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am 22. Mai 2004
War Little Feat's erste LP schon ein auf die Spitze getriebenes, herrlich raues, wenn auch gänzlich unbeachtetes Edelsteinchen, so setzte die Band mit "Sailin' Shoes" noch mächtig einen obendrauf (und blieb deshalb dennoch weitgehend unbeachtet).
Hier jagt ein Highlight das andere und den Männern um Songschreiber Lowell George gelang es, jede ursprüngliche Spielart der Rockmusik in teils schnörkellose, teils unglaublich vielschichtige, wie höchst intelligente, Songperlen umzusetzen.

"Sailin' Shoes" beginnt mit dem leicht vertrackten, dennoch stier geradeaus gehenden "It's So Easy To Slip". Mit 3:19 Minuten eine klassische Lowell George Nummer.
Gefolgt von dem, fast schon schweißtreibend wie Gänsehaut hervorrufenden "Cold, Cold, Cold". Von exakt diesen Song schrieb ein großer Musik-Kritiker seiner Zeit, "dass, beim Hören dieses Songs, sowohl seine Borsten, als auch die seiner schweinsledernen Brieftasche stramm standen!". Dem braucht nichts hinzugefügt zu werden. Er hatte recht!
Mit "Trouble" folgt ein wunderschönes, ruhiges Stück, dass Lowell George schlichtweg ergreifend singt. Ein Song, der tief unter die Haut geht. George's Stimme hatte ein einzigartiges, sehr selten in dieser Form zu hörendes, Timbre. Ein Ausnahmemusiker, der schon mit 34 Jahren (am 29.06.1979) verstarb.
Bevor ein Kernstück Feat'scher Schaffenskraft erreicht wird, bügelt einem der mitreißende "Tripe Face Boogie" so dermaßen die Gehörgänge, dass es eine regelrechte Freude ist!
-Und dann das bereits angesprochene Kernstück: "Willin'. Ein Song über den schon so viel geschrieben wurde, dass ich mir eigentlich jeglichen weiteren Kommentar ersparen könnte. Ein einzigartiger Brilliant, der zwischen seinem Rohdiamantendasein (auf Little Feat's "Same"), und der hier dargebotenen Fassung eine absolut perfekt geschliffene Verwandlung erfuhr. Für mich (und viele, viele andere Music Maniacs immer noch einer der besten Songs seit der Geburtsstunde der Rockmusik!
Ein sagenhafter "Apolitical Blues" mit einem nicht minder sagenhaften, vor Wortwitz sprühenden Text ("Well my telephone was ringing, and they told me it was chairman Mao...you got to tell him anything, 'cause I just don't want to talk to him now") folgt auf dem Fuße.
Dann geht es weiter mit dem Titeltrack: "Sailin' Shoes"! Ein Song, den ich persönlich auf die selbe Ebene stelle wie "Willin'"! Omnipräsent die Legerness der Westküste, doch unterschwellig gepaart mit dem Tiefgang jener ursprünglichen Musik, wie sie tief im Süden der USA entsprang!
Es folgt mit "Teenage Nervous Breakdown" ein hitziger Rock 'n' Roller, wie ihn einstmals auch nur der Süden gebären konnte. Nicht nur bei den fulminaten Live-Auftritten Little Feats ein echter Killer.
"Got No Shadow" und "Cat Fever" sind zwei weitere hochkarätige Nummern. Diesmal von Bill Payne, dem Keyboarder und Pianisten der Band. Seine Kreativität, sein Blick über die Tellerränder verschiedenster Musikstile ließ ihn nur wenige Jahre später regelrechte Fusion Rock Meisterwerke kreieren. Auf "Sailin' Shoes" hingegen hielt er sich halbwegs an die Vorgaben seines "Admirals" Lowell George (der, bei Studioaufnahmen, die eher kompakten Songlängen bevorzugte). Dennoch sind "Got No Shadow" und "Cat Fever" die beiden längsten Tracks der CD. Vielleicht die besten Songs die Bill Payne schrieb!
Die beinahe sentimentale, in jedemfall absolut hörens- und liebenswerte Lowell George Nummer "Texas Rose Cafe" rundet die Scheibe auf perfekte Weise ab!

Resümee: "Sailin' Shoes" beinhaltet mit die perfektesten 38 Minuten der Rockmusik auf einem Album! Little Feat, zu jener Zeit die einzige Band unserer alten buckligen Erdkartoffel, die genau dort anzusetzen wusste,wo die kreativste Ära der Stones zur Neige ging.
"Sailin' Shoes" ist, wie eigentlich alle Feat-Alben unter Lowell George, ein Juwel, das jede Rockmusik-Sammlung dieser Welt zu zieren vermag. Eine Kaufempfehlung mit lebenslanger Garantie! -Und die gebe ich nicht oft!!
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am 27. Februar 2003
...von Little Feat. Eine Stufe besser noch als das Debut (Little Feat), aber an Dixie Chicken kommt's nicht heran.
Erstmal gibt es hier eine erneute (und bei weitem bessere) Studiofassung des Klassikers Willin'. Und der Titeltrack oder Teenage Nervous Breakdown wurden auch immer mehr zu 'Lieblingen'. Ach, was soll's, einfach jeder Song auf diesem Album ist absolut hinreißend. Jedoch kommen die Songs dieses Albums nicht an die Live-Fassungen (unbedingt 'Waiting For Columbus' holen, auch wenn die Songs hier vielleicht nicht gleich zünden!!!)heran, diese sind immer kraftvoller und leidenschaftlicher ausgefallen. Höchstens die Songs vom Nachfolger 'Dixie Chicken' sind noch besser und wurden auch in Studio-Versionen veröffentlicht, die sich mit ihren Live-Fassungen messen können. Aber das war sowieso eine andere Liga. Zuerst Waiting For Columbus & Dixie Chicken, dann diesen Klassiker. Ach ja, das hatte ich vergessen: Sie werden natürlich unterschätzt!!!
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am 5. Dezember 2009
Nachdem Little Feat's Debüt zwar großartig war, aber trotzdem kaum Publikumsresonaz erweckte, gerieten die Aufnahmen des Nachfolgers "Sailin' Shoes" bewusster, abwechslungsreicher und eingängiger. Aber Little Feat blieb trotzdem ein Geheimtipp.
"Sailin' Shoes" ist jedenfalls eines der ganz großen Rockalben, eine perfekte Mischung aus Rock, Blues, Country und Pop, erdig, eigenwillig und manchmal etwas sonderbar. Jeder Song hat seinen eigenen Charakter. Auffallend ist die Dominaz von Lowell George, dem begnadeten Slide Gitarristen und Songschreiber, der acht der elf Songs besteuerte. Die restlichen drei stammen von Keyboarder Bill Payne mit etwas Hilfe von Richard Hayward, dem Schlagzeuger. Da sind großartige Sache darunter, wie etwas "Easy To Slip", ein Song mit Hitpotenzial; der eigenwillige Rocker "Cold, Cold, Cold"; Balladen wie "Trouble" und das überarbeitete "Willin'"; der folkige Titelsong; Vollgas bei "Teenage Nervous Breakdown"; bluesiges wie "A Political Blues". Wie die Band all diese Sachen in Szene setzt ist schon beeindruckend. Eine Scheibe mit einem Dauerabo im Player.
Die Japan-Ausgabe besticht mit einem originalgetreu replizierten Mini Klappcover und deutlich verbessertem Klang.
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am 27. Februar 2003
...von Little Feat. Eine Stufe besser noch als das Debut (Little Feat), aber an Dixie Chicken kommt's nicht heran.
Erstmal gibt es hier eine erneute (und bei weitem bessere) Studiofassung des Klassikers Willin'. Und der Titeltrack oder Teenage Nervous Breakdown wurden auch immer mehr zu 'Lieblingen'. Ach, was soll's, einfach jeder Song auf diesem Album ist absolut hinreißend. Jedoch kommen die Songs dieses Albums nicht an die Live-Fassungen (unbedingt 'Waiting For Columbus' holen, auch wenn die Songs hier vielleicht nicht gleich zünden!!!)heran, diese sind immer kraftvoller und leidenschaftlicher ausgefallen. Höchstens die Songs vom Nachfolger 'Dixie Chicken' sind noch besser und wurden auch in Studio-Versionen veröffentlicht, die sich mit ihren Live-Fassungen messen können. Aber das war sowieso eine andere Liga. Zuerst Waiting For Columbus & Dixie Chicken, dann diesen Klassiker. Ach ja, das hatte ich vergessen: Sie werden natürlich unterschätzt!!!
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am 24. Oktober 2011
Tolle Southern-Rock Platte im Stil der Allman Brothers Band oder der frühen Lynyrd Skynyrd. Das heißt konkret Country-Klänge vermixt mit Rock, Blues und Soul. Das zweite Album der Band von 1972 hatte noch keinen großen Erfolg, ist meiner Meinung nach aber besser als die erfolgreicheren Nachfolger. Vielleicht lag's am doofen Plattencover... Der Song "Willin'" ist wirklich genial und nebenbei der Auslöser für die Gründung der Band: Gitarrist Lowell George hatte eigentlich bei Frank Zappa gespielt. Der lehnte seinen Song "Willin'" ab - angeblich wegen des krassen Texts über einen Schmuggler, der illegale Einwanderer und auch harte Drogen transportiert ("weed, whites and wine"). Daraufhin gründete George dann Little Feat. Die restlichen Songs der Platte sind durchweg gut, wenn auch nicht ganz auf dem Niveau von "Willin'"
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