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am 8. Oktober 2002
Was war bloss mit den Achtzigern, dass so viele grosse Künstler in diesem Jahrzehnt Teile Ihrer Qualitäten einbüßten?
Auch Joni Mitchell wurde glatter, synthetischer, produzierter, weniger konzentriert.
Also ein Hoch auf die Neunziger - mit "Turbulent Indigo" kehrt sie mit alten Qualitäten zurück. Altmodisch im allerbesten Sinne, denn die CD erinnert an Ihre Glanzzeiten, an "Blue" und "Court and Spark".
Es bekommt Joni Mitchell, dass die Produktion wieder bescheiden hinter den Liedern zurücktritt. So kommen die grandiosen Songs, die scharfsichtigen Texte und die Stimme perfekt zur Geltung. Und was für eine Stimme; durch unzählige Zigaretten inzwischen von faszinierender Brüchigkeit - meilenweit entfernt von der Hippie-Romantik von "Ladies of the canyon".
Die Instrumentierung ist modern, aber schlicht. Der Bass erinnert an "Hejira", die Synthie-Flächen an "Chalkmarks in the rainstorm". Saxophon-Tupfer und Percussions setzen sparsame Akzente.
Höhepunkt ist das elementare "Borderline" und die Mitchell Version von "Yvette in english", überflüssig das glatte und poppige "How do you stop".
Warum nur vier Sterne? Weil Joni Mitchell bessere Platten gemacht hat und diese Platte zwar dem alten Ideal nahekommt, aber keine neuen Perspektiven öffnet. Aber keine Frage - im Vergleich mit anderen, weniger begabten Künstlern ist diese Platte trotzdem ein Geniestreich. Es kommt eben darauf an, mit welchem Massstab man misst.
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am 12. Oktober 2000
Bevor ich dieses Album hörte, verband ich mit Joni Mitchell, ähnlich wie mit Carly Simon, eine in störender Weise von Fragilität geprägte Stimme. Zusammen mit dem vorherigen Songmaterial, bei dem in mir unweigerlich klischeehafte Assoziationen zu den Blumenkindern der 60-er und 70-er Jahre aufkamen, konnte ich, abgesehen von wenigen Titeln, vollends wenig mit dieser Musik anfangen. Das Songmaterial auf "Turbulent Indigo" hingegen wirkt reif, d.h. nachdenklich, und birgt feinfühlige Melancholie, also positive Traurigkeit, die aus mehr oder weniger bewältigten Lebenserfahrungen resultiert, wie sie alle von uns haben. Dabei wirken die Lieder nicht protestlerisch oder aus Programm rebellisch. Es handelt sich vielmehr um eine mit akustischen Instrumenten produzierte moderne Großstadtmusik, die, von tiefer Emotion und Verletzungen beseelt, für den nachdenklich schweifenden Blick in die Nacht und in sich selbst hinein wie geschaffen scheint. Dieses Album ist ein Meilenstein und einzigartig, und hat glücklicherweise auf andere Art in dem neuen Werk von Joni Mitchell "Both Sides Now" einen würdigen Nachfolger gefunden. Ich habe selten Musik auf Anhieb derartig mit Haut und Haaren genossen.
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am 1. November 2007
Unaufdringliche, aber ausgefeilte Arrangements. Schlichte, aber intelligente Texte. Vor ihren Songs kann ich mich nur dankbar verneigen. Eines ihrer besten Werke. Sadness in perfection: "The Sire Of Sorrow"
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