" sind sehr rhythmisch angelegte Nummern die mich persönlich ziemlich an Helmet erinnern (obwohl die erst ein wenig später so richtig aktiv wurden), das Hitpotenzial aber dennoch nicht vermissen lassen. "Mr. Moustache" ist eine zynische Abrechnung mit den von Kurt so verhassten Prolls und Machos. "Sifting" reiht sich als weiterer schwerer Rocksong daneben. "Big Cheese" ist nochmal ein Grunge-Hit, bei dem Cobain sich von Strophe zu Strophe in seiner Aggression steigert. "Downer" ist der musizierte Irrsinn und der einzige richtige Punksong auf dem Album, welcher die Verlorenheit des gesamten Album perfekt abschließt.
Letztendlich lässt sich sagen, dass "Bleach" ein wichtiges Werk war, für den aufstrebenden Grunge wie für die damalige Jugend. Wahrscheinlich sogar genauso wichtig wie Nevermind nur das dieses für die Masse zugänglicher war. Ob Cobain auch all das meinte was man in diese Platte hineininterpretieren kann lässt sich nur schwer sagen. Dennoch bleibt "Bleach" ein interessantes und wichtiges Rockalbum, welches den Nachfolgern gegenüber nicht untergeordnet werden sollte.
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