Amazon-Fashion Hier klicken Lego City Bestseller 2016 Cloud Drive Photos TP-Link All-in-One-BOX Learn More StGermain led Hier klicken Mehr dazu Fire Shop Kindle AmazonMusicUnlimitedFamily GC HW16

Kundenrezensionen

4,6 von 5 Sternen
36
4,6 von 5 Sternen
Format: Audio CD|Ändern
Preis:4,30 €+ 3,00 € Versandkosten
Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 10. April 2008
An alle, die Genesis-Alben gerade neu entdecken:
Hier liegt die alte remasterte Fassung (Definitive Edition Remaster) von 'Trespass' vor. Dieser Artikel wird nicht mehr hergestellt und daher in Kürze vom Markt verschwinden. An seine Stelle tritt, wie bei allen anderen Genesis-Alben, die neue SACD-Abmischung von Nick Davis. (Bei 'Trespass' voraussichtlich ab September 2008.)
An dieser Stelle muss Grundsätzliches zu den aktuellen 5.1 Surround Sound- und Stereo Mixes der Genesis-Alben durch Herrn Davis gesagt werden!
Zunächst lagen die Neu-Abmischungen ja zum Teil bereits auf der Platinum-Collection vor. Der sammelwütige Fan wird hier also zum zweiten mal für dieselbe Aufnahme zur Kasse gebeten.
Und, ja, natürlich sind diese SACD-remasterten Songs klanglich besser als die auf den älteren Ausgaben der Alben. ABER! Es sind eben nicht nur klangverbesserte Stücke, sondern neu abgemischte.
Man kann auf der Platinum-Collection bereits die überarbeitete Version von 'The Knife' anhören. Die Vokalpassage wurde verändert. Ebenso das akustische Verhältnis der Instrumente zueinander.
Diese Art von Neuabmischung findet sich ebenso spürbar in den Vokalpassagen des Liedes 'Pigeons' von der EP 'Spot the Pigeon'. Auch auf den anderen Alben werden Liedenden gefadet ('Entangled'), Instrumente aus dem Hintergrund nach vorn gemischt, andere weggelassen, und, und, und ... Diese Aufnahmen klingen dadurch eben nicht nur besser oder neu, sie klingen fremd.
Vielen mag das als Auffrischung von Material dienen, das sie Note für Note auswendig kennen; meine Meinung ist: Ich will die Originalaufnahmen behutsam im Klang bearbeitet vorliegen haben, jedoch keine Neuabmischungen, die respektlos und entstellend in den wohlvertrauten Klangraum der Lieder eingreifen. Das heißt nämlich die Lieder neu zu schaffen. Das kann und darf (in diesem Umfang!) aber nicht Aufgabe einer remasterten Neuausgabe sein. Ähnliche Vorgehensweisen wären im Bereich Klassik und Jazz undenkbar.
Unverschämt zudem noch, daß die alten remasterten Ausgaben demnächst vom Markt verschwinden werden. Für Leute, die Genesis zukünftig neu entdecken, stehen somit die Original-Abmischungen nicht mehr zur Verfügung. Sie haben keine Möglichkeit mehr diese Gruppe rein, d.h. zeitauthentisch zu erleben. Mögen einzelne Alben bei ihrer Erstveröffentlichung gut oder schlecht gewesen sein, es darf nicht durch Remastering eine Anbiederung an den heutigen Musikgeschmack oder heutige Hörgewohnheiten erfolgen. Doch leider lebt diese Gruppe zur Zeit halt nur noch von der mehrfachen Wiederverwertung alten Materials.

Hier also der Tip: Kauft die alten 'Definitive Edition Remaster'-Ausgaben der Alben so lange diese noch auf dem Markt sind. Es ist dies die letzte Möglichkeit die Gruppe im Original zu hören. Die Neuausgaben sind für Fans, die eh schon alles haben und auswendig kennen.
66 Kommentare| 47 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 26. November 2001
Dieses Album ist ein Rohdiamant von einer Intensität, die Genesis nach dem Weggang von Peter Gabriel bald abhanden gekommen ist. Bereits das erste Stück "Looking for someone" nimmt den Hörer gefangen, und es ist praktisch unmöglich, die CD nicht zu Ende zu hören. Man denkt wehmütig an eine Zeit zurück, in der solche Musik noch möglich war...
22 Kommentare| 28 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 8. August 2003
Tresspass ist das erste ProgRock-Album von Genesis und einer der ersten ProgRock-Alben überhaupt. Es gibt hier vier hervorragende und sehr dramatische, epische und gänsehauterregende Kompositionen und zwei, die leider etwas träge und belanglos, (deswegen aber keineswegs schlecht) am Ohr des Hörers vorbeiziehen.
Zur ersten Kategorie gehören:
LOOKING FOR SOMEONE:
Beginnend mit Gabriels Gesang, leicht mysteriös und beklemmend, dann äusserst rockig und abwechslungsreich mit einem tollen Flötensolo am Ende. Auch die E-Gitarre kommt hier nicht zu kurz.
WHITE MOUNTAIN:
Äusserst düster und dramatische, sehr leise und zurückhaltende Einleitung. Dann artet der Song ebenfalls aus und rockt düster und flott zugleich.

STAGNATION:
Nach dem eher zurückhaltenden und belanglosen Intro wollte ich erst die Skiptaste betätigen, doch dann nahm mich dieser Song gefangen. Diese Geschichte vom letzten Menschen der Welt und die wundervollen Melodiebögen von Orgel und Flöte und die akustischen Passagen (dieses tolle Stück kommt fast ganz ohne E-Gitarre aus!) erinnern stark an IN THE COURT OF THE CRIMSON KING der Prog-Dinos King Crimson, bzw. an Jethro Tull. Einen rührseligeren Song von Genesis kenne ich kaum, ausser The Cinema Show vielleicht.
THE KNIFE:
Deep Purplesche Hammondorgelstakkato am Anfang, dann Bass und Schlagzeug in einem sehr ungewohnten Rhythmus. Dies ist der wohl aggressisvste und "bösartigste" Song von Genesis. Das liegt weniger an der Härte des Songs, als am sehr gehässigen Text. Kann es härtemässig schon mit Deep Purple aufnehmen, inspieriert ist das flotte Orgelriff von der Klassikbearbeitung RONDO von ELP.
Diese vier Songs sind es, die das Album zu einem Pflichtkauf machen. Die anderen Songs sind aber auch keinesfalls schlecht, leider fallen sie zu diesen überwältigenden Nummern ab.
Dennoch besser als Alles, was die Band uns ohne Peter Gabriel und Steve Hacket zumuten wollte.
33 Kommentare| 37 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 1. Oktober 2011
Mit Genesis kann ich zwar nichts anfangen, aber als ich das Album "Trespass" hörte, war ich hellauf begeistert! Märchenhafte Klänge durchziehen das Album und geben diesem brillianten Werk eine ganz besondere Note! Der Hörer wird in eine mittelalterliche Traumlandschaft gezogen und verfällt den zerbrechlich, feinen Klängen und Melodien! Einige Passagen klingen sehr ungeschliffen, aber auch das macht den Reiz des Albums aus! Zur Entspannung oder einfach nur zum Träumen ist "Trespass" ein geniales Werk! "Looking for someone", "White mountain" und "The Knife" gehen sofort ins Ohr und bleiben hängen! Die restlichen 3 Songs sind ebenfalls schöne Kompositionen, jedoch nicht sofort eingängig und der Hörer braucht einige Durchläufe um die Songs voll zu erfassen, aber dann....!!! Mir gefallen die meist überlangen Kompositionen unglaublich gut! Auch das Cover passt perfekt zu den Songs, wie es treffender nicht sein könnte! Diese CD gehört zu meinen wenigen, ganz großen Lieblingen in meiner Prog-Rock CD-Sammlung! Unglaublich das mir dieses Album solange verborgen blieb, da es ja schon seit 1970 existiert! Ein wunderschönes, ruhiges Album mit dramatische Momente! Wirklich etwas vergleichbares gibt es nicht! Ein sehr interessantes und komplexes Werk! Unter den Fans von Genesis gilt "Trespass" als das "verlorene Album" und es hatte wohl niemals einen großen Bekanntheitsgrad!
Wer mehr interesse an diese Art Alben hat, sollte sich auch von Uriah Heep das Meisterwerk "Demons and Wizards" von 1972 zulegen, oder zumindest mal ernsthaft reinhören!
0Kommentar| 13 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 4. Februar 2004
Natürlich war die Aufnahmetechnik etwas amateurhaft, detto die Kompositionstechnik und das noch nicht hundertprozentig ausgereifte Instrumentalspiel. Wer aber die Bio der Band kennt und weiß, daß sie zu diesem Zeitpunkt noch eine Schulband ohne finanziellen Background beim Erwachsenwerden und allesamt noch Teenager waren, der kann nicht anders als staunen, staunen und noch einmal staunen: Die Youngsters vermittelten auf dieser Platte bereits die völlig einzigartige Atmosphäre der frühen Genesisjahre und eine neuartige musikalische Ausdrucksweise ohne wirkliches Vorbild. Die beklemmend verklemmte, düster makabre und bizarr originelle Stimmung der frühen Alben von Genesis ist hier erstmals zu bewundern.
Übrigens: Über das Vorgängeralbum (F.G.T.R.)der Schulbuben sollte man nur urteilen, wenn man weiß, daß der damalige Produzent sie als neue BeeGees sah und mit Geigenschmalz und Kitschorgien überrumpel hat.
11 Kommentar| 22 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 7. Mai 2014
1970 lösten Genesis sich mit ihrem ersten Progressive Rock Album "Trespass" (dt. Hausfriedensbruch) von ihren Pop-Wurzeln und schüttelten die ersten sechs sperrigen Songs ihrer umstrittenen Karriere schon mal so aus dem Ärmel, wobei sie sich nicht an ihre geheimsnisvoller klingenden Epigonen "King Crimson" oder "Emerson, Lake and Palmer" anlehnen, sondern den Songs eingenes Leben einhauchen, die sich hinter eben diesen Prog-Größen nicht verstecken müssen.

LOOKING FOR SOMEONE: Der Einstand der Prog-Genesis mit malerischem und wunderschönem Gesang von Peter Gabriel, mit dezenten Keyboardteppichen unterstrichen bis sich Schlagzeug und Bass dazugesellen. Ein sperriger, aber starker Opener.
WHITE MOUNTAIN: Ein äußertest rockiger Monumentalbrecher, ungewöhnlich brachial und leichter zugänglich als LOOKING FOR SOMEONE mit gefühlvollem und ausdruckstarkem Gesang von Peter Gabriel. Anthony Philips liefert hier seine vielleicht beste Riffführung neben THE KNIFE ab.
VISIONS OF ANGELS: Ein guter Song, etwas abwechslungsreicher als WHITE MOUNTAIN, nur ruhiger, bedächtiger mit verspielten Gitarren und Keyboardpassagen im Hintergrund.
STAGNATION: Ein fast epischer Kracher mit kraftvollen Drums von Peter Mayhew die sich zu einem gewalten Riffgewitter zusammenschließen. Nach dem eher schwächeren Intro entwickelt sich hier eine unglaublich abwechslungsreiche Minisinfonie im Stile von THE MUSICAL BOX (Nursery Cryme) oder FIRTH OF FIFTH (Selling England by the Pound) nur wesentlich stringenter und nicht so zerfahren wie die unter Prog-Fans bekanntesten Songs der Progressive-Ära.
DUSK: Schlägt wieder in eine ähnliche Richtung wie WHITE MOUNTAIN, was die Länge und musikalischen Ausmaße des Songs anbelangt. Leider wird trotz eines tollen anklangenden Refrains die Klasse der ersten Stücke nicht erreicht.
THE KNIFE: Nach der Verschnaufpause mit DUSK werden bei diesem Track verschwenderisch eingesetzte Hammond-Orgel-Strukturen aufgegriffen die das Stück auf abstrakte Weise durchziehen. Epische und bisher unbekannte Härte wird an den Tag gelegt und Peter Gabriel singt unglaublich gefühlvoll und im störenden Kontrast zum eher ruhigeren, akustischen aber doch rockigeren Klanggewand der restlichen Songs stehend, geht auf den Hörer ein stimmiges Riffgewitter nieder, das ähnliche epische Ausmaße wie zuvor das fesselnde Prog-Kleinod STAGNATION erreichte.

Fazit: Fünf hochkarätige Kracher in transparentem Remasterklang und ein nur guter Song die sich zu einem interessanten und pflichstoffwürdigen Gesamtwerk ergänzen. Kaufen!

Peter Gabriel - Vocals/Flute
Tony Banks - Piano
Anthony Philips - Guitar
Mike Rutherford - Bass
John Mayhew - Drums
22 Kommentare| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 4. Juli 2014
So, das Geschmalze der Bee Gees haben sie hinter sich gelassen und mit nur 6 Songs auch die Strukturen ihrer Kompositionen geändert, so sollte es dann auch die nächsten Jahre bleiben.
Die Songs sind länger geworden, die Covers der LPs ansehnlicher, die Schüler sind Profis geworden und legen mit Trespas mal gleich eine aussergewöhnliche Scheibe hin, wovon manch andere Band 2-3 Alben daraus gemacht hätten.
Frühsiebziger Progressiver Rock par exellance. Leider sind die nächsten Platten wie Nursery Crime, Foxtrott und Selling England... noch besser. Aber für dieses Album dann deswegen nur vier Sterne geben, wäre unfair...

Top!
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
TOP 1000 REZENSENTam 8. April 2013
Wer weiß,daß "From Genesis To Revelation" 1968 entstanden ist,mag beim Hören von "Trespass" seinen Ohren kaum trauen;wurde dieses Album doch nur zwei Jahre später veröffentlicht.Die Musiker hatten hier endlich die Möglichkeit erhalten,das einzuspielen,was sie wirklich wollten.Beim doch arg schnulzigen Vorgänger war der Gruppe von Seiten der Produzenten extrem hereingeredet worden,was zu heftiger Unzufriedenheit führte.
Für mich ist "Trespass" daher das erste "echte" Genesis-Album.Ein echtes Artrock-Juwel.Ein Befreiungsschlag einer äußerst kreativen Band mit symphonischen Strukturen und Anspruch.
Die häufig geäußerte Ansicht,daß "Trespass" nur ein Vorläufer zu größeren Dingen,die da kommen sollten sei,kann ich nicht teilen.Das Songwriting kann sich mit dem in späteren Alben durchaus messen,auch halte ich "The Knife" nicht für das ultimative Stück des Albums,auch,wenn es durch Länge und Dramatik das auffälligste ist.Das ist aber sicher Geschmackssache.
Die Folgealben profitierten allerdings von besserer Aufnahmetechnik und einem variantenreicheren,druckvolleren Schlagzeugspiel des neuen Drummers P.Collins.Dennoch ist es beeindruckend,welche Qualität Genesis hier (1970!)auf ihrem eigentlichen Debut schon abzuliefern im Stande waren.
Aufgrund der limitierten Aufnahmequalität konnte auch die LP damals nur entsprechend klingen,die CD-Erstauflage war jedoch eine Katastrophe;ein Paradebeispiel für schlechte Digitalisierung.Die 94er Remasterserie (Definitive Edition)ist jedoch wirklich gelungen,da auf Sünden wie Loudness-Race,Clipping uä verzichtet wurde.Man blieb dicht beim Vinylklang und arbeitete sehr behutsam.Die erste Serie gehörte daraufhin in den Müll(eigentlich sowieso).
Die heute erhältliche Version wurde nicht nur durch Tony Cousins neu remastered,sondern von Nick Davis auch noch remixed.Er hat also die Musik in ihrer Zusammensetzung verändert;Instrumente wurden in ihrer Lautstärke im Verhältnis zu den anderen deutlich verändert,beim Remastering jede Dynamik totkomprimiert,Frequenzberiche massiv verändert....grauenhaft.
Als Bonusmaterial("Alternativabmischung") für Fans vielleicht interessant,aber als Ersatz für die echte,die authentische Abmischung eine Katastrophe.
Daher mein Tip: Die "Definitive Remaster Edition" wird nicht mehr ewig erhältlich sein...
0Kommentar| 3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 27. Juni 2014
"Trespass" aus dem Jahre 1970 ist für die meisten Leute (auch "Genesis" selbst zählen dazu) das eigentliche Debut Album.
Das hier ist Prog. Rock; 6 Lieder verteilt auf 42 Minuten.
"Looking for Someone" beginnt mit Peter Gabriels klagender Stimme und erhebt sich im Laufe der 7 Min. zu einem ordentlichen Rocker. "White Mountain" und "Visions Of Angels" sind diesem in Sachen Kreativität und Einfallsreichtum ebenbürtig. "Dusk" fällt für mich ein wenig ab. Aber die absoluten Knaller für meine Ohren sind "Stagnation" und natürlich "The Knife" .Der sich hochsteigernde Teil in der Mitte von "Stagnation" wo alle Bandmitglieder an ihren Instrumenten glänzen, lässt mich heute noch mit offenem Mund da stehen und "The Knife" ist ein schon fast Deep-Purple-Artiger Hardrock Song der zum Klassiker wurde. Phil Collins und Steve Hackett sind hier noch nicht dabei. Weil die folgenden Alben noch besser waren geb ich hier 4 Sterne für ein dennoch beeindruckendes zweites Album
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 2. Dezember 2006
Trespass, Genesis' offizielle zweite Platte, hebt sich schon sehr deutlich von ihrem Vorgänger ab, was sowohl die Songs als auch der Sound der Platte verdeutlichen und verweist auf die Musik, die Genesis in den darauf folgenden Jahren spielen sollte. Alles in allem beinhaltet Trespass sehr gute Songs, die aber noch nicht voll entfaltet waren, was aber wohl - verständlicherweise - an der Unerfahrenheit im Songwriting und in der Produktion lag (die Mitglieder waren gerade mal 19/20 Jahre alt). Dessenungeachtet stellt die Platte einen wichtigen Schritt in der Bandgeschichte dar, aus der auch der erste "Klassiker" - The Knife - hervorging, mit dem Genesis jeden ihrer damaligen Gigs beendete und damit eine gewisse Joker-Funktion hatte.

Und damit komme ich zu den Songs, wobei die wichtigsten genannt werden sollen. Als Einsteiger wurde das sehr schön anzuhörende Looking For Someone gewählt, welches, abgesehen von ein paar Instrumentalpassagen, sehr ruhig gehalten wurde. Der Song besitzt sehr schöne Melodien, die durch das Gitarren- und Keyboardspiel auf der einen und von dem Gesang auf der anderen Seite erzeugt werden. Darauf folgt das sehr eingängige Stück White Mountain, welches vor allem durch die 12-saitigen Gitarren vorangetrieben wird und einen schönen Refrain besitzt. Besonders hervorzuheben von der Platte ist Stagnation, das sehr schlagkräftige Instrumentalpassagen besitzt und von einem sehr starken Gesang geleitet wird. Nicht zu vergessen ist das Schlussstück - The Knife - welches von Hardrock-ähnlichen Gitarrenriffs zerrt und in eine sehr ausgedehnte Instrumentalpassage mündet, in der ebenfalls ein sehr schönes E-Gitarren-Solo zu finden ist. Untermauert wird das Ganze noch von den Keyboards, die aber sehr einfach gehalten sind.

Alles in allem gibt es also nichts zu meckern, denn zu der damaligen Zeit war es (und ist es heute noch) ein sehr starkes Stück Musik, was geschrieben wurde, wenn auch noch etwas ungeschliffen, aber auf jeden Fall gehaltvoller als die komplette Hitparade.
0Kommentar| 5 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden


Brauchen Sie weitere HilfeHier klicken