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Das Flaggschiff unter den Synthie-Pop Platten liegt hier mit THE FLAT EARTH, aus dem Jahr 1984, vor. Und meiner Meinung nach auch die schönste Platte von Dolby. Ich steh anscheinend nicht ganz allein mit meiner Meinung da, denn der offz. Fan-Club in L.A. nennt sich nicht umsonst "The Flat Earth Society".

Hits wie Dissidents und Hyperactive, sehr funky, mit denen man sich das Hüftgold wegtanzen kann, romantisch verträumte Songs wie Screen Kiss, Mulu The Rain Forest und I Scare Myself und Alltime Favorites wie The Flat Earth bekommen wir auf diesem Tonträger serviert. Eine homogene LP, sieht man von Hyperactive ab, das eigentlich noch zur Golden Age Of Wireless gehört und deshalb quasi als Anhang an den Schluß der Platte gestellt wird, präsentiert von Mr. Dolby.
Besonders hervorzuheben ist hier I Scare Myself. Hier handelt es sich um ein Cover von Daniel Hicks, im Original eine Country Ballade mit Flower-Power-Attitüde, sehr nah an der mexikanischen Grenze angesiedelt und von Dolby als Cool-Jazz Nummer neu interpretiert. Bei der Produktion haben sich bestimmt alle scheckig gelacht, aber rausgekommen ist mit das schönste Lied der Platte und wurde auch als Single ausgekoppelt. Herrlich!
The Flat Earth grenzt sich von anderen Synthetikern meilenweit ab. Tolle Atmosphären durch wunderschöne Klangästethik, Melancholie, die abwechselt mit Tanzeinlagen bis zum Herzinfarkt, prima Texte und eine Spitzenproduktion. An den Reglern saß Dan Lachsman in Brüssel, Mitglied von Telex, die mit Moskow Diskow seinerzeit die Tanzflächen polierten. Kein einziges Stück auf der Platte dient als Füllmaterial, tonnenweise Melodien und niemals langweilig, sowie randvoll mit Ideen, wo andere vier Platten draus machen. Nicht umsonst ist auf jeder 80er Compilation mindestens ein Stück von Thomas Dolby.
Der Meister reduziert das Mad-Scientist-Image auf dieser Platte fast auf Null. Nur in Hyperactive schlägt's noch mal voll durch (als Appendix zu "She Blinded Me With Sience" von The Golden Age Of Wireless zu sehen)! So macht er den Weg frei, für die Werke, die nach The Flat Earth kommen.
Als Anmerkung noch nebenbei: Wenn man nach The Flat Earth Prefab Sprout's LP Steve McQueen auflegt, fällt einem bestimmt früher oder später auf, daß sich die Platte von Prefab Sprout schwer nach The Flat Earth anhört. Nicht von ungefähr, denn Thomas hat auch hier kongenial produziert. Ebenso vier Songs von From Langley Park To Memphis. Nur mal so, am Rande, vielleicht als Anregung von mir zu verstehen, ne?
Aber echte Fans wissen das natürlich alles und langweilen sich bestimmt schon zu Tode. Deswegen fahr ich jetzt mal den Wortanteil völlig runter und leg einfach The Flat Earth noch mal in den Player. Haaachjaaa ...
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am 27. Januar 2007
Diese Überschrift mag manchem als ein Widerspruch in sich erscheinen, da man die 80er Jahre durchaus als das Jahrzehnt mit der schlechtesten Musik, den grässlichsten Frisuren und der geschmacklosesten Kleidung bezeichnen kann.

Musiktechnisch lag das sicher daran, dass (fast) jeder, der 2 Tasten eines Synthesizers unfallfrei bedienen konnte, dies bis zum Koma tat und die Resultate dann die Plattenläden füllten...

Thomas Dolby zeigt auf Flat Earth, dass man unter Zuhilfenahme von Synthis auch phantastische Musik machen kann, die melodisch, funky, überraschend, sanft, hektisch, einschmeichelnd usw. - kurz: ein wohltuender, rundum gelungener Kontrast zum vielfach produzierten Schrott dieser Dekade ist!
11 Kommentar| 3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 21. September 2015
Das muss in den Achtzigern gewesen sein. Hängengeblieben sind die interessant gebauten und auch etwas melancholischen Stimmungen der Stücke. Schön das jetzt wieder zu hören.
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