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am 17. Juli 2015
Gleich vorweg bitte ich um Entschuldigung: so sehr ich mich auch bemühe, diese Rezension wird nicht unvoreingenommen sein.

Trotz meiner Bewertung würde ich zur Vorsicht raten!
Zumindest den eingflieschten Fans der monumentalen Pink Floyd-Konzeptwerke sowie der dazugehörigen bombastischen Shows - für euch könnte diese erste experimentell-improvisatorische Schaffensperiode zu einem wahren "bad trip" werden. Um einen Nervenzusammenbruch zu vermeiden, sollte man sich zunächst mal mit der Compilation "Relics" auseinandersetzen, welche vor allem Frühwerke der Band (u.a. aus "Piper") enthält.
Den Sammelwütigen unter euch würde ich ebenfalls von dem Kauf abraten. Dieses Album hat defintiv Besseres verdient, als in eueren Regalen zu verstauben! Spart euch das Geld lieber für die 10.000ste SUPER-MEGA-SPECIAL-XXL-REMASTERED-BEST-OF-DELUXE-EDITION.

ABER: Denjenigen, die schon ihr Leben lang auf das weiße Kannichen warten, nachts barfuß im Nebel der Milchstraße spazierengehen und neue Horizonte ohne Zuhilfenahme von Chemie erobern wollen, EUCH sei dieses Album wärmstens ans Herz gelegt. Auch diejenigen, die gegnüber Roger Waters' rabenschwarzen Weltvision resistent bleiben, werden mit Sicherheit Gefallen an diesem Album finden. Schaltet einfach mal für eine Weile die verstaubte Logik ab und begebt euch auf eine Reise durch eine wundersame Sound-und-Textlandschaft, welche nicht den Gesetzen dieser Welt folgt und damit auf eine ungezähmte, gar radikale Art und Weise die grenzenlose künstlerische Freiheit zelebriert. ES LOHNT SICH!

Thematisch umfasst das Album eine Bandbreite beginnend mit interstellaren Reisen, heidnisch-magischen-Anmutungen, Verweisen auf die Sci-Fi- und Fantasy-Literatur bis hin zum kindlich-unvoreingenommenen, unerwarteten Blick auf die noch so banal erscheinende Dinge, welcher plötzlich eine ganz neue Dimension eröffnet. Oder ist dies eine Betrachtung aus dem "Jenseits"? Jeder sollte am Ende selbst entscheiden, was das alles zu bedeuten hat. Die Wahrheit, umhüllt von außergewöhnlichen Texten und Melodien, wird hier unterbewusst vermittelt, wenn man sich nur auf den Sog der Musik einlässt. Musikalisch ist das Album ebenso vielfältig und bietet neben eingängigen Melodien ("Lucifer Sam"), wilde Improvisationen ("Interstellar Overdrive") sowie Avantgarde / Musique concrete ("Pow R. Toc H."). Zu meinen ganz persönlichen Highlights zählen "Astronomy Domine", "Flaming" und "Bike".

Eine kleine Anmerkung am Rande: Sicherlich hat Mr. Barrett seine Experimente mit bewusstseinserweiternden Substanzen und sonstige mystische Praktiken ( I-Ging ) in die Songs miteinfließen lassen, es handelt sich hier aber viel mehr um die Verarbeitung des Erlebten, die Kompositionen selbst wurden sehr wohl im nüchternen Zustand eingespielt ;)

Zu guter Letzt sei noch darauf hingeweisen, dass diese CD lediglich eine Papphülle hat, bei der Produktbeschreibung als "Digipack" vermerkt. An der Qualität ist nichts auszusetzen, Liebhaber von Jewelcases sollten sich jedoch nach einer Alternative umschauen.
17 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 30. Oktober 2017
Mit Abstand mein lieblings psychedelic album.
Barrett kreiert mit seiner genialen kreativität ein märchenhaft, britisches wunderland. Für jeden Fan bewusstseinserweiternder substanzen und der britischen 70er ein muss
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am 12. November 2017
Was wäre aus Pink Floyd wohl geworden ohne ihn - eine langweilige Blues Band? In diesem Zusammenhang zu empfehlen ist auch The Pink Floyd & Syd Barrett Story.
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am 2. Februar 2014
Ich hatte da was gelesen, dass Pink Floyd zusammen mit den Beatles im Studio gearbeitet haben. Da weiss man dann, wer wen inspiriert hat. Magical Mystery Tour ist irgendwie ähnlich, Pink Floyd sind aber wohl autentischer. Mir gefällt die CD sehr gut!
2 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 20. Januar 2016
Als Jugendlicher hatte ich mal "The Piper at the gates of dawn" & "A saucerfull of secrets" in einem Doppelalbum auf Vinyl.
Da ich die Scheiben gehört habe, bis sie nicht mehr anzuhören waren, habe ich beide jetzt auf CD gekauft.

Ein echter Genuss - das ist Pink Floyd, so wie ich sie mal kennen gelernt habe!
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am 23. Mai 2015
Über die Musik von Pink Floyd braucht keiner zu diskutieren,glatte 5 Sterne.Die Cover allerdings sind unter aller Kanone,wie kann eine Plattenfirma die etwas auf sich hält nur sowas anbieten.Dafür gibt es null Sterne!!!
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am 15. August 2017
Tolle Platte mit guter Klangqualität. Ansprechendes Cover und gute Musik, womit sich schöne lange Musikabende gestalten lassen. Super guter Interpret.
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am 31. Oktober 2014
Wer gerne mal wieder etwas anderes hören möchte als durchgestylte Mainstream Songs, sollte sich dieses Album ruhig mal anhören.
Dieses, und das zweite Pink Floyd Album (A Saucerful Of Secrets), wurden maßgeblich von Bandgründer Syd Barrett gestaltet. Durch seine etwas andersartigen Melodie- und Harmoniewendungen in den Songs, bleibt die Aufmerksamkeit beim Zuhören immer erhalten. Man hat nicht den "Schon x-fach von anderen gehört" Eindruck. Auch der, für heutige Maßstäbe, puristische Sound der Instrumente in den späten 60'ern, hat für mich seinen speziellen Reiz.

Etwas gewöhnungsbedürftig ist die merkwürdige Stereo Panorama Aufteilung der damaligen Zeit. Das fällt besonders beim Hören mit Kopfhörern auf. Daher auch nicht 5, sondern nur 4 Sterne, obwohl ich für die Songs 5 Sterne geben würde.
Mir gefällt dieses Album ausgesprochen gut. Wirklich empfehlenswert, für Leute mit gelangweilten Ohren.
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TOP 1000 REZENSENTam 30. September 2017
1965: Das Geburtsjahr einer der größten Bands aller Zeiten neben den Beatles und Stones. Pink Floyd hieß die neue Psychedelic Band, die damals das Licht der Welt erblickte. Ihr erstes Album erschien 1976 und hieß „The Piper At The Gates Of Dawn“. Hier bestand die Band noch aus nur vier Mitgliedern. Da wäre natürlich Syd Barrett, der neben dem Gesang und der Gitarre auch die musikalische Regie dieser Platte übernahm. Dann Nick Mason am Schlagzeug, Richard Wright am Piano und der Orgel (und Gesang) und zu guter Letzt Roger Waters am Bass (und ebenfalls Gesang). Waters wurde später dann zu einer zentralen Figur in der Band, doch dieses Album steht vor allem unter Baretts Stern. Sphärischer Psychedelic-Rock vom Feinsten bietet diese Platte und dürfte für einige Fans, die die Anfänge der Band nicht kennen, vielleicht sogar etwas abschreckend wirken. Ich hingegen finde es unglaublich spannend, in welchen düsteren Ecken diese populäre Band ihren Anfang nahm!

Alles beginnt mit dem mystisch, sphärischen „Astronomy Domine“. Ein Stück, welches perfekt die Stimmung des Albums einfängt und den Zuhörer in eine andere Welt entführt. Denn das können Pink Floyd bisher wie keine andere Band und dieser Eröffnungstrack ist eine klasse Einführung in etwas Dunkles, Unbegreifliches und Faszinierendes.
„Lucifer Sam“ hingegen ist sehr rockig und erinnert mich etwas an die Doors vom Stil her. Besonders klasse ist die Bassline hier!
„Matilda Mother“ beginnt sehr melancholisch und etwas wehmütig. Hier beginnen auch langsam die grandiosen Lyrics der Songs heraus zu stechen, die ebenso wie die eben angesprochenen Doors unglaublich viel Poesie und Tiefe beinhalten!
Das gilt natürlich auch für „Flaming“, doch hier merkt man langsam, dass sich „The Piper At The Gates Of Dawn“ immer mehr wie ein akustischer Drogentrip anfühlt. Skurrile Geräusche im Hintergrund, ungewohnte Melodieabfolgen und eine Entwicklung zu einem berauschenden Klangteppich, wundervoll und düster zugleich!
Der Drogentrip nimmt neue Formen an in „Pow R. Toc H“, wenn wir gruselige Stimmen vernehmen und sich plötzlich jazzige Pianoklänge dazu mischen, nur damit es im Schluss in völligem Chaos gipfelt.
„Take Up Thy Stereoscope And Walk“ macht in dem Tempo aber direkt weiter. Auch die Orgelklänge erinnern etwas an die Doors, umso mehr wünschte ich mir, dass beide Bands mal ein Crossoveralbum gemacht hätten! Doch was jetzt kommt, ist wirklich einzigartig:
„Interstellar Overdrive“, ein fast zehnminütiges Instrumentalstück voller Magie und Rhythmus. Ein Track, der, wie der Titel schon implementiert, an eine interstellare Reise durch Zeit und Raum erinnert. Und das schaffen Pink Floyd mit einfachen, aber doch starken Mitteln, wie etwa der schnelle Klangwechsel von rechts und links oder die grandiose mittige Klangabhebung (und zwar im wahrsten Sinne des Wortes!). Ein atemberaubendes Stück!
„The Gnome“ erzählt die Geschichte eines… nun ja, Gnomes. Dieser Gnom hat einen abstrusen Namen und auch der Song wirkt abstrus und seltsam. Aber auf eine sehr gute Art und Weise seltsam. Mir gefällt besonders die einfache Aufmachung des Stückes und die unheimlichen Flüsterstimmen in der zweiten Hälfte des Songs.
„Chapter 24“ überzeugt wieder mit einem sehr interessanten Text und einer träumerischen Stimmung, die besonders durch den elektronischen Sound erzeugt wird.
Mit „The Scarecrow“ erzählt uns die Band nun noch eine schöne, wenn auch kurze musikalische Geschichte über einer Vogelscheuche.
Abgeschlossen wird das Album mit „Bike“, ein sehr durchgedrehter Track: Ein fast schon unheimlich, fröhlicher Anfang, ein schwebender Refrain und ein alptraumhaftes Ende!

41 Minuten prächtige Musik bietet Pink Floyds erstes Album.

Fazit: Ein wunderbar, düsteres musikalisches Meisterwerk. Pink Floyd haben einen sehr verrückten und psychedelischen Anfang, der aber fasziniert und abseits jeglichen Mainstreams daherkommt. Die einzelnen Stücke sind natürlich alle klasse, ohne Ausnahme, aber hier wirkt die Musik besonders, wenn man das Album an einem Stück hört! Großartiger und verstörender Start für Pink Floyd!
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am 1. August 2014
Für die, die damals wie ich 1967 mangels Alter total verpennt haben ein Muß.
Hat was von den Kinks (nur noch orgineller).
Dafür haben sich wohl Jimmi Hendrix und David Bowie einige Inspirationen von dieser abgeholt!
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