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Kundenrezensionen

4,6 von 5 Sternen
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am 6. März 2007
Immer wieder ist zu lesen, dass Bad Company das Niveau ihres Debütalbums "Bad Co." auf den folgenden Alben nicht halten konnten. Diese Meinung teile ich überhaupt nicht! Gerade "Run With The Pack" steht für mich unbedingt auf derselben Stufe. Erschwerend und äußerst irreführend kommt hinzu, dass Bad Company häufig mit Led Zeppelin und Deep Purple verglichen werden. Wenn es eine Gruppe gibt, deren Musik sich mit der von Bad Company vergleichen lässt, dann sind das die frühen Whitesnake, die einen ähnlich schnörkellosen und bluesverwurzelten Hardrock spielten und mit David Coverdale über einen vergleichbar charismatischen und unverwechselbaren Sänger verfügten.
Auf "Run With The Pack" wechseln schnellere und ruhigere Stücke einander konsequent ab. Die Gruppe scheint sich jeden überflüssigen Ton geradezu verbeten zu haben. Lediglich im Titelstück gibt's in der Schlusspassage ein aufwändigeres Orchesterarrangement zu hören. Im Vordergrund steht aber stets der Gesang von Paul Rodgers. Wer auf schnörkellosen Hardrock steht, der ohne brutale Härte auskommt, wird Stücke wie "Live For The Music" oder "Silver, Blue And Gold" mögen und sollte sich diese Platte unbedingt anschaffen!
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am 15. April 2016
Zusammen mit den beiden zuvor erschienenen Megasellern, dem selbstbetitelten Debut von 1974 und "Straight Shooter" von 1975, bildet das vorliegende Album eine Trilogie, die nicht nur für ausgesprochene Fans dieser Band, sondern auch für den ganz allgemein interessierten Freund von (härterer, blueslastiger) Rockmusik eine sehr beachtenswerte Angelegenheit darstellt. Kaum zu glauben, daß es Bad Company schafften, nach zwei solchen vorangegangenen Albumgranaten auch auf ihrem dritten Werk "Run With The Pack", veröffentlicht im Januar 1976, dieses hohe Niveau zu halten. Doch es stimmt! Hier wechseln sich Rockkracher wie der Titelsong, "Honey Child", der Opener "Live For The Music" oder "Sweet Lil' Sister" mit langsameren Sachen wie "Love Me Somebody" oder dem bekannten "Silver, Blue & Gold" ab. Dazu kommt mit "Simple Man" eine wahre Perle. Das in der Besetzung Paul Rodgers (Gesang, Gitarre, Piano), Mick Ralphs (Gitarre), Boz Burrell (Baß) und Simon Kirke (Schlagzeug) Ende 1975 aufgenommene und von der Gruppe selbst produzierte Album hat mit Ausnahme des Leiber/Stoller/Pomus-Covers "Young Blood" ausschließlich Eigenkompositionen der Bandmitglieder am Start. Das Originalalbum wurde auf dem Island-Label herausgegeben und die originale Plattenhülle schimmerte in einem silbrigen Glanz, den die späteren CD-Ausgaben nicht mehr haben (hier wird stattdessen schmuckloses Grau verwendet). Das Coverartwork stammt von Kosh. Auch dieses Bad Company-Album wurde ein ausgesprochener Erfolg mit hohen Charts-Plazierungen (jeweils Top10 in USA bzw. UK) und sehr guten Verkaufszahlen. Empfehlenswert für alle, denen die ersten beiden Scheiben von Bad Co. zusagen und die solides und sehr gut gemachtes Rockhandwerk wollen. Daher mit 5 Sternen bedacht von Christian Schauer, Berlin. Weitere von mir verfaßte Rezensionen: McCoy "Unreal - The Anthology", The Yardbirds "Live Yardbirds Featuring Jimmy Page"
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am 1. August 2013
Die Platte ist rundum gelungen, auch wenn hin und wieder bei den "Rockern" ein wenig zu hektisch ("Sister", "Honey Child"). Grandiose Balladen ("Simple Man", "Fade away") sorgen aber auch nach über 30 Jahren noch für Gänsehaut. Gehört zusammen mit dem Debüt in jede Classic Rock-Sammlung.
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am 8. Mai 2007
werden Bad Co wohl nie. Ihre Maxime lautet eh und je "Live for the Music" das sie auf ihrem Opener eindrucksvoll unter Beweis stellen.Man nimmt es ihnen ab was sie singen, so voller BluesRock Feeling ist selten eine Band.
Bei Bad Co sind Balladen(Simple Man- Love me Somebody) niemals peinlich.
Schon garnicht die Rocker, die sie unverschämt perfekt(Running with the Pack ) auf den Punkt bringen,oder zum groovigen Fingerschnippen(Youngblood) animieren, sie haben das gewisse geniale etwas , was sie von anderen möchtegern BluesRock Bands unterscheidet, wie sie auch bei "Silver, Blue& Gold" unter Beweis stellen.
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Nach dem fantastischen Erfolg des Debütalbums BAD COMPANY hatte sich das Quartett 1975 mit STRAIGHT SHOOTER auf hohem Niveau stabilisiert (Platz 4 in den USA und Platz 5 in England), so dass die Band selbstbewusst ins Studio gehen konnte, um ihre dritte Scheibe einzuspielen. Das Ergebnis hieß RUN WITH THE PACK, enthielt zehn Songs und wurde am 28. Januar 1976 weltweit veröffentlicht. Das stimmungsvolle Foto auf dem Innencover zeigt die Band ganz entspannt bei ein paar Bierchen in einem Hotelzimmer, während auf dem Bildschirm des Fernsehers gerade Bugs Bunny sein Unwesen treibt.

Der Opener "Live for the Music" von Gitarrist Mick Ralphs war genau so ein simpler Riff-Rocker wie ihr großer Hit "Can't Get Enough" vom ersten Album. Warum die Nummer nicht als Single ausgekoppelt wurde, bleibt das Geheimnis der Plattenfirma.

"Simple Man", eine melodische Halbballade, brachte Paul Rodgers' wunderbare Stimme voll zum Tragen. "Honey Child" rockte wieder unbeschwert los; ein Ohrwurm, der sich als zweite Single aus dem Album allerdings nur ganz unten in den US-Charts platzieren konnte.

Mit "Love Me Somebody" folgte dann die erste richtige Ballade. Zu diesem schleppenden, leicht country-fizierten Titel schien Rodgers' Stimme irgendwie nicht die ganz große Beziehung aufbauen zu können. Wahrscheinlich versuchte er, das wackelige Timbre jenes Schuljungen zu imitieren, um den es im Text geht, und der sich so sehr nach dem Mädchen seines Herzens verzehrt. Insgesamt ein recht dürftiges Liedlein, das wohl letztlich dem Zweck diente, die Hörer vor dem großen Höhepunkt der ersten Plattenseite ein wenig einzulullen.

Harte Anschläge auf Klaviertasten, gefolgt von einer harschen Gitarre und schließlich von Simon Kirkes deftigem Schlagzeugeinsatz, bevor Paul Rodgers dann endlich voller Aggression in das Geschehen eingreift: "You never give me my money, you only give me your sympathy, cause I keep on running, there is no way to catch up with me / I'm leaving you, don't make no fuss, you won't even see me, oh no, for dust / I'm running with the pack".

Die Rede ist natürlich von "Run With the Pack", dem grandiosen Titelstück des Albums: ein Kracher, ein Rock-Epos, ein wunderbares Monster. Nach dem beeindruckenden Einstieg entwickelt sich der Song immer weiter, bis er schließlich in ein furioses orchestrales Finale mündet, das mir bis heute stets eine Gänsehaut den Rücken hinunter jagt und das Wasser in die Augen treibt.

1975 hatten Led Zeppelin auf ihrem Doppelalbum PHYSICAL GRAFFITI mit "Kashmir" einen Klassiker abgeliefert, der umgehend auch andere Bands dazu inspirierte, Stücke mit ähnlich dramatischen, fast symphonischen Steigerungen zu konzipieren. Das berühmteste Beispiel dafür lieferten Rainbow mit dem unglaublichen "Stargazer" auf ihrem 76er-Meisterwerk RISING, doch "Run With the Pack" stand ihm da kaum nach.

Der erste Song von Seite 2 bot mit dem harmonisch dahinfließenden Ohrwurm "Silver, Blue & Gold" ein wenig Erholung. Hätte ein Hit werden können, wurde jedoch nicht als Single veröffentlicht; im Gegensatz zu "Young Blood" (Platz 34 in den USA), geschrieben von dem legendären amerikanischen Komponistenduo Jerry Leiber/Mike Stoller und bereits 1957 ein Riesenhit für das schwarze Quartett The Coasters. Mick Ralphs machte sich hier einen Spaß daraus, ein sehr ähnliches Gitarrenriff zu verwenden wie 1972 Marc Bolan in der T.Rex-Nummer "Thunderwing", das Bolan wahrscheinlich wiederum von irgendeiner Rock'n'Roll-Nummer aus den 50ern geklaut hatte.

Auf dem sanften "Do Right by Your Woman" bediente sich dafür Paul Rodgers ganz unverblümt bei sich selbst, denn der Song wies ... nun ja ... gewisse Ähnlichkeiten mit "Seagull" vom Debütalbum auf. "Sweet Lil' Sister" von Mick Ralphs rockte dann noch einmal hart und trocken los, bevor mit dem wunderbar melancholischen "Fade Away" der perfekte Abschluss einer Platte folgte, die von den sechs Alben der Originalformation von Bad Company meine absolute Nummer 1 darstellt (nach dem Ausstieg von 'The Voice' Paul Rodgers in den frühen 80ern und dem folgenden Einstieg eines gewissen Brian Howe konnte man die Band dann vergessen).

In den USA und in England stieg RUN WITH THE PACK jeweils bis auf Platz 3, während es in Deutschland, im Gegensatz zu den beiden wenigstens mäßig erfolgreichen Vorgängern, nicht einmal zum Einstieg in die Charts reichte. Wahrscheinlich hatte diese sträfliche Missachtung damit zu tun, dass man Bad Company nicht in eine musikalische Schublade stecken konnte. Sie waren keine Bluesrockband (obwohl sie auch Bluesrock spielten), sie waren keine Hardrockband (obwohl sie auch Hardrock spielten) und sie waren keine Balladenband (obwohl sie auch Balladen spielten). Heute, viele Jahre später, bezeichnet man ihre Musik schlicht als Classic Rock, aber dieser Begriff war damals noch gar nicht erfunden bzw. hatte eine ganz andere Bedeutung.

Ich habe diese Platte jedenfalls schon damals geliebt und liebe sie heute noch immer. Und sie ist eine späte Entdeckung allemal wert.
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am 12. September 2011
Ich kann mich der Rezension vom mitte 2010 nur anschliessen!

Zu erwähnen wäre auch noch die gut gemachte Cover-Version "Young Blood"...
Das Album hat Rund und um keine Aussetzer .

In den 70ern gab es 'ne ganze Reihe von tollen Blues-Rock Alben---
nicht zu vergessen der Vorläufer von "Bad Company" - "Free".
Diese Platte hat auch nach 35 Jahren nix eingebüsst!
Schade das es sie nicht auch als Digi-Pack gibt.
Ich habe noch die Original "Klapp-LP" von 1976, die Klang schon damals sehr sauber und klar, auch ohne Remastering !
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am 10. Dezember 2013
Bad Company – Run with the Pack (1976)

Bad Company stehen zum dritten Mal bereit um den Zuschauer in Bann zu nehmen, liefern aber nur Standard-Ware ab.

Um es gleich vorweg zu nehmen Run with the Pack ist wirklich nicht schlecht, nur viel zu gewöhnlich und unverblüffend. Die Jungs um Paul Rodgers orientieren sich viel zu sehr an den beiden Vorgänger und kopieren sie eher schlecht. Wie gehabt: Die riff-orientierten Werke stammen von Mick Ralphs wie der noch vielversprechende Opener Live for the Music, der trotzdem nicht an Can't get enough heran kommt oder das ganz nett rockende Honey Child, bei dem nicht nur die simplen Gitarrensoli stimmen sondern auch Paul Rodgers Stimme überzeugt. Wer aber mal Rock steady vom ersten Album gehört hat, wird schnell die Platte wechseln.

Die langsameren Nummern stammen von Paul Rodgers und sind mal gut gemeint romantisch (Love me somebody), mal schön und nicht auffallend (Silver, Blue & Gold) und mal erschreckend offensichtlich abgeschrieben (Do right by your Woman klingt wie Seagull, nur eben monotoner).

Dann gibt es noch größere Epen und im Falle von Run with the Pack, dem Titelsong geht dies durchaus nach gut. Ordentliche Klavierhämmerei, bluesinspirierte Riffs, eine gute Hook im Refrain, ein Text der vom Weglaufen handelt, am Ende sogar eine diskrete orchestrale Verwendung, warum nicht? Oh yeah, Rock & Roll. Apropos Blues, der wird wunderbar im Lied Young Blood, welches allerdings ein Cover ist, umgesetzt.

Produktion, Instrumentierung – alles wie gehabt perfekt aufeinander abgestimmt. Das Album steht und fällt (und erschreckenderweise fällt ganz schön tief) mit den inneren Werten. Die Gitarrensoli vermissen Gefühl und Inbrunst, neue Ideen sucht man vergebens und die Komposition sind leider nur Standard-Ware. Einzig das letzte Lied Fade away vermittelt als Ballade das nötige Gefühl und die nötige Einsamkeit dank einfühlsamer Klavier- und Gesangsstimme und gelungenem Spannungsaufbau . Ansonsten gibt es wie gesagt noch den gelungenen Titeltrack und zwei weitere gelungene Rocker. Der Rest ist leider nur, teils von sich selbst abgeschriebene, Standard-Ware und das reicht nicht um zu überzeugen.

Fazit: Wer die Band mag, bekommt hier mehr vom (trotzdem guten) Gleichen wenn auch, bis auf ungefähr zwei Titel, ohne jegliche Faszination. Wer auf Rock ohne Fließbandverarbeitung steht, sollte sich dann lieber das erste Album zulegen.

Fazit: ***
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