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Kundenrezensionen

5,0 von 5 Sternen
4
5,0 von 5 Sternen

am 13. Februar 2004
Ich hatte schon viel postive Kritik von dieser Platte gehört und war gespannt als sie bei mir zu hause endlich eintrudelte. Pick Hits Live wurde aufgenommen 1987 in Japan. Sofort fällt die geniale Rythmus Sektion von Dennis Chambers (dr) und Gary Grainger (b) auf. Chambers Doppel-Bassdrum Grooves mit Graingers Slap-Bass passen perfekt zusammen. Robert Aries (k) spielt Keyboards und Synth, und hält sich meist im Hintergrund auf, wirbelt aber immer wieder mal rein mit Solos und gut platzierten Akkorden.
Sco spielt phantastisch und beweist mal wieder wieso er zu den Top Guitaristen gehört. So viel Kreativität und Spontanität sieht man selten auf Live Aufnahmen. Die Songs "Pick Hits," "Blue Matter," und vor allem "Trim" (16 Min.!) sind genial, und typisch Scofield Funk. Sco ziegt sich auch von eine andere, ruhigere Seite in "Heaven Hill," und spielt alleine eine wunderschöne Interpretation von "Georgia on my Mind."
Fazit: Eine CD die man sich als Scofield- oder Fusion/Jazzfan nicht entgehen lassen sollen! Ein Klassiker.
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am 9. August 2010
Diese Platte ist eine meiner ewigen Favoriten. Als (ehemaliger) Hobbyschlagzeuger verfalle ich noch immer in andächtige Demut, wenn ich dem Spiel von Dennis Chambers auf dieser Platte lausche. Die LP-Version erstand ich bereits kurz nach ihrem Erscheinen Ende der 80er. Sie enthielt nur die ersten sechs Titel der CD, die aber schon ausreichten, um mich über lange Jahre immer wieder in Begeisterungsstürme zu versetzen. Bis heute habe ich KEINE andere Band gehört, die dermaßen kompakt und präzise komplizierteste Grooves und Phrasen spielen könnte, auch keine der nachfolgenden Besetzungen von und mit Scofield. Ich schreibe das, wie meine Vorredner, vor allem Dennis Chambers zu. Ich kenne keinen anderen Schlagzeuger, der Grooves so auf den Punkt spielen kann und dabei mit der restlichen Band schon fast Katz und Maus spielt. Man merkt ihm fast die diebische Freude an, wenn er die Sololäufe von Scofield durch synkopische Groove-Umkehrungen kurzzeitig in die Gefahr des freien Falls entlässt, nur um ihnen kurze Zeit später wieder Asyl im (vermeintlich) sicheren Schoss des Ausgangsgrooves zu gewähren, oder eben doch nicht. In Gary Grainger am Bass hatte er dabei seinen kongenialen Partner gefunden. Aber auch die Melodien, die Scofield mal als rhythmische Farbtupfer, dann wieder dominierend und richtungsgebend auf diesem Fundament errichtet, haben für mich nach mehr als zwanzig Jahren regelmäßigen Hörens nichts von ihrer Originalität und Spannkraft eingebüßt. Gleiches gilt, last but not least, für das Spiel von Robert Aries am Keyboard. In dieser Besetzung wurden die Schwächen, die jeder einzelne für sich haben mag (Chambers - so zeigen m.E. dessen Soloplatten - bei der "melodischen" Musikalität, Scofield bei der rhythmischen Originalität) aufgehoben und die Band treibt sich gegenseitig von einer Höchstinspiration zur nächsten (Höchst"leistung" passt nicht, wir sind ja nicht bei der Tour de France) an. Die CD, die ich mir Jahre später zulegte, enthält mit "Trim" einen zusätzlichen Track, in dessen furiosem Finale Dennis Chambers ein Solo-Feuerwerk abbrennt, das wohl schon Generationen von Schlagzeugern ihre Stöcke aus Frust in die Ecke hat pfeffern lassen. Allein dieses Lied rechtfertigt für sich allein den Kauf der CD. Den begleitenden Anmerkungen von Scofield selbst im Booklet der CD (oder war es die LP?) kann man entnehmen, dass die Auftritte in Japan für die Band von einer besonderen Atmosphäre und Beziehung zum Publikum geprägt waren. Die konzentrierte Verbundenheit zwischen Publikum und Künstlern glaube ich tatsächlich während der einzelnen Stücke und im nachfolgenden Applaus herauszuhören. Warum ich nach all den Jahren gerade diese CD rezensiere, die heute vielleicht nur noch eine handvoll Leute interessiert? Keine Ahnung. Oder doch: Diese Besetzung hat es für mich einfach verdient.
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am 3. Mai 2008
Den Kritiken meiner Vorgänger kann ich mich nur anschließen. Diese Scheibe kenne ich nun seit ca. 18 Jahren, habe sie immer wieder zwischen den Fingern und bin nach wie vor hin und weg.
Habe irgendwann mal auf WDR3 zufällig in ein Scofield-Konzert reingezappt, wobei mich am meisten Dennis Chambers begeistert hat: Keine Mine verziehend, völlig gegen den Takt Kaugummi kauend, spielt er dem Rest der Truppe seinen unverwechselbaren, komplexen Groove zu.
Die Vielfalt auf "Pick Hits Live", von leicht Verdaulichem bis zum Jazz "nur für Eingefleischte" ist einfach genial. Wer Ohren für den typischen Scofield-Sound hat, darf diese CD einfach nicht verpassen.
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am 12. Dezember 2001
Diese CD ist ein Highlight der Jazz/Fusion-Geschichte. Die Musiker haben ein wahnsinniges Können,aber keiner fällt unangenehm auf. Am Schlagzeug sitzt Dennis Chambers. Bestens geeignet für Style-Studien und Transkriptionen!
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