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Format: Audio CD|Ändern
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am 11. Dezember 2004
Beeindruckend. Mitreißend. Faszinierend. Überwältigend. Schockierend.
So oder ähnlich muss man man wohl den ersten Höreindruck schildern, der mich überkam bei meinem ersten Penderecki-Erlebnis. Nicht umsonst hat Stanley Kubrick Musik des polnischen Avantgardekomponisten in seinem Horrorfilm "The Shining" eingesetzt. Kreischende Disharmonien, hämmernde Percussion, verstörende Lärmausbrüche. Jedes einzelne Stück verstört, nimmt einen mit in diabolische Klangwelten. In Sachen musikalischer Ausdruck habe ich vielleicht noch nie etwas dermaßenes erlebt. Die Unbarmherzigkeit, ja beinahe Brutalität mancher Passagen mag viele abschrecken. Strawinsky und Shostakovich schrieben vergleichsweise eher Musik für Kindergeburtstage.
Wer sich mit der Avantgarde des zwanzigsten Jahrhunderts beschäftigen möchte, sollte auf diese CD nicht verzichten. Bei aller Avantgarde sind die hier eingespielten Werke aber trotzdem eingängig. Man kann sich dem wehklagenden, tobenden Ausdruck nicht verwehren, wenn man sich einmal auf ihn eingelassen hat.
Das einzige Werk, das konservativer daherkommt ist " Als Jakob erwachte", alle anderen, insbesondere der Threnos und das Capriccio sind schräg und zeitgemäß, aber dennoch verhältnismäßig leicht fassbar.
Ein vergleichbarer Komponist fällt mir nicht ein. Man nehme tumultartig durcheinandergewirbelte Klangfarben à la " Alborada del gracioso" (M.Ravel) ohne die volkstümlichen Elemente, die Intensität der Kriegssymphonien von D. Shostakovich ohne den unbedinten Willen zum Bombastischen und die prägnante Tonsprache eines " Le sacre du printemps" (I. Strawinsky) ohne jeglichen Anflug von Tanzbarkeit. So erhält man vielleicht eine Ahnung vom Wesen der Musik Pendereckis.
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