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Kundenrezensionen

3,9 von 5 Sternen
16
Common One
Format: Audio CD|Ändern
Preis:7,76 €+ 3,00 € Versandkosten


am 29. Juli 2017
Über all das hymnische Lob dieses Albums kann ich mich nur wundern. Ich besitze alles, was Van Morrison jemals veröffentlicht hat, und finde diese Platte (die ich 1980 noch als LP gekauft habe) ungewöhnlich steril. Dies wird besonders deutlich, wenn man sie mit dem Vorgänger-Album "Into the music" vergleicht. Dort erlebt man Morrison auf der Höhe seines Schaffens, insbesondere die zweite Seite der LP (von "Angeliou" bis "You know what they're writing about") ist von einer Gefühlstiefe, wie man sie auf kaum einem anderen Album des Sängers zu hören bekommt.
Im Vergleich dazu klingt "Common One" schlicht und einfach "gewollt". Nach dem Motto: "Ich mache jetzt eine besonders anspruchsvolle Platte". Das konnte nur schiefgehen. Das von vielen hochgelobte "Summertime In England" ist VIEL zu lang, ebenso der letzte Song des Originalalbums, "When Heart Is Open". Wie ein anderer Rezensent bereits geschrieben hat: Das Hören gerät zu einer Art Geduldsprobe, als Fan quält man sich von Minute zu Minute.
Wer Van Morrison von seiner besten Seite kennenlernen möchte, ist mit diesem Album ganz schlecht bedient. Er kaufe sich lieber "Veedon Fleece" (sein Meisterwerk), das genannte "Into The Music", natürlich auch "Astral Weeks" und "Moondance". Und nicht zu vergessen das letzte Drittel des Albums "Too Long In Exile", mit Teena Lyle am Vibraphon, ein musikalischer Trip von hypnotischer Intensität.
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am 19. Dezember 2006
Wundervoll, einfach nur wundervoll, welch unglaublich schöne Musik Van Morrison und Band hier zaubern. Das erste und das letzte Stück sind fragile und atmosphärische musikalische Meditationen, die einen vollständig in den Bann ziehen und eine Harmonie und Entspannung verströmen, denen jeglicher Esoterikkitsch vollkommen abgeht.
Die anderen Lieder sind sehr beschwingt und klingen sehr naturverbunden und sonnig.
Common one ist ein wundervolles Statement eines riesigen Künstlers und sollte in jeder Sammlung einen Platz finden.
Das haben sie sich verdient;-) Alles liebe und ganz viel Freude damit!
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am 25. April 2006
Wundervoll, einfach nur wundervoll, welch unglaublich schöne Musik Van Morrison und Band hier zaubern. Das erste und das letzte Stück sind fragile und atmosphärische musikalische Meditationen, die einen vollständig in den Bann ziehen und eine Harmonie und Entspannung verströmen, denen jeglicher Esoterikkitsch vollkommen abgeht.
Die anderen Lieder sind etwas beschwingter und klingen sehr naturverbunden und sonnig.
Common one ist ein wundervolles Statement eines riesigen Künstlers und sollte in jeder Sammlung einen Platz finden.
Ein sehr intensives und erfüllendes Album!
Alles liebe und ganz viel Freude damit!
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am 17. April 2007
Eine CD, die nach der repeat-Taste verlangt - immer wieder, immer wieder ;-)
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am 16. Dezember 2012
Das ist die LP, die mich zum Van Morrison-Junkie machte. Sie kommt ganz unaufgeregt daher, ruhig, mit großer Selbstverständlichkeit, meditativ, in ihren besten Passagen (in "Haunts of Ancient Peace", "When Heart is Open" und insbesondere im grandiosen "Summertime in England") tranceartig. Das, was diese Musik so fantastisch macht, ist vielleicht eben das, was manchen den Zugang zu ihr erschwert. An keiner Stelle spekuliert sie auf einfache Wirkungen, biedert sich gar an, sie kommt so daher, als sei es gar nicht wichtig, ob sie ihre Hörer und Hörerinnen umhaut oder kalt lässt: "It ain't why, it just is" aus "Summertime in England" ist einer der Schlüsselsätze dieses Albums.

Niemals vorher und niemals nachher, nicht auf "Astral Weeks" oder "Veedon Fleece" oder dem ebenfalls grandiosen späteren Doppelalbum "Hymns to the Silence", wirkt ein Album von ihm so sehr, als ob Van Morrison hier eben die Musik machen würde, die er immer schon machen wollte - als wäre er (um das ausnahmsweise mal etwas esoterisch auszudrücken) ganz bei sich.

Dabei speist sich diese Musik natürlich aus vielen Einflüssen, literarischen (T.S. Eliot, James Joyce,...), philosophischen (z.B. dem Stream of Consciousness-Konzept von William James) und natürlich musikalischen - aber sie macht sich diese Einflüsse mit großer Selbstverständlichkeit zu eigen, verbindet sie zu etwas Neuem... Erst spät habe ich beispielsweise gemerkt, woher Morrison eigentlich die phantastischen Bläsersätze hat, nämlich von Curtis Mayfield ("There's No Place Like America Today", man beachte insbesondere das wunderschöne "So In Love"...) - aber das ist kein Vorwurf: Es gibt kaum eine bessere Musik, von der man sich Bläsersätze abschauen kann, und sie sind in Morrisons Musik so selbstverständlich integriert, als gehörten sie immer schon dahin.

"Can you feel the silence" - auch das ist ein Schlüsselsatz, ebenfalls aus "Summertime in England". Auf einem Konzert hat Van Morrison einmal sein Publikum gebeten, ganz ruhig zu sein....und als dann schließlich tatsächlich all die Menschen, die zuhörten, still waren...und nichts mehr zu hören war...sagte er, dass in dieser Stille das Herz seiner Musik hörbar sei.

Das ist ein Generalthema in der modernen Musik überhaupt, immer und immer wieder auf verschiedene Weise durchgespielt - Musik, um die Stille hörbar zu machen. Aber bei Van Morrison kommt dieses anspruchsvolle, natürlich auch widersprüchliche Konzept daher, als ob es schon uralt wäre ("Ancient...") und als ob es völlig selbstverständlich sei.

Ganz ehrlich: Dieses Album ist ein Wunder. Und ich glaube, tatsächlich das Herz von Van Morrisons Musik.
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TOP 1000 REZENSENTam 16. Juni 2013
Common One ist sicherlich eines der ruhigsten und vielleicht auch meditativsten Alben von Van Morrison. Ich staune eigentlich darüber, dass es nur so wenig negative Kritiken zu diesem Werk gibt. Denn mit dieser Musik wird der Hörer richtig gefordert. Es bedarf der Bereitschaft sich auf diese Stimmung, die von dem Album ausgeht, einzulassen. Hier muss man langsam genießen. Das ist absolut nichts für einen "Fast Food Konsumenten". Hier bekommt man ein ganz dezentes Menü geboten, das genossen werden will. Also nichts für mal eben so nebenbei. Hierfür stehen für mich besonders die nachfolgend aufgeführten Lieder: "Haunts Of Ancient Peace", "Summertime In England", "Wild Honey" und "When Heart Is Open". Als etwas flotteres Lied könnte man "Satisfied" bezeichnen. Ich besitze diese CD bereits seit dem Erscheinen, fand es damals schon einzigartig gut und höre es auch heute immer noch sehr gerne. Es ist ein Album zur Muße. Wer sich hierauf einlassen kann, bekommt wunderbare Klänge geboten.
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am 30. Juni 2003
This deeply spiritual music will one day be compared to the hymns of the medieval visionary Hildegard of Bingen. Summertime In England, whence the album title is drawn, is a magnificent devotional piece with complex but oh so beautiful instrumentation and soulful vocals. Van's brand of funky soul emerges in Satisfied with its jazzy saxophones over a brooding rhythm track, whilst Wild Honey is an evocative pastoral ballad. The uplifting song Spirit is very positive and inspirational and reminds me of an exquisite song with the same title by The Waterboys. I suspect that the awesome but gentle tour de force When Heart Is Open refers esoterically to the opening of the heart chakra. It certainly has that effect on me! There's less of Van's trademark R&B on this album and in general, these pieces are not as overtly religious as say, Be Thou My Vision on Hymns To The Silence, but they're equally moving. Common One offers exquisite music for the soul - listening to it is pure gnosis.
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am 5. Mai 2007
Als ich Common One vor Jahren das erste Mal hörte, fand ich sie nicht schlecht, aber es zündete bei mir nicht so recht. Mittlerweile halte ich sie für eins der besten Alben von Van Morrison, entspannt, frei, voller Swing und Soul, mit unglaublichen Bläsern, einem souverän spielenden Orchester, über dessen Klangteppich Van mit Leidenschaft, Innigkeit und selten gehörter Intensität singt. Diese CD kann ich immer wieder hören, sie versetzt mich in eine gehobene, befreiende Stimmung.
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am 9. Juli 2002
Es ist nicht leicht, Van-Morrison-Fan zu sein. Jedenfalls, wenn man mystischen Obskurantismus, einfache Liedschemen und 0815-Sounds doof findet. Van Morrison ist der Größte. Aber die Texte... aber die simplen, immer wiederkehrenden Songstrukturen... aber die kitschigen Sounds... Ja. Ja. Ja. Dennoch: Kein anderer kann wie er in einer Gesangslinie Melancholie und Kraft auf so packende Weise inszenieren; kein anderer gebietet über ein solches Spektrum stimmlicher Ausdruckswerte. In seinen besten Aufnahmen (vor allem aber live) präsentiert Van Morrison dieses Vermögen vor dem Hintergrund klar profilierter Swing- und Soul-Arrangements. Bisher unerreicht in diesem Zusammenhang: "Summertime in England" - ein 15-Minuten-Stück, das die CD-Bewertung mit fünf Sternen rechtfertigen würde, auch wenn der Rest nur Muzak wäre (was er nicht ist, der Rest ist auch sehr gut).
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am 18. September 2007
Im Februar 1980 spielte der irische Knödler sein Nachfolgealbum zu "INTO THE MUSIC" ein. Im Gegensatz zu vielen Folgealben wurde das Album in Südfrankreich innerhalb von 9 Tagen eingespielt. Offenbar schien an den meisten Tagen die Sonne. Ich glaube nicht, dass er vorhatte, die Qualität des Vorgängers zu toppen oder zu wiederholen. Das ist auch nicht gelungen - in positivem Sinne. COMMON ONE ist einfach ein anderes Album. Keine eingängigen Melodien wie "Bright Side of the Road" oder "Full Force Gale". Schon das erste Stück "Haunts of Ancient Peace" erschliesst sich erst nach mehrmaligem Hören. Während der zu dieser Zeit 33-jährige von spiritueller Rückbesinnung singt, zaubert der für die Arrangements verantwortliche Pee Wee Ellis einen Klangteppich, den zwischen Mystik und Rhythm & Blues pendelt. Irre.

Über die verschiedenen Songs hinweg wechseln die Stimmungen immer wieder. "Summertime in England" swingt vor sich hin und klingt am Schluss mit wunderschönen Geigensätzen aus - und dann geht es doch noch weiter. "Satisfied" macht einfach Spass. "Wild Honey" wurde seltsamerweise noch nie für einen Film genutzt, obwohl er mindestens genauso romantisch klingt wie viele andere Songs im Stil von "Someone like you". Auf dem letzten Stück "When Heart is Open" muss es dann mal geregnet haben, so sehr kehrt der ohnehin schon nicht sonderlich extrovertierte Performer seine Stimme nach innen.

Fazit: alles in allem sicherlich nicht mein persönliches Lieblingsalbum von dem Mann aus Belfast, aber den Songs merkt man die Spielfreude der hochklassigen Band an. Kauftipp für den Kenner. Für alle anderen Van Morrison - Interessierten: besser bei HEALING GAME, INTO THE MUSIC oder POETIC CHAMPIONS COMPOSE anfangen.
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