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am 6. Juni 2017
Das sind noch die guten alten Zeiten mit Bon Scott,
von ihm gehört eigentlich jede Scheibe zu einem muss von einem guten Alten AC/DC Fan,
weil es zu seiner Zeit, keine schlechte Alben gab,
wenn dann mal mit einem schlechten Lied aber sonst immer High End Hard Rock.
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am 31. März 2015
Wobei AC/DC ja ohnehin in ihrer ganz eigenen Klasse kämpfen, aber egal. Nach vier (Europäischen) bzw. fünf (Australischen) Alben hatten "Atze Datze" bereits mehr Klassiker im Backkatalog als die meisten Bands in ihrer gesamten Karriere zusammenkratzen. Und die Band stand nach unzähligen Tourneen endlich vor dem verdienten ganz großen Durchbruch. Und diese Stimmung von etwas großem das noch kommt, vermittelt dieses Album. AC/DC waren noch nicht jedermanns Liebling, und wurden von denen die sie schon entdeckt hatten umso mehr gefeiert. Hier "schon" dabei zu sein war vermutlich nicht erst in der Rückschau etwas ganz besonderes.
Durch die vielen Tourneen welche die extrem ehrgeizige Band von Anfang an absolvierte - und begünstigt durch den Fakt das die Young Brüder endlich die ideale Besetzung zusammen hatten - war man zu diesem Zeitpunkt eine absolut perfekte Rock`n`Roll Maschine.

Was die fünf hier abliefern ist schlichtweg überwältigend. Der Rhythmus pumpt so präzise aus den Boxen das man meinen könnte ein Schweizer Uhrwerk wäre in Phil Rudd und Cliff Williams Gliedmaßen implantiert worden. Steif klingt es deswegen aber dennoch nicht eine Sekunde. Im Gegenteil - diese Band ist (inzwischen muss man leider sagen war) - nicht nur wegen der beiden sonder auch und gerade wegen des genialen Malcom Young - ein Groove Monster wie die Weilt es kein zweites mal gesehen hat.

Angus spielt großartig (und wer die Filmaufnahmen aus dieser Zeit kennt dem ist auch klar das alles was die meisten Rock`n`Roll Bands so als "Show" verkaufen diesen Namen eigentlich nicht verdient - das war verdammt noch mal wirklich eine SHOW in Großbuchstaben) und Bon war ohnehin ein Rock`n`Roll Gott mit Whiskey gestärkter Stimme und ein humorvoller Poet reinsten Wassers.

Die neue- nun ja neu ist diese remasterte Ausgabe auch nicht mehr wirklich - Ausgabe kommt wie alle Ausgaben dieser Remaster Serie mit schickem Begleitheft und im satten Sound. Da es sich um einen Remaster und keinen Remix handelt dürften auch Puristen kaum was zu bemängeln haben.

Unterm Strich stehen zehn Weltklassesongs, eingespielt vor einem enthusiastischen Publikum von der besten Rock`n`Roll Band aller Zeiten - in ihrer besten Besetzung und zum perfekten Zeitpunkt. Und ein passenderes Cover hat man auch kaum je gesehen.

Ein Meilenstein das alle Sterne dieser Welt verdient.
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am 10. November 2003
Habe mir diese Platte mit 12 Jahren als Original-MC gekauft und sie anschließend im Walkman schlicht kaputt gedudelt. Und jetzt gute 15 Jahre später gibt es dieses Meisterwerk digital aufpoliert. If you want blood ist und bleibt die größte Liveplatte aller Zeiten. Selbst wenn ich mich heute eher anderer Musik zugewendet habe, finden Bon Scott & Co. immer noch den Weg in meinen CD-Player. Solch einen rohen und direkten Livesound habe ich leider bei keiner anderen Band wieder gefunden. Großartig!!!!
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am 8. November 2014
1977 im Kantkino. Ich war 15 Jahre alt. Und nach dem Konzert 3 Tage lang taub. Es war der Hammer. Nach dem Tod von Bon Scott war für mich die Zeit mit AC/DC vorbei. Nun hol ich mir dieses geniale Album auf CD/ MP3. Das erste von AC/DC... :)
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TOP 1000 REZENSENTam 5. März 2009
Schon lange habe ich keine peppigere Eröffnungsnummer für ein Konzert mehr gehört als auf "If you want Blood you've got it"!! Zuerst einmal ist da das Publikum, das bereits sehnsüchtig auf die Band wartet, dann folgen einige Gitarrenklänge- und einlagen ehe es schließlich absolut VOLLkommen zur Sache geht (und wie!!). "Riff Raff" ist wirklich ein Genuss und gleichzeitig "nur" der Startschuss für eine Reihe an absolut überzeugend dargebotenen Rock- und Bluesnummern, die ihresgleichen - vor allem im Live-Format - erst mal suchen...
Ein weiterer "Liebling" meinerseits ist das bluesige "The Jack", dessen Darbietungsweise ebenfalls zum Dahinrocken und gleichzeitig zum Dahinschmelzen verleitet!
Gegen Ende der Scheibe findet sich noch DER Klassiker "Let there be Rock", dessen Performance mich jedoch nicht so sehr in den Bann zieht, das Gemüt jedenfalls aber allemal noch erfreut!

Es ist schön und es ist unglaublich wie AC/DC bzw. die AC/DC-Toningenieuere es immer wieder schaffen, einen dermaßen überwältigenden Sound auf CD zu bannen. Soundqualitativ gesehen kenne ich auch kaum eine neuere Live-Platte, die diese hier wirklich übertrumpfen würde (wobei natürlich klar ist, dass der Sound bei der Neuauflage verbessert wurde - was allerdings auch keineswegs immer so toll gelingen muss, wie eben hier)!

SCHÖN, was man hier für sein Geld geboten bekommt. Die anderen AC/DC-Live-Scheiben, die ich, ehrlich gesagt, nur vom Durchhören her kenne und nicht tatsächlich meiner Plattensammlung zugefügt habe, können mit dieser hier - so finde ich - jedenfalls nicht ganz mithalten...

HUT AB vor dieser Leistung!!
(Ich denke auch Bon Scott's Stimme verleiht den Songs vielleicht alles in allem eine gewisse Eigenheit, die sich positiv auf das Endergebnis (also die Songs, die insgesamt die Platte ausmachen) auswirken!

Auch, wenn "nur" 10 Tracks auf "If you want Blood you've got it" zu finden sind, sind es genug, weil sie - herrlich aufeinander abgestimmt - regelrecht "ineinander" aufgehen und sich gegenseitig wunderbar ergänzen!!

Klare 5 STERNE!
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am 12. Dezember 2008
das ist eines von den "definitiven livealben" (und mir ist dabei völlig wurscht, ob nachher im studio nachgeputzt wurde). erstklassig gespielter rock 'n' roll aus der ersten phase, noch bevor die großen hits kamen, nah am blues gebaut, staubtrocken interpretiert, dabei aber warm und einladend im klang - man hört fast die verstärker summen (die digitale überarbeitung hat nichts zerstört).

jedes lied ist hier exakt am punkt, kein ton ist zuviel. dieses album ist beeindruckend selbstbewusst, aber nie großspurig. es macht sich nicht wichtig, es ist wichtig.

mehr muss man dazu eigentlich nicht sagen - wer ohren hat, zu hören, der höre!

so schön wurde es leider nie wieder.
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am 25. Januar 2013
Die Überschrift könnte zu leichten Irritationen führen, denn natürlich konnte auf einem Live-Album von 1978 der größte Hit der Bon-Scott-Ära noch nicht enthalten sein. Sie ist vielmehr als Hinweis zu sehen, denn natürlich gab es sie, diese Phase vor dem großen internationalen Durchbruch 1979.

Mittlerweile gibts es unzählige Live-Alben von AC/DC, genauso wie es Hochglanz-DVDs kompletter Konzerte mit Bonus-Material bis zum sprichwörtlichen Abwinken (oder Erbrechen, je nachdem) gibt. Am Anfang dieser akustischen Live-Veröffentlichungs-Reise stand allerdings eine einfache, einzelne Live-LP aus den Jahre 1978 und sie trug den Titel *If You Want Blood*.

Meineserachtens liegt hiermit aber auch AC/DCs aussagekräftigstes Live-Album vor, und das trotz der kurzen Laufzeit. Die typische Clubatmosphäre der Aufnahmen könnten AC/DC heutzutage nämlich gar nicht mehr einfangen. Heute wo AC/DC-Konzerte zum Familienausflug geraten und die größten Konzerthallen oder Stadien gebucht werden müssen, damit der Kartenansturm befriedet werden kann.

1978 gabs dafür eine junge, hungrige Hardrock-Truppe, einen Sänger mit unverwechselbar ausdrucksstarker, whiskygestählter Stimme, jede Menge Haudrauf-Hardrock und viel Blues-Feeling. Sowie 10 der besten Songs, die AC/DC damals zu bieten und auch so jemals geschrieben hatten. Die Tracklist liest sich wie eine Best-Of und das Album klingt auch so. Hardrock von seiner besten, härtesten und ungehobeltsten Seite eben. Genau das was Alben wie *Let There Be Rock* oder *Powerage* ausmachte wurde live unter Volldampf umgesetzt. Anspieltipps erübrigen sich vollkommen, das was drauf steht ist drin und zwar im Original-Original und mit heftigst Hochspannung.

Für mich schließt sich mit *If You Want Blood* ein Kreis. Der direkte Nachfolger *Highway To Hell*, zurecht als Meisterwerk und Meilenstein gehandelt und der verdiente internationale Durchbruch für AC/DC, war letztendlich einen Tacken zu kommerziell produziert.

FAZIT: DAS Live-Album vom AC/DC...
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am 30. Juni 2012
Auf diesem Live Album folgt ein Highlight dem nächsten. Sämtliche Klassiker zum damaligen Zeitpunkt sind zu finden und AC/DC geben hier wirklich Vollgas.
Die Atmosphäre kommt gut, wenn auch nicht so bombstisch wie beim RiverPlate Konzert rüber (aber das Album hat nunmal auch 34 jahre aufm Buckel).

The Jack und HighVoltage sind zwar nicht in der extremen Langversion zu hören wie das heutzutage der Fall ist, auch Let there be Rock wird von den Jungs heute gerne noch mehr ausgedehnt, aber egal ob lang oder kurz, die Songs und auch die Live Aufnahme können voll überzeugen!
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TOP 100 REZENSENTam 10. Oktober 2015
Nach einer Vielzahl an großartigen Hits waren AC/DC 1978 offensichtlich der Meinung das es nun an der Zeit wäre ein Live-Album zzu veröffentlichen. Gute Idee, aber warum kein Doppelalbum? Das ist der einzige Kritikpunkt der mir für "If You Want Blood" einfallen würde, ansonsten gibt es daran gar nichts auszusetzen. Für mich gehört "If You Want Blood" zu DEN Live-Dokumenten überhaupt, vielleicht liegt es daran das ich als junger Fan nie die Gelegenheit hatte AC/DC live zu sehen und dieses Album zur damaligen Zeit die einzige Möglichkeit war dieses Live-Feeling zu erleben. Dieses wird von "If You Want Blood" aber ganz toll nach Hause transportiert, man kann das Publikum vor seinem geistigen Auge förmlich vor sich sehen. Ich finde auch das die Aufnahmequalität für das Jahr 1978 hervorragend ist, ich habe jede Menge Alben aus diesem Jahrtausend gehört die wesentlich schlechter waren. Auch die Publikumsreaktionen sind sehr gut zu hören, für mich gehören die auch auf ein gutes Live-Album - das macht Spaß!
Aufgenommen wurde "If You Want Blood" während der "Powerage"- Tour am 30. April 1978 im Apollo Theater in Glasgow und bietet einen sehr schönen Einblick in das Live-Programm der Band. Das einzige Manko dieses Albums ist, wie ja bereits erwähnt, das es kein Doppelalbum geworden ist, das Songmaterial dafür hätte ausreichend zur Verfügung gestellt. Auch hier gehört "The Jack" wieder zu meinen Favoriten, das dieser behäbige Stampfer live so gut rüberkommt war selbst für mich, der ich diesen Song liebe, eine Überraschung. Das BON SCOTT während des Songs fragt ob es "in Glasgow noch Jungfrauen gäbe" überraschte mich hingegen weniger. :-)
DAS Highlight auf diesem Livealbum ist aber definitiv "Let There Be Rock", unglaublich kraftvoll, wuchtig und mitreißend muss ich heute noch jedes Mal die Luftgitarre auspacken - so geil!
Kurz gesagt, ich vermisse zwar Songs wie "TNT" oder "Sin City", dennoch bin ich mit den 10 Songs von "If You Want Blood" sehr glücklich.
Einen Song mit dem Titel "If You Want Blood" gab es bis zu diesem Album noch nicht, der sollte erst auf dem "Highway To Hell"- Album drauf sein. Ob es diesen Song damals schon gab oder die Idee dazu erst auf Grund dieses Albumtitels entstand weiß ich nicht, eigentlich auch Wurst, der Song und dieses Album gehören in jedem Fall zum besten was dieses Genre zu bieten hat.

Mein Fazit: "If You Want Blood" ist ein sehr gutes und authentisches Livedokument aus der damaligen Zeit. 1978 waren Live-Alben jetzt nicht unbedingt so beliebt, deshalb hatte man sich vielleicht auch nicht an ein Doppelalbum herangewagt. Aus heutiger Sicht aber ein Meilenstein in der Musikgeschichte das ich jedem Freund von guter Livemusik dringend ans Herz legen möchte. AC/DC - Fans werden dieses Album sowieso in ihrer Sammlung haben - und vergöttern!

Meine Bewertung: 9,5 von 10 Punkten.
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TOP 500 REZENSENTam 10. Dezember 2012
Ich diskutiere bekanntlich nicht über den Inhalt einer CD, sondern in der Regel nur über die Aufnahmequalität, oder wie in diesem Fall über eine Besonderheit im Spiel eines Liedes.

Wer die Qualität einer Box testen möchte, dem empfehle ich das Lied - The Jack - auf dieser CD, aufgrund der vielen akustischen Rückkopplungen der Gitarre bekommt man hier die Boxen sehr gut an ihr Limit, wenn sie in den Ohren quitschen wie im Live-Konzert dann sind es gut Boxen, wenn es anders ist, sollte man gleich andere Boxen auswählen. Da hier alle Tonalen-Ebenen in diesem Lied Höhen - Mitten und Bässe durchgepflügt werden - dies im warsten Sinne des Wortes - bekommt man hier ein Klangerlebnis der besonderen Güte geboten die wirklich Lust auf ein Live-Konzert machen, wenn die Box stimmig ist. Vom 50 Hz Brummen des Verstärkers bis hin zum quietschen in den Höhen bekomt man an mehreren Stellen über die Tonleiter kurz hintereinander geboten - ich kenne wenige anderer Lieder, wo man so schön die Übergänge zwischen den einzelnen Treibern, bzw. die Übergangsfrequenzen der Weiche einer Box live miterleben kann.

Zum Album selbst, kann ich mich allen anderen Vorrednern nur anschließen ein Top-Album, wo wirklich Musik gemacht wird und man Lust auf mehr bekommt. - Aber Geschmack ist bekanntlich unterschiedlich und das ist gut so.
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