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Kundenrezensionen

4,4 von 5 Sternen
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am 28. November 1999
Das momentan neuste Album der Pat Metheny Group geht wieder mal einen Schritt weiter als seine Vorgänger. Das merkt man schon am ersten Track, bei dem der Kopf der Band eine bundlose Gitarre spielt, und das zu einem komplexen Arrangement, wie man es in dieser Form nur wenigen Bands zutrauen könnte. Die Stärke entfaltet dieses zehn Minuten Lied allerdings erst, wenn die sich immer weiter aufbauende Struktur enkennbar wird. Pat spielt im weiteren Verlauf einen Gitarrensynthesizer, wobei er es wirklich drauf hat, ein passendes Gefüge drum herum zu basteln. Das zweite Stück, Follow Me, geht zurück in bekanntere Gefielde, und bedient sich dem organischeren Klang von Akustikgitarren und eines echten Klaviers. Ebenso tritt der sehr fein gespielte Kontrabass mehr in den Vordergrund, ohne Soli spielen zu müssen. Eine gute Hookline, sehr gut aufgebaut von dem geschmackvollen, komplizierten Zusammenspiel der Musiker. Den Gitarrensynthie kann er sich diesmal auch nicht verkneifen, aber da es songdienlich eingesetzt wird, kann ich es ihm nicht übelnehmen. Interessant ist sicherlich auch The Heat of the Day, das Flamenco mit Jazzfusion kreuzt und das für diese Musiker typische Aufbauarrangement vorführt. Doch das Stück, das dies am besten und absolut perfekt betreibt, und für mich definitiv das beste der ganzen CD ist, ist The Rods of Concidence. Es fängt mit einem aus dem Techno bekannten Synth-Riff an, zu dem sich eine verzerrte Gitarre hinzugesellt. Sehr bald merkt man aber dass die Konzepte zwar vom Techno übernommen sind, aber mit dem harmoniellen Kontext der Pat Metheny Group gespielt werden. Wenn dann ein Jungle-Beat einsetzt und man merkt wie gut das zusammenpasst, welche Kraft dahintersteckt, fragt man sich, warum das nicht schon viel früher gemacht wurde. In dem Stück baut sich alles so weit auf, bis nur noch unverständliche Kakophonie zu hören ist, deren Abklang in einen genialen ruhigen Teil den wohl stärksten Kontrast darstellt, der musikalisch erreichbar ist. Sehr gut ist dabei der gestrichene und wohl overdubte Kontrabass von Steve Rodby eingesetzt, der auf ein orchestrales Element vorbereitet. Schade, dass nicht die ganze CD in diesem Stil gehalten ist - ein sehr gelungenes Experiment. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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am 26. März 2003
Ich möchte hier nicht die Musik bewerten, denn Jazz ist und bleibt Geschmackssache. Meine Bewertung gilt der DVD-Audio.
Und bitte, zeige mir jemand eine genialere 6-Kanal Aufnahme, die im Moment auf dem Markt ist.
Die Scheibe ist ein Abenteuer und nach einer Stunde Hörgenuss muss man sich aufrappeln und ersteinmal wieder in der realen Welt zurechtfinden...
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am 28. September 2007
Natürlich, Pat Metheny ist nicht immer der radikalste Jazz-Musiker, aber die Bezeichnung "Schaumbad", die in der Produktbeschreibung verwendet wird, ist in meinen Ohren unglaublich arrogant. Unbestreitbar für mich ist: er und v.a. sein Pianist/Keyboarder L. Mays sind ganz außerordentliche Musiker, nicht nur technisch auf höchstem Spitzenniveau sondern auch musikalisch einfach faszinierend.

Und auf diesem Album sind zumindest zwei absolute Meisterwerke zu hören, die bei weitem alltägliches "Schaumbad-Jazz-Nivaeu" um Welten hinter sich lassen ( ab und zu frage ich mich, ob Menschen, die solch abwertende Begriffe für so eine Musik wählen, auch nur einmal selbst ein paar interessante Töne auf einem Instrument hervor gebracht haben).

"The Heat of the Day" ist für mich eine der besten Metheny-Nummern, die ich je hörte. Der Rhythmus ist pure Energie, die Solis sind so unglaublich spannungsreich aufgebaut, der Sound ist Extraklasse - für mich immer wieder von neuem ein einziges Hörerlebnis, mit diesem Stück allein haben sich Metheny/Mays größte musikalische Anerkennung verdient.

Und "The Roots of Coincidence" ist ebenfalls ein großes Erlebnis, die Kombination mit den elektronischen Sounds und Rhythmen, die man eher aus der Techno Szene kennt, mit den Jazz Harmonien ist etwas ganz besonderes, die klanglichen Grenzwerte, die er beschreitet, sind zutiefst berührend.

Ja, Metheny liebt großen Sound, er liebt Hymnen, die immer wieder in seine Musik fließen, und es ist schon so, dass er nicht ständig das "Rad neu erfindet" (aber wer schafft das denn wirklich), er greift immer wieder auf bewährte Muster zurück - aber das macht seine Musik deshalb nicht weniger interessant. Er ist ein Gitarrist der Extraklasse, ein großartiger Komponist und seine Musiker (ganz besonders L. Mays) sind ebenfalls großartige Künstler.
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am 1. Februar 2005
Absolut faszinierende, intelligent gemachte Musik und tolle, den Möglichkeiten gerecht werdende Surround-Abmischung. Die Klangqualität ist ohne Tadel. Hiervon sollte sich manch Tonmeister eine dicke Scheibe "abschneiden". Insgesamt: super!!
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am 31. Juli 2010
"The Roots of Coincidence" ist genial, wie schon O.Kraft in seiner Rezension schreibt.
Ich empfinde dieses Stück als so außergewöhnlich gut, das es mir 5 Sterne für die CD wert ist.
Soll natürlich nicht heißen das die anderen schlecht sind ;-)
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am 21. Februar 2013
Alles sind Geniestreiche die diese Formation, allem voran der Meister "himself", an die Hand nimmt. Was soll oder kann man/frau dazu noch sagen? Einfach geniessen!
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am 21. April 2002
‚Imaginary Day' ist teilweise ein Aufbruch von Metheny, bloß wohin? Er will Neues versuchen, aber irgendwie gelingt es ihm nicht. Keine CD für Metheny Einsteiger, eher was für Metheny Sammler.
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