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am 25. Juni 2009
Ich kann meinem Vorrezensenten nur zustimmen: Die Abmischung dieser Aufnahmen ist eine Katastrophe. Das Konzert ist weniger musikalisch als zeithistorisch interessant. Die wenigen Konzerte, die John Lennon in den Siebzigern gegeben waren oft mehr Botschaft als musikalischer Inhalt. Selten klang das, was er auf der Bühne veranstaltete besonders inspiriert, positiv gewendet hatte es immerhin einen gewissen rohen Charme. Und so werden die Aufnahmen wohl hauptsächlich dadurch wichtig bleiben, dass sie eben von John Lennon sind. Daher auch zwei Punkte für diese Aufnahme, solange keine neue Version mit angemessenem Klang existiert.

Wieviel eine gute Abmischung aus Liveaufnahmen herausholen kann, zeigen die beiden Versionen des Jams von John & Yoko mit Frank Zappa und der damaligen Inkarnation seiner Mothers of Invention: Während sich John & Yoko auf "New York City" (1972) hemmungslos in den Vordergrund gemischt haben, macht Zappa mit seiner Abmischung der Aufnahmen auf "Playground Psychotics" (1995) die Beiträge aller Musiker hörbar.
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am 18. April 2012
Gegenüber den anderen Rezensionen möchte ich gerne ein Lob loswerden. Ich liebe diese Aufnahme von 1972 und höre sie immer wieder gerne. Der Sound ist nicht ganz perfekt, aber das Konzert wurde auch erst postum veröffentlicht. Mir macht der nicht perfekte Sound nichts aus, da ich von der Performance mehr als angetan bin. Lennon singt einfach phantastisch, sehr intensiv. Die Version von "Mother" beispielsweise gefällt mir besser als die Studioversion. "Come Together" ist trotz einiger Textdreher Lennons klasse umgesetzt und bringt den Song noch ein bisschen größer raus als auf Abbey Road. Auch "Hound Dog" sorgt richtig für Stimmung. Elephant's Memory sind in meinen Ohren eine kraftvolle und groovige Begleitband. Gerade das rohe, nicht immer ganz perfekt nach Blatt laufende Spiel der Musiker gefällt mir.

Ich mag es, mir beim Hören dieser Aufnahme vorzustellen, wie es wäre, wenn Lennon noch heute auftreten würde. Diese Aufnahme lässt es erahnen. Seine Liveshows wären sicherlich eine interessante Abwechslung zu den zwar großartigen, aber vergleichsweise berechenbaren Auftritten von McCartney. Lennon hatte auch als Solokünstler das Zeug, das Publikum mitzureißen - und diese Aufnahme dokumentiert dies meiner Meinung nach sehr gut.

Eine interessante Anmerkung ist, dass auf der Aufnahme die Stimme Onos komplett rausgemischt wurde. Wer sich einmal ein Video des Konzerts (z.B. auf YouTube) angesehen hat, weiß warum und dankt den Produzenten. Man muss sich einmal vorstellen, dass das Hörerlebnis in diesem Fall vor der eigenen Stereoanlage noch besser ist als wenn man selbst dabeigewesen wäre! Eine weitere Anmerkung: Es gab an jenem Tag der Aufnahme zwei Shows, eine Mittagshow und eine Abendshow. Diese Aufnahme enthält die Mittagshow, obwohl die Abendshow noch besser gewesen sein soll. Meine Hoffnung ist es, von letzterer in Zukunft noch eine Aufnahme hören zu können.
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John Lennon gab mit Yoko Ono und der Band Elephant's Memory am 30.8.1972 in New York 2 Wohltätigkeitskonzerte (nachmittags und abends) für Blinde, bei denen dieser Mitschnitt entstand. Bei der Songauswahl griff er auf seine Solo-Singles und seine ersten drei "regulären" Studio-Alben zurück; zudem spielte er mit Come together einen Beatles-Song und mit Hound Dog gar einen Titel aus den Cavern-/Star-Club-Tagen der Beatles. So weit, so gut, und der Anlaß war ja auch sehr löblich.

Wie schon bei der LP "Live Peace in Toronto", fast genau 3 Jahre zuvor aufgenommen, scheint nicht viel Zeit zum Proben gewesen zu sein, wie Johns launige Kommentare dokumentieren: "Willkommen zur Probe!", "nächstes Mal kriegen wir's richtig hin" oder "ich hab' mich an fast alle Worte erinnert!" Besonders bei Come together muß John den Text ziemlich stark improvisieren. Andererseits singt er bei Well well well eine zusätzliche Strophe über "Women's liberation", passend zur Thematik seines damals aktuellen Albums "Some Time in New York City". (Wenn die Version von Give Peace a Chance, die am Ende der "Shaved Fish" in Happy Xmas (War is over) reingeblendet wird, tatsächlich an diesem Tag aufgenommen wurde, dann ist es auf jeden Fall nicht dieselbe, die hier als letzter Song verwendet wurde. Auch habe ich den Verdacht, dass die Version von Mother, die im "Imagine: John Lennon"-Video verwendet wird, nicht dieselbe ist wie auf dieser CD.)

Den Charme des Toronto-Konzertes erreicht diese Platte dennoch aus zwei Gründen nicht: dort waren mit Eric Clapton, Klaus Voormann und Alan White versierte und John vertraute Musiker dabei. Elephant's Memory hingegen waren, auch ohne den Vergleich mit den Beatles zu bemühen, nicht gerade die beste Band der Welt.

Hauptsächlich jedoch leidet der Mitschnitt in dieser Form eindeutig unter der Produktion, für die Yoko Ono verantwortlich zeichnet, selbst wenn sie die Bänder nicht selbst gemischt hat. (Immerhin hört man sie hier nicht "singen".) Die Platte klingt, als habe man mit Airbrush-Technik für die Motorhauben von Sportflitzern steinzeitliche Höhlenmalereien nachgebessert, vielleicht in der irrigen Hoffnung, so mehr Käufer zu ziehen. Sie leidet unter dem zeitgeistigen "Achtziger-Jahre-Syndrom", das mir seinerzeit schon viele Platten verleidet hat: die Snare (BEIDER beteiligten Schlagzeuger) wird noch auf fast JEDE 2 und 4 mit soviel unnatürlichem Hall belegt und derart weit nach vorne gemischt, dass man sich fragt, ob vielleicht Phil Collins ins Studio gebeten wurde mit der Bitte, so zu den Live-Bändern mitzuspielen, dass sie mehr nach seiner Arbeit beispielsweise bei Eric Claptons "Behind the Sun" (1985) klingen. Und so KANN das Konzert nicht geklungen haben, das läßt sich sagen, ohne dass ich bisher eventuelle Bootlegs gehört habe, selbst wenn man in Betracht zieht, dass mit Jim Keltner (der auch schon ein Jahr zuvor auf der LP "Imagine" mit dabei war) ein zweiter Schlagzeuger mitspielte. Dieses metzgermäßige Disco-Rumgedresche macht auch vor einer Ballade wie Imagine nicht Halt, und aus Cold Turkey soll so offenbar gar ein Rock'n'Roll werden.

Wieviel sensibler und natürlicher die Platte hätte produziert werden können, zeigt sich in der Alternativ-Version von Woman is the Nigger of the World, die, am selben Tag aufgenommen, 1998 auf "John Lennon Anthology" resp. "WONSAPONATIME" erschien.

Bleibt zu hoffen, dass die Platte irgendwann doch noch mal anständig abgemischt erscheint, denn nicht nur als offizieller Mitschnitt eines der letzten öffentlichen John Lennon-Konzerte könnte sie ansonsten richtig Spaß machen.
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am 25. April 2013
Nicht jeder Song trifft meinem Geschmack, aber die Aufnahme ist für die damalige Zeit (1972) wirklich sehr gut. Instant Karma gefällt mir persönlich hier sehr viel besser, als die Studioaufnahme der Single. Bei Imagine hingegen kann man bis auf das Publikum im Hintergrund keinen wesentlichen Unterschied feststellen. Für echte Lennon-Fans bestimmt ein Muss, da es sein letztes Live-Konzert war.
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am 3. Juni 2001
ein muss für jeden lennon fan! es ist ein live konzert (und lennon klingt live genial) mit der gruppe elephant' s memory, die band, mit der er auch some time in new york city aufnahm. jedenfalls, is diese cd sehr aufregend. lennon stimme weint fast bei mother, man weint fast selber bei imagine und come together ist ein geiler politrocksong...! ok, man ist mit dem video besser bediehnt, aber die cd ist wirklich ein muss. auch interessant klingen die saxophone,was z.B dem song imagien völlig neue konturen verleiht...
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