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Kundenrezensionen

3,9 von 5 Sternen
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am 23. Dezember 2011
Nachdem Prince in den 80ern einfach nur geniale, richtungsweisende Musik herausgebracht hat, waren die 90er eine Achterbahnfahrt des Meisters.
Mit "Come" kam 1994 sein 15.Studioalbum heraus und dies wir oft missverständlich als seine letzte Vertragserfüllung mit Warner deklariert. Dem ist nicht so, denn erst 1996 mit "Chaos and Disorder" endete der Vertrag.
Ursprünglich plante Prince das "Come" Album am gleichen Tag wie das "The Gold Experience" Album zu veröffentlichen um den "alten" Prince Sound ( Come) mit dem neuen (Gold Experience) gegeneinander antreten zu lassen, die Plattenfirma willigte nicht ein , da befürchtet wurde es gäbe zu viel Prince Material auf einmal.

Zum Album : Mit "Come" hat Prince ein sehr atmosphärisches dichtes Album erschaffen, das zum Teil düster und mysteriös wirkt - der Titeltrack ist ein großes Stück mit wunderbaren Saxophon Einsatz, überhaupt durchzieht das Album ein geniales Hornarrangement - das mal jazzig oder funky daherkommt.
"Pheremone", "Race" und"Loose" sind experimentell gehen in Richtung Hip Hop und gar Trance, natürlich Geschmackssache. "Papa" und auch "Solo" sind einfach super performt und geben doch viel Einblick in Princes Seele, so glaubt man jedenfalls. Mein Favorit ist "Dark" ,weil es a) ein wahnsinns Hornarrangement plus Chorus besitzt und b) den Schmerz des Verlustes einer Liebe perfekt zum Tragen bringt. "Letitgo" war ja damals , dass bekannteste Stück, weil als Single erschien und geht als gute R"n"B nummer der 90er durchaus klar - das Abschlusslied??? ist eher eine demo Version des 1983 aufgenommenen Stücks "Vibrator" was aus einem weiblichen Höhepunkt besteht und somit das Album beendet.
Mit Sicherheit besser als sein Ruf, weil damals in einer schweren kommerziellen Phase von Prince entstanden, bringt aber Spaß und wer den Prince Funk mit seinen Trompeten, Saxophon Sound mag sollte definitiv reinhören.
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am 11. Mai 2011
Mitten in die bizarren Rechtsstreitigkeiten mit Warner Bros. veröffentlichte Prince das kühle "Come" hinein. Neben offensichtlichen Resten des "Symbol"-Albums, nämlich Race, war euch eine komplett neu eingespielte und fantastische "Come"-Version darunter. Dieser 11minütige Balzgesang lohnt allein die Anschaffung. Weitere gute Songs: "Dark" und "Solo" (Super Falsett!).
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am 18. Mai 2016
Gandenlose satte Grooves: tief, schwarz, knochentrocken, wütend.
ich habe es von Anfang an gemocht und halte die Kritikerwertungen, die sich 1994 lieber mehr mit dem Zank
zwischen Prince und WB beschäftigten für absoluten Schwachsinn. Die Single Letiitgo wäre nur wenige Jahre
vorher ein Riesenhit gewesen. In seiner Konsequenz ist COME für mich Prince`s stärkstes Album der 90er.
Meine Favriten: Space, Pheromone, Papa, Solo.
Bei Letzterem stellt sich beim genialen Falsettgesang heute noch jedes Nackenhaar bei mir hoch. Wow!
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am 10. August 2006
Man hört ja immer wieder, diese Platte habe Prince nur gemacht, um seinen Vertrag zu erfüllen, sie reiche nicht heran an seine anderen Alben, und so weiter.

Dem ist nicht so! Als großer Prince-Fan seit den 80ern muss ich sagen: Dieses hier ist mit Abstand das am meisten unterschätze Album des Meisters, und wird völlig zu Unrecht nicht zu seinen großen Platten gezählt. Die meisten Songs sind unwiderstehlich funky und tanzbar und lassen Erinnerungen an große Zeiten wach werden. "Pheromone" ist der Höhepunkt des Albums - ein extatischer, hypnotisierender Song, der für immer weitergehen könnte.

Wer mal eben so eine unverschämt gute Platte produziert bzw. besser noch in der Schublade hat, wenn ihn sein Label zwingt, seinen Vertrag zu erfüllen, der ist ein wahrer Meister!
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am 24. Februar 2005
Einige zählen COME ja zu meinem Unverständnis zu den schlechtesten Werken von Prince.
Mindestens "Come", "Dark", "Space", "Let it go" sind für mich echte Perlen.
Der größte Song des Albums aber ist für mich PHEROMONE. Der gehört zu den besten Songs die ich von Prince kenne.
Allein diese Bilanz tröstet schon über die etwas merkwürdig anmutenden "Solo" und "Loose" hinweg.
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am 13. November 2014
"Prince 1958 - 1993" so steht es geschrieben auf seinem Albumcover zu "Come" aus dem Jahre 1994. Fortan legte er seinen Namen ab und war nur noch ein Symbol ohne Namen oder halt T.A.F.K.A.P..
Und gerade dieses Album ist dann auch der erste richtige kommerzielle und meiner Meinung nach auch künstlerische Misserolg.
Das ist dann beinahe schon fast wieder Satire.

Den Hit "The Most Beautiful Girl In The World" wollte er auf diesem Album nicht verbraten und veröffentlichte Ihn als Albumtrack erst ein Jahr später auf "The Gold Experience". Erst sollten diese beiden Werke zusammen rausgebracht werden, aber Warner Bros. war dagegen um den Markt mit Prince-Musik nicht zu übersättigen.

Auf diesem Album gibt es zum ersten Mal so richtig schwülstigen R & B, der Mitte der 90er typisch war.
Die Musik fährt nicht mehr, Sie schleicht. Das große Songwriting, der Ideenreichtum an verschiedenen Stilen, die großartigen Melodien die der Vorgänger noch hatte und den der Nachfolger wieder haben sollte fehlen hier total.
"Come" fällt in Prince' Discographie völlig aus dem Rahmen.
Schon der Titeltrack vereint alle Schwächen. Er zieht sich in seinem R & B und einer Länge von 11 Minuten unglaublich.
Das ganze Album ist viel zu melodiearm und besteht nur aus Rhythmus und Grooves. Die hatte Prince natürlich vorher auch immer. Nichts ist bei Ihm wichtiger als Rhythmus und Groove, aber da hatte er auch immer noch großartige Melodien. Die fehlen auf "Come" leider total.
Positiv erwähnen kann man aber, dass "Space" und "Dark" mit tollem Bass-Sound und das wirklich gute "Papa" hier fast alleine die Platte retten.
Aber schon die damalige Single "Letitgo" war Standard R & B wie man Ihn Anfang/Mitte der 90er überall hörte.
Aber schwamm drüber. Schon auf dem Nachfolger hat er sich komplett von "Come" gelöst und ein erstklassiges Album abgeliefert.
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am 9. September 2005
Ich hab mir die Kritiken durchgelesen und kann sie nicht ganz teilen. Diese Platte sei nichts für Prince-Einsteiger. Wieso nicht? Es gäbe bessere Platten. Geschmacksache.
Ich höre die Platte ausschließlich über Kopfhörer - sonst verpasst man zu viel. Die Platte swingt. Wer auf Diamonds and Pearls gerne "Cream" gehört hat, der kann auch was mit "Letigo" und "Space" anfangen. Für alle, die früher auf "Let's go crazy" abgefahren, gibt es "Loose!". So könnte man alle Tracks durchgehen. Mir gefällt halt die Scheibe!!!
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am 2. September 2004
Absoluter Schrott! Nicht ein brauchbarer Song. Sehr passend, das das Album dann auch noch auf dem Cover eineer Todesanzeige ähnelt und Princes Lebensdaten angibt! Jeder Cent zuviel!
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am 16. Juli 2003
"Come" gehört meines Erachtens eher zu den nicht so gelungenen Prince-Alben. Sie kann sich mit den anderen Veröffentlichungen von Prince aus dieser Zeit nicht messen. Für einen Prince-Fan ist sie zwar unabdingbar und sie ist auch besser als vieles, was andere Bands dieser Musikrichtung gemacht haben, aber seinen eigenen Maßstäben dürfte Prince mit dieser CD nicht gerecht geworden sein. Für Neueinsteiger bei der Musik von Prince empfehle ich persönlich die Emancipation oder die Gold Experience.
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