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Kundenrezensionen

4,3 von 5 Sternen
26
4,3 von 5 Sternen
The Triumph of Steel
Format: Audio CD|Ändern
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am 1. August 2017
Nach den beiden Mega-Werken "FIGHTING THE WORLD" und "KINGS OF METAL" ließen sich Manowar 4 Jahre Zeit um den Nachfolger einzuspielen.
Dies war zur damaligen Zeit recht ungewöhnlich und wurde nur noch von Def Leppard's "ADRENALIZE" Album übertroffen, die ihren Fans eine 5 jährige Wartezeit zumuteten.
Herausgekommen ist ein Album, das starke, Manowar typische Hymnen bietet, wie etwa "Metal Warriors", die schnellen "Demon's Whip" und "Spirit Horse of the Cherokee" sowie die saugeile Ballade "Master of the Wind".
Eric Adams zeigt hier mal wieder, dass er nicht umsonst über ein Jahrzehnt der beste Metal Sänger des Planeten war.
Für mich auf einer Stufe mit Iron Maiden's Bruce Dickinson und Judas Priest's Rob Halford.
Zudem gute melodische Songs wie "The Power of thy Sword". Mittelmäßiges wie "Burning" und "Ride the Dragon".
Übernommen haben sich die selbsternannten Kings mit dem fast halbstündigen Mehrteiler "Achilles, Agony and Ecstasy in Eight Parts".
Das hätte kein Mensch gebraucht.
Insgesamt trotzdem ein sehr gutes Album, dass jedoch an die Klasse der beiden Vorgänger oder des Nachfolgewerks "LOUDER THAN HELL" nicht heranreicht.
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am 6. Juni 2017
ist Manowar 1992 mit diesem Album gelungen...Mein Meinung nach hätte es zum besten Album der Jungs werden können,wären da nicht 2 Schwachstellen....Hätte man den Opener auf 20 Minuten reduziert (sprich kein Drum & Bass Solo) & den Langweiler "Burning" gestrichen,wären ca. 55 Minuten bester Manowar Songs entstanden,ohne Geschichten & Gelaber,ohne nervenden Soloeinlagen...Durch das Drum Solo wird der Fluss von "Achilles" komplett zerstört..Und "Burning" ist in meinen Ohren genau so toll wie "Pleasure Slave"...Der Rest ist aber bestes Futter für Manowar Anhänger..Mit einer fetten Produktion,guten Gesangsleistungen und geilen Songs wird das gesamte Repertoire des Manowar Universum eingedeckt....Hail & Kill...
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am 13. November 1999
Das 92er Album "Triumph of Steel" gehört nach meinem Dafürhalten eindeutig zum absolut Besten, was MANOWAR jemals herausgebracht haben. Nur die 88er "Kings of Metal" kann es in ihrer Gesamtheit mit dieser Scheibe aufnehmen.
Leider wurde das Album, auch und gerade von den Fans der Band, etwas unterbewertet. Doch selbst diejenigen, die mit der 28minütigen Hymne "Achilles - Agony and Ecstasy in Eight Parts" nicht so viel anfangen können, müssen spätestens bei so genialen und jede Kritik niederwalzenden Songs wie "Riding The Dragon", "The Power Of Thy Sword" und "Demon's Whip" erkennen, daß dieses Album ein Meisterstück des Heavy-Metal-Universums darstellt. Schnell, mit einem treibenden Rhythmus, Rhinos Straight-To-The-Point-Drumming, Joey de Majos begnadetem Bass-Spiel und Eric Adams' Mega-Stimme zementieren diese Songs nur MANOWARS Ausnahmestellung.
MANOWAR schaffen es erneut, ein Album ohne nennenswerte Schwächen abzuliefern und ihren Anspruch auf den True-Metal-Thron souverän zu verteidigen.
Mein persönlicher Favorit auf "The Triumph Of Steel" ist "Demon's Whip", das wohl schnellste Stück das MANOWAR jemals geschrieben haben. Dort zeigt sich besonders deutlich, was für begnadete Musiker hier die Instrumente bedienen.
Also, für alle, die auf guten Power Metal stehen und dieses Album noch nicht haben - ein absoluter Pflichtkauf!
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am 21. August 2012
Auf "Gods Of War", dem 2007er Werk der True Metal-Legende Manowar ging die Kombination aus Klassik, Hörspiel und Metal nicht so richtig auf. Da half auch die ganze Schönfärberei eines immer exzentrischeren Joey DeMaio nichts. Dabei hat der Bassist mit seiner Truppe bereits anno 1992 gezeigt, dass er es eigentlich besser beherrscht, eine Art Hörspiel zu schaffen. Gleich der Opener von "The Triumph Of Steel" lässt nämlich die Münder offen stehen: "Achilles, Agony And Ecstasy (In Eight Parts)", von DeMaio im Alleingang komponiert, ist eine über 28 Minuten (!) dauernde Achterbahnfahrt durch Teile von Homers "Ilias". Das Stück ist insgesamt wesentlich metallischer umgesetzt, als das pseudo-klassische Material auf "Gods Of War", und damit potentiell besser hörbar. Die Songstruktur ist sehr komplex - was zwangsläufig nicht jedem Metaller gefallen wird, auch wenn der berühmte "rote Faden" gut erkennbar ist. Zwischendurch gibt es (zur Auflockerung?) immer wieder Parts, die auch Anhänger des True Metal begeistern können. Generell ist ein solcher Opener natürlich gewöhnungsbedürftig - wer mit der außergewöhnlichen Länge und komplexen Struktur nicht klarkommt oder einfach gerade nicht in der richtigen Stimmung ist, kann aber damit gleich anfangs zur Skip-Taste greifen und die restliche Platte genießen. Gelegentlich kann man sich "Achilles..." ganz gut anhören - ich persönlich gebe aber zu, das Ding meist zu überspringen, einfach weil ich zu selten die Geduld habe, 28 Minuten am Stück zu hören.

Auf diesen Koloss folgt ausgezeichneter Manowar-Stoff mit allen Trademarks, die man von dieser Band erwartet und schätzt. Den Anfang macht "Metal Warriors (Brothers Of Metal Pt. I)", die ultimative Kampfansage an alle "Whimps and Posers", wer auch immer die sein mögen. Der Text ist ein einziges Klischee, Eric Adams brüllt sich die Seele aus dem Leib - was will man mehr. Darauf folgt eines der schnellsten Manowar-Stücke überhaupt. "Ride The Dragon" wird eingeleitet von leider etwas zu langem Drachengebrüll, danach folgt der "gedoppelte" Gesang, der auf diesem Album öfters eingesetzt wird. Gefällt mir ausgezeichnet, trotz oder gerade wegen der Einfachheit der Nummer. Düsterer geht es in den beiden darauf folgenden Stücken zu. "Spirit Horse Of The Cherokee" erzählt - wie der Titel schon vermuten lässt - eine Geschichte über die Indianer eben dieses Stammes. Musikalisch wird das eher als Midtempo-Stampfer sehr effektiv umgesetzt. Ähnlich ist es bei "Burning", das durch einen gewissen Mystery-Touch zu überzeugen weiß. Danach kommt mit "The Power Of Thy Sword" wieder eine typische, schnelle Manowar-Hymne mit allerlei "Blood", "Battle" und "Honor" im Text. Für mich eine der besten Nummern der "Kings Of Metal" überhaupt. Insbesondere der Refrain und der aggressiven Gesangseinsatz nach dem leisen Zwischenteil verursachen Gänsehaut. Nach diesem schnellen Stück wird es zum Schluss nochmals bedächtiger. Wobei "bedächtig" ein falsches Wort für "The Demon's Whip" ist - das Stück lebt von seiner düsteren Atmosphäer und den immer wieder aggressiv einsetzenden Instrumenten, am Ende klingt das Ganze mit einem wilden Doublebass-Ritt aus. Das einzige wirklich ruhige Stück haben Manowar ganz ans Ende der Platte gestellt: "Master Of The Wind" ist wohl die "leiseste" aller Balladen der Truppe - und allen neueren Versuchen dieser Art deutlich überlegen. Lediglich "Heart Of Steel" von der Vorgängerscheibe kann hier mithalten. "Master Of The Wind" ist ein wunderschöner Titel, der vor allem durch den herausragenden Gesang von Eric Adams noch mal aufgewertet wird. Klebriger Kitsch und übertriebener Pathos fehlen hier völlig, dafür ist Gänsehautstimmung garantiert.

Fazit: Für "The Triumph Of Steel" kann es aus meiner Sicht nur die Höchstpunktezahl geben - egal, was man vom sperrigen Opener hält. An keinem der anderen Stücke gibt es meiner Ansicht nach etwas auszusetzen. Ich denke, man kann bei diesem Album mit Fug und Recht von einer der besten Manowar-Platten überhaupt sprechen. Diese geballte Meisterschaft, speziell auch in den kürzeren, Band-typischen Nummern, sollte die Truppe später nur noch in einzelnen Songs erreichen.
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am 21. Januar 2015
"The Triumph of Steel" von 1992 ist das siebte Album von Manowar und kam im Gegensatz zu den Vorgängern das erste Mal nach einer etwas längeren Albumpause. Gleichfalls ist hier die Besetzung Eric Adams (Vocals), Joey de Maio (Bass), David Shankle (Guitars) und Rhino (Drums) zu hören. Es sollte beim einzigen Album in dieser Besetzung bleiben, da Shankle und Rhino wenige Jahre später durch Gitarrist Karl Logan (bis heute dabei) und Ur-Drummer Scott Columbus (R.I.P.) ersetzt wurden.

Doch die einmalige Besetzung ist nicht allein der Grund, warum sich "The Triumph of Steel" von den Vorgängern und Nachfolgern unterscheiden. Manowar schienen nach dem durchschlagendem Erfolg von "Kings of Metal" nicht auf der Stelle treten zu wollen, sondern tobten sich musikalisch aus. Wirft man heute der Band gern vor, sich schwachbrüstig selbst zu kopieren (was ich allerdings nur teilweise unterschreiben kann), so klingt auf "The Triumph of Steel" jeder Song anders und enthält trotz der typischen Manowar-Handschrift Elemente die man davor und danach nie wieder bei der Band gehört hat.

"Achilles, Agony & Ecstasy" - Alleine diese Minioper zu Anfang ist ein Unikat in der Geschichte von Manowar. Stolze 28(!) Minuten dauert dieser Songmehrteiler, welche auf der altgriechischen Erzählung "Ilias" basiert und diese sogar recht gut zusammenfasst. Wir hören hier knackigen Metal (Hector storms the wall), pfeilschnellen Metal (The Desecration of HEctors Body), Instrumentalpassagen (Solos, u.a. Funeral March) und Balladen. Im Gesamten wirkt es auf mich teilweise etwas überambitioniert: Die Übergänge sind nicht ganz sauber und ob die ellenlangen Solis wirklich mit hinein mussten, darüber kann man streiten. Dennoch ein achtbares Werk. 4/5 Sternen

"Metal Warriors" gilt heute als Bandklassiker, der immer noch gerne ausgepackt wird. Kein Wunder: Der Song ist eingängig, vermittelt Manowars Einstellung wie kein anderes (Heavy Metal, or no metal at all, whimps and posers, leave the hall!) hat ein tolles Riff und ein tolles Soli und Eric schreit sich die Seele aus dem Leib. 5/5 Sternen

"Ride the dragon" wird mit Drachengebrüll eingeleitet, ehe der Song in bester Power Metal Manier losprischt. Ein hymnischer Nackenbrecher par excellance. War "Metal Warriors" noch recht typisch für die Band und hätte durchaus auch auf den beiden Vorgänger-Scheiben stehen können, merkt man hier das Merkmal dieser Besetzung: Rhino und Shankle haben es einfach gerne schneller ;). 5/5

"Spirit horse of the Cherokee" Sonst haben es Manowar ja eher mit den nordischen Mythen, doch hier geht es in den indianischen Bereich. Der Song wird von einem gesprochenen Intro eingeleitet, welches von der Eroberung Amerikas durch den weißen Mann erzählt. Im Gesamten passend, aber für meine Verhältnisse etwas zu lang. Der eigentliche Song ist aber ein echter Kracher: In den Strophen eher getragen und der Drum-Rhythmus klingt nach indianischen Kriegstrommeln. Im Refrain nimmt der Song dann Fahrt auf und wird richtig hymnisch. Für mich einer der besten Manowar Songs überhaupt. 5/5 Sternen

"Burning" ist einzige Song auf dem Album, mit dem ich am wenigsten anfangen kann. Ein fieser Up-Tempo-Song rund um den Leibhaftigen. Eric ist natürlich herausragend, aber dennoch kann ich mit dem Titel nicht ganz warm werden. Schlecht ist er dennoch nicht. - Keine Wertung

"The Power of thy sword" - Der Klang von aneinander schlagenden Schwertern eröffnen diesen Nackenbrecher. Ein hymnischer Powermetal Song mit einem ruhigen Zwischenspiel in der Mitte. 5/5 Sternen

"The Demons Whip" - Eine schleppende, kraftvolle Nummer, die am Ende plötzlich pfeilschnell wird. 5/5 Sternen

"Master of the Wind" - Komplett unmetallisch und damit für das Schaffen von Manowar schon mal sehr ungewöhnlich. Nur getragen von einer Akkustikgitarre, dezent eingesetzten Untermalungen und Erics kraftvoller Stimme ist ein ruhiger, hymnischer Song entstanden, der neben "Heart of Steel" das Maß aller Dinge für Manowar Balladen ist - gleichwohl er der ungewöhnlichste Song der Band überhaupt ist. 5/5 Sternen

Gesamt Fazit:

Kein Song wie der andere, kein Song klingt wie auf den Vorgängern... und doch klingen sie alle nach Manowar. "The Triumph of Steel" hebt sich wohl am meisten von den anderen Werken der Band ab und vereint dennoch alle Stärken der Truppe. Auf einer Ebene mit "Battle Hymns", "Hail to England" und "Kings of Metal". Volle 5 Sterne.
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am 3. Oktober 2007
Dieses Album enthält die beiden mitreissendsten Manowarstücke überhaupt - die beiden stampfenden Midtempobrecher 'Spirit Horse of the Cherokee' und 'Burning' - tunlichst nicht beim Autofahren hören. Die restlichen Stücke reichen zwar nicht an dieses Niveau heran, sind aber allesamt gut hörbar, auch das Mammutkonglomerat über Achilles, auch wenn ich mich immer wieder frage ob das enthaltene Schlagzeugsologeklopfe wirklich sein musste. Abgeschlossen wird das Album durch den 'Master of the Wind' - ich bin zwar kein Fan von Balladen, aber diese mag ich.

Von daher 5 Sterne.
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am 22. Februar 2014
Zuerst das Positive: der Drumsound hat sich um Längen verbessert, kein Kanonendonner-Hall mehr; auch keine Märchen am Lagerfeuer (aka Spoken Words-Passagen).
Manowar zeigen künstlerische Ambitionen, ohne Zweifel, und die 28min-Mini-Oper am Anfang des Albums hat auch ihre starken Momente, doch hätten Drum-und Bass-Solo kürzer ausfallen sollen, beim Hörer macht sich sonst Langeweile breit. Die einzelnen Songs sind aber nicht von schlechten Eltern!
Von dem Rest der Songs sacken "Metal Warriors", "Spirit Horse of the Cherokee" und "The Power of Thy Sword" bei mir Punkte ein-nichts gegen David Shankle, seine Kompositionen passen aber nicht zu Manowar (wobei er im Zuge des heutigen Okkult-Revival dafür mit einem anderen Bandnamen Punkte sammeln könnte), auch nicht der liebliche Schluß-Track "Master of the Wind" , der für mich zu sehr nach Scorpions-Schmachtfetzen klingt.
Fazit: Manowar sind auf der Suche, wobei die Erfahrungen der kommenden Jahre die Band eher auf den Holzweg brachten. Dennoch :vier Punkte sind für diesen bombastischen Abschied auf jeden Fall drin.
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am 4. März 2012
Manowar at its best.
Ganz klar 5 Sterne in jeder Disziplin.
Bin ich bei den ersten Alben Soundtechnisch noch etwas skeptisch-das Blatt wendet sich ab
"Sign of the hammer"-so ist der Klang ab "Fighting the world" Spitzenklasse,so dann also
auch hier.Es gibt nichts zu bemängeln,Powersound pur.
Die Stücke an sich sind auch oberstes Maß.Hervorzuheben sind nur 1 "Achilles",extrem lang und
abwechselungsreich und 8 "Master of the wind",eine klasse Ballade.
Alles dazwischen,also Track 2 bis 7 reiner Powermetal.So macht Musik Spaß,ein vollkommener
Genuß.But know your equipment!
Ich habe schon mal gesehen wie sich bei "Achilles" im letzten Viertel des Stücks Hochtöner mit
Rauchschwaden aus dieser Welt verabschiedeten...
Hail and kill !
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am 6. Januar 2005
4 Jahre mussten die Fans auf "Triumph of Steel" warten, doch es hat sich für alle Manowar-Fans und auch für Gelegenheitskäufer gelohnt!
Der Eröffnungstrack, „Achilles, Agony and Ecstasy" , ist ein fast 30-Minütiges Epos bestehend aus vielen verschiedenen Songteilen. Er erzählt die Geschichte Trojas in Musikform nach, und ist natürlich keinesfalls beim ersten Hören komplett „durchleuchtbar" . Etwas störend ist nur das zu lang geratene Schlagzeugsolo. Mit „Metal Warriors" folgt ein Manowar-typischer Song, welcher bereits durch den Refrain „Heavy Metal! Or no Metal at all - Whimps and Posers leave the hall!" Legende in der Metal-Szene geworden ist. „Ride The Dragon" ist ein schneller Song mit tollem Refrain. „Spirit Horse of the Cherokee" hat meiner Meinung nach ein zu langes Intro. Doch auch dieses Midtempo-Lied ist im Grunde sehr gut.
„Burning" gefällt vielen aussenstehenden durch sein Einzigartiges Riff. Leider besteht der gesamte Song nur aus diesem Riff. Nichtsdestotrotz ein guter Song, welcher anstatt vom Krieg mit Schwert und Ross oder dem True Metal vom Hörnigen handelt. „The Power of thy Sword" ist ein fast 8-Minütiger Dampfhammer. Wer ein Highlight auf dem Album sucht, hier ist es. Und sie legen mit dem „Demon's Whip" noch mal eine gehörige Schippe auf. Dieser Song ist ein Prachtwerk, es zieht den Hörer nach atmosphärischem Intro erst durch bekanntes Midtempo-Gewässer und steuert schlussendlich auf das brutal schnelle Ende des Songs hin. Mit dem für manche etwas zu kitschige „Master of the Wind" steht eine Ballade am Schluss, die aber meiner Meinung nach sehr gut gelungen ist.
Nun, im großen und ganzen vergebe ich 4 Sterne.
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am 6. September 2015
Naja, den Lobeshymnen hier kann ich mich nicht ganz anschliessen. Da ja Manowar eine der besten Bands der Welt sind, sollte man die Messlatte bei denen hoch ansetzen. Das vertragen sie :-)
Das Album ist irgendwie zerfahren, nicht aus einem Guß, wie man es sonst von Manowar kennt. Sie versuchen hier einiges, aber ich vermisse die "direkte Linie", das "auf den Punkt" Zusammenspiel. Mann könnte es auch überambitioniert nennen.

"Achilles, Agony and Ecstasy in Eight Parts"
Das Stück ist 28 Minuten lang! Ich bin ja auch ein Fan von Pink Floyd und Yes. Isofern mit langen ausufernden Stücken vertraut. Aber bei Manowar wirkt es irgendwie hingespielt, als ob sie einige Demotapes aneinander gereiht haben. Ein Drum-Solo und ein Bass-Solo eingebettet in dichten Heavy Sound. Bei Live Konzerten mag das als Überbrückung hinkommen, wenn die anderen Musiker sich umziehen. Aber bei einem Studio Album ist das Langweilig.

"Metal Warriors"
Ah, Endlich endlich ein Metal Song! Nach dieser Wüste. Old School Manowar. Nur leider viel zu kurz.

"Ride the Dragon"
Nochmal volle Dröhnung! Gitarre und Bass sind hier "aus einem Guß", die reiten den Drachen. Die Drums sind auch nicht schlecht.

"Spirit Horse Of The Cherokee"
So einen Song hätte ich von Manowar nicht erwartet. Indianische Tradition wird gewürdigt.
Obwohl ich hier etwas Klugscheissern muss: Das Pferd haben erst die Europäischen Einwanderer auf den Amerikanischen Kontinent gebracht.

"Burning"
Kommt wie ein Sond Track rüber. Auch wieder etwas zerfahren. Mann könnte den Song, wie üblich bei Filmen, zerteilen und in einem Hollywood Film verwenden.

"The Power Of the Sword"
Ein gutes Manowar Stück. Hier stimmt alles, auch die Brüche. Die Gitarren Solis klingen, als ob ein Clown aus einem Stephen King Film sie gespielt hat. Hier gibt's 10 von 10 Punkten.

"The Demons's Whip"
Beginnt wie ein Horror Film. Und dann gehen sie schnell zu einem "Red Hot Chili Peppers Sound" über. Was soll der Sch..ß?
Naja, kann mal machen. Der Hampel-Rhythmus sollte aber nicht Programm werden. Hier beschäftigt sich Joey DeMaio ja auch mit den Keyboards anstatt mit seinem natürlichen Element, dem Bass :-)

"Master O f The Wind"
Ein schwacher Song, für Manowar. Dafür mussten mal wieder ein Sinfonie Orchester herhalten, wenn einem sonst nichts mehr einfällt.
Hätte mir einen "Kracher" als Abschluss gewünscht, und nicht so eine Schlaftablette.

Alles in Allem ein Mittelmäßiges Manowar Album.
Natürlich noch ein funkelnder Diamant, wenn man bedenkt was sonst noch auf dem Musik Markt erscheint.
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