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Kundenrezensionen

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am 16. März 2011
Wenn man so will Neil Youngs erste richtige Solo-Platte, nachdem das Debüt nach dem Release irgendwie unterging und seitdem im N.Y.-Backkatalog einen seltsamen Findelkindstatus hat. "Neil Young" [1968] ist kein schlechtes Album, aber "After The Goldrush" klingt, als mußte es erst die Zusammenarbeit mit den Rabauken von Crazy Horse ("Everybody Knows This Is Nowhere" [1969]) geben, damit Neil Young klingen konnte wie er selbst. Eins DER zentralen Werke von Neil Young und besser als das allseits bekannte "Harvest". Große Songs geben sich die Klinke in die Hand, ohne daß man so recht sagen könnte, was nun besonders herausragt. "When You Dance I Can Really Love" ist roher, überschwänglicher Crazy-Horse-Rock, eine Art Weiterführung von "Cinnamon Girl", während das berühmte "Southern Man" (ja,ja, die Lynyrd Skynyrd-Replik...) an "Down By The River" oder "Cowgirl In The Sand" anschließt und eine Ecke mehr Gas gibt. Über "Don't Let It Bring You Down" hört man ihn auf der "Four Way Street" (Crosby, Stills, Nash & Young [1971]) sagen, es wäre "...guaranteed to bring you right down...", und es würde sehr langsam beginnen und sich dann vollends im Sand verlaufen - für die hier enthaltene Band-Version gilt das nicht, obwohl das Ganze natürlich schon fast hintenüberfällt vor lauter Melancholie bzw. Entspanntheit. Aber was für ein trostspendendes Stück Musik ist das bitte auch! Und wie ehrlich und schön ist "Tell Me Why", wenn es die zunehmende Komplexität der Welt bzw. der eigenen Persönlichkeit auf dem Weg in ein immer erwachseneres Leben in einfacher, klarer und doch bildreicher Sprache beschreibt! Und das Titelstück, diese hohe, dünne Stimme, so zerbrechlich, so nervig fast aber auch so klar und einschneidend. Und dieser psychedelische, rätselhafte Text, als hätte Neil Young das Ende der Welt schon gesehen: Wundersam und wahrlich visionär! Mehr eigenes Profil geht nicht, auch wenn diese Platte 40 Jahre auf dem Buckel hat; seit einiger Zeit als vom Künstler persönlich abgesegnetes, super tönendes Remaster erhältlich und v. mir heftig empfohlen.
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am 4. Februar 2007
In den 15 Monaten zwischen den Veröffentlichungen von Everybody Knows This is Nowhere und After the Gold Rush, hat Neil Young soviel Material und LPs mit diversen Stylen aufgenommen, dass er mit denen die Fans auf den Wechsel in seiner Musik hätte vorbereiten können. Seine zwei Songs auf dem Crosby, Nash & Young Album Déjà Vu, "Helpless" und "Country Girl", brachten ihn zu den Wurzeln des Folk-Rocks und Country zurück, bevor er sich dem Hardrock mit Everbody Knows verschrieb; zwei andere Singles, "Sugar Mountain" und "Oh, Lonesome Me" dokumentierten ebenfalls jene Wurzeln. Aber "Ohio", eine CSNY-Single, rockte wie kein anderes auf dem zweiten Album. After the Gold Rush wurde mit der Hilfe von Nils Lofgren aufgenommen, ein 17jähriger Unbekannter, dessen Piano ein Hauptinstrument war. Gerade er war es, der die wenigen echten Rocker wie "Southern Man" in solch aussagekräftige Stücke verwandelte, wie es kein anderes Lied auf dem Vorgänger erreichen konnte. Dem Titelsong gab er ein unverwechselbar klassisches Tuning, mit dem Charakter einer mystischen Ballade. Dazu Youngs wohl metaphorischsten Songtexte aller Zeiten. "After the Gold Rush" - das vielleicht bekannteste Young-Lied unter den alten Folkrockern bis heute.

Die meisten anderen Lieder waren jedoch Country-Folk-Liebeslieder. Das brachte Young die meisten Fans nach den CSNY-Aufnahmen ein. Und diejenigen, die er schon hatte, begeisterte er noch mehr dadurch. Die dunkle aber dennoch hoffnungsvolle Atmosphäre von After the Gold Rush war eine der Mischungen, die das Album zum besten seiner Art machten und heute immer noch eine Referenz darstellt. Gleichzeitig wohl auch eines von Youngs besten Würfen.
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am 13. Januar 2001
Nein, mit Sicherheit nicht Neil Youngs bestes Album. Aber immerhin besser als sein populärstes: "Harvest". Und immerhin mit Crazy Horse, der besten Rock'n'Roll-Band der Welt (auch wenn sie hier Zurückhaltung üben müssen...). Trotzdem: ein Meilenstein, ein wichtiges Album. Neil Young solo zu Zeiten von CSN&Y, zum Ende der 60er bzw. Beginn der 70er, verschiedene Stilrichtungen ausprobierend, leise mit (halbwegs) lauten Tönen mischend bzw. abwechselnd... Gute Titel sind auch zu hören: "Southern Man", "When You Dance...", der Titelsong selbst... Auch wenn er vorher schon ein viel besseres Album mit Crazy Horse produziert hatte ("Everybody Knows This Is Nowhere" von 69) und seine größten Meisterwerke später folgten ("Tonight's The Night von 73/75, "Rust Never Sleeps" von 78/79, "Freedom" von 89, "Ragged Glory" von 90, "Weld" von 91 und alles aus den 90ern bis zum aktuellen 2000er "Road Rock"...), ist und bleibt "After The Goldrush" von 1970 unverzichtbar. Dafür auch nach 30 Jahren noch die volle Punktzahl!
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am 31. März 2004
1970, die Hippie-Euphorie scheint langsam zu schwinden, ein Mann sieht der bitteren Zukunft nach dem Hedonismus wohl schon entgegen, mit Crosby, Stills und Nash hat er sich verstritten, von Hippies hat er die Nase voll...Ein Mann, der seinen eigenen Weg geht, er blickt in die Zukunft und schafft ein Zeitzeugnis voll ironischer Melancholie, Skepsis und Zynismus, gepaart mit bittersüßen Liebesliedern. Die Pianoballade "After The Goldrush" ist wohl einer der schönsten metaphorischten Songs, die je geschrieben wurden und zentrales Thema dieses Albums, in dem er seine Zweifel in lyrischer Höchstform verschlüsselt: "Well, I dreamed I saw the silver Space ships flying in the yellow haze of the sun, there were children crying and colors flying all around the chosen ones."
Auf dem Opener singt Mr. Young "Tell My Why"... und stimmt, rhethorisch fragend, auf den angesprochenen Triumph-Song hin. Ein bittersüßer Herzensbrecher ist und bleibt "Only Love Can Break Your Heart" (ein Liebeskummer-Klassiker!). In "Southern Man" übt NY zum ersten Mal seinen Unmut über den Rassismus in den Südstaaten (wird auf "Harvest" mit "Alabama" weitergeführt), äußert sich spöttisch und nachdenklich über deren falscher Bekenntis zur Religion: "Southern Man better keep your head, don't forget what your good book said, Southern change's gonna come at last! Now your crosses are burning fast - Souther Man" - und legt musikalisch definitiv einer seiner emotionalsten Gitarren-Soli hin.
Den Country-Klassiker "Oh Lonesome Me" interpretiert er in melancholischer Trance und schwermütiger Langsamkeit, die von klangender Mundharmonika getragen wird, und das tut dem Song nur gut (ein weiterer Liebeskummer-Klassiker!). Lyrischer Zauber trifft auf feinstes Klangschmieden in "Don't Let It Bring You Down", eine Hommage ans Weitermachen, durch den Bluff zu sehen, zu hinterfragen.
Natürlich gibt es einige kurze Füller wie das heitere Liedchen "Till The Morning Comes" oder schließlich das Old-Fashion Country-Ballädchen "Cripple Creek Ferry", aber diese geben dem Album das richtige Buquet, sie funktionieren und harmonieren mit den herausstechenden Songs.
Neil Young befand sich zu dieser Zeit auf dem Höhepunkt seiner Kreativität und schafft mit "After The Goldrush" einen Meilenstein der West Coast Singer/Songwriter, (den er eineinhalb Jahre später mit "Harvest" erneut bestättigt).
Auch wenn das Album manchmal in einen Western-Saloon-Trott fällt (nicht jedem mag das Gefallen, Fanatikern gibt das eher den letzten Schliff) beweisen gewisse (oben genannte) Lieder eine Zeitlosigkeit und Beständigkeit, sind absolute essentiale Fundamente aller weltschmerzlichen Nachkömmlinge (selbst Radiohead's Thom Yorke covert immer wieder mal gerne "After The Goldrush")
Kurzum: Dieses Album gehört in jede gutsortierte Sammlung!!!
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am 21. Oktober 2013
This and "Harvest" are my two favorite Neil Young recordings. These two records defined what Country-Rock WAS before the genre got overtaken by Nerdy Righteous Dorks. Great acoustic guitar (!!!),...the music is an interesting mixture of fragility and power.
(And if you like this music....check out K.D. Lang's "Hymns of the 49th Parallel"....her version of this title song equals, at least, the original by Young.)
The remastering sounds fine to me, maybe not quite as good as the original vinyl, but Very Good. A classic recording, nicely polished.
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am 20. März 2010
Nun sind also die ersten 4 CDs von Neil Young "remastered" auf dem Markt. Der Begriff ist nicht gesetztlich geschützt, also kann "remastered" vieles bedeuten - ein bisschen mehr Lautstärke, ein wenig mehr Bass oder man beschneidet die Mitten usw. Mit einem guten Computerprogramm ist das schnell gemacht. Im Falle dieser 4 Neil Young Remasters ist aus meiner Sicht die Klangverbesserung minimal, das Klangbild ein wenig transparenter, ich muss gestehen, ich hatte mir mehr versprochen. Hinsichtlich "After The Goldrush" ist aber zu betonen, dass hier nun endlich die richtige Überspielversion gewählt wurde. Wer hatte denn vorher gemerkt, dass "When you dance I can really love" auf der CD-Erstversion "When you dance you can really love" hieß, 15 Sekunden länger war und mit vertauschten Stereokanälen daherkam? Sammler werden sich also nur schweren Herzens von der Erstversion trennen.
Fazit: Eine Wiederveröffentlichung, die in jeden guten Haushalt gehört - zeitlose Songs mit einem ziemlich guten Klangbild.
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TOP 1000 REZENSENTam 2. September 2014
ein unscheinbares album, zu unrecht überstrahlt von "harvest", eines ohne die crazy horse rabauken, mit mittlerweile unglaublichen 44 jahren auf dem buckel.

wer das noch nicht hat und zumindest überschaubares interesse am werk des spröden kanadiers hat, sollte bei diesem preis zuschlagen, zumal die CD offenbar dezent und gut remastert wurde und jedenfalls besser klingt als meine alte, zugegebenermaßen schon etwas abgenudelte LP und man kann auch bei diesem preis nichts falsch machen.

die songs hat man nicht so im ohr wie die auf "harvest". aber es sind kleine kunstwerke für sich, ein wenig verfrickelt und doch eingängig, melodien, die es irgendwo immer schon gegeben hat und wie sie nur neil young schreibt und vorträgt.

folk und country? ja schon, aber mit so einer satten NY-dosis darin, dass das genre egal wird, zumindest für diejenigen, die sonst wenig damit anfangen können.

ein unverzichtbares werk aus der discografie dieses künstlers - mehr ist nicht zu sagen!
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Als die Redakteure des deutschen Rolling Stone 1997 „Die besten Platten aus fünf Jahrzehnten" wählten, kam dieses Album auf Platz 77. „Harvest" war nicht vertreten. Anfang 1998 durften dann die Leser 50 Alben wählen, die sie in der Liste der Kritiker am meisten vermißt hatten. Hier kam „Harvest" auf den 8. Rang. Warum erzähle ich das? Weil ich der Meinung bin, daß beide Alben gleich wichtig und gleich schön sind. Und es gibt weitere Gemeinsamkeiten. Beide Alben enthalten Songs in denen die Südstaaten der USA kritisiert werden. Mit „Southern Man" fing es an, dann konterten Lynyrd Skynyrd um dann wieder von Young mit „Alabama" pariert zu werden. Meine Lieblingslieder sind das Liebeslied „Only love can break your heart", das grandiose „Don't let it bring you down" und das Titelstück. Auf „Live Rust" findet sich eine, meiner Meinung nach, noch weit schönere Version von „After the goldrush". Ein Lied von makelloser Schönheit!
Anspieltipps: Only love can break your heart, Southern man, Don't let it bring you down
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am 5. Juli 2013
Young pendelt auf "After the goldrush" zwischen den musikalisch bestimmenden Polen seines gesamten Schaffens: Songs auf der akustischen Western und der verzerrten E-Gitarre, Songs mit einschmeichelnden, fast süßlichen Harmonien und mehrstimmigen Refrains (I believe in you, Only love can break your heart) einerseits und stoisch wiederholten crunchigen Riffs (When you dance, Southern Man), die ihn zum "Godfather of Grunge" werden ließen. Erstere sind in der Überzahl, doch dies stellt kein Manko dar, da keiner der Songs ins Schmalzige abdriftet. Wer neben der Musik Interesse daran hat, was der Künstler zu sagen hat, wird auf dieser Platte ebenfalls fündig: es stehen sehr konkrete Beschreibungen (Southern Man) neben mystischen (drogenvernebelten?), dylanesken Text-Bildern (Tell me why, After the goldrush), welche zum Interpretieren/Sinnieren einladen. Obwohl "After the goldrush" nur mit zwei Songs auf Youngs Werkschau "Decade" vertreten ist - es gibt auf dieser Platte keinen Song, der als mittelmäßig oder gar schlecht zu bezeichnen wäre. Eine Inselplatte.
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am 20. September 2013
Ein Meisterwerk wie so viele andere Platten vom Großen Neil. Sollte in keiner Sammlung fehlen. Wer Neil Young Fan ist, hat sie mit ziemlicher Sicherheit bereits im Schrank (Ich hab sie mir als CD nachgekauft).
Wer sie noch nicht haben sollte, kaufen. Bei dem Preis grundsätzlich kein Fehler.
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