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Auch und gerade in der musikalischen Entwicklung gibt es Momente, die mit dem Begriff des Zwischenspiels gut umschrieben sind. Als der Ausnahmegitarrist und einzigartige Blues-Musiker Peter Green, die Inkarnation des jüdischen Blues schlechthin, die Band Fleetwood Mac verlassen hatte, prognostizierten viele dem Ensemble das Ende. Wer, bitte schön, sollte diesen Magier und Virtuosen ersetzen, der mit seinen Inspirationen und seiner genialen Empathie die Formation mit ihrer Affinität zum Electric Blues ersetzen? Es konnte keiner! Und es spricht vor allem für die Bandgründer Mick Fleetwood (drums) und John McVie (bass), dass sie dieses begriffen. Und was machten sie? Sie gingen zusammen mit Danny Kirwan (guitar, vocals) und Jeremy Spencer (guitar, vocals, piano) ins Studio und nahmen eine Platte auf, die nichts mehr mit dem gemein hatte, was vorher ihren musikalischen Charakter ausgemacht hatte.

Das 1970 erschienene Album Kiln House wird heute nicht mehr wahr genommen, ist allerdings ein Markstein der Pop-Geschichte. Fleetwood Mac verabschiedete sich vom Blues und wurde eine durch und durch weiße Band. Kiln House ist eine teilweise konsequente Zuwendung zum Rock, die nur für diesen Augenblick anhielt. Schon die nächsten Alben stellten die Weichen zum Pop und bescherten der Band bis heute einen kommerziell einzigartigen Erfolg.

Wie bis zu diesem Zeitpunkt immer praktiziert, wurden die Stücke mit spärlichen technischen Mitteln aufgenommen und überzeugten durch die musikalische Güte der Akteure selbst. Das erste Stück, This Is The Rock, war die programmatische Ansage und stand voll in der Tradition des Rock-a-Billy. In der Art, wie die Formation dieses Stück zu diesem Zeitpunkt spielte, war sie der Renaissance des Genres um mehr als ein Jahrzehnt voraus. Das folgende Station Man war der Tradition des County entlehnt, beinhaltete allerdings harte Gitarrenriffs, wie sie für den Rock der Folgejahre typisch werden sollten. Blood On The Floor klingt da schon eher wie eine Parodie auf den Country ohne instrumentelle Innovation. Während Hi Ho Silver alles Zeug gehabt hätte, zu einem Hit zu werden, wie ihn später die Pioniere des britischen Rocks vorlegten. Die darauf folgenden Stücke fallen in ihrer Qualität mächtig ab, deuten allerdings bereits den Weg an, den Fleetwood Mac später in Richtung Pop gehen sollten. Jewel Eyed Judy könnte ein Beatles Song sein, Buddy's Song klingt wie Small Faces, Earl Grey ist der Versuch, zu Klangbildern wie bei Albatros zurückzufinden, One Together ist bereits Mainstream Pop, Tell Me All The Things To Do wiederum ein Beispiel späteren Gitarrenrocks und Mission Bell, das zehnte und letzte Stück, verweist wiederum auf glatten Pop.

Kiln House ist die Suche nach einem neuen Weg. Es verweist auf die Tradition des Rocks und seine Möglichkeiten und deutet an, in welche Richtung die spätere Entwicklung gehen konnte. Kiln House ist der Abschied vom weißen Blues und und ein Kokettieren mit dem Rock, das Austarieren des Country auf Möglichkeiten der Innovation und die instinktive Zuwendung zum Pop. Kiln House ist kein Themenalbum, sondern ein Dokument der Suche. Wie so oft, birgt das Experiment auch das Gen der Universalität. Es ist zu hören, was nicht mehr war, was hätte werden können und letztendlich kam. Unfertig, frisch, und vieles bis heute alles andere als antiquierte Botschaften.
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am 24. Mai 2013
Was die Band hier - aus quasi heiterem Himmel, denn die ersten Platten waren ja ganz gut, aber... - abgeliefert haben, macht einen noch heute staunen. Hier sitzt jeder Ton und jeder Beat an der richtigen Stelle, die Songs strahlen noch immer ins Hier und Jetzt herüber. Zauberhaft, anders kann man es nicht nennen. Pflichtkauf - ein Klassiker, aber nicht geeignet für Bluespuristen.
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am 4. Mai 2015
Dieses Album kann man sich mal anhören, aber Fleetwood Mac hat auch schon bessere Alben produziert. Hier kommt es wirklich auf den Musikgeschmack jeden einzelnen an.
Die Qualität ist in Ordnung.
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