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  • Awake
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Kundenrezensionen

4,7 von 5 Sternen
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4,7 von 5 Sternen
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am 2. April 2004
Nach der Live EP "Live at the Marquee" endlich wieder ein neues Album der Prog-Rock/Metal Götter.
Schon allein das Coverdesign zeigt worauf man sich einstellen sollte. Atmosphärische und im Vergleich zu "Images & Words" eher düstere Stimmung. Hier wurde Songtechnisch wie auch Zeittechnisch alles ausgereizt was geht. 11 Tracks mit einer gesamtlaufzeit von 75 Minuten.
Schnell und rockig fängt es schon mit Track 1 an "6:00". Wobei ich finde das sich die ersten 3 Tracks etwas ähneln vom Aufbau her. Das erste Melodiöse Highlight ist meinermeinung nach "Innoncence Faded". Nach dem leicht sperrigen (aber mit einem genialem Refrain gesegnetem) "Caught In A Web" scheint der Track fast wie eine Erlösung und man merkt das es jetzt eigentlich erst los geht.
Daraufhin folgt der 3 Teiler "A Mind Beside Itself" das aus dem Liedern "Erotomania" (Ein Instrumental), "Voices" (eher zurückhaltendes Lied mit harten Passagen) und "The Silent Man" (verdammt melancholisches und ruhiges Lied, der erste eigentliche Entspannungssong auf dem Album) besteht.
Doch nach einer relativ kurzen Verschnaufpause von 3:47 Minuten folgt gleich der nächste Hammerschlag. "The Mirror". Wohl eines der Highlights des Albums mit einem extrem harten Riffgewitter zu Anfang. Ich übertreibe nicht wenn ich sage das "The Mirror" wohl zu den besten Stücken DTs gehört. Das darauffolgende "Lie" fährt auf einer ähnlichen Schiene, allerdings ohne die Klasse des Vorgängers zu erreichen.
Extrem Atmosphärisch wirds im letzten Teil der CD. Das Melodiöse "Lifting Schados Off A Dream" hat einige Wunderschöne Passagen und lässt den Entspannungsfaktor etwas ansteigen.
Das darauffolgende "Scarred" kommt sehr verzerrt und "mysteriös" daher. Ein 11 Minuten Hammer der eher im langsamen Bereich anzusiedeln ist. Sehr Überzeugend!.
Und zum Schluß ein Regelrechter Ohrenschmaus. Mit "The Mirror" & "Innocence Faded" das definitive Highlight von "Awake".
"Space-Dye Vest" ist das wohl melodiös traurigste was ich je gehört habe (also Positiv gemeint). Kevin Moore zeigt uns was in ihm und seinem Keyboard steckt. Nur wenn man sich die Zeit nimmt und die 7:29 Minuten genaustens allein in der Dunkelheit studiert kommt man hinter die Genialität des Songs. Ein wahres Meisterwerk das uns zum Schluß dargeboten wird. Ebenfalls eines der besten Lieder die DT jemals gemacht haben.
Fazit: Zum Schluss lässt sich sagen das Dream Theater mit "Awake" meinermeinung nach "Images & Words" nochmal übertroffen haben. Wer eher auf düstere Stimmung steht ist hier Goldrichtig. Ein definitives Meisterwerk ist "Awake" geworden.
Das vermutlich beste Album von Dream Theater.
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am 3. Dezember 2015
und trotzdem auf sehrh ohen Niveau. Für manche ist Dream Theater einfach zu komplex, aber für Liebhaber eben genau dieser Musik beweißt bereits beim zweiten Album Dream Theater ihr ungewöhnlich hohes Niveau. Ein must have.
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am 22. November 2002
„Awake" nennen die fünf Ausnahmemusiker ihr drittes Studioalbum. Der Titel hat durchaus seine Berechtigung, da dieses Album um längen härter ausfällt als seine beiden Vorgänger. John Petrucci hat sich extra für dieses Album eine 7-seitige Gitarre anfertigen lassen, die u.a. bei den Songs „Caught in a Web" und „The Mirror" zum Einsatz kommen.
So beginnt das Album mit dem Lied „6:00", das durch Mikes unglaubliches Schlagzeugspiel dominiert wird. Starkes Gitarrenspiel von Petrucci und James singt das Lied, wie's besser nicht passen könnte.
„Caught in a Web" überzeugt durch tolle Songstrukturen und einen vom Keyboard getragenen Refrain. Die Strophen hingegen beherrschen Gitarre, Bass und Schlagzeug.
„Innocence Faded" ist ein eher langsameres Lied, das trotzdem harte Gitarrenriffs besitzt.
Es folgt das dreiteilige „A Mind behind itself", bestehend aus dem instrumentalen „Erotomania", das meiner Meinung nach besser ist als das kultige Instrumentalstück „Ytse Jam" vom Debutalum „When Dream and Day unite". „Erotomania beinhaltet eines der wohl schnellsten Soli, die Petrucci je gespielt hat. Nahtlos wird zum längsten Stück der Trilogie übergegangen, dem knapp zehnminütigem „Voices". „Voices" ist ein Stück, das mehrere Durchläufe braucht, um seine Großartigkeit dem Hörer kundzutun, sich dann aber als wahres Meisterwerk entpuppt. „The silent Man" darf als einzige reine Ballade dieses Albums gelten. Akustische Gitarre, sanftes Schlagzeug und eine grandiose Gesangsleistung zeichnen dieses, mit knapp vier Minuten kürzestes Lied der Scheibe, aus.
Mächtig krachen lassen es Dream Theater im folgenden „The Mirror". Wohl das härteste Stück auf der CD; mit Petruccis „Killerriffs", Portnoy und Myung in Höchstform! Das Keyboard wird von Moore gezielt eingesetzt und fügt sich perfekt in das Gesamtbild des Liedes ein.
„Lie" ist ebenfalls ein Lied der härteren Gangart. Der Refrain ist sehr eingängig und wird vom Publikum bei den Konzerten lautstark mitgesungen. Gegen Ende zeigen Portnoy und Petrucci einmal mehr, was sie drauf haben... .
Mit „Lifting Shadows off a Dream" wird das Tempo wieder gedrosselt. Denn hier liegt eine der schönsten Halbballaden vor, die Dream Theater je geschrieben haben. Toller Rhythmus und wahnsinnige Gesangslinien! James LaBrie at his best!
"Scarred" heißt das längste Stück (elf Minuten) und ist vielleicht auch das abwechslungsreichste der Platte. Auf jeden Fall zählt es zu meinen Favoriten auf dieser CD, da es einmal mehr zeigt, wie vielseitig die Musik von DT ist und welch unglaubliches Potential bezogen auf's Komponieren von Liedern in dieser Band steckt.
Das Album endet mit dem siebeneinhalb-minütigem „Space Dye Vest", das Keyboarder Moore komponiert hat. Dementsprechend dominieren hier Keyboard und Gesang. Eine gelungene Halbballade, die sich langsam, aber gegen Ende hin sicher steigert.
Alles in allem ist „Awake" ein würdiger Nachfolger von „Images and Words", der allerdings um längen härter ausgefallen ist, was natürlich nicht unbedingt schlecht sein muß. Im Falle von DT ist das sogar seht gut und herausgekommen ist ein Album, das seinesgleichen sucht!
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am 4. Juni 2007
Gerade mal zwei Jahre nach dem revolutionären "Images And Words" lieferten Dream Theater mit Awake 1994 schon wieder ein Album ab, das die gesamte Prog-Welt nachhaltig verändern sollte. 75 Minuten lang wird mit Songstrukturen, Sounds und Einflüssen experimentiert - und jede Minute wurde zur Legende. Treibende Kraft des Fortschritts war erneut Keyboarder Kevin Moore, der keine Sekunde so klingt wie auf dem Album zuvor. Mit zahlreichen Orgelsounds verleiht er dem Album über weite Strecken dieses Mal eine bluesrockige Komponente. Zu den mutmaßlichen Einflüssen bezüglich epischer Strukturen wie Kansas, Yes oder Genesis kommt auf Awake also eine Portion Deep-Purple-Sound hinzu. Klänge von Hammond- und schwergewichtiger Kirchenorgel nutzt Moore, um dramatische Atmosphären im Hintergrund zu erzeugen und im Vordergrund markante rhythmische Akzente zu setzen. Als Melodieinstrument bearbeitet er sein Keyboard - der Zeit um Jahre voraus - experimentierfreudig mit spacigen Verzerrungen - auch meist mit Orgelklängen als Ausgangspunkt - und drückt damit Songs wie CAUGHT IN A WEB und LIE seinen Stempel auf. Und dann sind da diese Hooklines wie bei THE MIRROR aus spannungsgeladenen Streichermelodien, die den Refrain des Songs dominieren. Klänge, bei denen einem eiskalte Schauer über den Rücken laufen. Sie sind derart markant, gerade weil im Metal normalerweise der Gesang die höchste Stimme ist und von Keyboards allenfalls zum Zwecke ausfüllender Klangteppiche überlagert wird. Hier sorgen Moores Keyboards für einen prägnanten Gegensatz zu den ultraharten, tieftönigen Gitarrenriffs. Ganz im Gegensatz zu den warmen Klangwelten von Images And Words entsteht eine unterkühlte Atmosphäre, die den Hörer völlig anders, aber nicht minder nachhaltig in ihren Bann zieht. Passend dazu ist auch der Gesamtsound rauer, LaBries Gesang aggressiver, Gitarren und Drums haben mehr Hall - das passt perfekt zur düstereren Note des Albums.

Auch die Songstrukturen präsentieren sich auf Awake teils stark verändert. 6:00, CAUGHT IN A WEB und die Groove-Dampfwalze LIE gehen mit straightem Aufbau und eingängigem Chorus für Dream Theaters Verhältnisse ungewohnt schnell ins Ohr. Dass die Wege ins Gehirn (relativ) kurz und geradlinig sind, heißt allerdings noch lange nicht, dass die Melodien nicht sehr extravagant und innovativ ausfallen. Ganz zu schweigen von vielen rhythmischen Wechseln und zahllosen technischen Kabinettstückchen, die praktisch im Vorbeigehen jeden Song verzieren und unnachahmlich machen. "Eingängig" wird ein Stück aber nicht bloß durch einen klar als solchen identifizierbaren Refrain. In den knapp 7 Minuten von THE MIRROR taucht der Chorus gerade zwei Mal auf, in den 11 Minuten von SCARRED drei Mal! Das wäre in etwa so, als ob man in einem Popsong im Radio den Refrain ein Mal hören würde - dann wäre es ja gar keiner mehr. Entsprechend vertrackt entfaltet sich dann auch trotz eines roten Fadens aus wiederkehrenden Passagen der Tiefgang des Über-Songs SCARRED - eine fesselnde musikalische Wunderlandreise durch alle Atmosphären, die man mit Saiten, Tasten, Trommeln, einer der besten Stimmen des Genres und göttlicher Eingebung erzeugen kann.

Zu den größten Werken der Bandgeschichte zählt zweifellos auch der Dreiteiler "A Mind Beside Itself". Teil eins, EROTOMANIA, ist eines der facettenreichsten und technisch genialsten Instrumentalstücke der Prog-Geschichte und liefert erneut einen Beweis dafür, wie es Dream Theater mehr als jede andere Band schaffen, instrumentale und Gesangs-Melodien auf eine Stufe zu stellen. Teil zwei, der 10-Minüter VOICES, beginnt mit einer spannungsgeladenen Hookline quer durch Bass, Gitarre und Keyboard, und die steht auch noch im 9/16-Takt - so was gibt es nur im Traumtheater! Ein unvergleichlicher Psycho-Trip beginnt: die Strophe sehr ruhig und dennoch geheimnisvoll und unheilschwanger, ein dramatisch hereinbrechender Bombast-Chorus, ein komplettes Break mit bedächtigem Neuaufbau. Wo andere Songs, einen B-Part haben, hat VOICES mindestens noch einen C-Part, ständig neue dynamische Drives aus bestechender Rhythmik und erhabenen Melodien, vielschichtige Gesangs-Arrangements und dazu noch ein traumhaft melodisches, unglaublich versiertes Frickel-Solo. Wenn es den Begriff Spannungsbogen noch nicht geben würde, man hätte ihn für Dream Theater erfinden müssen. Teil drei von "A Mind Beside Itself" ist das zuvor in EROTOMANIA schon kurz angedeutete THE SILENT MAN - der einzig richtig ruhige Song auf Awake. Auch INNOCENCE FADED zählt zum Balladenanteil, dreht aber mit kraftvollen Power-Atmosphären à la "Another Day" auf. LIFTING SHADOWS OFF A DREAM schließlich geht einen sechs Minuten langen, zauberhaften Weg von verhaltener Melancholie hin zu ekstatischer, optimistischer Power, mit irrsinnig hohen Gesangslinien James LaBries.

Der Stil, die Atmosphären, die wahrlich "progressive" Keyboardarbeit auf Awake hat unzählige große und kleine Prog-Bands inspiriert, die in der Folgezeit erst entstanden sind oder sich deutlich von Dream Theater prägend ließen. Vanden Plas, Shadow Gallery, Dali's Dilemma, Ice Age, Dreamscape, Tiles, Poverty's No Crime, Crises, Magnitude 9, Circus Maximus, Andromeda und 100 andere... alle ließen sich mehr oder weniger beeinflussen - Dream Theaters Legenden Images And Words und Awake konnten vor allem die Bands mit Keyboarder in ihren eigenen kreativen Prozessen nicht ignorieren. 1994 war ein Höhepunkt - aber auch das Ende der ersten großen Ära der Band. Kevin Moore verließ Dream Theater. Sein "Abschiedsgeschenk" ist der letzte Song des Albums, SPACE-DYE VEST, den er im Alleingang geschrieben hat. An der Klavier-getriebenen Brachial-Melancholie mit vielen elektronischen Effekten merkt man, dass er sich musikalisch in eine andere Richtung entwickeln wollte. Das tat er dann u.a. mit seiner eigenen Band Chroma Key und bei Fates Warning.
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am 31. Januar 2002
Schon beim ersten Hören dieser CD war ich ganz hin und weg! Es gibt einfach nicht ein einziges Stück, das in irgendeiner Weise schwach wäre, alles ist geil, genial und ungeheuer vielfältig.
Und auch die Keyboardsounds von Moore sind stets gut eingesetzt, es gibt weniger dieses ganze Synthesizer-Gedudel, sondern mehr Orgel, Klavier und Strings.
Es ist einfach alles enthalten, was sich der Rockfan wünscht: Schon das erste Stück "6:00" läßt einen gleich abrocken, die Ballade "Innocence Faded" enthält geradezu göttliche Harmonien und die herrliche Akustikballade "The Silent Man" bringt einen fast zum Heulen - wozu allerdings keine Zeit bleibt, denn gleich danach kommt der krasse Gegensatz mit den harten, aber coolen und eingängigen Songs "The Mirror" und "Lie", bei denen John Petrucci einfach unfaßbar krasse Gitarrensoli hinlegt.
Erste Sahne sind natürlich auch die langen und düsteren Stücke "Voices" und "Scarred", bei denen kreative, geniale Rhythmuswechsel vorhanden sind und James LaBrie mit absoluter Power und Leidenschaft singt.
Das abschließende, meancholische "Space-Dye-Vest" wiederum zeigt hervorragend, wie gut elektrische Gitarren, Drums und Klavier zusammenpassen können und ist eines der schönsten Stücke des Albums.
Ich kann allen Metal- und Hard Rock-Fans nur raten, die dieses Album noch nicht besitzen: SOFORT KAUFEN!!!
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am 20. Januar 2000
Was Dream Theater 1994 mit diesem Album geschafft haben, ist einfach unglaublich. Sie haben es geschafft, den Vorgänger zu toppen. Aber nicht, indem altes, schon dagewesenes wiederholt und ausgefeilt wurde, sondern vielmehr durch neue interessante Elemente. Gerade das scheint eine Stärke des Dream-Teams des Prog-Metals zu sein. Die Jungs scheinen einen unerschöpflichen Vorrat an Kreativität zu haben, der anderen, besser verdienenden Musikern der Szene (leider) zu fehlen scheint. So beginnt das Album direkt mit einem "Schlagzeugsolo", bei dem auch geübte Musiker erst dreimal hinhören müssen, um zu begreifen, was Mike Portnoy da gespielt hat. Der äußerst komplexe Rhytmus verbindet sich dann mit dem eigenständigen Rhytmus der Gitarre und im weiteren Verlauf entsteht aus diesem Solopart der Unterbau für James LaBries ohnehin genialen Gesang. Weitere Highlights bieten der Hit "Voices", die daran anschließende (sehr schöne) Ballade "The Silent Man", das Headbanger-freundliche "Lie" und das abschließende "Space Dye Vest". Es handelt sich dabei um meine persönlichen "Lieblinge" - die anderen Stücke befinden sich durchaus auf dem gleichen, schwindelerregend hohen Niveau.
Alles in allem ein MUSS für alle Freunde des härteren Rocks, die der Meinung sind, dass in einem Stück mehr als nur drei Akkorde hineingehören und die bereit sind, auch mal nur Musik zu hören (ohne Nebentätigkeiten - sonst verpasst man die Hälfte und das wäre schade!).
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am 7. Februar 2006
Diese Scheibe ist mein erstes DT-Album. Ein Freund empfahl mir die Band und insbesondere diese CD. Ich konnte mir unter dem Sound nichts vorstellen, hatte zwar schon kurz in "Octavarium" reingehört
war aber insgesamt davon nicht so begeistert gewesen... Wie auch immer, "Awake" rief bei mir schon nach einmaligem Hören regelrechte Euphorie hervor. Hab lange kein so gutes Album mehr gehört. Wenn man sich genau mit der Musik beschäftigt, bemerkt man erst, mit wie viel Virtuosität und extrem ausgefeilter Technik die Musiker ans Werk gehen. Jedenfalls, mir fehlen die Worte, um dieses Meisterwerk zu beschreiben. Das Prädikat "Genial" wäre wohl angemessen, alles andere Schlicht untertrieben.Ich kenne nichts vergleichbares. Dream Theater haben
ihren ganz eigenen Sound und bewegen sich immer auf sehr hohem Niveau. "6:00" ist ein ziemlicher Kracher, und alles, was darauf folgt, auch... Im Ernst, Ich habe mich gefragt: "Wo sind denn hier die schwachen Stücke?" Es folgt ein Höhepunkt auf den anderen und nichts, aber auch gar nichts klingt gleich. Ein absolutes Highlight! Kann ich nur jedem empfehlen.
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am 15. April 2001
Dream Theater ist keine Band, die einfach mal eben so einen Song zusammenschreibt und ihn dann aufnimmt. Es steckt hinter jedem Titel eine gewaltige Arbeit an Komposition, Improvisation und Durchdachtheit. Das wird einem gar nicht so direkt bewußt, aber wenn man sich z.B. das Importvideo von Mike Portnoy "Progressive Drum Concepts" anschaut, merkt man, was für eine immense Arbeit hinter jedem einzelnen Song steckt. Sogar Mike als Drummer wirkt aktiv an der Gestaltung mit, indem er einzelnen Songs durch seine "Odd Time Signatures" eine besondere Magie verleiht, die einen dazu zwingt, das Stück so oft zu hören, bis man komplett die Struktur durchschaut hat. Auch der Opener "6:00" bekommt durch sein einfach geniales Intro einen besonderen Glanz verliehen. Meiner Meinung ist der hier verwendete Groove einer der Besten (oder vielleicht sogar der Beste?), die es gibt. Als Instrumentalstück kann "Erotomania" aufwarten, daß wirklich mehr als 2mal gehört werden muß, da man sich sonst nicht wirklich in die Magie des Songs versetzen kann. Beim Intro von "Lifting Shadows Of A Dream" mußte ich als Metallica-Fan doch schmunzeln, da Dream Theater hier die Intros von Metallica's "One" und "Sanitarium" verwenden, was aber keinesfalls als Kritik verstanden werden sollte. Es zeigt einfach, wie viele verschiedene Einflüsse die Band hat und daraus einen komplett eigenen Stil entwickelt hat. Was ich persönlich ein bißchen vermisse, sind mitreißende Tempiwechsel à la "Pull Me Under". Das hätte dem sonst einwandfreien "Voices" gutgetan. Generell sind die Titel vielleicht ein bißchen zu "fröhlich" geraten, man vermißt ein bißchen dieses mitreißende Feeling, was DT bei Titeln wie "Home", "Metropolis Pt.1" oder "Pull Me Under" erzeugt.
Auf jeden Fall kann ich aber sagen, daß diese CD ein absolut hörenswertes Meisterwerk ist und bei einem musikinteressierten Menschen auf keinen Fall im CD-Regal fehlen sollte.
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am 10. August 2006
When Dream and Day unite" war schon Klasse, Images and Words" übertraf dieses Album nochmals und dann kam Awake". Keine leichte Aufgabe für Dream Theater die Vorgänger noch zu toppen. Andere Bands hätten sich an diesen Werken zerbrochen, die Zähne ausgebissenen und nie wieder solch geniale Alben aufgenommen (Queensryche hecheln noch immer ihrem Operation Mindcrime/Empire hinterher und haben es seither nie mehr geschafft diese Knaller zu übertreffen oder das Niveau zu halten), doch Dream Theater heißen nicht umsonst Dream Theater. Awake" ist keineswegs eine Fortsetzung des Millionenerfolges Images and Words" sondern ein völlig neues, eigenständiges Werk geworden. Es ist eine Weiterentwicklung der bekannten Trademarks und doch etwas völlig neues. Die Band agiert hier etwas härter, viele Gitarrenriffs braten fetter, der Gesange ist an manchen Stellen knarziger, rauer, aber immer noch unverkennbar Dream Theater. Die Band wirkt in ihren Kompositionen noch komplexer und verspielter und doch ist Awake" wunderbar eingängig. Andere Bands schaffen es nicht mit so einer komplexen Rhythmik wie beim Opener 6.00" einen einprägsamen Song zu gestalten, doch schon beim ersten hören fräsen sich die Melodiebögen im Hirn fest und man denkt immer wieder an 6.00". Das Lied verschwindet nicht mehr aus dem Kopf. Bei Caught in a Web" gehts einem ähnlich und "Innocence faded" erinnert stark an "Images an Words". Toll! Doch das war erst der Anfang. A Mind beside itself" beginnt mit einem Instrumental namens Erotomania", wird fortgesetzt mit dem coolen Voices" und dem ruhigen The silent Man". Danach geht es wieder vorwärts mit dem Anfangsriff von The Mirror", es folg das schöne Lie", dann Lifting Shadows off a dream" bevor dann mit Scarred" das fulminante Ende in Form von Space-Dye Vest" eingeleitet wird. Jenes Lied ist gleichzeitig das Abschiedsstück von Kevin Moore (Keyboards), der sein Können hier nochmals unter Beweis stellt und schon einen Ausblick auf sein weiteres Schaffen gibt. Space-Dye Vest" wirkt so traurig, zerbrechlich und doch wunderschön, dass man es immer wieder und wieder hören muss, diese Melodien lassen einen nicht mehr gehen.
Awake" ist kein zweites Images and Words" geworden, nein es klingt erfrischend anders, neu, reifer und verdammt stark. Ein weiterer Meilenstein in der Discographie von Dream Theater!
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am 19. Mai 2006
Was macht eine Band, die ein musikalisches Meisterwerk erschaffen hat ? Hier kann es eigentlich nur zwei Möglichkeiten geben. Entweder sie versucht zwanghaft, das Erfolgsrezept des Albumvorgängers bis ins kleinste Detail zu kopieren. Heraus kommt dann allerdings meistens ein lauer Aufguss, welcher - wie in eine musikalische Schablone gepresst - dem Vorgänger zu keiner Sekunde das Wasser reichen kann. Oder aber die Band orientiert sich teilweise in eine andere Richtung, variiert ihren Sound an einigen Ecken und Enden, und erschafft somit ein Album, welches ebenfalls einzigartig ist.

Genau dies war die Entwicklung, die die New Yorker Prog-Metal-Götter DREAM THEATER nach ihrem Geniestreich "Images & words" genommen haben. Letztgenannte Scheibe ist für mich - und die Mehrheit der eingefleischten Fans - das beste Album aller Zeiten. Die Erwartungshaltung an "Awake" war demnach unglaublich groß. Aber genauso groß war vielerorts die Angst, DREAM THEATER könnten niemals an diese musikalische Glanztat anknüpfen.

Das diese Angst größtenteils unberechtigt war, kann der Hörer schon nach den ersten 20 Sekunden des superben Openers "6:00" erahnen, der durch ein brilliant dynamisches Drum-Intro eingeläutet wird. Tastenmann Kevin Morre lässt eine schräge undglaublich komplexe Keyboardmelodie erklingen, welche in seiner Dissonanz beinahe schon Jazz-Format hat. Auffällig ist sofort, dass DREAM THEATER weitestgehend auf Bombast verzichten, und dafür progressiver und vertrackter als auf dem Vorgänger zu Werke gehen. Wundersänger James LaBrie verleiht dem Song, mit seinem gewohnt vielseitigem Organ, dieses typische DREAM THEATER Flair, ehe der Song sich in neue, schwindelerregende Höhen hinaufschraubt. Beim nachfolgenden "Caught in a web" weiß der Hörer dann definitiv, dass er es hier nicht mit einem "Images & words 2" zu tun hat. Denn das Quintett hat vor allem auch in Punkto Härte und Heaviness ordentlich zugelegt, und dabei Riffs aus dem Hut gezaubert, die man wohl eher von Bands wie PANTERA oder SEPULTURA erwartet hätte. Hinzu addiert werden allerdings die typischen DT-Trademarks wie z.B. das Keyboard, das - wie auf fast allen Songs - beinahe schon wie eine Hammond-Orgel anmutet, und welches die virtuose Gitarrenarbeit John Petruccis nahezu perfekt abrundet. Das der Refrain hierbei absolut Weltklasse ist, braucht man natürlich nicht extra erwähnen. Ganz ganz groß !!!

Und dieser Eindruck bestimmt das gesamte Album. Denn egal welchem Part auf "Awake" der Hörer lauscht, er kann sich gewiss sein, grad Ohrenzeuge etwas ganz besonderem zu sein. Galaktische Songs wie "Voices" , "Scarred" , "Erotomania" oder dem durchgeknallten Doppelpack "Mirror / Lie" verlangen einem vor allem härtetechnisch alles ab, während melodische Gänsehaut-Nummern wie "Innocence faded" , "Lifting shadows of a dream" oder dem rein akkustischem "The silent man" am ehesten noch an "Images & words" erinnern.

Krönender Schlusspunkt dieser aufreibenden 75 Minuten ist jedoch das phänomenale "Space dye-vest", das für mich seitdem zu den 10 besten Songs aller Zeiten zählt. Eine unglaublich emotionale Nummer, die vor allem durch das kongeniale Piano-Spiel Kevin Moores getragen wird, und die den Hörer unter dem Kopfhörer durch ein Wechselbad der Gefühle schickt. Unterstützt durch abstruse Sprachsamples und eine absolut beispielhafte Melodieführung - wobei Gitarre und Bass erst gegen Ende des Songs lospowern - verstrahlt dieser Song nichts als pure Magie !!! Keine Band der Welt hat es danach jemals geschafft, eine derart unterkühlte Soundtrack-Atmosphäre zu erschaffen. Nein, auch TOOL nicht !!!

Es kann eigentlich nur ein abschließendes Resumee geben. Einen würdigeren Nachfolger für "Images & words" hätte es nicht geben können. Und mit "Awake" hat der Progressive-Metal seine absolute Perfektion erreicht.
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