Fashion Sale Hier klicken Strandspielzeug reduziertemalbuecher Cloud Drive Photos Erste Wahl Learn More Slop16 Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic Summer Sale 16

Kundenrezensionen

4,6 von 5 Sternen
8
4,6 von 5 Sternen
5 Sterne
7
4 Sterne
0
3 Sterne
0
2 Sterne
1
1 Stern
0
Format: Audio CD|Ändern
Preis:8,99 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime
Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 1. April 2004
Was kam ich mir schlau vor, als ich diese CD letztens bei einem Besuch in Berlin in einem kleinen Laden entdeckte und dort willig und ohne mit der Wimper zu zucken den dreisten Preis von 25 Euro zahlte (immerhin 50 Deutschmark, für alle, die die elendige Umrechnerei auch noch im Hinterkopf haben), weil ich ja sicher war: Heissa, das ist bestimmt wieder einer dieser total seltenen Japan-Importe, von denen es weltweit nur 6 Stück gibt, da ist der Preis doch gerechtfertigt. Tja, und dann finde ich diese CD hier bei Amazon für knapp 10 Euro. Harrghn...
Aber: Wirklich traurig bin ich nicht, denn „Crazy Horse" ist eine absolut großartige Platte, die die Begleitband von Neil Young im besten Licht zeigt. 1971 von der Urbesetzung aufgenommen (Ralph Molina am Schlagzeug, Billy Talbot am Bass und Danny Whitten an der Gitarre und noch am Leben) reiht sie nahezu einen Volltreffer an den anderen (hat im Gegenteil aber keinen Totalausfall, höchstens ein, zwei kleinere Schwächemomente), ist angenehm abwechslungsreich, ohne dabei die Rock-Gefilde jemals ernsthaft zu verlassen, die der Fan ja beackert sehen möchte. Neil Young hat mit „Dance, Dance, Dance" einen hübsch stampfenden Country-Song für das Album geschrieben und natürlich „Downtown" zusammen mit Danny Whitten komponiert, den Song der später auf Neils Album „Tonight's the Night" unter dem Titel „Come on baby, let's go downtown" in einer Live-Version veröffentlicht wurde.
Die Gastmusiker der Platte sind ebenfalls eine höchst illustre Runde, die für Qualität bürgt: Jack Nitzsche (Produzent der Platte, Piano, [Co]-Autor von drei Titeln), Nils Lofgren (Gitarre, Autor zweier Lieder) und Ry Cooder (Slide-Gitarre [was sonst?] bei drei Titeln).
Insgesamt ist „Crazy Horse" eine wunderbare herrlich ausgewogene Angelegenheit, die von den Talenten der verschiedenen Beteiligten nur profitiert hat und die besonders Songwriter Danny Whitten als großes Talent zeigt. Schade nur, dass auch Talente Dummköpfe sein können, die ihr Leben an Drogensucht verschwenden und es schließlich mit einer Überdosis beenden. Wie dem auch sei: Alleine für Whittens „Look at all the things" mit seinem mehrstimmigen Refrain würde sich die Anschaffung dieser Platte auch für Nicht-Neil-Young-Komplettisten lohnen - wahre Young- und 70er-Jahre-Rock-Fanatiker werden an dieser Platte auch die anderen 10 Perlen auf Anhieb zu schätzen wissen.
0Kommentar| 42 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 6. Mai 2009
Dem Vor-Rezensenten ist nur beizupflichten. Die mittlerweile für ein paar Öre zu habende Scheibe wäre auch die 25 Wert, die er damals dafür berappt hat. Schöne, melodische, langsame bis mittelschnelle aber doch rockige Nummern, teils mit mehrstimmigen Vocals, kein einziger wirklich schlechter Song.
Eine Kapelle namens Rockets trennte sich nach einer 1968 veröffentlichten Platte von einem Herrn Whitsell, benannte sich um, nahm kurzzeitig einen Herrn Lofgren auf und firmierte in der kurzlebigen Besetzung Molina/ Talbot/ Whitten/ Lofgren als Crazy Horse.
Nachdem Crazy Horse als Neil Youngs Begleitband auf "Everybody knows this is nowhere" und "After the gold rush" bekannt geworden waren, lösten sie sich 1971 von ihrem Mentor und veröffentlichten ihre mit dem Bandnamen betitelte Debut-Scheibe. Dieses war wohl das einzige CH-Album, auf dem die Qualität der Songs auf dem gleichen hohen Niveau lag, wie das handwerkliche Können der Musiker. Das Album enthält sogar einen Welt-Hit. Geschrieben von Danny Whitten machte Rod Stewart "I don`t want to talk about it" in einer Schmacht-Version zum Mega-Seller (1975 auf dem Album Atlantic Crossing).
Neben Nils Lofgren wird auf dem Album-Cover auch Produzent und Pianist Jack Nitzsche als Band-Mitglied genannt(als Gastmusiker Ry Cooder und Gib Gilbeau). Beide verlassen Crazy Horse nach dieser einen Platte wieder. Lofgren machte zunächst mit Grin weiter, Nitzsche zog ein Dasein als Produzent und Studiomusiker vor. Danny Whitten starb den Drogentod, Ersatzleute konnten die Lücken nicht füllen. Neuer Schwung kam erst wieder mit der erneuten Zusammenarbeit mit Neil Young zu "Tonight's the night" 1975 und dem neuen Mann Frank Sampedro.
"Crazy Horse" dürfte das Beste sein, was von Crazy Horse (ohne ihren Förderer Neil Young) zu haben ist.
0Kommentar| 15 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 6. März 2013
Die Handschrift Neil Youngs mag fehlen, wird aber zu Unrecht bemängelt: sie ist hier gar nicht nötig, denn dafür ist die von Danny Whitten umso ausgeprägter. Songs wie 'Downtown' oder 'I Don't Want To Talk About It' (später in Rod Stewarts Version ein Welthit; die meisten wissen garnicht, wer den Song geschrieben hat) aus Whittens Feder sind nichts weniger als großartig, und das unter jedem denkbaren Blickwinkel. Und Crazy Horse war damals keineswegs nur ein Anhängsel Neil Youngs, sondern immer noch eine eigenständige Band.
Nichtsdestotrotz: Was hätte aus der Zusammenarbeit Whitten/Young noch entstehen können, wenn wir ersteren nicht an das Drecks-Heroin verloren hätten. Spieltechnisch lässt das 2006 erschienenen Album 'Neil Young & Crazy Horse - Live At The Fillmore East - March 6&7, 1970' erahnen, was hier noch möglich gewesen wäre, songwritingmäßig ausser bei 'Downtown' (das sinnigerweise auf 'Tonight's The Night' nochmal auftaucht) leider nirgends mehr, weil es dazu nicht mehr kommen konnte.
0Kommentar| 6 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 19. Oktober 2014
Crazy Horse, Begleitband von Neil Young - das dürfte man fast schon zur Allgemeinbildung rechnen, zumindest zur popmusikalischen. Aber Crazy Horse - auch ohne Neil Young mit eigenen Alben: Wie bitte? Geneigte Leser/innen dieser Rezension mögen das nicht als Vorwurf betrachten, hervorragendes Album machte die Band nur ein einziges, und 1971 ist lange her. Aber um diese Platte geht es hier.

Ralph Molina, der bei der letzten Tour im Sommer 2014 das letzte aktive Mitglied aus der Originalbesetzung der Gruppe gewesen, an den Drums; Billy Talbot, der aufgrund einer schweren Erkrankung nicht mehr live dabei war, am Bass; Produzent Jack Nitzsche, der auch als Producer einiger großer Neil Young-Alben Geschichte geschrieben hat, hier als Pianist Bandmitglied; an einer der beiden Gitarren Nils Lofgren, der damals bei der CBS/Sony einen Vertrag als Solokünstler hatte, und hier mit freundlicher Genehmigung seiner Firma mitspielte; als Co-Produzent der große Bruce Botnick, legendärer Klangmeister bei Elektra, vor allem durch seine Arbeit mit den Doors und Love berühmt; und dann noch ein Gitarrist, Sänger und Songschreiber namens Danny Whitten, der bald nach der Veröffentlichung dieses titellosen Debütalbums die Band verlassen musste, und nicht viel länger danach an den Folgen seiner schweren Drogensucht starb.

Dass diese Platte hervorragend ist, hat mehrere Gründe - ihre starken, süffigen Songs, die kongeniale Produktion, das traumhafte Zusammenspiel einer optimal besetzt wirkenden Gruppe. Aber es ist vor allem Danny Whittens Beitrag, der diesem Album Außergewöhnliches verleiht, und ich sehe diesen Tonträger daher als so etwas wie das Testament dieses Musikers, der ein sehr guter Sänger mit einer sonoren Stimme war, und mindestens einen Song hinterlassen hat, der Popgeschichte geschrieben hat: "I Don't Want To Talk About It", wenn Sie die Versionen von Rod Stewart und anderen groß finden (ich übrigens auch), dann hören Sie sich bitte das Crazy Horse-Original in der Spieldauer von 5:18 an, Sie werden es nicht bereuen. Und dann "Downtown", das sich auf dem 1975er-Neil Young & Crazy Horse-Opus "Tonights The Night" als Live-Version unter dem Titel "Come On Baby Let's Go Downtown" findet, fantastisch sind beide Versionen. "Look At All The Things", "Dirty, Dirty" und "I'll Get By" sind ebenfalls exzellente Stücke, Country-Rock mit Esprit, ohne Süßlichkeit, rau und herzlich, nicht ohne bluesigen Einschlag, vor allem dann, wenn Ry Cooder als Gastmusiker mit seiner Slide Veredelung betreibt. Doch auch der Rest der Platte ist erstklassige Musik, Songs von Nils Lofgren, Jack Nitzsche und auch Neil Young, der das urige "Dance, Dance, Dance" beigesteuert hat.

Crazy Horse's Debüt ist eine abwechslungsreiche, stimmige und hinreißende Platte mit herrlichen Songs, eines der ganz großen Alben dieses Genres der frühen Siebziger, mit schönem Zeitlosigkeitsappeal. Und eine Würdigung eines Musikers wie Danny Whitten, der nicht vergessen werden sollte.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 4. Januar 2016
Crazyhorse hat mit diesem Album aus dem Jahre 1971 eine tolle Liedersammlung veröffentlicht. Jack Nitzsche am Piano und Nils Lofgren als Saitenzauberer zusammen mit den anderen starken Musikern spielten damals eine relaxte Musik, wie sie heute nur noch wenige Künstler produzieren. Ich bin kein Reiter, aber auf dieses verrückte Pferde wage ich mich gern.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 9. Februar 2014
Das Gesamtwerk Neil Youngs in all seinen verschiedenen approaches und Formationen ist über jeden Zweifel erhaben und befindet sich in so ziemlich allen Rockarchiven, deren emsige Sammler Wert auf Qualität legen. Und obwohl das Oeuvre NeilYoungs sehr umfangreich ist, besticht es doch durch konstante Qualität und Ehrlichkeit, die zeitlos ist. Für meinen Geschmack hätte man im Vergleich zu den Rockklassikern der 60er/70er Jahre ruhig auf die Entwicklung der letzten 25 Jahre verzichten können, auf solche CDs wie die Crazy Horses, Buffalo Springfields und CSNY mit Sicherheit nicht - zeitlose TOP-Alben
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 23. Januar 2013
Ich mag die Musik von Neil Young sehr. Inzwischen habe ich auch fast alle ältern CDs.Bereits bei Crosby/Stills/Nash/Young zog mich diese Musik an.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 9. Februar 2013
aller anfang ist schwer .... auch für crazy horse. Es ist ja mit diesem Album auch voran gegangen. Die Handschrift von Neil fehlt noch ....
33 Kommentare|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

Haben sich auch diese Artikel angesehen

6,99 €
7,49 €
10,14 €