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Kundenrezensionen

5,0 von 5 Sternen
6
Gretchen Goes to Nebraska
Format: Audio CD|Ändern
Preis:36,95 €+ 4,24 € Versandkosten

VINE-PRODUKTTESTERam 14. September 2016
Wenn ich nicht wüsste, dass "Gretchen Goes to Nebraska" bereits 1989 erschienen ist, hätte ich das Album als deutlich jünger eingeschätzt. Das hat natürlich einen Grund: King's X nahmen auf ihrem zweiten Longplayer das vorweg, was Bands wie Alice In Chains, Soundgarden und die Stone Temple Pilots erst einige Jahre später berühmt machte. Doug Pinnick (Bass, Gesang), Ty Tabor (Gitarre, Gesang) und Jerry Gaskill (Schlagzeug, Gesang) spielten eine Form des Alternative Rock, die man ab Anfang der 90er, als dieser Terminus dann auch entstanden war, wohl als Grunge bezeichnet hätte - wobei Grunge ein sehr weitläufiges Feld und kein klar abgestecktes Genre ist. Aber Ende der 80er gab es noch keinen riesigen Markt für diese Art der Musik. Damals lag der dekadente Poser Rock bzw. Hair Metal zwar schon in den letzten Zügen, doch war das Feld noch nicht für die Nachfolger geräumt. "Gretchen Goes to Nebraska" erhielt zwar durchaus gewisse Aufmerksamkeit, hätte aber erst ein paar Jahre später so richtig eingeschlagen wie eine Bombe. King's X waren ihrer Zeit einfach voraus. Ihr Sound war damals beeinflusst von Metal, Hardrock und Prog, aber auch ein ordentlicher Schuss Soul war in den Liedern - man höre nur mal "Everybody Knows a Little Bit of Something" - vertreten. Abgerundet ist der kraftvolle Rock mit einigen Beatles-Harmonien, die speziell im mehrstimmigen Gesang zu finden sind und was eine Parallele zu den Galactic Cowboys (die übrigens Zeit ihres Bestehens mit King's X befreundet waren) darstellt. Nicht nur das exzellente Songwriting, sondern auch die Produktion ist überraschend zeitlos. Vom aufgeblasenen, künstlichen 80er-Sound ist auf "Gretchen Goes to Nebraska" keine Spur, stattdessen ist die Produktion angenehm natürlich, dabei aber schön druckvoll. Somit könnte man das Zweitwerk von King's X, wie eingangs schon angedeutet, auch heute glatt noch als modernes Alternative-Rock-Album verkaufen. Diese Band hätte es verdient, viel größer zu sein.

Kleine Info am Rande: Da Doug Pinnick sich in jungen Jahren im Bereich der christlichen Musik engagierte, hielt man King's X fälschlicherweise oft für eine christliche Rockband, obwohl die Band mit dieser Sparte nie etwas zu tun haben wollte. 1998 outete sich Pinnick als homosexuell, was bei den konservativen Christen in den USA zu Entrüstung führte. Sogar die Alben von King's X wurden daraufhin aus christlichen Plattenläden verbannt. Mal wieder entpuppte sich das Geschwafel über Nächstenliebe der Bibelfanatiker aus den Staaten als reine Heuchelei. Pinnick bezeichnete sich in nachvollziehbarer Konsequenz nicht mehr als gläubigen Christen, sondern als Agnostiker. Jerry Gaskill distanzierte sich irgendwann sogar komplett vom Christentum, Ty Tabor bezeichnete die christliche Musikindustrie als "abstoßend".
2 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 23. Juni 2015
Es ist mir fast peinlich zu schreiben, dass ich von der Band vorher noch nie was gehört habe. Erst ein Interview mit Ritchie Blackmoore, wo er sich sehr begeistert über die Band (vor allem über den Sänger) äußerte, machte mich neugierig. Seitdem läßt mich die Musik der Band nicht mehr los. Was diese 3 Musiker loslassen ist, einfach enorm. Sänger Doug Pinnick zieht mit seiner Stimme alle Register, von Soft bis Power. Der Gitarrist Ty Tabor zaubert mit seiner auf Drop-D runtergestimmten Gitarre wundervolle Känge hervor, ohne zu versuchen möglichst schnell zu spielen, wie viele seiner Kollegen. Der 3-stimmige Satzgesang erzeugt Gänsehautfeeling. (zb. Mission). Wenn auch der allgemeine Bekanntheitsgrad dieser Band eher gering ist, so werden King`s X von prominenten Rockmusikern sehr geschätzt. Doug Pinnick singt zb. bei Joe Bonamassa, Dream Theater und letztens mit Georg Lynch (Dokken, Lynch Mob) und Ray Luzier (Korn). Ich werde mir nun alle CD`s zulegen!
Da ich selber E-Gitarre spiele, bin ich um so mehr begeistert!
4 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 24. November 2007
Diese Truppe begleitet mich locker seit 15 Lenzen. Ich kenne und besitze alle Veröffentlichungen. Wenn ich nun mein liebstes Werk von Kings X benennen müßte, fiel die Wahl eindeutig auf: GRETCHEN GOES TO NEBRASKA
Da soll keine Abwertung sämtlicher anderen Outputs sein, im Gegenteil. Die meisten anderen haben auch ihre besonderen Qualitäten und ich freu mich auch auf das neue, Anfang 2008 erscheinende "Go tell somebody",aber bei Gretchen stimmt einfach alles. Besonders die Gesangsharmonien, die einmaligen Melodiebögen gepaart mit edlem Gitarrensound und einem variablem, aber jederzeit in sich stimmigen Gesamtsound.
Da geht mir immer wieder das Herz auf, Schätzelein! Da krieg isch Haut, und zwar phätte phätte GÄNSEHAUT.
5 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 25. September 2013
Wenn ihr nur eine CD von King's X haben wollt - dann diese!! Super Gitarrenarbeit, noch besserer (insbes. mehrstimmiger!) Gesang und ein Song besser als der andere, das geht schon beim Klasse-Opener los. Also abtauchen in den Progrock-Powertrio-Beatles-und-vieles-mehr Kosmos. Long Live King's X!!
Eine Person fand diese Informationen hilfreich
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am 29. November 2005
Wer Musik im Dunstkreis Beatles-ab-1967, Smashing Pumpkins, Rush, Blur,.. mag, sollte hier unbedingt reinhören. Tolle Melodien, raffinierte Arrangements, das Ganze gewürzt mit einer absolut fett gespielten Heavy-Axt. Leider sind KingsX nie über den Insidergeheimtipp-Status hinaus gekommen, das schmälert die Musik aber keineswegs. Ich habe die CD seit ihrem Erscheinen 1989 und höre sie immer noch gerne = Musik mit Haltbarkeit. Von den KingsX-Werken die ich kenne ist das hier mit Abstand das beste.
3 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 17. Februar 2012
CD ist super, Kings X zu ihrer besten Zeit. Sehr guter Metal !!! Eine der besten Platten zu dieser Zeit von einer sehr guten Band.
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