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Kundenrezensionen

4,2 von 5 Sternen
5
4,2 von 5 Sternen
The Time
Format: Audio CD|Ändern
Preis:12,54 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime

am 28. November 2006
Stimmt alles, was da oben steht. Im Grunde ist THE TIME nichts anderes als eine Ergänzung zu DIRTY MIND, das ja im selben Jahr erschien. Dass beide Platten ein schwarzweißes Cover aufweisen, ist sicher auch kein Zufall. Obwohl auf beiden Alben der für diese Periode im Schaffen von Prince typische minimalistische und spröde Funk (aufgelockert durch schmachtende Balladen) vorherrscht, erhalten sie durch die beiden unterschiedlichen Sänger jeweils einen ganz eigenständigen Charakter. Morris Days zickige, arrogante und viel erwachsenere Stimme gegen Prince Rogers Nelsons gepresstes und unterschwellig obszönes Falsett... keine Frage, wer da gewinnt.

Noch ein kleiner Unterschied: Auf DIRTY MIND musste Prince sich gewissen Regeln der kommerziellen Musik unterwerfen und seine Stücke zeitlich einigermaßen begrenzen, während er auf THE TIME im Prinzip machen kann, was er will (COOL dauert 10 Minuten, GET IT UP 8).

Bliebe noch zu sagen, dass Prince auch später Platten anderer Künstler produziert hat, die so stark von ihm dominiert wurden, dass sie quasi als Prince-Alben gelten müssten (Sheila E's ROMANCE 1600, THE FAMILY), aber nie wieder hat er dabei ein so dichtes und in sich stimmiges Album hinbekommen.
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am 5. Juni 2013
Die folgende Rezension beschäftigt sich NICHT mit der Musik dieses MP3-Albums, sondern ausschließlich mit der 2008er MP3-Download Ausgabe.

Vor Kurzem wollte ich dieses Album als CD kaufen und bekam eine falsche CD im richtigen Cover. Ich dachte mir, wenn ich das Cover nun schon habe, reicht's wohl, den Download zu kaufen.

Aus reinem Geiz und völlig unachtsam (ich habe tatächlich übersehen, daß auf der Produktseite steht, daß es nur 5 statt 6 Titel sind), kaufte ich den MP3-Download (von 2008), in der Annahme, daß ein offizielles Album, auch als Download komplett ist.

Dieser aber, und es wundert mich, daß das noch niemand bemängelt hat, ist gekürzt! Nämlich um einen ganzen, über 8 Minuten langen Titel: "The Stick".

Damit nicht genug. Die Audioqualiät hat leichte kompressionstypische Minderwertigkeiten, vor allem bei der Schlagzeugwiedergabe. Das angehängte Coverbild ist bläulich (statt schwarz/weiß), falsch belichtet und unscharf.

Saumäßig.
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am 1. März 2008
Der Operator stand 8 Jahre lang hinter den Keyboards für die Wiener Reggaeband Dubblestandart, unternahm dann Anfang der 90er Auflüge in die Technomusik und war auch Teil des Wiener Save the Vinyl Movements. Ab 1995 bildete er gemeinsam mit Sugar B. das Duo Sugar and Spice, das viel live tourte und auch eine Doppel-7-Inch (Easy to mix) veröffentlichte. Seit 5 Jahren betreibt Spice als Veranstalter die Musikmaschine, wo DJs und Musiker aus allen Richtungen interdisziplinäre Jamsessions abhalten. In den letzten Jahren lieferte er einige Sampler-Beiträge, remixte die Sofa Surfers und brachte Live-Electronics ins Wiener Burgtheater. Die non food factory bringt seine erste Solo-Cd, brandaktuell und mit vielen Gästen.
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TOP 1000 REZENSENTam 17. März 2014
Ja sicher, klar wurde dieses Album von Prince komponiert, arrangiert u. produziert, aber es ist dennoch auch ein Time Album. Warum? Nun ja , da wären zuallererst natürlich mal die vocals von Morris Day, die speziell hier bei den Balladen aufzeigen, was Prince von ihm gesanglich noch dazugelernt hat. Zudem gibt es auch Gitarrensolis, die 100%ig von Jesse Johnson stammen und die beeindrucken. Man höre sich nur mal an wie der eher gemütliche Funk ‚Get it Up‘ durch sein Solo an Fahrt aufnimmt.

Der große Unterschied zum damaligen Prince Album ‚Dirty Mind‘ liegt auch darin, dass der Meister auf seinem eigenen Werk einer Mischung aus Funk und Rock’n’Roll mit deutlichen New Wave Einflüssen fröhnt, ‚The Time‘ aber ein 100%iges R&B Album mit einem für die frühen 80er Jahre sehr modernen Sound wurde. Ausserdem sind die 3 langen tracks (‚Get it Up‘, ‚Cool‘, ‚The Stick‘) genau das, was The Time ausmachen und es wird einem bewusst, dass v.a. in dieser Stilrichtung, Prince sehr viel von Flyte Time (wie die Gruppe sich urspr. nannte) übernommen und adaptiert hat. Trotz der Löngen zwischen 8 u. 10 Min werden diese Funk Jams mit lyrics aber nie langweilig, weil Sie eben – und da kommt das Genie von Prince voll zu Tage – so abwechslungsreich arrangiert sind und über so zwingende Grooves verfügen, dass man auch 20 – 30 Mniuten pros song locker akzeptieren würde. Dass auf des Prinzen nächsten Soloplatte (auf‚1999‘ dann noch mehr als auf ‚Controversy‘) sehr viel von diesem Sound hier wiederkehrt, ist dann auch nicht verwunderlich.

Die 2 Balladen sind übrigens auch sehr gelungen, was sehr Day’s Gesang zu schulden ist und der Rock’nRoll Funk von After Hi-School dürfte Prince wohl noch von Dirty Mind übriggeblieben sein...

Ein tolles Album, das meiner Meinung nach zeigt wie sehr sich The Time u. ihr Mentor u. Bewunderer damals gegenseitig befruchteten.
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am 23. Januar 2014
Im Sommer 1981 erschien das Debut von The Time mit selbem Namen. Es wurde von Prince produziert und eingespielt unter dem Decknamen "Jamie Starr", auf fast allen Songs ist die Stimme von Prince deutlich im Hintergrund erkennbar.
Was kann man erwarten??
Das Funk Album sprüht nur so voller Verspieltheit , Kreativität und wirklich trockenen superbem Minneapolis Funk - die Mixtur aus schnelleren Funk Nummern sowie Anleihen an die Pop Musik "After High School" und tollen Balladen "Girl" ist herausragend. "Get It Up", "Cool","The Stick" sind unverwüstbare Funk Klassiker die alle über neun Minuten dauern und der Kreativität und den Einsatz von Synthesizern schrillen Gitarren und Tanzeinlagen sowie humorvollen Sidekicks genügend Raum lassen. Das Perkussiongerüst von "Cool" etwa ist auf leeren Glasflaschen aufgebaut und das irre Synthesizer Solo auf
"Get It Up" wird man nie vergessen. Die Coolness von Morris Day ist unbestreitbar und auch die Stärke von Jimmy Jam und Terry Lewis den späteren Hitgaranten ist deutlich zu erkennen, obwohl all das unter der Kontrolle von Prince stand was man ganz deutlich spürt. Desweiteren sind auch Einflüsse von Parliament, Sly und den Ohio Players zu finden denen Prince sein eigenes Funk Verständnis hinzufügt was dieses Album zum Klassoker macht.
Es war demnach auch volle Absicht nur sechs Songs auf das Album zu packen, die Dichte und das Ineinanadergreifen der Songs ist nahezu perfekt, die Kürze des Albums macht den Reiz zum Replay aus. The Time haben mit diesem Album ein Funk Klassiker aus bestem Hause geschaffen - was die nächsten Alben noch weiterführen sollten.
Absoluter Pflichtkauf für Funk Fans sowie Liebhaber des 80er Jahre Soul/Funks - und dieses Album sollte man auf Vinyl und Cd besitzen für die Sammlung unverzichtbar :-)
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