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Kundenrezensionen

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TOP 1000 REZENSENTam 1. Oktober 2015
"Fragile" erschien 1971 bei Atlantic Records und leitet eine Phase der Band ein,die man wohl eindeutig als die kreativste der britischen Prog-/Art-/Symphonic-Rocker benennen kann.
Die gesamte Produktion wirkt gegenüber dem ebenfalls interessanten Vorgänger "Yes Album" deutlich professioneller,Sound und Aufnahmequalität sind schlicht besser.
Zu Bill Bruford,Jon Anderson,Chris Squire und Steve Howe gesellte sich hier erstmals Rick Wakeman,was den Sound,insbesondere den Klangfarbenreichtum,reichlich veränderte/erweiterte.
Wakeman ersetzte an den Tasten und brachte einen ganzen Fuhrpark von neuen Tasteninstrumenten,wie Keyboards,Mellotron,mit und setzte diese auch mit Geschick und Substanz ein.
Erstmals ist hier auch Roger Dean für das Artwork zuständig,ebenfalls ein Schritt nach vorne.
Ob "Fragile" an die künstlerischen Highlights im Katalog von Yes,nämlich "Close To The Edge","Tales From Topographic Oceans" und "Relayer" (für mich gehört auch "Going For The One" noch trotz verringerter Komplexität irgendwie mit dazu) schon heranreicht,ist heiß umstritten.
Dagegen spricht,daß die Tracks,die auf Einzelkompositionen beruhen,qualitativ hörbar abfallen,ohne allerdings völlig zu enttäuschen (die öde Brahms-Adaption von Wakeman nehme ich da aber nachdrücklich aus).
Die gemeinsam komponierten Stücke nehmen manches,was da an musikalischen Schätzen zeitnah noch kommen sollte allerdings vorweg,sodaß man "Fragile" trotz etwas schwankender Qualität in die Hochphase der Band vielleicht doch mit aufnehmen kann/sollte.
Das Album bietet immerhin auch einige Klassiker und Konzert-Lieblinge der Fans,wie "Roundabout",überzeugt mit prägnanten,knarzenden Baßläufen,einer tollen Rhythmusarbeit,wuselig-perfektem Beherrschen der Instrumente und viel frischem Wind in der Musik.
Nicht umsonst zählt "Fragile" zu den großen Klassikern des Prog-Rock;für mich reicht es an die drei "irren" Nachfolger noch nicht ganz heran,geht aber schon auf Tuchfühlung.
Daß es in jede gute Prog-Sammlung gehört,steht für mich außer Frage.

Geradezu überwältigend ist die Flut der Wiederveröffentlichungen dieses Albums;ich kenne da nichts Vergleichbares.
Von manchen Klassikern der Musikgeschichte gibt es neue Vinyl-Reissues,Remaster-CDs,manchmal ne HDCD,Japan-CDs,auch mal auf edlem SHM-Material,eine Remix-Version,eine SACD,eine DVD-A,eine Surround-Version,eine BluRay-Audio,spezielle limitierte Auflagen von CDs,zB in Mini-Vinyl-Optik,eine Gold-CD....OK.
Aber von "Fragile" gibt es nicht nur ALLES,sondern auch noch zumeist jeweils MEHRFACH!
Zur ersten Vinyl-Ausgabe (mittlerweile diverse Neuauflagen,auch auf höherwertigem Vinyl,eine Vinyl-VÖ,die auf einem Remix beruhen wird,ist kurz vor dem Erscheinen) gesellte sich natürlich eine CD,an welche man besser keine klanglichen Erwartungen stellen sollte.
1994 kam dann die deutlich verbesserte Remaster-CD für die Joe Gastwirt eine anständige Arbeit abgeliefert hatte.
Schon 1998 nahm sich Isao Kikuchi der Sache an und prompt erschien eine Japan-Remaster-CD mit HDCD-Codierung,welche später in neuer Aufmachung (Mini-LP-Design) noch mal veröffentlicht wurde.Das Ergebnis ist auch auf meinem HDCD-Player wenig beeindruckend;vor allem sind die Töne schärfer umrissen,wirkt alles härter.Die CD ist übrigens auch auf jedem CD-Player abspielbar,dann aber mit mächtig Dynamik-Verlust.
Daß man bei Atlantic mit dem Remastering von Gastwirt zufrieden war,ist wohl der Grund dafür,daß die Gold-CD von 1993 auf seiner Arbeit beruht.Es wurde nicht neu remastered,dennoch klingt die Gold-CD,warum auch immer,etwas wärmer.
2002 durften Surround-Fans dann jubeln.
Atlantic brachte eine Audio-DVD auf den Markt,die nicht nur zwei Surround Remixes (von Tim Weidner) enthielt (Dolby und DTS,beide 24 Bit/96 KHz),sondern auch gleich noch eine hochauflösende Stereo-Version in gleicher Qualität.
Für das erneute Remastering,Surround,wie Stereo,war Steve Hall zuständig,der sauber arbeitete.Auch die Surround-Abmischungen gelten als sehr gelungen.
2003 kam dann die große Remaster-Serie von Rhino,was auch "Fragile" eine Wiederveröffentlichung bescherte,ebenso,wie ein neuerliches Remastering.Auch Bill Inglot lieferte ordentliche Arbeit.Als Bonus gab es ein Cover von dem Song "America" und einen Early Rough Mix von "Roundabout".
In Japan kam zu diesem Zeitpunkt die x-te Japan-VÖ heraus,diesmal eine CD auf dem teuren SHM-Material;diese CD basiert auf dem Inglot-Remaster.Eine Klangsteigerung konnten nur wenige feststellen.
2006 brachte das Edel-Label MFSL aus den USA dann eine Gold-CD des Albums heraus,selbstverständlich später noch mal als Mini-LP-Version..
Das erneute..Remastering führte diesmal Shawn R.Britton durch.
Sie klingt edler,weicher,voller,ohne Details zu verschlucken;das empfindet aber jeder anders.
Auch die anderen Masterings haben ihre Anhänger,der Inglot-Remaster klingt zB deutlich analytischer,was manchem einfach mehr liegt.
2011 kam dann eine SACD mit Surround-Abmischung auf den Markt,die ich nicht gehört habe.
2013 gab es die wohl unvermeidliche,neu remasterte SACD von High Vibration,die,auch bei "Fragile" keineswegs überzeugte.
2014 gab es dann,auch das war zu befürchten,da auch andere Yes-Alben davon heimgesucht wurden,eine gruselig schlechte Japan-SACD,neu remastered von Isao Kikuchi,welche den Dynamikumfang massakriert und bis in den hörbaren Verzerrbereich übersteuert (und das auf dem Medium).
Ich meine,irgendwann noch eine andere HDCD besessen zu haben,die gar nicht überzeugte,bin aber nicht mehr sicher.
Die Aufzählung ist wohl kaum vollständig,zeigt aber,daß die Auswahl unglaublich ist,auch für Klang-Gourmets.
Demnächst kommt aber noch eine neue Überarbeitung heraus,aufgeteilt auf verschiedene Editions,welche CD,DVD bzw BluRay umfassen wird.
Steven Wilson,der schon viele hochangesehene und preisgekrönte Remixes für diverse Künstler erarbeitet hat,wird für "Fragile" verschiedene Surround-Remixes (vermutlich wieder DTS und unkomprimiert) und einen Stereo-Remix in hoher Auflösung anfertigen.
Ein Flat-Transfer des alten Stereo-Mixes in hoher Auflösung wird erfahrungsgemäß wohl auch wieder dabei sein,dazu umfassendes Bonusmaterial und vielleicht auf BluRay sogar wieder ein Instrumental-Remix des Albums.
Auch hier wird es wieder Hörer geben,die die deutlich gesteigerte Analytik des Remixes zu schätzen wissen,während andere den musikalischen Fluß der alten Abmischung bevorzugen.
Da diese im Box-Set enthalten sein wird,wird diese neue Edition für die meisten wohl wieder der "Best Buy" sein;es sei denn,man bevorzugt eines der vielen alten Remasterings,schwört grundsätzlich auf SACD,HDCD,DVD-A oder hält die Surround-Version der alten DVD-A oder der SACD mit Multichannel-Abmischung für gelungener.
Ich kann es selbst nicht glauben,wie viele Versionen des Albums ich schon besessen oder gehört habe...und wie unterschiedlich diese teilweise klingen.
Welche denn nun wirklich die beste ist,ist schwer zu vergleichen,bei CDs untereinander geht das einfach,aber wenn auch DVD-A und SACDs ins Spiel kommen...es kann ja auch der Player sein,der den Sound zugunsten oder zuungunsten einer Scheibe beeinflußt.

Für Sammler und Audiophile,Fans und Ästheten ist "Fragile" eine riesige Spielwiese.
Das Entscheidende ist aber die Musik.
Und die sollte man sich als versierter Prog-Hörer nicht selbst vorenthalten.
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am 27. Juli 2015
Diese CD, die ursprünglich 1972 als Vinyl-LP von der Progressive Rock Band "Yes" veröffentlicht wurde, zeigt das Konzept und den musikalischen Stil dieser sehr innovativen Rockband zum Beginn der 1970er Jahre an. Die komplexen Arrangements fast aller Titel sind bei aller rhythmischen Detailbesessenheit, die sich gleichsam nur in einem Tonstudio realisieren läßt, klar strukturiert und künstlerisch sehr ansprechend. Hierfür wurde damals der Begriff des "Art Rock" geprägt. Melodisch herausragend ist der letzte Titel auf der vorliegenden CD, "Heart of the Sunrise" - ein ungemein präzise komponierter Vertreter dieser neuen Richtung des "Art Rock". HHB
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am 11. März 2017
Kompositorisch vielfältig und intelligent gemacht. Den Künstlern wurde der Freiraum gegeben, ihre Virtuosität an den Instrumenten zeigen zu können. Jedes Stück auf dem Album hat seinen eigenen Reiz. Es wird nie langweilig. Ich rezensiere hier die Ausgabe aus dem Jahre 2003, die von Rhino Records aufgelegt wurde. Rhino Records ist bekannt für gute Remasterarbeiten. Klanglich genügt mir diese Version. Sie gibt sehr gut die Atmosphäre der beginnenden 70er Jahre wieder. Das Digipak ist sehr schön gestaltet, wenn ich auch beinahe dazu neige, einen Stern abzuziehen, da ich Digipacks grundsätzlich nicht mag, da man eine defekte CD-Halterung gegenüber einer Jewelbox hier nicht austauschen kann. Die Musik, das Remastering sowie die Gestaltung überwiegen aber. Kaufbefehl!
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am 27. April 2016
Habe seit ewiger Zeit die Schallplatte und möchte diesen Klassiker natürlich nicht in meiner Jukebox im Auto bzw. in meiner digitalen Sammlung missen!
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am 22. Juni 2015
Nach zwei Alben mit Psychedelic Pop wandten Yes sich längeren, komplexen, anspruchsvollen Kompositionen zu und durchlebten entscheidende Besetzungswechsel: Auf dem "Yes Album" markierte Gitarrist Steve Howe seinen Einstieg, auf dem folgenden "Fragile" war erstmals Rick Wakeman zu hören. In der Folge entstanden einige Klassikeralben des Progrock.

"Fragile" ist ein Album- Experiment, bei dem jeder Musiker ein kurzes Solostück präsentieren darf; der Rest sind überlange Bandkompositionen. Entsprechend zerstückelt und zerbrechlich wirkt das Gesamtkonstrukt - faszinierend ist jedoch, dass das Ganze dennoch eine Einheit bildet. Rick Wakeman interpretiert ein Stück von Brahms, Jon Anderson singt dank Studiotechnik einen vielstimmigen Kanon mit sich selbst, Bill Bruford trommelt "Five Percent for Nothing", Steve Howe präsentiert ein Akustikgitarrenstück, und Chris Squire spielt ein Basssolo. Als Rahmengerüst finden sich die gemeinsam verfassten Stücke "Roundabout", "South Side of the Sky", "Long Distance Runaround" und "Heart of the Sunrise", welche zu unsterblichen Progrock- Klassikern wurden.

Nach "Fragile" fokussierten Yes sich auf Longtracks und ließen kürzere Experimente weg bzw. bauten sie in längere Stücke ein. Dadurch wirken die Nachfolger "Close to the Edge", "Topographic Oceans" und "Relayer" noch ausgereifter und geschlossener. "Fragile" ist dagegen noch eher von einer gewissen Leichtigkeit und Verspieltheit geprägt. Fünf Sterne.

Der aktuellen CD- Ausgabe wurden als Bonustracks eine großartige zehnminütige Coverversion von Paul Simons "America" und eine (verzichtbare) Frühversion von "Roundabout" angehängt. Ich empfehle Interessierten aber, nach der Yes- Box zu suchen, wo es die ersten 12 Yes- Studioalben zusammen für sehr schmales Geld gibt (aktuell 36€). Dort sind auch die Bonustracks mit drauf. Man darf dann selber entscheiden, ob man nur einzelne Yes- Alben sucht oder gleich das Komplettwerk.
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am 5. September 2000
Was Gitarrist Steve Howe an Neuerungen für das Vorgängeralbum 'The Yes Album' brachte, lieferte Rick Wakeman für 'Fragile': Nicht nur eine Wagenladung mit den aktuellsten Keyboards, (u.a. Mellotron, Minimoog, E-Piano), die er zum Spielen einfach aufeinander stapelte, sondern auch die Fingerfertigkeit eines ehemaligen Schülers des Londoner Konservatoriums. YES war zu einer Band von Virtuosen geworden, und auf 'Fragile' bekam jeder von ihnen die Gelegenheit, sein Können mit einem Solostück unter Beweis zu stellen. Wakemans Beitrag 'Cans And Brahms' klingt etwas spröde, ein Vorwurf, dem sich Wakeman später oft ausgesetzt sah, vor allem wenn man ihn mit dem mindestens ebenso virtuosen, aber mehr legeren Stil des ewig konkurrierenden Keyboard-Genies Keith Emerson vergleicht 'Mood For A Day' ist ein Konzertgitarren-Solo von Steve Howe, bei dem er nach seinem rasanten Solo-Stück 'Clap' vom Vorgängeralbum einmal seine romantische Seite zeigt.
Vielleicht ist es gerade diese Zurschaustellung von Einzel-Virtuosität, die 'Fragile' teilweise etwas trocken wirken lässt. Die wahren Stars dieses Albums sind aber die beiden echten Bandkompositionen 'Heart Of The Sunrise' und natürlich 'Roundabout', das zu einer Hymne des Progressive Rock wurde. 'Fragile' dokumentiert, wie sich bei YES inzwischen eine Musiker-Elite zusammengefunden hat. Das musikalische Dynamit, das in dieser Konstellation steckte, ging aber erst beim Nachfolgealbum 'Close To The Edge' so richtig los.
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am 9. Juni 2007
The "Yes - Fragile" album is such a classic! After the huge success of "The Yes Album", five musicians (Anderson, Bruford, Howe, Squire, and Wakeman) made history. First each musician composed their own song with each one having individual ideas represented through amazing use of their instruments of choice. Of course, "Roundabout" became the big hit, almost by surprise by the band members. But other group songs like, "Long Distance Runaround" and "Heart Of The Sunrise" became famous FM and college campus classics. This edition also includes a fantastic long rendition of Paul Simon's "America".

Remixed (A great choice of an album to do it for) in DVD Surround Sound by Tim Weidner and Steve Hall) this album jumps out and about your living space with amazing sound and clarity. One can only hope that more of "Yes" will be reproduced in this format. DVD set also includes a photo gallery, lyrics and an animated "YES" timeline. What else could one want?
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am 26. Februar 2012
Prog-Rock-Meisterwerk der britischen Kult-Band in der Insel-Formation "Jon Anderson"(Vocals), "Steve Howe"(Gitarre), "Rick Wakeman"(Keyboard), "Chris Squire"(Bass) und "Bill Bruford"(Drums) von 1971/72. Mit ihrem vierten Studioalbum gelang der Band der große Wurf, mit dem Ergebnis des progressiven Standard-Rock-Albums schlechthin. Musikalisch überragend ist die achtminütige Hit-Single und Überflieger der Scheibe "Roundabout". Ein Wahnsinns-Rocker mit genialen Bassläufen und unwiderstehlichen Keyboard-Passagen im unglaublichen Yes-Sound. Wahrscheinlich die beste Prog-Nummer, die je geschrieben und instrumentiert wurde. Bei solch furioser künstlerischer Virtuosität bleibt mann mit offenen Mund zurück. Ein weiterer Prog-Klassiker folgt dann mit der Single-B-Seite "Long distance runaround/The fish", wo schräg klingende Melodien sich mit furiosen Bassläufen duellieren. Ein weiterer Höhepunkt des Silberlings ist dann das bassgetragene und stimmungsvolle zehnminütige "Heart of the sunrise-Epos", mit schnellen und unwiderstehlichen Rockparts begleitet mit perfekten Vocal-Parts. Furios das Songende, wo sich Steve Howe und Rick Wakeman mit ihren Instrumenten ein Duell liefern. Solche künstlerische Genialität sollte natürlich dementsprechend dokumentiert werden, darum präsentiert jedes Bandmitglied in einem zweiminütigen Zeitfenster mittels Solo-Aktivität sein Instrument. Stellvertretend sei hier Wakemans kurzes und wunderbares Solostück "Cans and Brahms", eine Adaption des dritten Satzes aus der vierten Sinfonie von Johannes Brahms für Piano, Synthesizer und Reed-Orgel genannt. Ursprünglich war an dieser Stelle das Instrumentalstück "Catherine of Aragon" geplant, das aus rechtlichen Gründen jedoch erst ein Jahr später auf Wakemans Solo-Album "The six wives of Henry XIII" veröffentlicht wurde. Die fünf genialen Musiker schufen mit der Veröffentlichung einen weiteren unglaublichen Prog-Meilenstein, der damals diese Rock-Nische definierte, und bis heute unzählige Bands in ihrem Schaffenswerk beeinflusste. 2003 veröffentlichte Rhino records eine digital remasterte Neuauflage des Original-Studioalbums inklusive 2 Bonus-Tracks, dass durch einen glasklaren und basslastigen Sound brilliert und zusätzlich mit der zehnminütigen Single-Auskoppelung/Non-Album-Track "America" und dem bis dato unveröffentlichten achtminütigen Early-rough-mix von "Roundabout" aufgewertet wurde.
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am 28. August 2011
Meine erste Begegnung mit Yes hatte ich 1977 mit der Single "Wonderous Stories."Ich war sofort von der Musik angetan und kam einige Zeit später auch zu Fragile.Zusammen mit The Yes Album steht es wohl an der Spitze vieler sehr guter Alben.Stücke wie "Roundabout",Long Distance Runaround" oder "Heart of the Sunrise" sind absolute Klassiker und gehören mit zum Besten was Yes je gemacht haben.

Meine Favoriten auf dieser Expanted & Remastered Version sind jedoch die beiden Bonustitel.Die Version von Paul Simons "America" ist einfach der Hammer,zumal die Stimmen von Jon Anderson und Art Garfunkel sehr ähnlich klingen.Im Moment mein absolutes Lieblingslied von Yes.Auch der Mix von "Roundabout" gefällt mir sehr.Er klingt etwas rockiger und man hat diese Version einfach noch nicht so oft gehört.

Abschließend sei noch das tolle Booklet und die schönen Bilder erwähnt und das alles zu einem Hammerpreis.Für jeden Progrock Fan ein absoluter Pflichtkauf.Viel Spaß beim anhören
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am 5. Januar 2010
In den Siebzigern hatten Rockmusiker wirklich Mut. Und sie wollten unbedingt wissen, was da noch so alles hinter dem Tellerrand lauert. Eines der eindrucksvollsten Beispiele dafür ist sicher die Band Yes. Und Fragile ist wahrscheinlich das beste Album von Yes ' und eines der besten vielleicht überhaupt.
Immer wieder möchten mir alte Musiker-Weggefährten klar machen, dass die jungen Musiker von Heute besser ausgebildet seien, brillantere Techniker seien und überhaupt... Dass aber sich eine Band heute trauen würde ein Album wie Fragile zu machen, ist für mich schlicht nicht vorstellbar. Dazu muss man nicht nur eine gute Technik und eine gute Ausbildung haben. Dazu braucht es Mut und einen unendlich breiten Horizont. Wahrscheinlich sogar Tollkühnheit. Weshalb sicher selbst Yes sich heute nicht mehr an ein solches Werk trauen würde.
Gaaaanz tief Luft holen, und dann mit ganz großen Ohren rein!
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