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  • Presto
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Kundenrezensionen

4,1 von 5 Sternen
16
4,1 von 5 Sternen
Presto
Format: Audio CD|Ändern
Preis:18,91 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


am 6. Januar 2017
Über das Album ist schon genug geschrieben worden. Mir gefällt es, seit ich es bei Erscheinung als CD gekauft habe. ...nicht mehr die "alten" Rush, aber ein kleiner Aufbruch weg von den Mittachzigern. Das Vinyl zeigt mir nun noch einmal auf, was an Klang in dem Album steckt. Offenheit, die auf der CD nicht zu hören ist. Insgesamt ist diese Ausgabe sehr wertig. Das Vinyl steckt statt im Pappinlay in einer zusätzlichen weichen Hülle - Klasse! Pressqualität in Punkto Zentrierung, Ebenheit und Nebengeräuschen ebenfalls - Klasse! Für mich hat sich der Kauf gelohnt.
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am 29. November 2016
Die Prog-Rock-Band Rush war seit Beginn ihrer Karriere dafür bekannt, die Grenzen der Rockmusik immer wieder neu auszuloten. Ihr Katalog enthält eine ganze Reihe ambitionierter Alben, die das Genre für ein breites Publikum interessant machte. Während ihr Sound in den 1980er Jahren vorrangig von Synthesizern dominiert war, kehrte Rush für Presto zu einer traditionelleren Rockband-Besetzung mit kräftigen Gitarren und Rhythmusinstrumenten zurück.

Der wahre Star des Albums ist Alex Lifeson, der für diese Aufnahmen sogar seine Akustikgitarre rausholt. Seine Leads in Superconductor sind schlicht brillant. Doch auch Geddy Lees Solo in Show Don’t Tell und Neal Pearts Arbeit am Schlagzeug in Scars sind erwähnenswert.

Mein Lieblingsstück dieser Platte ist Track 10: Hand over fist und ich empfehle SACD.
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am 12. Juli 2005
Dieses Rush Album ist einfach nur traumhaft! Jeder einzelne Song bringt einen zum "dahin träumen", man kann sich von Rush entführen lassen- in die Welt der Prog-Götter. Der absolute Knaller dieser Scheibe ist für mich "Scars". Ich weiß nicht wie ich diesen Song beschreiben kann/soll...er hat einfach Magie. Wie jeder einzelne Song dieser CD. Wer Rush kennt, weiß, dass sie Musik zum "Heulen" gut ist.
Meiner Meinung nach eines, wenn nicht sogar das beste Rush Album aller Zeiten!!!
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am 22. Januar 2006
„Presto“ gehört ganz sicher nicht zu den Klassikern in der ausgedehnten Diskografie Rushs. Schuld hat mitunter die Band selbst, die außer „The Pass“, laut Geddy Lee einer der besten Songs, die die Band jemals geschrieben hat, das 1989er Album früher selten und später meist gar nicht mehr für ihre Live-Setlists berücksichtigte. Doch obwohl Geddy Lee selbst die Songs für interessant, aber „not great“ hält und auch Neil Peart denkt, die Band sei mit dem Album ihrem Potenzial nicht gerecht geworden, kann man als eingefleischter Rush-Fan beileibe keinen qualitativen oder sonstigen Rückschritt ausmachen. Im Gegenteil – „Presto“ darf in Rushs musikalischer Entwicklung nicht fehlen. Traditionell schloss die Band rückbetrachtet jeweils eine Ära von vier stilistisch zusammenhängenden Studioalben mit einem Live-Output ab. Nach „A Show of Hands“ von 1989 müsste “Presto” demnach eine neue ‘Ära’ einleiten – und tatsächlich bildet das Album zusammen mit dem ähnlichen ausgerichteten, aber von vielen höher bewerteten Nachfolger “Roll the Bones” von 1991 den Übergang von der Keyboard-betonten Schaffensphase der 80er hin zu wieder deutlich rockigeren Gefilden ab “Counterparts” 1993.
Obwohl „Presto“ im Sound noch klar den 80ern zuzurechnen ist, stehen Alex Lifesons Gitarren gegenüber den Keyboards (endlich) wieder klar im Vordergrund, auch wenn Geddy Lees Tastenarbeit noch keineswegs aus der Musik wegzudenken ist. Selbst bei „Red Tide“ mit einem Keyboardintro und anschließenden markanten Synthesizerakzenten hält sich Alex Lifeson nicht lange im Hintergrund. Und auch obwohl das Stück als einziges mit Bombast-Atmosphären etwas an „Grace Under Pressure“ erinnert, so sind die brachialen Atmosphären hier deutlich stärker Gitarren-getrieben als ein paar Jahre zuvor. Weiteres Anzeichen für den Wandel: in jedem Song, auch bei den zunächst sehr ruhig anmutenden „Presto“ und „Hand over Fist“ wird an irgendeiner Stelle einmal richtig gerockt. Das funktioniert, weil alle Songs ungeheuer vielseitig sind. Sie sind alle jeweils aus zahlreichen Passagen aufgebaut, die sich mitunter in Ausdruck und Atmosphäre stark voneinander unterscheiden. Dabei ist das Songwriting wahrlich brillant und DIE Stärke des Albums: alle Songs sind voller markanter Wechsel - plötzliche Breaks und unvorhersehbare Spannungsanwächse ohne lange Anlaufzeit, ohne dass das Aneinanderreihen verschiedenster Atmosphären in irgendeiner Weise gekünstelt wirkt. Alle Stücke sind also enorm facettenreich, wobei bei einigen wie dem verträumten Titeltrack „Presto“ die ruhigere Gangart überwiegt, bei anderen wie „War Paint“ oder „Superconductor“ wiederum heavy Gitarrenriffs. Zwei Jahre zuvor auf „Hold Your Fire“ hätten diese Songs noch so gar nicht gepasst. „Presto“ legt – vielleicht mehr als jedes andere Rush-Album - großen Wert auf songdienliche Kompositionen, was bedeutet, dass es wenige Soli oder sonstige Instrumentalpassagen gibt. Dennoch sorgt die Vielseitigkeit der Songs dafür, dass immer mal wieder Raum und Zeit bleibt, damit Geddy Lee in Breaks atemberaubende Basslines spielen (z.B. bei „Show Don’t Tell“) oder Alex Lifeson mit den tollsten Arpeggios der Welt und natürlich auch gefühlvollen Soli, wenn auch kurzen, glänzen kann. Insbesondere „The Pass“ und „Available Light“ stechen mit aufstrebenden Melodien und faszinierend feinfühligen atmosphärischen Entwicklungen zwischen verträumt balladesken Passagen und dezent druckvoller Dramatik aus den ausnahmslos glanzvollen Songwriting-Meisterwerken hervor. Das Album ist im Sound glasklar, mit der Betonung vieler kleiner Details und mit einem markanten Groove produziert, vor allem der Gesang mit zahllosen unvergleichlichen Melodien aus einem anderen Universum hinterlässt einen bleibenden Eindruck.
Neil Pearts ausgeklügelte Lyrics handeln mit Tiefgang und Witz von seinen verschiedensten Beobachtungen aus dem wirklichen Leben. Das reicht von psychologischen Masken von Menschen („War Paint“) oder dem schmalen Grat zwischen Wahrheit und Täuschung („Show Don’t Tell“) über Wetterphänomene („Chain Lightning“) bis hin zu Warnungen vor der Zerstörung unserer Erde („Red Tide“) und Träumereien von einer besseren Welt („Presto“ [zu deutsch ungefähr „Simsalabim!“], „Available Light“). „Scars“ behandelt als Wortspiel negative und positive psychologische ‚Narben’ – die zahlreichen Drums auf diesem Track wurden übrigens ohne Overdubs aufgenommen; Peart hat den kompletten Song in Echtzeit eingespielt, mit acht verschiedenen Pads und dazu Bass- und Snaredrum mit den Füßen. „Superconductor“ spricht mit satirischem Unterton die moderne Musikindustrie an und fährt damit ein wenig in der „Limelight“-Schiene. Großartig und zeitlos ist „The Pass“, das mit Selbstmord unter Jugendlichen ein delikates Thema aufgreift und Suizid als Tragödie statt heldenhaften Abgang entmystifiziert und dabei weder belehrend noch trübsinnig sondern aufbauend wirkt – laut Neil Peart einer der herausforderndsten Texte, die er je verfasst hat. „Anagram“ ist einfach nur ein witziger Versuch, welche neue Wörter man durch Umstellen von Buchstaben erzeugen kann („take heart from earth and weather, the brightness of new birth“...). Der Zusatz „for Mongo“ nimmt den 1974er Mel Brooks-Film „Blazing Saddles“ („Der wilde wilde Westen“) aufs Korn. Dort gab es ein „Candygram for Mongo“, einen geistig umnachteten Hilfssheriff (gespielt von Ex-Footballprofi Alex Karras), der sich auf die Süßigkeiten freut, aber in Wirklichkeit eine Bombe in die Hand gedrückt bekommt.
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am 9. April 2003
Nach den letzten sehr keyboard-lastigen Alben stehen auf PRESTO die Gitarren wieder etwas mehr im Vordergrund. Zwar ist der Sound der etwas dünn bzw. höhenlastig geraten, aber gerade das hebt die Scheibe von den mit dichten Sythi-Teppichen unterlegten Vorgängern deutlich ab.
Das beste Beispiel für die rockigere Ausrichtung ist der superbe Opener "Show Don't Tell", der zum Besten gehört was RUSH in den 80ern abgeliefert haben. Aber auch das einfach wunderschöne "The Pass" (Hitpotential!!!), der Titeltrack "Presto", "Red Tide", "Hand Over Fist" oder das abschließende "Available Light" sind Glanzstücke progressiver Rockmusik, die zwar oft erst beim dritten oder vierten Mal Hören zünden, aber sich dafür irgendwann unwiderruflich in Hirn und Herz eingebrannt haben. Das fast Disko-taugliche "Scars" nimmt eine kleine Sonderrolle auf der CD ein, denn mit Rock hat der Song nicht allzu viel zu tun - wohl aber mit RUSH, von denen man es ja fast schon gewohnt ist, dass sie ständig neue Sounds erfinden, die einem im ersten Moment etwas komisch vorkommen.
Es ist schon unfassbar, dass die Band derartige Songs als Trio präsentieren kann. Noch unfassbarer ist es aber, dass sich die Band mit dem Nachfolger "Roll the Bones" auf ähnlicher Stilebene noch einmal steigern konnte... aber auch das ist man von RUSH ja schon gewohnt.
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am 24. März 2013
Es ist sehr interessant, die Rezensionen zu Presto zu lesen. Die Bandbreite der Bewertungen des Albums von Fans ist schon überwältigend. Manche sehen Presto als schlechtestes Rush-Album an, manche als eines der besten Alben dieser Band.

Ich gehöre ganz klar zur letzteren Gruppe. Ausschlaggebend für mich ist das Songwriting, welches Spitzenklasse auf dieser CD ist. Für mich ist der doch glatte Sound der Produktion nachrangig, mir gefällt dieses edle Soundambiente sogar.

Presto enthält aus meiner Sicht viele sehr gute Songs. Ein Rezensent hat dies auf dieser Seite sehr gut beschrieben, in dem er meinte, es wurde sehr songdienlich komponiert. The Pass ist wahrscheinlich das beste Rush-Lied überhaupt.

Wer also die melodische Phase von Rush mag, kann bei diesem Album zugreifen. Wer lieber spektakuläres hört, sollte lieber auf andere Rush-Alben ausweichen.
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am 30. April 2007
zaubern Rush auch mit "Presto". Mit "Show, don`t tell" geht es gleich vehement los, und spätestens beim göttlichen "The Pass" oder auch "War Paint" ist der Gedanke ,man könnte das Rush Album nicht lieben, verflogen.Die Songs zünden gleich direkt im Hirn und setzen sich dauerhaft fest.Rush dröseln geschickt auf "Presto" und "Anagram for Mongo" ihren Melodiebogen auf um dann bei "Red Tide" den Kompositorischen Spannungsbogen auf die Spitze zu treiben.Auf " Hand over Fist" und "Available Light" schlagen sie gekonnt musikalische Haken und überraschen immer wieder mit raffinierten Tempowechseln.
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am 19. September 2004
Rush Alben benötigen oft eine gewisse Zeit, um sich im Gehörgang zu festigen. Und bei "Presto" hat es noch länger gedauert als sonst. Aber irgendwann hat sie dann doch gezündet. Und wie! Besonders "The Pass" hat sich zu meinem absoluten Lieblingslied von Rush entwickelt.
Stilistisch ist "Presto" wieder etwas rockiger als die Vorgängeralben, die noch deutlich von Synthie Sounds dominiert waren. Diese sind zwar auch hier noch vorhanden, aber auch die Gitarre steht wieder mehr im Vordergrund. Zu ihren Hard Rock Ursprüngen kehren Rush auf diesem Album aber (noch) nicht zurück. Was mich persönlich auch nicht weiter stört. Lieder wie "Red Tide", "Available Light", "Show Don't Tell", "Chain Lightning", "Anagram (For Mongo)" und das schon erwähnte "The Pass" zählen auf jeden Fall zum besten, was Rush in ihrer langen Karriere abgeliefert haben.
Einen Totalausfall gibt es nicht. Lediglich "Scars" fasziniert mich nicht so sehr wie die anderen Lieder. Direkt schlecht ist es aber keinesfalls. Einziger Schwachpunkt bleibt daher die Produktion, die etwas zu trocken ausgefallen ist. Auch die remasterte Edition kann das nicht völlig beheben. Nach einer Zeit sieht man aber darüber hinweg.
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am 5. Mai 2007
Die 80er waren im meinen Augen (Ohren) die beste Zeit für die Götter Rush. Alle Alben von "Moving Pictures" über "Power Windows" bis "Show Of Hands" sichere 5 Punkte. Musik für die Ewigkeit. Ganz am Ende der 80er kann die Gruppe die Qualität zum ersten Mal seit 10 Jahren nicht mehr halten.

Woran liegt es, dass "Presto" nicht an die vorherigen Großtaten heran kommt? "Presto" ist in meinen Augen zu glatt poliert, zu sauber produziert. Alle Ecken und Kanten, die auf den vorherigen Alben noch ab und an da waren, wurden jetzt weg produziert. Rupert Hine, der Produzent, hat zu viel gewollt, die Songs ansich sind natürlich schon gut bis sehr gut. `Show don`t tell`, `The pass` und `Available light` haben großes Potenzial. Ich würde das gesamte Album gerne mal mit etwas härteren Gitarren hören und druckvoller produziert.

`Superconductor` ist für Rush aber wirklich zu wenig und weit unter Durchschnitt. Alle anderen Songs sind schon gut.

Somit bekommen Rush diesmal `nur` 4 Punkte. Das Album ist schon richtig gut. Das Problem ist nur, dass die 3 die Messlatte mit Alben wie "Signals" und "Grace Under Pressure" unglaublich hoch gelegt haben.
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am 25. Januar 2013
mit den jahren wuchs mein gefallen an presto
die ersten hördurchgänge waren zu sehr beeinflußt durch die überirdisch genialen vorgängeralben.
außerdem mißfiel mir der sehr dünne klang der cd erstausgabe- der bekam in der remasterten version deutlich mehr druck!
rush präsentiert sich hier glatter und unbombastischer als bei den vorgängern. die keys sind etwas zurückgefahren,die gitarren aber nicht gleichzeitig verstärkt (wie ab counterparts). so hinterläß presto anfangs nur einen "ganz netten" eindruck
aber nach häufigerem hören entdeckt man mehr und mehr versteckte raffinessen,die einen das album schließlich ans herz wachsen lassen.
bei den sternen gilt der rush maßstab: gäbs nur diese eine cd von ihnen,bekäm sie 4 sterne. verglichen an ihrem gesamtkatalog muß mehr raum nach oben bleiben
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