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Kundenrezensionen

4,8 von 5 Sternen
33
Fragile
Format: Audio CD|Ändern
Preis:5,24 €+ 3,00 € Versandkosten


am 16. Februar 2018
Auch 1971 vestand man schon, ausgereiften und progressiven Rock zu spielen. Die Musik ist höchst abwechlungsreich und wird auch nach dem x-ten Hören nicht langweilig - man entdeckt immer mal wieder Dinge, die einem vorher gar nicht aufgefallen sind. Dazu ist das Remastering der CD sehr gut gelungen. Ein Sound, der sich hören lassen kann. Typisch Yes - die Musik hat hohen Wiedererkennungswert den anderen Scheiben gegenüber, die ebenfalls in der ersten Hälfte der Siebziger erschienen sind. Die "Fragile" steht meinem Empfinden nach den nachfolgenden drei, vier Scheiben in nichts nach, auch, wenn diese schon etwas runder klingen. Ein Leckerbissen für Prog-Fans, die hier unbedingt reinhören (und kaufen) sollten.
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am 27. Juli 2015
Diese CD, die ursprünglich 1972 als Vinyl-LP von der Progressive Rock Band "Yes" veröffentlicht wurde, zeigt das Konzept und den musikalischen Stil dieser sehr innovativen Rockband zum Beginn der 1970er Jahre an. Die komplexen Arrangements fast aller Titel sind bei aller rhythmischen Detailbesessenheit, die sich gleichsam nur in einem Tonstudio realisieren läßt, klar strukturiert und künstlerisch sehr ansprechend. Hierfür wurde damals der Begriff des "Art Rock" geprägt. Melodisch herausragend ist der letzte Titel auf der vorliegenden CD, "Heart of the Sunrise" - ein ungemein präzise komponierter Vertreter dieser neuen Richtung des "Art Rock". HHB
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am 11. März 2017
Kompositorisch vielfältig und intelligent gemacht. Den Künstlern wurde der Freiraum gegeben, ihre Virtuosität an den Instrumenten zeigen zu können. Jedes Stück auf dem Album hat seinen eigenen Reiz. Es wird nie langweilig. Ich rezensiere hier die Ausgabe aus dem Jahre 2003, die von Rhino Records aufgelegt wurde. Rhino Records ist bekannt für gute Remasterarbeiten. Klanglich genügt mir diese Version. Sie gibt sehr gut die Atmosphäre der beginnenden 70er Jahre wieder. Das Digipak ist sehr schön gestaltet, wenn ich auch beinahe dazu neige, einen Stern abzuziehen, da ich Digipacks grundsätzlich nicht mag, da man eine defekte CD-Halterung gegenüber einer Jewelbox hier nicht austauschen kann. Die Musik, das Remastering sowie die Gestaltung überwiegen aber. Kaufbefehl!
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am 16. November 2009
Dieses Album von Yes ist eines der besten Beispiele für hervoragende Aufnahmequalität. Was hier an Klang und Stereoeffekt rüberkommt setzt Maßstäbe
und das bei einem sehr alten Album. Neue Aufnahmen "moderner Gruppen" können dagegen nicht mithalten. Vielleicht liegt es an der verloren gegangenen
Liebe zum Detail.
Echter, guter Progressivrock ist hier zu hören bei dem an keiner Stelle Langeweile aufkommt. Dieses gehört zu den Top-Alben der Rockmusik.
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am 1. Oktober 2015
"Fragile" erschien 1971 bei Atlantic Records und leitet eine Phase der Band ein,die man wohl eindeutig als die kreativste der britischen Prog-/Art-/Symphonic-Rocker benennen kann.
Die gesamte Produktion wirkt gegenüber dem ebenfalls interessanten Vorgänger "Yes Album" deutlich professioneller,Sound und Aufnahmequalität sind schlicht besser.
Zu Bill Bruford,Jon Anderson,Chris Squire und Steve Howe gesellte sich hier erstmals Rick Wakeman,was den Sound,insbesondere den Klangfarbenreichtum,reichlich veränderte/erweiterte.
Wakeman ersetzte an den Tasten und brachte einen ganzen Fuhrpark von neuen Tasteninstrumenten,wie Keyboards,Mellotron,mit und setzte diese auch mit Geschick und Substanz ein.
Erstmals ist hier auch Roger Dean für das Artwork zuständig,ebenfalls ein Schritt nach vorne.
Ob "Fragile" an die künstlerischen Highlights im Katalog von Yes,nämlich "Close To The Edge","Tales From Topographic Oceans" und "Relayer" (für mich gehört auch "Going For The One" noch trotz verringerter Komplexität irgendwie mit dazu) schon heranreicht,ist heiß umstritten.
Dagegen spricht,daß die Tracks,die auf Einzelkompositionen beruhen,qualitativ hörbar abfallen,ohne allerdings völlig zu enttäuschen (die öde Brahms-Adaption von Wakeman nehme ich da aber nachdrücklich aus).
Die gemeinsam komponierten Stücke nehmen manches,was da an musikalischen Schätzen zeitnah noch kommen sollte allerdings vorweg,sodaß man "Fragile" trotz etwas schwankender Qualität in die Hochphase der Band vielleicht doch mit aufnehmen kann/sollte.
Das Album bietet immerhin auch einige Klassiker und Konzert-Lieblinge der Fans,wie "Roundabout",überzeugt mit prägnanten,knarzenden Baßläufen,einer tollen Rhythmusarbeit,wuselig-perfektem Beherrschen der Instrumente und viel frischem Wind in der Musik.
Nicht umsonst zählt "Fragile" zu den großen Klassikern des Prog-Rock;für mich reicht es an die drei "irren" Nachfolger noch nicht ganz heran,geht aber schon auf Tuchfühlung.
Daß es in jede gute Prog-Sammlung gehört,steht für mich außer Frage.

Geradezu überwältigend ist die Flut der Wiederveröffentlichungen dieses Albums;ich kenne da nichts Vergleichbares.
Von manchen Klassikern der Musikgeschichte gibt es neue Vinyl-Reissues,Remaster-CDs,manchmal ne HDCD,Japan-CDs,auch mal auf edlem SHM-Material,eine Remix-Version,eine SACD,eine DVD-A,eine Surround-Version,eine BluRay-Audio,spezielle limitierte Auflagen von CDs,zB in Mini-Vinyl-Optik,eine Gold-CD....OK.
Aber von "Fragile" gibt es nicht nur ALLES,sondern auch noch zumeist jeweils MEHRFACH!
Zur ersten Vinyl-Ausgabe (mittlerweile diverse Neuauflagen,auch auf höherwertigem Vinyl,eine Vinyl-VÖ,die auf einem Remix beruhen wird,ist kurz vor dem Erscheinen) gesellte sich natürlich eine CD,an welche man besser keine klanglichen Erwartungen stellen sollte.
1994 kam dann die deutlich verbesserte Remaster-CD für die Joe Gastwirt eine anständige Arbeit abgeliefert hatte.
Schon 1998 nahm sich Isao Kikuchi der Sache an und prompt erschien eine Japan-Remaster-CD mit HDCD-Codierung,welche später in neuer Aufmachung (Mini-LP-Design) noch mal veröffentlicht wurde.Das Ergebnis ist auch auf meinem HDCD-Player wenig beeindruckend;vor allem sind die Töne schärfer umrissen,wirkt alles härter.Die CD ist übrigens auch auf jedem CD-Player abspielbar,dann aber mit mächtig Dynamik-Verlust.
Daß man bei Atlantic mit dem Remastering von Gastwirt zufrieden war,ist wohl der Grund dafür,daß die Gold-CD von 1993 auf seiner Arbeit beruht.Es wurde nicht neu remastered,dennoch klingt die Gold-CD,warum auch immer,etwas wärmer.
2002 durften Surround-Fans dann jubeln.
Atlantic brachte eine Audio-DVD auf den Markt,die nicht nur zwei Surround Remixes (von Tim Weidner) enthielt (Dolby und DTS,beide 24 Bit/96 KHz),sondern auch gleich noch eine hochauflösende Stereo-Version in gleicher Qualität.
Für das erneute Remastering,Surround,wie Stereo,war Steve Hall zuständig,der sauber arbeitete.Auch die Surround-Abmischungen gelten als sehr gelungen.
2003 kam dann die große Remaster-Serie von Rhino,was auch "Fragile" eine Wiederveröffentlichung bescherte,ebenso,wie ein neuerliches Remastering.Auch Bill Inglot lieferte ordentliche Arbeit.Als Bonus gab es ein Cover von dem Song "America" und einen Early Rough Mix von "Roundabout".
In Japan kam zu diesem Zeitpunkt die x-te Japan-VÖ heraus,diesmal eine CD auf dem teuren SHM-Material;diese CD basiert auf dem Inglot-Remaster.Eine Klangsteigerung konnten nur wenige feststellen.
2006 brachte das Edel-Label MFSL aus den USA dann eine Gold-CD des Albums heraus,selbstverständlich später noch mal als Mini-LP-Version..
Das erneute..Remastering führte diesmal Shawn R.Britton durch.
Sie klingt edler,weicher,voller,ohne Details zu verschlucken;das empfindet aber jeder anders.
Auch die anderen Masterings haben ihre Anhänger,der Inglot-Remaster klingt zB deutlich analytischer,was manchem einfach mehr liegt.
2011 kam dann eine SACD mit Surround-Abmischung auf den Markt,die ich nicht gehört habe.
2013 gab es die wohl unvermeidliche,neu remasterte SACD von High Vibration,die,auch bei "Fragile" keineswegs überzeugte.
2014 gab es dann,auch das war zu befürchten,da auch andere Yes-Alben davon heimgesucht wurden,eine gruselig schlechte Japan-SACD,neu remastered von Isao Kikuchi,welche den Dynamikumfang massakriert und bis in den hörbaren Verzerrbereich übersteuert (und das auf dem Medium).
Ich meine,irgendwann noch eine andere HDCD besessen zu haben,die gar nicht überzeugte,bin aber nicht mehr sicher.
Die Aufzählung ist wohl kaum vollständig,zeigt aber,daß die Auswahl unglaublich ist,auch für Klang-Gourmets.
Demnächst kommt aber noch eine neue Überarbeitung heraus,aufgeteilt auf verschiedene Editions,welche CD,DVD bzw BluRay umfassen wird.
Steven Wilson,der schon viele hochangesehene und preisgekrönte Remixes für diverse Künstler erarbeitet hat,wird für "Fragile" verschiedene Surround-Remixes (vermutlich wieder DTS und unkomprimiert) und einen Stereo-Remix in hoher Auflösung anfertigen.
Ein Flat-Transfer des alten Stereo-Mixes in hoher Auflösung wird erfahrungsgemäß wohl auch wieder dabei sein,dazu umfassendes Bonusmaterial und vielleicht auf BluRay sogar wieder ein Instrumental-Remix des Albums.
Auch hier wird es wieder Hörer geben,die die deutlich gesteigerte Analytik des Remixes zu schätzen wissen,während andere den musikalischen Fluß der alten Abmischung bevorzugen.
Da diese im Box-Set enthalten sein wird,wird diese neue Edition für die meisten wohl wieder der "Best Buy" sein;es sei denn,man bevorzugt eines der vielen alten Remasterings,schwört grundsätzlich auf SACD,HDCD,DVD-A oder hält die Surround-Version der alten DVD-A oder der SACD mit Multichannel-Abmischung für gelungener.
Ich kann es selbst nicht glauben,wie viele Versionen des Albums ich schon besessen oder gehört habe...und wie unterschiedlich diese teilweise klingen.
Welche denn nun wirklich die beste ist,ist schwer zu vergleichen,bei CDs untereinander geht das einfach,aber wenn auch DVD-A und SACDs ins Spiel kommen...es kann ja auch der Player sein,der den Sound zugunsten oder zuungunsten einer Scheibe beeinflußt.

Für Sammler und Audiophile,Fans und Ästheten ist "Fragile" eine riesige Spielwiese.
Das Entscheidende ist aber die Musik.
Und die sollte man sich als versierter Prog-Hörer nicht selbst vorenthalten.
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am 16. Januar 2013
Very good sonics. If I compare the SACD with the original vinyl the sound is much better. So, it was a good decision to ad the SACD to my collection.
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am 27. April 2016
Habe seit ewiger Zeit die Schallplatte und möchte diesen Klassiker natürlich nicht in meiner Jukebox im Auto bzw. in meiner digitalen Sammlung missen!
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am 22. Juni 2015
Nach zwei Alben mit Psychedelic Pop wandten Yes sich längeren, komplexen, anspruchsvollen Kompositionen zu und durchlebten entscheidende Besetzungswechsel: Auf dem "Yes Album" markierte Gitarrist Steve Howe seinen Einstieg, auf dem folgenden "Fragile" war erstmals Rick Wakeman zu hören. In der Folge entstanden einige Klassikeralben des Progrock.

"Fragile" ist ein Album- Experiment, bei dem jeder Musiker ein kurzes Solostück präsentieren darf; der Rest sind überlange Bandkompositionen. Entsprechend zerstückelt und zerbrechlich wirkt das Gesamtkonstrukt - faszinierend ist jedoch, dass das Ganze dennoch eine Einheit bildet. Rick Wakeman interpretiert ein Stück von Brahms, Jon Anderson singt dank Studiotechnik einen vielstimmigen Kanon mit sich selbst, Bill Bruford trommelt "Five Percent for Nothing", Steve Howe präsentiert ein Akustikgitarrenstück, und Chris Squire spielt ein Basssolo. Als Rahmengerüst finden sich die gemeinsam verfassten Stücke "Roundabout", "South Side of the Sky", "Long Distance Runaround" und "Heart of the Sunrise", welche zu unsterblichen Progrock- Klassikern wurden.

Nach "Fragile" fokussierten Yes sich auf Longtracks und ließen kürzere Experimente weg bzw. bauten sie in längere Stücke ein. Dadurch wirken die Nachfolger "Close to the Edge", "Topographic Oceans" und "Relayer" noch ausgereifter und geschlossener. "Fragile" ist dagegen noch eher von einer gewissen Leichtigkeit und Verspieltheit geprägt. Fünf Sterne.

Der aktuellen CD- Ausgabe wurden als Bonustracks eine großartige zehnminütige Coverversion von Paul Simons "America" und eine (verzichtbare) Frühversion von "Roundabout" angehängt. Ich empfehle Interessierten aber, nach der Yes- Box zu suchen, wo es die ersten 12 Yes- Studioalben zusammen für sehr schmales Geld gibt (aktuell 36€). Dort sind auch die Bonustracks mit drauf. Man darf dann selber entscheiden, ob man nur einzelne Yes- Alben sucht oder gleich das Komplettwerk.
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am 1. März 2013
42 Jahre Yes. Für mich immer noch unerreicht. Das Das Album nach 42 Jahren immer wieder neu aufgelegt wird spricht für sich
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am 28. August 2011
Meine erste Begegnung mit Yes hatte ich 1977 mit der Single "Wonderous Stories."Ich war sofort von der Musik angetan und kam einige Zeit später auch zu Fragile.Zusammen mit The Yes Album steht es wohl an der Spitze vieler sehr guter Alben.Stücke wie "Roundabout",Long Distance Runaround" oder "Heart of the Sunrise" sind absolute Klassiker und gehören mit zum Besten was Yes je gemacht haben.

Meine Favoriten auf dieser Expanted & Remastered Version sind jedoch die beiden Bonustitel.Die Version von Paul Simons "America" ist einfach der Hammer,zumal die Stimmen von Jon Anderson und Art Garfunkel sehr ähnlich klingen.Im Moment mein absolutes Lieblingslied von Yes.Auch der Mix von "Roundabout" gefällt mir sehr.Er klingt etwas rockiger und man hat diese Version einfach noch nicht so oft gehört.

Abschließend sei noch das tolle Booklet und die schönen Bilder erwähnt und das alles zu einem Hammerpreis.Für jeden Progrock Fan ein absoluter Pflichtkauf.Viel Spaß beim anhören
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