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Kundenrezensionen

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am 16. Juli 2009
Was war Hendrix für ein genialer Mensch und Musiker, kaum ein Album dürfte die Musiklandschaft so verändert haben:
Niemals konnte sich bis dahin vorstellen, daß es Klänge wie bei "And the Gods made Love" geben könne, niemand hätte gedacht, daß man Blues wie einen Weltuntergang zelebrieren könne (Voodoo Chile), niemand hätte geglaubt, daß in einem dürren Dylan - Liedlein (wir sprechen nicht vom Text) so viel Musik stecken könne.
Aber seltsamerweise wird nie das geniale Opus im Gesamtwerk hervorgehoben, die kleine Suite, die aus "Rainy day; 1983 und Moon" besteht. Da lehnt jemand auf dem Fensterbrett, schaut in den Regen hinaus, träumt sich fort in einen gräßlichen Kriegsschauplatz a la Verdun, was er mit höchst poetischen Bildern umschreibt (warum hat Jimi nie einen Literaturpreis erhalten ?) und dann steigt er mit seiner Freundin in ein U - Boot, um das "land so battered and torn" zu verlassen, hinabzutauchen in Neptuns Reich und zum Schluß hört man nur noch die Möven schreien. Wie das musikalisch umgesetzt ist, wäre eine eigene LP/CD wert gewesen; vermutlich lag dieses unglaubliche Meisterwerk einfach zu versteckt im ehemaligen Doppelalbum.
Vielen Dank, Jimi, daß wir das hören durften.
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am 15. September 2001
Electric Ladyland- das Hendrix Album schlechthin. Diese überwältigenden Sounds, die verwirrenden Klangexperimente auf seiner Gitarre, dies alles eröffnet dem Hörer neue Welten. Hendrix hat sein Ziel, uns "different emotions" zu zeigen, wie er es in "Have you ever been to Electric Ladyland" erklärt, vollends erreicht. Dieses Album sucht auch überdreißig Jahre nach seinem Erscheinen noch vergeblich nach etwas Vergleichbarem. Und auch wenn das Album in seiner Gesamteit berauschend wirkt, treten doch einige Titel besonders hervor. So etwa seine grandiose Interpretation des Dylan-Songs "All Along The Watcgtower" mit seinen tollen Gitarrenriffs, oder die beiden "Vodoo Chile/Child"-Songs, die durch ihre musikalische Vielfalt zu bestechen wissen. Den Höhepunkt jedoch bildet das unvergleichliche "1983", das einen in den unendlichen Kosmos musikalischer Möglichkeiten entführt. Dieser Song zeigt nicht nur seine Qualitäten als Gitarrist, es verdeutlicht auch seine Fähigkeit als Songwriter, ja man möchte sagen Komponist. Hier sticht der Künstler Hendrix in aller Deutlichkeit hervor.
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HALL OF FAMEam 20. September 2002
Ist vielleicht Jimis ehrgeizigstes und progressivstes Werk, die Soundqualität ist etwas besser als auf dem Debüt, die Stereokanäle sind weiter, der Sound voller. Die Musiker harmonieren gut mit Hendrix, besonders der Klasse-Drummer Buddy Miles, was nichts gegen Mitchells eher ungestümen Stil sagen soll. Ein Highlight ist das orgiastische Hammond-Organ Steve Winwoods, was dem ersten Teil von "Voodo Chile" einen 3 fachen musikalischen Orgasmus bereichert, toll auch das explosive Ende des Tracks von Jimis Gitarre.
- Rainy Day... ist jazzartig, ein Saxophon spielt, der Gesang und Refrain liefert eine ansehnliche Melodie.
- Still Raining..., klingt nachdenklich
- the Gods made love - noch nie hatte eine Gitarre so anders und ausdrucksstark geklungen, sie imitiert hier Stimmen.
Das Album hat mehr längere Tracks und Improvisationen als "As Bold as Love" oder "are you experienced", was nicht heißen soll, daß es in Endlos-Improvisationen à la Santana oder Grateful-Dead ausartet. Jeder Takt hat seine Berechtigung, es kommt keine Langeweile auf, fast jeder Track hat auf einer "Best of" auch ohne Single-Erfolge seine Berechtigung.
- The Burning of the midnight lamb - trotz der Kürze klingt der Track (Single?) wie von einem anderen Stern mit seinen Chorälen.
- All along the watchtower - die Version gefiel dem Original Bob Dylan so gut, daß er ihn nach Jimis Tod in dieser Weise selbst spielte. Die Tracks zum Anspielen, die mir am besten gefallen:
Laut: " Gypsy Eyes" , "Crosstown Traffic", "Long Hot Summer night"
Besinnlicher: "Gently away" und "Rainy Day"! und als Höhepunkt
"Voodoo Chile" in der besten Version in der der Track jemals eingespielt wurde!
Das ganze Album entführt den Hörer in eine andere Sphäre. Ein Klassiker der Gitarrenkunst und der psychedelischen Musik der späten Sechsziger. Kaufen!
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am 7. September 2013
Not being immersed in the music world I may have missed a few nuances however I can pretty much quote from each song in the list. Everyone will have a favorite. The favorite may be base on a Hendrix original or a Hendrix interpretation of someone else's work. I bought this as an album because it is hard for me to pick. If it were to be one for me it would be "All Along The Watchtower." Well I also listen to Bob Dylan. Yet it was Hendrix at the time that carried me through a war and right in time for Woodstock.

Periodically I think back on the time and think "There must be some way out of here,"

If not buying this for nostalgia, or a project, it is work making some new memories of where you are now listing to this classic.
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am 1. Juni 2012
Ich höre vorwiegend Klassik - auch avantgardistische - und Jazz. Diese Musik des Jimmy Hendrix kann ich guten Gewissens allen Klassik/Jazz-Hörern empfehlen. Es ist wirklich was Neues für uns. Der Mann hatte hervorragende Ideen ! Auch die Tonqualität stimmt - ein Mangel, der mich sonst immer hat zurückschrecken lassen vor Rockmusik der vergangenen Jahre. Meist wars ne ganz miese Aufnahmequalität, die einem präsentiert wurde. Hier aber stimmts zu 90%. Unfassbar die körperliche Leistung insbesondere des Schlagzeugers. Gegen diese total interessante Musik sind die meisten Heile-Welt-Musiken der vorigen Jahrhunderte (auch der Romantik) langweiliger kalter Kaffee !!
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am 11. Dezember 1999
Dieses Album ist das dritte und letzte der Jimi Hendrix Experience, und es wurde von Jimi Hendrix selber produziert und gilt als das eigentliche Werk von Jimi Hendrix. Mit "Electric Ladyland" versuchte Hendrix sich vom Bisherigen zu lösen und bringt alle Musikstile, Blues, Soul, Pop, Rhythm'n'Blues, Jazz, Funk und Rock and Roll ein. Dieses Album zeichnet sich daher durch einen enormen Facettenreichtum aus. Die Experimentierfreudigkeit kennt kaum Grenzen. Hörbar wird es beispielsweise in dem Opener ".... And The Gods Made Love", einem Klang- und Stimmwirrwarr. Jazz-Elementen sind in dem schnellen "Crosstown Traffic" zu erkennen. "Voodoo Chile" ist sicher die Bluesnummer von Hendix überhaupt und ein Beweis für die Klasse von Hendrix. In dem etwa 15 Minuten langen Track erzählt Hendrix von der Geschichte des Blues. "Voodoo Chile (silght return)" gehört wohl zu den bekanntesten und besten Hendrix-Stücken. Es ist eine mehr rockige und funkige Version der Blues-Nummer, die vor allem als Live-Version bekannt wurde Schon das Intro zeichnet sich durch das geniale Gitarrenspiel und das Zusammenspiel von Gitarre und Schlagzeug des brillianten Mitch Mitchell aus. Diese CD enthält darüber hinaus weitere Klassiker, wie "Gypsy Eyes", "All Along The Watchtower" oder "Burning Of The Midnight Lamp", das durch den Einsatz eines Cembalos hervorsticht. Leider ist "Electric Ladyland" das letzte Album im Schaffenswerk von Hendrix. Es macht wirklich Lust auf mehr und auf die Musik von Hendrix und zählt meiner Meinung (wohl nicht nur) zu den besten Alben der Musikgeschichte. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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am 31. Dezember 1999
Diese dritte und letzte Studioplatte von Hendrix wird häufig und zurecht als beste der drei Studioplatten bezeichnet. Sie ist die wohl reifste Einspielung, bei der man merkt, welche Virtuosität Hendrix im Umgang mit der Studiotechnik erreicht hat. Geräuschkollagen, allerhand abgefahrener Sounds, die heute villeicht nicht mehr ganz so späktakulär wie früher klingen, auf damlige Zuhörer aber absolut atemberaubend gewirkt haben müssen. Nach meinem persönlichen Geschmack aber sind die Live - Platten die von Hendrix erhältlich sind noch besser. Hier tritt die technische Spielerei zugunsten des herausragenden Gitarristen und Bluesmusikers Hendrix zurück, improvisatorische Aspekte stechen hervor, Soli die so atemberaubend sind, das sie selbst die ausgetüfteltsten Klang und Studioeffekte der Studioalben blass aussehen lassen, zumal wenn Hendrix etwa mit Buddy Miles entlich einen halbwegs gleichwertigen musikalichen Partner gefunden hatte, der verstand solide zu grooven anstatt ein möchtegern Free Jazz Schlagzeug alla Mitch Mitchel zu spielen. Nichts desto trotz ist Electric Ladyland auf jedne fall hörens- und kaufenswert wie eigentlich alle Platten von diesem Musiker. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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am 21. November 2000
Kaum ein Album des Gitarrenrevolutionärs bietet ein so breites musikalisches Spektrum an, kein Album ist so kühn experimentierfreudig, kein Album dürfte Jimi Hendrix so sehr einen Platz in der Hall of fame des Rocks gesichert wie dieses. Immer noch brillant seine Umsetzung des Bob Dylan- Klassikers "All Along The Watchtower", das exemplarisch vorführt, wie sehr Hendrix das Vokabular der Rockgitarre erweitert hat. Hendrix führt die Funk- und Souleinflüsse seiner Musik mit den Möglichkeiten der Elektronik zusammen. Soulballaden wie "Have You Ever Been To Electric Ladyland" treffen auf sexuell aufreizendere Themen wie "Crosstown Traffic", das wegen seinem Sprechgesang auch schon von Rap- Interpreten gecovert wurde. Der Höhepunkt jedoch ist "1983 - A Merman I Should Turn To Be": Seine Gitarre ahmt Windgeräusche nach, baut Stimmungen auf, die manchmal wie eine täuschend stille See wirken und dann wieder völlig reißend werden.
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am 9. Dezember 1999
Das dritte und letzte Album der Jimi Hendrix Experience, "Electric Ladyland" gilt relativ unumstritten als bestes Album aller Zeiten. Über die Unsterblichkeit des Gitarrenspiels von Jimi Hendrix müssen keine Worte mehr verloren werden, Songs wie "Crosstown Traffic" (das sogar in der Tagesschleife von MTV zu finden ist!), der Kult-Jam "Voodoo Chile" oder das Bob-Dylan-Cover "All Along The Watchtower", durch die Interpretation der JHE erst zu wahrem Ruhm gekommen, sind Stücke, die die Musikwelt und das persönliche Universum vieler Menschen verändert haben. Die Entdeckungen, die man auf "Electric Ladyland" machen kann, nehmen kein Ende, jeder Song ist ein Mikrokosmos von Ideen und Emotionen, wie man sie in dieser Fülle vielleicht wirklich auf keiner anderen jemals veröffentlichten Platte finden kann. Unsterblich. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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am 14. Dezember 2001
Es war das dritte Album des legendären Trios, ein Doppelalbum, zeitgleich erschienen mit jenem berühmten weissen der Beatles. Was Hendrix hier vorgelegt hat, ist bisher unerreicht, dies hinsichtlich Musikalität, Kreativität und psychedelischer Extase. Ein Jahrtausendalbum, das jeder Musikliebhaber kennen muss!
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