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Kundenrezensionen

3,6 von 5 Sternen
31
3,6 von 5 Sternen
Format: Audio CD|Ändern
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am 8. Juni 2017
Diese fünf Sterne stehen für den musikalischen und künstlerischen Inhalt. Nicht aber für die Qualität des Covers. das verwendete Papier ist von minderer fragiler Qualität und reißt sehr leicht beim Entnehmen der mittleren Disc. So etwas muß nicht sein.
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am 2. August 2015
Um es gleich vorweg zu nehmen: Die 2015er Neufassung von Coda ist ein Knaller und der absolute Höhepunkt der 2014/2015 Remasters Serie aller Led Zeppelin Studioalben! Alle Wiederveröffentlichungen haben einen deutlich verbesserten Sound sowie einige unveröffentlichte Highlights (alternative Mixes zumeist, einige Instrumentalversionen, gelegentlich auch alternative Takes und ganz wenige neue Stücke) auf den Bonus Discs bzw. Companion Discs. Aber die neue Coda bietet eine reiche Fülle bisher offiziell nicht erhältlicher Raritäten: Auf zwei Bonus CDs werden insgesamt 15 bisher unveröffentlichte Aufnahmen geboten, unveröffentlichte / neue Songs, alternative Takes und Mixes, und die meisten davon haben es in sich! Deshalb hier mal ein etwas ausführlicherer Review:

Disc 1: Das Originalalbum von 1982, wie alle anderen Studioalben der Reissue Serie mit transparenterem Sound. Bessere Stereo-Separation und tendeziell mehr Bass und Schlagzeug als auf dem 82er Original Release. Highlights: Der poppige Heavy-Rocker "Ozone Baby" aus den 1978er In Through The Out Door Sessions, sowie "Wearing and Tearing" - Led Zeppelin goes Punk-Metal, ebenfalls von 1978. Beide Songs haben deutlich mehr Energie als alles was auf In Through The Out Door 1979 veröffentlicht wurde.

Disc 2: Einige Songs, die zuvor nicht auf den regulären Studioalben veröffenlicht wurden, die aber in dem einen oder anderen Box Set schon erhältlich waren: "Baby Come On Home" (1968), "Travelling Riverside Blues" (BBC, 1969) und "Hey, Hey, What Can I Do" (1970). Deutlich unterschiedliche Mixes von Original Coda Songs wie "We're Gonna Groove" (1970), "Bonzo's Montreux" (1976) und "Poor Tom" (1970, Instrumental). Das bislang völlig unveröffentlichte "Sugar Mama" (1968, psychedelic Blues Jam von den Sessions fürs erste Album). Highlight: "If It Keeps On Raining" (1970), eine frühe, völlig anders klingende, Uptempo-Version von "When The Levee Breaks" mit fantastischen Basslines und Drumgrooves.

Disc 3: Höhepunkt des neuen Coda Sets und der gesamten Reissue Reihe. Zunächst gibt es zwei Tracks von den 72er Sessions mit indischen Musikern in Bombay, "Friends" und "Four Sticks" (Instrumental). Insbesondere "Friends" ist exotischer und interessanter als alle (durchaus gelungenen) World Music Experimente von Page und Plant Jahrzehnte später auf "No Quarter - Unledded". Plant's Gesang in Kombination mit den indischen Instrumenten klingt wie Musik von einem anderen Stern - außerirdisch!

"St. Tristan's Sword" ist eine schnelle, rockige Instrumentalnummer von 1970 mit langem, sehr gutem Gitarrensolo, und (besonders gegen Ende) sehr hohem Tempo. Mit Gesang hätte der Song das Zeug zum Zeppelin Klassiker gehabt, vielleicht mein Favorit auf Disc 3. Dann "Desire", ein früher Rohmix von "The Wanton Song" aus dem Jahr 1974. Clavinet statt Bass, laute, harte Drums und ein unbearbeiteter, roher Gesang - exzellente Alternativ-Version! "Bring It On Home", das nächste Highlight, hier nur der harte, rockige Mittelteil des Songs von 1969, ohne das bluesige Intro und Outro. Klingt mehr wie eine Live-Aufname, extrem rauer Sound, improvisierte Vocals und Bonham am Schlagzeug völlig außer Rand und Band.

"Walter's Walk" als Instrumental, noch heavier und kürzer als die Fassung mit Gesang auf Disc 1. "Everybody Makes It Through" ist eine Zwischenversion irgendwo zwischen der ganz frühen Fassung von der Physical Graffiti Companion Disc und der finalen Fassung von "In The Light". Keyboard Sounds der finalen Version kombiniert mit Vocals der Urfassung, dazu zusätzlich noch schräge, mittelalterlich klingende Keyboardmotive. Die Entwicklung eines komplexen Stückes wie "In The Light" wird mit dieser weiteren Version nun komplett nachvollziehbar.

Highlights: Die gesamte Disc 3, eine absolute Entdeckung und eine echte Zeitreise durch die Musik von Led Zeppelin. Mit Abstand das Beste was die 2014/2015 Remaster Serie zu bieten hat, unbedingt empfehlenswert.
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am 12. Februar 2017
War Coda zum Zeitpunkt des Erscheinens oft als "Vertragserfüllung" / "Restl-Verwertung" abgetan worden, kann heute, aus zeitlicher Distanz, gesagt werden, dass einzelne Nummern darauf vieles was auf den letzten beiden Studioplatten (Presence, In through the out door) zu hören ist, in den Schatten stellen (z.B. Ozone Baby, Darlene, Bonzo's Montreux). Die "Deluxe-Edition" enthält neben dem Originalalbum "Coda" noch zwei Bonus-Disks. Darauf sind einzelne Nummern zum ersten Mal zu hören, was mich zum Kauf bewegte. Dazu gibt es noch ein paar Alternative-Versions von Coda-Songs, sowie interessante Vorstufenversionen von "When the Levee Breaks", "In the Light" und "Wanton Song". Cool sind auch die beiden Songs "Four Sticks" und "Friends" mit dem Bombay Orchestra.
Die Musik verdient auf jedem Fall 5 Sterne, aber die Bezeichnung "Deluxe-Edition" für diese Ausgabe zu gebrauchen, finde ich ein wenig verfehlt - keine liner notes, keine genauen Musikerangaben zu den Songs (nicht einmal die Autoren stehen im booklet), einzig Titel, Dauer und Datum fanden Eingang in die Songliste am Ende, die zugleich auch der einzige Text des 16-seitigen Booklets ist. Deluxe in dieser Form = 3 Sterne, daher insgesamt 4 Sterne, für eine durchaus interessante und hörenswerte Led Zep Scheibe.
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am 1. August 2015
Also das hier einige Rezensenten schreiben das Coda in irgendeiner Weise schlechter sei als die übrigen Led Zeppelin Alben, kann ich nicht verstehen. Allein durch "Bonzo`s Montreux" und die so grandiose Live Version von "I Can`t Quit You Baby" hat Coda 5 Sterne verdient. Jetzt kommen bei der Deluxe Edition nochmals 2 CDs hinzu die wirklich voll von genialen Varianten bereits bekannter aber auch neuer Songs sind. Für mich mit das beste was man unter dem Begriff "Musik" verstehen kann!
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VINE-PRODUKTTESTERam 2. August 2015
Das Album „Coda“ entstand nach dem offiziellen Ende von Led Zeppelin aus der vertraglichen Verpflichtung heraus, bei Atlantic Records fünf Alben veröffentlichen zu müssen. Bislang hatte die Band einschließlich ihres letzten Albums „In Through The Out Door“ lediglich vier Platten dort veröffentlicht. Und trotz der Auflösung von Led Zeppelin aufgrund des Todes ihres Drummers John Bonham bestand die Plattenfirma seinerzeit auf das vertraglich zugesicherte fünfte Album. So suchte Gitarrist und Produzent Jimmy Page aus den Led Zeppelin Archiven diverse nicht veröffentlichte Titel aus dem Zeitraum von 1969 bis 1978 heraus und aus der Zusammenstellung von letztlich acht Songs entstand „Coda“. Der Albumtitel bedeutet Schwanz oder Anhängsel und als ein solches durfte man seitens der Band und der Fans diese Veröffentlichung auch verstehen. Das Album in sich klingt trotz der unterschiedlichen Entstehungszeiten der einzelnen Stücke frisch und rockig. Jimmy Page, Robert Plant, John Paul Jones und John Bonham versprühen auf den Songs pure Spielfreude und so konnte man sich im Nachhinein fragen, warum diese Songs es seinerzeit nicht auf die Originalalben, während deren Sessions sie entstanden sind, geschafft haben. Gleichwohl war es für die Led Zeppelin Fans eine wahre Freude, diese bis dato unveröffentlichten Aufnahmen nun endlich zugänglich gemacht zu bekommen.
Nun erscheint das allerletzte Led Zeppelin Album als „Coda (3CD Deluxe Edition)“. Und neben der remasterten ersten CD befinden sich dann auf zwei weiteren Silberlingen weitere unveröffentlichte Songs und diverse Demo-Aufnahmen und Sessions. Für die Fans der Band gibt es also auch bei dieser finalen Neuveröffentlichung von Led Zeppelin jede Menge neuer und unveröffentlichter Aufnahmen zu entdecken. Und auch wenn drei der Bonussongs auf der zweiten CD schon auf einer früheren Auflage des Albums enthalten gewesen sind, so bleiben noch immer 12 Aufnahmen, die das Ohr des Fans und eines jeden anderen Rockliebhabers bislang nicht erreicht haben. Nachdem Led Zeppelin mit den Bonus-Tracks der vorangegangenen Neuveröffentlichungen ihrer ersten Alben bereits eindrucksvoll die Qualität und Unterschiedlichkeit der Aufnahmen der Album-Sessions unterstrichen haben, stehen also auch diese hier zu hörenden Songs ihren Vorgängern in nichts nach. Man darf gespannt sein, ob diese Veröffentlichung das Led Zeppelin Vermächtnis abschließt oder ob Jimmy Page nicht in naher Zukunft vielleicht doch noch einmal tief in seinen Archiven stöbern wird, um doch noch wieder bislang unveröffentlichtes Material den Fans zugänglich zu machen.
Die „Coda (3CD Deluxe Edition)“ ist ein mehr als würdiger Abschluss einer grandiosen Reihe von Neuveröffentlichungen des Led Zeppelin Studioalbum-Katalogs. Und so wie die anderen Deluxe Editionen der Serie unterstreicht auch diese Triple-CD die Ausnahmestellung, die Led Zeppelin in den 70er Jahren innehatte und den Einfluss, den die Band auf spätere Rock- und Heavy Metal Bands wie Guns’n’Roses, Van Halen oder auch Iron Maiden gehabt hat.
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am 12. Juli 2003
"Coda" war zur Zeit ihrer Veröffentlichung (1982) meine erste Led Zeppelin-LP überhaupt. Gekauft habe ich sie mir, weil sie in der alten "Sounds" eine positive Bewertung bekommen hatte und ich immer schon mal was von der legendären Band hören wolte. Wochenlang habe ich kaum was anderes als diese LP gehört, und auch später, als ich Klassiker wie "III", "IV" oder "The Song Remains The Same" besaß, fand ich sie immer noch gut. Den Vorwurf der Skizzenhaftigkeit kann ich so nicht teilen, besonders die erste Seite der alten LP (also die Stücke 1-4) wirkt auf mich sehr kohärent, als wäre sie so schon immer so zusammengestellt gewesen. "We're Gonna Groove" hält absolut, was es verspricht, und die Alternativ-Version aus ihrer letzten Studio-LP "In Through The Outdoor" ist sogar eindeutig besser als das "offizielle" Material! Ein Ersatz für die großen Erfolgsalben der Band ist "Coda" vielleicht nicht, wohl aber eine gute Ergänzung und - wie in meinem Fall - eine prima "Einstiegsdroge".
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aus einem für Zeppelin-Ansprüche eher durchschnittliches Album von 1982 wurde nun ein absolutes Juwel. Für Vinyl-Liebhaber wie mich ein absoluter Hörgenuss wie auch alle anderen Wiederveröffentlichungen der Zeppelin-Reihe. Coda und Led Zeppelin 1 mit den zusätzlichen 2 LP's für mich die absoluten Favoriten mit 5 Sternen. Mehr geht nicht.
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am 29. Mai 2016
Im November 1982 erschien das neunte und letzte Studioalbum von Led Zeppelin. "Coda" wurde eingespielt von
John Bonham ' Drums, Percussion
John Paul Jones ' Bass Guitar, Piano, Keyboards
Jimmy Page ' Acoustic and Electric Guitars, Electronic Treatments
Robert Plant ' Lead Vocals, Harmonica
Produziert wurde es von Jimmy Page.

"Coda" ist in meinen Ohren aber kein richtiges Studioalbum. Es ist vielmehr die erste Resteverwertung von Jimmy Page.
Los geht es mit mit dem kurzen `We're gonna groove`. Das Teil rockt gut nach vorne und ist ein Cover von Ben E. King.
`Poor Tom` ist ein outtake von "Led Zep III", was man auch hört. Robert Plant spielt Mundharmonika.
`I can't quit you baby` ist eine Liveversion von einem Otis Rush-Cover. Der Hörer kennt den Song von "Led Zep I".
`Walter's walk` ist ein outtake von "Houses of Holy". Der Song wurde genau wie `Poor Tom` von Page und Plant geschrieben.
`Ozone baby` ist genau wie `Darlene` ein outtake von "In Through the Out Door". `Ozone baby` rockt gut ab. `Darlene`, eine Gruppenkomposition, hat schöne Soli von Page (Gitarre) und Jones (Piano).
`Bonzo's Montreux` ist ein Drumsolo von 1976 von John Bonham (RIP).
Das Orginalalbum endet mit `Wearing and tearing`, ebenfalls von den "In Through the Out Door"-Sessions. Guter, flotter Track.

"Coda" ist wirklich nicht schlecht. Die Titel sind aber durchweg eher 2. Wahl von Led Zep. Man kann das Album gut hören. Für Fans der Gruppe ein MUSS. Andere Musikfreunde sollten vorher mal in das kurze Werk (33 Minuten) reinhören. Für 4 Sterne reicht es nicht ganz, daher 3 Sterne (6/10) für "Coda".
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am 2. September 2015
Anlässlich der Neuveröffentlichung von "Coda" mehren sich wieder einige Stimmen, dass dies das schlechteste Album von Led Zeppelin sei.

In der Tat scheint das Album zunächst wie eine Art "Resteverwertung". Also eher ein Mix aus Songs der Phasen von "Physical Graffity" (1975), "Presence" (1976) oder "In Through The Out Door" (1979), die damals nicht auf's Album sollten. Es kann ja auch kaum anders sein. Denn "Coda" ist ein Album, das längst nach der Trennung der Band und nach dem Tod von John Bonham zusammengeschustert wurde. Und es sind sogar sehr frühe Songs von 1969 und 1970 vertreten... Auf recht hohem Niveau... Aktuell mündet dies in die nun erschienene neue Kollektion. In dieser sind alle Tracks von "Coda" in der Ursprungsversion des Vinyls von 1982 enthalten. Darüber hinaus alternative Versionen der Songs und sogar die bisher unveröffentlichte Neuaufnahme "Sugar Mama". Hätte durchaus damals gerne eine Single werden dürfen. Wenn das nicht nach Led Zeppelin klingt, dann weiß ich es nicht.

Denn auch "Coda" repräsentiert Led Zeppelin als klasse Rock 'n' Roll-, Blues- und Heavy-Rock-Band. Keinen Zweifel..."Coda' ist Led Zeppelin pur. Wenn man sich darauf einlässt...

We're Gonna Groove 1969 (eine Ben E.King-Adaption)
Poor Tom 1970
I Can't Quit You Baby 1970
Walter's Walk 1972
Ozone Baby 1978 (stark)
Darlene 1978
Bonzo's Montreux 1976
Wearing And Tearing 1978 (steht übrigens kaum "Black Dog" nach...)

Ich halte "Coda" für ein hörenswertes Spätalbum der Band. Einziger Wermutstropfen: Es ist viel zu kurz !

Aber da könnte ja die soeben erschienene Neuauflage abhelfen ! Auf drei CD's gibt es, wie gesagt, die "Ur-Coda - LP" komplett. Interessante Zugabe ist die CD Nr. 3 mit wahnwitzigen Versionen bekannter Led Zeppelin - Songs wie u.a. "Four Sticks" in Ethno-Fassung. Was da so alles ausgegraben wird ? Die Auslese weist aber auch auf die Vielseitigkeit hin und belegt die Kreativität der späteren Schaffensphase von Plant oder Page. Zum Beispiel auf "No Quarter".

Außerdem ist diese Edition klanglich sehr gut. Wobei ich gestehen muss, das mir im direkten Vergleich dennoch die Vinyl-LP von damals (1982) immer noch besser gefällt. Aber dieser Vergleich ist nur bedingt möglich, da die meisten Aufnahmen, bis auf die CD 1, nicht auf der alten LP mit drauf waren....

Der Kult "Led Zeppelin" scheint niemals zu enden... Das beweisen die zahlreichen Top Ten - Platzierungen; auch in jüngster Zeit. Wer noch nicht genug hat, oder gar noch längst nicht die Nase voll von Led Zeppelin hat, der Kann bei "Coda" bedenkenlos zugreifen.
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am 6. November 2015
"Jimmys Resterampe" könnte das Motto dieser Veröffentlichung im Jahre 1982 gewesen sein. Page schob nach der eigentlichen Auflösung des Zeppelins im Anschluß an Bonhams Tod 1980 auf dieser Edition 8 Titel nach, die von früheren Sessions und Aufnahmen übrigblieben und nie den Sprung auf vorangegangene Alben schafften. Außerdem erfüllte man mit der Publikation von "Coda" vertragliche Bedingungen. Es sind 3 Titel, die hier den Reiz ausmachen: Die krachende Eröffnungsnummer "We're Gonna Groove", "I Can't Quit You Baby", welches in dieser Variante vielleicht sogar noch einen Tick besser ist, als die Original-Studioversion, sowie das wirklich ganz tolle Bonhamsche Schlagzeuglehrstück "Bonzo's Montreux". Leider erreichen die restlichen 5 Titel dieses Niveau nicht und man kann vielleicht erahnen, warum diese Nummern bis dato noch nicht unter das Publikum gebracht wurden. Was aber keinesfalls heißen soll, daß diese Songs "schlecht" sind. Im Gegenteil: Viele Bands würden vor Freude Purzelbäume schlagen, wenn sie so etwas auf ihrem Dachboden zu liegen hätten! Aber Led Zeppelin haben nun einmal die Meßlatte sehr hoch gelegt und ihr Publikum mehr als verwöhnt. Da können dann eben solche Sachen wie "Darlene" ein wenig in den Schatten treten. Ist natürlich wie immer Ansichtssache und persönlicher Gusto. Produziert wurde "Coda" von Jimmy Page und Peter Grant. Für das schlichte Frontcover wirkten die bekannten Künstler von "Hipgnosis". 3 Sterne sollten eine faire und ehrliche Bewertung darstellen. Christian Schauer, Berlin. Weitere von mir verfaßte Rezensionen: The Beatles "Revolver", Rolling Stones "Flashpoint"
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