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Kundenrezensionen

4,7 von 5 Sternen
21
Around the World in a Day
Format: Audio CD|Ändern
Preis:7,99 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


TOP 500 REZENSENTam 19. August 2017
Meine in die Jahre gekommenen Prince-Vinylscheiben mussten doch einmal so langsam ausgetauscht werden, weshalb ich froh war, dass seine Alben bis 1987 mittlerweile neu auf Vinyl aufgelegt wurden. Das mit The Revolution entstandene 1985er Album Around The World In A Day war wohl das am meisten bespielte in meinem Fundus. Deswegen startete ich meine Neukaufserie hiermit, um zu testen, ob die Neupressungen etwas taugen. Außerdem hat das Album so ziemlich das auffälligste und aufwendigste Cover. Der Amazon-Preis (in meinem Fall keine 14 Euro) stimmte auch.

Zum Album:
Around The World In A Day kam damals ohne großes Tamtam kein Jahr nach Purple Rain mit einem ziemlichen Retroeinschlag in die psychedelischen Spätsechziger daher. An den kommerziellen Erfolg von Purple Rain konnte das Album bei weitem nicht anknüpfen, aber das konnten alle weiteren Nachfolge-Alben auch nicht. Es ist sehr bunt und verspielt. Außer dem poppigen Raspberry Beret gab es keinen großen Hit daraus. Pop Life schaffte es in den USA noch in die Top Ten. Mein Favorit wird aber immer Paisley Park bleiben, das hierzulande auch als Single mit wenig Erfolg erschien. Mit dem gesellschaftkritischen und immer noch aktuellen America gab es noch eine rockigere Singleauskopplung. Mit The Ladder ist zudem eine von Prince' besten Balladen an Bord. Irgendwie erinnert mich der Song mit seinen gesprochenen Strophen immer an Donovans Atlantis. Nach dem ersten Hören kommt das Album ziemlich schräg daher. Schon der Beginn mit dem Schrei und den indischen Einflüssen entführt in eine andere Zeit und Welt. An ein paar Songs wie Condition Of The Heart, Tamborine und Temptation musste ich mich auch erst gewöhnen, aber die meisten Prince-Alben mussten vom Hörer sowieso erarbeitet werden.

Zur Pressung/Verpackung:
Das Album kommt im Gatefold-Cover ähnlich wie meine USA-Pressung aus den 80ern daher. Es ist sogar der kurze Umschlag auf der Rückseite am Cover dabei. Dort stehen im Vergleich zu meiner alten Ausgabe aber keine Songtitel mehr. Auf der Verpackungsfolie ist auch der durchsichtige Aufkleber mit dem Ballonkind und dem Albumtitel drauf.
Innen finden sich wie gehabt die Songtexte und Produktionsnotizen. Zu loben sind noch die Farbgestaltung und der Druck. Das sieht alles so ziemlich wie das Original aus. Bei vielen Reproduktionen stimmt dagegen häufig die Farbgebung nicht oder es handelt sich um einen schlechten Scan. Die Neuauflage von Sign O' The Times hat zum Beispiel einen störenden Rotstich.
Sehr vorbildlich auch das sich in einer gefütterten unbedruckten weißen Hülle (wie Original) befindende Vinyl. An der sauberen, planen und nahezu knisterfreien Pressung gibt es nichts auszusetzen. Zwar keine 180 g Pressung, was mir aber egal ist, weil die Pressqualität stimmt.

Fazit:
Eine sehr vorbildliche Wiederveröffentlichung eines meiner favorisierten Prince-Alben.
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am 19. Februar 2018
Das komplette Gegenteil zu "Purple Rain"!
Seine Vielfäligkeit kam hier zum Ausdruck...nach dem dritten oder vierten mal hören geht es einem nicht mehr aus dem Kopf!
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am 20. Juli 2012
Die etwas weniger radiofreundliche Nachfolgeplatte zu "Purple Rain", dem erfolgreichsten Prince-Album aller Zeiten. Der Titel deutet es schon an, diese Platte ist schwerer zu greifen als der effektive Funkrocksoulpop von Davor. "Around The World In A Day" ist ganz und gar Prince, aber verspielter und psychedelischer. Kleine, "Pliiinnnng!" machende Tempelglöckchen kommen häufig zum Einsatz. Und erstmalig produzierte Prince Sachen, die die von ihm gewohnte Exzentrik noch ein ganzes Stück weiter trieben und etwas Abgehobenes an sich hatten. Eine ätherische Piano-Operette wie das autobiografisch anmutende "Condition Of The Heart" schreibt man jedenfalls nicht, um von aller Welt gern gehabt zu werden. Man läuft vielmehr Gefahr, von Teilen dieser Welt für einen Spinner gehalten zu werden, der sich solche Nummern in seinem satinierten Elfenbeinturm selber vorspielt. Ultracoloriertes Jaul-Falsett galore, dazu macht er blümerante Kapriolen auf der Tastatur. Die überbordende Dramatik der Refrains schiebt das Stück, je nach Geschmack, über den Rand des Erträglichen oder löst dann doch Anflüge echter Ergriffenheit aus. Bei einer alten Emo-Plauze wie mir auf jeden Fall. "Tempation" inszeniert den inneren Konflikt des Künstlers zwischen der Reinheit echter Liebe und der Schmutzigkeit von zügellosem Sex und treibt die Unvereinbarkeit dieser beiden Dinge auf die Spitze. Ein Problem, das schwarze Menschen mit Soul häufig zu haben scheinen. Prince hat es für sich vor Jahren mit dem Eintritt in die Sekte der Zeugen Jehovas, naja, gelöst. Ob er jetzt immer in der Fußgängerzone von Minneapolis steht, lila Maßanzug an, und mit aufmunternder Miene den "Wachturm" feilbietet? Bestimmt. Im Outro jedenfalls gibt es eine Maßregelung vom gestrengen Allmächtigen, und Prince gelobt Besserung. Der gestrenge Allmächtige ist ein runtergepitchter Prince, macht er ja gerne mal.
2 Hits sind auf "Around The World In A Day": "Raspberry Beret" (mit Sicherheit einer seiner schönsten und zeitlosesten Songs) und das lakonisch shuffelnde "Pop Life". Ebenfalls ausgekoppelt, wenn auch weniger erfolgreich, wurde der sozialkritische One-Chord-Groover "America", seinerzeit auch als über 20minütige Maxi-Version erhältlich. Die Singles zu "Around The World In A Day" glänzten überdies durch ganz ausgezeichntete B-Seiten. Sollte es jemals einen remasterten Re-Release von geben, und da wären dann all diese B-Seiten drauf, also, DAS WÄRE MAL WAS! Aber auch so ist "Around The World In A Day" eine auf den 2. Blick ganz tolle Platte!
2 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 7. November 2014
Das muss man sich mal vorstellen: Nachdem Prince als Ausnahmeerscheinung die 80er Popmusik mit "1999" und "Purple Rain" aufgemischt hat und eigentlich ziemlich konkurrenzlos auch die zeitloseste Popmusik machte (da sind viele andere Große in den 80ern doch extrem Baden gegangen in Bezug auf zeitlose Musik) setzt er 1985 noch einen drauf und veröffentlicht "Around The World In A Day" das nach der zweiten Hälfte der 60er klingt mit einem Update auf 1985. In dem Jahr wo alles mit Synthesizern und billigen Drum-Machines totproduziert wurde setzt Prince auf psychedelic Pop. Und er landet damit wieder auf Platz 1 der amerikanischen Charts. Das muss man sich wirklich im Hinterkopf behalten beim anhören dieser Platte. Denn Popmusik aus den 80ern kann doch ganz vorzüglich klingen, es muss nur einer machen und sich trauen. Und da die Musiker die nicht auf Nummer sicher gehen dann wohl doch die Größeren sind, ist "Around The World In A Day" ein weiterer Klassiker im Prince-Katalog. Die Hits "Raspberry Beret" und Pop Life" sind wahrscheinlich den Meisten bekannt und sie sind große Songs. Auch die großartige Ballade "Condition Of The Heart" ist ein Hammer und nicht in Worte zu fassen. Ein Höhepunkt in Prince' Songwriting. Auch Großartig: Das abgedrehte "Tamborine" mit Prince' hetzendem abgehackten Schlagzeugspiel. Und zum Schluss dann noch das wunderschöne "The Ladder" und der großspurige Soulpop von "Temptation".
Mit dem dritten Klassiker innerhalb 3 Jahren ebnete Prince sich weiter den Weg des Künstlers mit der wohl besten Popmusik-Discographie der 80er Jahre.
2 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 11. September 2009
das war das album, das mein herz für prince gewann. alles andere hatte bei aller großartigkeit eine seltsam spießige wichtigkeit - die fehlt mir hier völlig. für meine ohren ist das ein ungemein symapthisches, unverspanntes, lässiges, beiläufiges sehr-spät-hippie-album, das 1986 für kurze zeit die sechziger jahre wieder eröffnete. pop, jazz, soul, folk, psychedelich, alles liegt hier ganz entspannt nebeneinander auf der wiese.

einfach grandios ist "rasperry baret" - wenn er so gnadenlos unwiderstehlichen simplen pop macht (ähnlich wie "little red corvette" oder "kiss") find ich ihn fast noch charmanter als wenn er wieder dem hormonell überdosierten beckenboden-funk frönt.
6 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 24. September 2001
Prince beweist mit dieser Platte wie verspielt er sein kann, wenn es um kuriose Arrangements und witzigen Gesang (so in "Tambourine") geht. Genau genommen ist "Around the World in a Day" eigentlich nicht wirklich anspruchsvoll und ich denke, daß Hits wie "Raspberry Beret" und "Pop Life" sie auch für Prince-Neulinge zugänglich machen - aber dennoch: der Meister beweist wieder einmal, daß man ihn nicht umsonst "the Beatles of Funk, Soul and Rock'n'Roll" nennt: "Condition of the Heart" ist vom Arrangement her eine jazzig-poppige Ballade mit ansprechendem Gesang und schlichtweg genialer Vielseitigkeit, "Paisley Park" ist einfach wunderschön, "America" herrlich rebellisch (vielleicht auch ein wenig pseudo-politisch, aber Prince ist ja nicht Bob Dylan ...) und der Rest ist auch nicht schlecht. Alles in allem Prince vom Feinsten, nur noch übertroffen von ihm selbst mit "Sign 'O' The Times", "Purple Rain" und "The Gold Experience".
7 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 18. April 2007
Als diese Platte 1985 herauskam, mochte ich Prince eigentlich nicht sonderlich. Die paar Sachen, die ich gehört hatte, waren mir nicht ganz geheuer und eigentlich auch zu poporientiert. Aber AROUND THE WORLD IN A DAY war grad im Sonderangebot und außerdem optisch ganz ansprechend, also warum nicht? Und es hat sich gelohnt: Dieser Trip durch sämtliche Stilrichtungen der modernen Popmusik hat es wirklich in sich. Schon der Titelsong bläst einen mit seiner irrwitzigen Melodie und der kranken Instrumentierung förmlich um, kommerzielle Stücke wie PAISLEY PARK oder RASPBERRY BERET offenbaren erst im Albumzusammenhang ihre wahren Qualitäten. Hier ist kein Song zuviel und keiner zuwenig, keine Farbe der musikalischen Palette bleibt ungenutzt, kein Klischee unberücksichtigt. Mit SERGEANT PEPPER hat das ganze freilich wenig zu tun, wenn überhaupt, so hat Prince eher eine neue Referenz der Vielfalt in die Popwelt eingeführt.

Das beste Prince-Album ist dies allerdings nicht, PARADE hatte noch mehr Killersongs und spannende Kabinettstückchen zu bieten, und bei SIGN "O" THE TIMES kam man aus dem Staunen gar nicht mehr heraus. Trotzdem auf jeden Fall unverzichtbar. Wann kommen eigentlich endlich mal Deluxe-Fassungen der Prince-Diskographie raus?
2 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 18. März 2009
Das mutigste Prince-Album. Nur ein Jahr (1985) nach dem Megaseller Purple Rain (Fast jedes Jahr seiner Karriere hat Prince (oft zum Missfallen seiner Plattenfirma) mindestens ein Album veröffentlicht) kommt er nicht etwa mit einer Fortsetzung, nein, diesmal kommt er mit einem psychedelischen Album. Herrlich bunt, herrlich schräg. Die Geburtsstunde des Paisleypark-Labels. Schon das Cover zeigt, wohin die Reise geht. Im Hintergrund dieser bunten Welt liegt eine nackte, kopflose Frau, als Gebirge getarnt. Vorne verschiedene, wahllos erscheinende Figuren, die, wenn man sich die Maxis anguckt,den einzelnen Songs zuzuordnen sind. Schon das gefällt.
Aber zu den Songs:
1. Around the world in a day - Der Titelrack fängt mit einem orientalischen Flöten(Syntheziser)spiel an, welches die ganze Platte gut eröffnet. Das ganze Stück mit jeder Menge orientalischen Instrumenten: Oud, Tarbuka, etc. Der Gesang geht dann wohl auch in die Richtung.
2. Paisley Park - Schöner Popsong, ewas langsam zum Tanzen aber schöne Melodie. War auch Single.
3. Condition of the Heart - Die Ballade des Albums. Äußerst schräg. Piano mit Syntheziser (recht pfeifende Töne). Gut 2 Minuten Intro. Dann geht es los, im weinerlichen Falsett gesungen. Viel Dramatik, gewöhnungsbedürftige 7 Minuten. Aber dann absolut wundervoll.
4. Raspberry beret - Die Hitsingle des Albums. Schöner Bubblegumpop. Schöne, nicht kitschige Streicher.
5. Tamborine - Mein Lieblingstrack des Albums. Nervöse Drums deutlich im Vordergrund. Dazu ein hartgezupfter E-Bass. Gesang und das war es. Wird mit der Zeit immer ekstatischer und herrlich Dissonant.
6. America - In der Maxiversion fast ne halbe Stunde lang beschränkt er sich auf dem Album auf das Wesentliche. Der Anfang hat zu Tapezeiten zu manchen ängstlichen Griff zum Radio geführt, klingt es doch sehr nach Bandsalat. Danach ein poppiger, rockiger Marsch. Textlich ungewöhnlich patriotisch. "Communism is just a word, but if the goverment turn over, it'll be the only word that's heard. America god shed his grace on thee, keep the children free." Nicht wirklich mein Lieblingsstück, aber ein Marsch ist halt immer gut tanzbar.
7. Pop Life - Eine weitere Single, wieder ein schöner Popsong. Wieder, wie fast auf dem ganzen Album mit vielen disharmonisch klingenden Keyboards. "What U putting in your nose? Is that where all your money goes? The river of addiction flows, U think it's hot, but there won't be no water when the fire blows".
8. The Ladder - Märchenstunde. Erst ein gesprochener Rap, nur der Chorus und die Backingvocals werden bei dieser Ballade gesungen. Schönes Saxofon im Hintergrund. Geschichte von einem König, der für all die Schönheit um ihn kein Auge hatte, weil er immer nur nach der Leiter suchte, nach Salvation of the soul & the answers how the story started and how it will end. Schöner Pop, eingängig, griffig.
9. Temptation - Sex, temptation, lust. Erotischer, rockiger blues. Endet etwas lang im Geklimper, aber ansonsten schon sehr lustig.
Durchweg ein Album welches durch seinen psychedelischen Sound dominiert wird. Ein Hippie Abum Mitte der 80er. Gewagt.
10 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 15. Mai 2008
denn jeder künstler hat eine platte veröffentlicht, die man sich kauft und die einen absolut mitreißt ! bei prince ist das genau die hier ! ob paisley park, pop life oder america alles tolle songs die eine derartig gute linie haben, dass man sie nie mehr vergessen kann. absolute empfehlung auch für leute die noch kein album von prince besitzen.
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am 29. September 2011
Pop-Klassiker von Prince von 1985 mit den kommerziellen Hit-Ohrwürmern "Raspberry Beret" und "Pop life". Eine Klasse für sich auch die zwei weiteren Single-Auskoppelungen "Paisley park" und "America". Nach dem kommerziellen Megaerfolg des Vorgängers "Purple rain" stand Prince mächtig unter Druck. Entsprechend hoch waren die Erwartungen seiner Plattenfirma Warner Bros. als der Künstler im Februar 1985 sein neues Album vorstellte. Unter Anwesenheit seines Vaters John L.Nelson war seine Enttäuschung wohl mehr als gross, als die Reaktion der Warner-Bosse mehr als verhalten ausfiel. Das prägte wohl sein Streben nach künstlerische Freiheit und Unabhängikeit gegenüber den Plattenfirmen, und führte schlussendlich 1985 zur Gründung seines eigenen Platten-Labels "Paisley Park Records", unter finanzieller Beteiligung von Warner Bros. Aus heutiger Sicht ist das Album ein absoluter Pop-Klassiker, und ein mehr als würdiger Nachfolger seines Millionen-Sellers "Purple rain".
2 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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