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Kundenrezensionen

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am 22. Februar 2006
Remain in Light, das große Getrommel, der Buschfunk, das wüste Gestammel, die Phrasierungen und die Stakkato-Riffs, die beste Platte der besten amerikanischen Band ever. Nun erscheint die ursprünglich 1980 erschienene 4. Platte der New Yorker in einer akkustisch völlig überarbeiteten Form. Heads-Keyboarder Jerry Harrison hat persönlich mit dem Heads-Produzent der letzten Jahre E.T. Thorngreen alle acht Studioalben der Band völlig neu abgemischt. Neben der regulären CD, die um einige Studio-Outtakes aus den legendären Sessions mit Produzenten-Ikone Brian Eno ergänzt wurden, aber eher vernachlässigenswert sind, gibt es eine DVD mit der ganzen Scheibe im 5.1-Sound, einer Abmischung, bei der man das Gefühl bekommt, die ganze Platte wäre nochmal völlig neu aufgenommen worden, so brilliant und klar ist der Sound, so transparent auf einmal die Arrangements. Gerade Remain in Light kann bei dieser neuen Abmischung besonders punkten, denn die Vielschichtigkeit der Musik mit all ihren Fallstricken und Tücken kommt viel deutlicher zum Vorschein. Und man entdeckt seine Lieblingsmusik völlig neu. Zusätzlich gibt es auf der DVD-Scheibe zwei Songs von dem legendären Fernsehauftritt im ZDF aus dem Jahre 1980 bei RockPop in concert, dem leider völlig in Vergessenheit geratenen Pendant zum Rockpalast der ARD. Crosseyed and Painless und das wunderbare Once in a lifetime werden hypnotisch und überzeugend gespielt und man wartet eigentlich nur auf den Tag, an dem endlich endlich das gesamte Konzert auf einer DVD erscheint.
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am 23. Januar 2013
... wenngleich im Nachhinein, da das 1980 erschienene Album der New Yorker Talking Heads alles andere als ein kommerzieller Durchbruch war, in der Retrospektive aber als großartiges Album gefeiert wird (Platz 128 der größten Alben, Rolling Stone Magazine). Und das völlig zurecht, da die Talking Heads nicht nur ihr (meiner Meinung nach) bestes Album abliefern, sondern die gesamte New-Wave Bewegung pünktlich zum Start des neuen Jahrzehnt unheimlich beflügeln. Mit komplexen Rhythmen spielend, liefern die vier Jungs hier ein sehr spannendes und innovatives Stück Musikgeschichte ab. Zumeist kreisen die Lieder minutenlang um unveränderte Akkordstrukturen, die jedoch durch rhythmische Verspieltheit, dem Zusammenspiel diverser Klangelemente und dem zum Teil fast hypnotischen Gesang ein einzigartiges Klangbild ergeben, ohne sich gänzlich einer gewissen Eingängikeit zu versperren. Über dem gesamten Album schwebt mit "Once In A Lifetime" der herausragende Höhepunkt von "Remain In Light", der durch seinen Pop-Einschlag zwar etwas aus dem Konzept fällt, die Talking Heads (vielleicht noch neben "Psycho Killer") aber heute noch unsterblich macht. Im Gegensatz zur antreibenden ersten Hälfte, zeigt sich "Remain In Light" ab Track 6 von der melancholischen Seite und verliert spürbar an Tempo. Gerade "Listening Wind" und "The Overlord" verfallen stark einer 80er-Depression, die mir persönlich nicht sehr behagt, aber dennoch nicht unspannend ist.

Fazit: Wer sich für New-Wave interessiert und "Remain In Light" noch nicht zu seiner Sammlung zählt, sollte das jetzt nachholen. Ein kleines Stück Musikgeschichte was die Talking Heads da 1980 abgeliefert haben...
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TOP 500 REZENSENTam 19. Februar 2010
...so beschreibt Adrian Belew, der hier als zweiter Gitarrist agierte, dieses Album. Treffender kann man es wohl auch kaum ausdrücken.

Der Funk dominert hier den paranoiden New Wave der Heads noch stärker als auf dem Vorgänger Album ,Fear Of Music' und die homogene Produktion Brian Eno's sorgt dafür, dass ,Remain In Light' als Ganzes, als Einheit wahrgenommen wird. Erstaunlich hier, dass trotz der Hauptzutaten - eben New Wave und Funk - ein durchgehend psychedelische feeling vermittelt wird. Erklärbar wird das möglicherweise durch die Tatsache, dass auf diesem Album Byrnes Melodien um die Instrumentals herum geschrieben wurden. Der Funk der hier die Basis bildete wurde mit viel - in Polyrhythmen agierenden - percussions angereichert. ,Afrobeat' war hier ein zusätzlicher großer Einfluss und einer der percussionisten auf diesem Album ist Robert Palmer, der seine Alben zu dieser Zeit ja ebenfalls in den Compass Point Studios auf den Bahamas einspielte.

David Byrnes Texte sind hier immer noch paranoid, aber die Melodien sind oft nur bei den Refrains vorhanden, und die Strophen werden manchmal schon fast gerappt, wie z. bsp. bei ,Once In A Lifetime'.

Dass das hier - trotz jeder Menge elektronischer Krimskrams von Eno und der snythisizer Gitarren von Belew - so groovt und tanzbar ist, ist irgendwie erstaunlich. Auch, dass dieses Album nie zu voll geräumt klingt.

,Remain In Light' gilt gemeinhin als das magnum opus im Werk der Talking Heads, und strahlt 30 Jahre später immer noch eine ungeheure Faszination und Frische aus. Soundmäßig gut gealtert ist es sowieso.
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am 1. Februar 2002
"Remain in light" aus dem Jahre 1980 war wohl die meistgelobteste Platte der 80er Jahre. Jeder der etwas von Musik verstand liebte diese Scheibe. Eine amerikansiche Band schaffte die erfolgreiche Fusion von Punk, New Wave, Pop und Schwarz und Weiß. Produzent Brian Eno und Frontman David Byrne schafften mit ihrer Zusammenarbeit ein gewaltiges Stück Genialität und Kreativität. Mit "Remain in light" wurden Polyrhythmen und Großstadt-Beats in Einklang gebracht und das vor Paul Simon, Peter Gabriel, die erst in der zweiten Hälfte der 80er damit Erfolg hatten. Die Talking Heads erfanden mit dieser Platte sozusagen eine neue Musikrichtung. Der wohl bekannsteste Titel auf der Scheibe dürfte wohl "Once in a lifetime" sein. Weitere empfehlenswerte Nummern sind "Listening wind" und "Seen and not seen". Eine Kultplatte der Extraklasse, noch heute angenehm anzuhören.
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am 18. Februar 2006
...auch wenn sie meist "totgeschwiegen" wird,wie bei deiser "Doppel-CD".Es handelt sich nämlich um ein "Double-Disc" Set bestehend aus der remstered CD inkl.Bonustracks plus einer hervorragenden DVD-Audio mit einem 5.1-Mix von Jerry Harrison.
Der Sound mit 96 kHz/24 bit ist überragend,zudem gibt es 2 Videos als Bonus.
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am 19. Januar 2000
Es klingt beinahe unfassbar, was die Talking Heads bei ihrer dritten Zusammenarbeit mit dem genialen Brian Eno auf die Beine gestellt haben. Schon mit dem ersten Drumbeat, mit dem ersten Schrei von David Byrnes "Psycho-Killer"-Stimme kann sich der Hörer der besonderen Faszination dieser Platte nicht mehr entziehen. Man wird mitgerissen von den "guitar-treatments", den hervorragend arrangierten mehrstimmigen Gesangspassagen (besonders bei "The Great Curve") und von dem hypnotischen Rhythmushintergrund. Nach der ersten Hälfte dann wird die Platte zunehmend ruhiger und die wunderbaren Melodien von "Listening Wind" und "The Overload" führen dazu, daß man sich nach dieser Platte von Wut und kleinlichen Problemen befreit fühlt, wobei man sich wundert, mit welch einfachen Mitteln so eine Reinigung möglich ist. Die Talking Heads haben auf "Remain in Light" zu einer superben Mischung aus Punk, New Wave und afrikanischen Rhythmen gefunden, die ihresgleichen sucht und sicherlich einen Meilenstein darstellt.
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am 10. Oktober 2012
Diese Platte gehört zweifelsohne zu den 10 besten der Pop/Rockgeschichte (jedenfalls, wenn man nicht Rolling Stone Leser ist-wo NUR Bob Dylan anerkannt zu sein scheint!).
Die vertrackten und doch so Ohrwurmmäßigen Polyrythmen, die genialen Texte,der Groove,der Funk, der Postpunk,der Wave, die Weltmusik...hier ist (ja) alles drin!
und das von 1980!!
Wie die Enterprise, waren sie Lichtjahre vorraus und heute noch eine ganz besondere Begegnung, der schönen Art...eben gute Musik! Kaufen bitte
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am 2. November 2001
Platte Nr. 4 des New Yorker Quartetts wurde zum absoluten Traumalbum. Remain in Light war der Quantensprung der Band, die bereits auf ihren vorherigen Alben nicht zu Unrecht zur schlichtweg besten Band der Welt wurden. Acht Titel, die bereits 1980 die gesamte Ethno-Welle der späten 80er Jahre vorweg nehmen. Polyrythmen aus dem Computer treiben die Songs, oftmals nur auf einem Akkord basierend, an, mehrstimmiger Gesang und Texte über die Großstadt-Neurosen von Sänger David Byrne. Und mit "Once in a Lifetime" haben sie sogar so etwas wie einen Hit. Danach erstmal Pause (die lediglich mit dem famosen Live-Album "The name of this Band is Talking Heads" überbrückt wird. Eine Doppel-LP, die bis heute noch nicht den Weg auf CD gefunden hhat. Warum auch immer??) und dann drei Jahre später der Bruch. "Speaking in Tongues" misslingt und "Stop Making Sense" ebnet den Weg zum Ende. "Little Creatures" und "True Stories" sind (fast) simple Pop/Rock/Country-Alben. Erst "Naked" wird wieder großartig, wird dann aber zum letzten Album dieser großartigen, wohl besten amerikanischen Band ever...
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VINE-PRODUKTTESTERam 11. August 2014
...muß es solche Alben geben. wie sein Vorgänger Fear of Music von Brian Eno produziert haben wir hier Großstadt-Mucke des Jahres 1980. War Fear of Music sehr düster und schwer, tut man sich mit Remain in Light beim ersten Hören etwas leichter. Ein verwirrender Titel wie "I Zimbra2 gibt es hier nicht, Rhythmus rules auch auf diesem Album und Texte wie gewohnt anspruchsvoll. Warum auch immer, seit Erscheinen des Albums tue ich mir mit den ersten drei Titeln schwerer und steige meist bei Nr 4 (Once in a Lifetime..."and you may find..) ein. Danach Houses in Motion, geniales Stück, Seen and not seen und dann endlich die beiden Highlights (für mich): Listening Wind - getragen von einer unglaublichen Langsamkeit, die sich durch Wort und Musik zieht. Für mich ein echter Wüstensong...ich weiß, Desert-Rock geht anders, aber hier stelle ich mir Wohnwagen in der Wüste vor - warum auch immer...danach The Overload, Depression pur. Ich mag diese "80iger" Scheibe unglaublich gerne, auf die einsame Insel kommt aber Fear of Music mit. Kompliment an Byrne/Weymouth/Harrison/Belew - ich liebe diese Platten seit 34 Jahren!...und empfehle gerne auch die erste Tom Tom Club-Scheibe...
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am 12. Dezember 2002
Diese Platte stellt meiner Meinung nach den Höhepunkt des Werkes der Talking Heads das. V.a. die ersten 3 Titel (S. 1 der LP) gehört mit auf den Olymp der Pop-Musik. Crosseyed and Painless und The Great Curve sind wahre Meilensteine, polyphon verschachtelt (Philip Glass hätte seine Freude daran), gleichzeitig aber mit einem unglaublichen Drive, v.a. druch afrikanische Rhythmen. Die 2.Seite fällt im Vergleich dazu etwas ab - es ist halt wohl fast unmöglich, solch einen Standard über ein ganzes Album hinweg zu halten, selbst für David Byrne. Leider ist es den Talking Heads danach trotz ein paar wirklich noch sehr guter Alben nicht mehr gelungen, zu so einer Form aufzulaufen. Schade!!!
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