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Kundenrezensionen

4,5 von 5 Sternen
21
4,5 von 5 Sternen
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am 30. Juni 2011
Der Albumtitel ist hier wahrlich Programm- im Gegensatz zu Heerscharen von Bands, die Ende der 90er auf den new metal Zug aufgesprungen waren und sich so z.T. über Nacht zum schnellen Dollar rappten, lieferten die Texas-boys von Pantera ein Monster von einem Album ab, welches mutig, innovativ und durch und durch anders war.
Auch wenn das Trendkiller- Album den stetigen Abstieg von Pantera einläutete und auch die Aufnahmen bereits von bandinternen Spannungen geprägt waren(Philip Anselmo nahm seine Gesangsspuren abseits der restl. Bandmitglieder in New Orleans auf), ist dieses Album für mich das beste, weil zeitloseste und variantenreichste Album von Pantera.

Und das, obwohl "The great southern trendkill" nicht ganz die Hitdichte der vorhergehenden Alben "Far beyond driven" oder "Vulgar display of power" zu bieten hat. Vielmehr punktet diese Scheibe mit der Auslotung der Extreme - und zwar in beide Richtungen. Mit dem Titelsong sowie "Suicide note Pt.2" finden sich die 2 wohl härtesten songs des Pantera-Kataloges auf diesem Album. Während ersteres durch infernales Geschrei von Anselmo direkt und ohne Vorankündigung aus den Boxen springt um dann ab der Hälfte Dimebag Darrells genialem Gittarenspiel Raum zu lassen, sprengt zweiteres härtetechnisch jeden Rahmen - ohne dabei jemals an groove und Klasse zu verlieren.
Parallel finden sich mit "Suicide note Pt.1", "10's" und "Floods" drei songs auf dem Album,die z.T. auf der Akustikgitarre bzw. sehr melodisch u. weit gemäßigter daherkommen - aber nie anbiedernd oder gar leicht verdaubar. Speziell bei "10's" und "Floods" übertrifft sich Gitarrist Dimebag Darrel selbst - die Solis und Harmonien sind nicht von dieser Welt. Zudem zeigen genau diese Lieder, welch toller Sänger Herr Anselmo ist, der völlig zu Unrecht ausschließlich als hirnloser extreme-shouter hergestellt wird.
"Drag the waters", "Living through me" und "The underground in America" grooven hingegen wie Sau und sind noch am ehesten als gewohnt starke Pantera-Kost zu nennen. "Living through me" und "floods" sind auch die experimentellsten Songs des Albums -zweistimmige Gesangsspuren treffen auf dezente elektronische Einsprengsel (Das Wahnsinnsriff am Ende + Regengeprassel bei "Floods" z.B. sorgen für absolute Gänsehaut) und sorgen für eine düstere Stimmung, für die jede Black metal Band gemordet hätte.
Generell ist dieses Album das dunkelste und düsterste, ja, negativste Album von Pantera, was auch an den selbstzerstörerischen lyrics von Phil Anselmo liegt, der rund um die Themen Suizid und Drogensucht kreist und offensichtlich zu diesem Zeitpunkt in die schwärzeste Zeit seines Lebens abtauchte.

Fazit: Ein Album, welches sowohl Dimebag Darrell und Philip Anslemo (der auf dem gesamten Album seine beste Gesangsleistung abliefert) sehr viel Raum gibt und für mich den kreativen Höhepunkt der Bandkarriere und zugleich den Anfang vom (bitteren und unschönen) Ende der Band bedeutet.
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am 30. November 2016
The Great Southern Trendkill ist wohl die kompromissloseste Platte von Pantera!

Hart! Ultraaggressiv! Rau! Melodisch und Abwechslungsreich zugleich!
Hier haben die Vier Jungs aus Texas/Louisiana dem aufkommenden Mode- und NuMetal mal ordentlich den Stinkefinger gezeigt und die Wirkung reicht bis heute nach! Auch 20 Jahre später höre ich diese Platte oft und ist wohl die von mir am meisten gespielte Pantera Scheibe mittlerweile!
Songs wie der Opener, 10's und vor allem Floods sind nur drei von elf Gründen, warum die Scheibe so oft läuft!

Und nun zum 20. Geburtstag gibt es also auch die Special Edition.
Die Doppel CD kommt in einem schönen Papp-DigiBox daher. Neben der Trendkiller CD, die neu gemastert wurde, wodurch der Sound meiner Meinung noch satter und frischer daher kommt als eh schon, gibt auf der zweiten CD einige neue oder alte Mixe mancher Titel, sowie einige Live-Mitschnitte!
Dazu kommt noch ein erweitertes neues Booklet!
Für Fans eine tolle Sache, die sich wirklich lohnt!
Volle Punktzahl für ein Album, das auch nach 20 Jahren daher kommt wie ein Wirbelsturm!
C.F.H.
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am 2. Januar 2013
The Great Southern Trendkill gilt bei Experten als eine schwächere Pantere Veröffentlichung. Das kann ich aber nicht unterschreiben. Der Sound der CD ist grossartig und war für diese Zeit eine Art Revolution. KLingt alles sehr drecking und rauh. Ich mag diese Platte genausogerne wie zum beisspiel Far beyond driven (Und das is ja wohl der Klassiker schlechthin) Für mich ein absolutes muss für Freunde von Pantera. RIP DIMEBAG!Er lebt ewig in seiner Musik!
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am 13. Februar 2017
Klar, Vulgar Display of Power ist unbestritten DER Meilenstein in der Pantera-Geschichte,und bildet zusammen mit dem ebenso gleichwertigen Vorgänger Cowboys from Hell, das den Weg ebnete,ein Doppelpack das in einfach jedes Regal eines Metallers (oder auch Musikfreaks) gehört. Far beyond driven war dann der Gipfel des Erfolgs, steht mittlerweile aber etwas im Schatten der beiden alles überstrahlenden Vorgänger, und das obwohl sich mit Becoming, 5 Minutes alone, I'm broken,und dem Planet Caravan gleich 4 ganz wichtige und beliebte Klassiker darauf befinden. Das ist aber nichts im Vergleich zum Schattendasein,das The Great Southern Trendkill fristet.
1996 erschienen, 2 Jahre nach dem kommerziellen Höhepunkt, waren Pantera mittlerweile ein kaputter,zerstrittener Haufen, die Schattenseiten des Erfolgs machten sich längst in Form von Alkohol und insbesondere Drogenproblemen bemerkbar,zumindest bei Anselmo. Und selten wirkte sich das dermaßen auf die Musik aus wie in diesem Fall..dagegen ist Metallicas St. Anger,das ich allen Unkenrufen zum Trotz für ein geiles Album halte,fast schon wie ein schlechter Witz. Im Gegensatz zu St.Anger ist dieses Album ein einziger Drogentrip, es tun sich die finstersten Abgründe auf, und genau macht The G.S.T. einzigartig und für mich zum heimlichen Favoriten der Pantera-Alben,jedenfalls was die Nachhaltigkeit angeht. Wo far beyond driven manchmal etwas bemüht hart wirkte,ist hier alles authentisch,und zwar brutalst. Zwar legt die Platte gleich zu Beginn einen ähnlich überdrehten Spurt wie sein Vorgänger hin, doch man merkt schnell diese düstere und fast schon dämonenhafte Grundstimmung, die sich wie ein roter Faden durch das gesamte Album zieht. Vom Sound her wesentlich minimalistischer als zuvor,was besonders bei Drag the Waters zum Tragen kommt, wütet sich Anselmo durch die ersten 3 Songs, begleitet von einer bedrohlich stampfenden Rhythmuswand,aus der die Gitarre immer wieder wie eine kreischende Hyäne ausbricht. Ab dem 4.Song werden immer wieder auch mal ruhigere Töne angeschlagen, allerdings sind es nicht diese ruhigeren Töne die man aus Nummern wie This Love oder Hollow kennt. Das beste Beispiel ist Floods,ein zunächst eher unscheinbarer Song, der mit zunehmender Spieldauer jedoch immer mehr an die Vertonung eines Todeskampfs erinnert, Erlösung und Himmelfahrt inclusive in Form eines wunderschönen,fast schon magischen Gitarrenspiels,das nach einem morbiden Gewitter aus Gitarrenriff und hämmernden Drums urplötzlich wie ein Geist emporsteigt und den Song, der wohl einer der heftigsten und irgendwie finstersten ist die ich je gehört habe,(sollte man besser nicht bekifft hören,die Nummer), ausklingen lässt. Ein echter Gänsehaut-Moment,und für mich auch überhaupt DER Moment dieser Platte. Doch statt in den Himmel geht es geradewegs in die Hölle,die Besinnlichkeit findet ein jähes Ende,denn
es folgt schnurstracks ein wahres Inferno-Gitarrenriff,das die beiden Schlußsongs,die quasi ohne Übergang im Doppelpack daherkommen,was das ganze noch mehr zu einem einzigen fiesen,zähen,nihilistischen Brocken daherkommen lässt. Nie klangen Pantera wütender,hasserfüllter, furchteinflössender und fertiger mit der Welt als in diesen beiden Songs. Insbesondere die letzte Nummer 'Sandblasted Skin' ist wie ein Ritt auf der Rasierklinge,und wechselt zwischen einem regelrecht dahergehetzten Gitarrenriff und anarchistischem und nur auf den ersten Blick strukturlosen Gebolze hin und her,in dem Anselmo seinen ganzen Hass hinausschleudert.
Und wenn er am Ende der Platte immer wieder den Satz 'The Trend is dead' herausbrüllt,wirkt das im Nachhinein fast schon wie eine böse Prophezeihung...gäbe es da nicht noch Reinventing the Steel,das sich wieder mehr an Vulgar Display of Power orientiert, ohne das Niveau aber trotz einiger richtig starker Songs nochmal zu erreichen. Am Ende bleibt ein für mich eins der abgründigsten und verstörendensten Platten der Metal- Geschichte (ist jetzt zwar nicht das wofür Pantera eigentlich stehen und weshalb man Fan dieser Band ist,aber Scheißegal),sowie eines der schönsten Gitarrensolos ever (am Ende von Floods). Und dafür stehen Pantera ja auf jeden Fall ;-)
R.I.P. Dimebag Darell, ich wette diese Melodie hat Dich auf der letzten Reise begleitet.
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am 13. Dezember 1999
Das Album empfängt einen mit der klaren Demonstration der Fähigkeiten eines jeden Bandmitglieds, ein wisserisches Grinsen stellt sich ein - und verläßt den wippenden Kopf bis zum Schluß nicht (auch wenn es manchmal festfriert). Gekonnt sind ThrashOrgien und strange besinnliche Soundverläufe, Gesang und Geschrei in dieser perfekt produzierten Scheibe miteinander gekoppelt. Unzweifelhaft wird "against the grain american metal" gesprochen, und was die Band schafft, ist, eine Atmosphäre zu erzeugen, die die Innerste Verbindung des Hörers zum Gehörten im Raum schweben läßt. Alles ist möglich - und die qualitativen Fähigkeiten der Musiker einmalig. Dieses Album ist unverwechselbar - selbst im Vergleich zu anderen Alben der Band. Ihr Entwicklungsprozess ist wohl einer der interessantesten überhaupt. Das ist das kompromißlose Resultat. Einzigartige drums, ein eigenwilliger Dimebag und die charismatische, fast unverzerrte Stimme des Phil Anselmo... "you won't hear this anywhere but at home, in your car or on this muthafuckin'stage" - die (Live-)Ansage zum wohl brutalsten Song 'GSTK Pt.2'. Unvergeßlich!
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am 11. August 2014
Kennzeichen einer stetigen Entwicklung der Band hin zum Extremen. Habe das Gefühl, in der LP-Version fehlt das epische Solo am Ende von Floods-ist aber nur ein klitzekleiner Wermutstropfen. Die Neuauflage ist vom Sound her direkt, klar und taufrisch - so wie die Band selbst tagaktuell und kein bißchen oldschool erscheint.
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am 26. Oktober 2016
Zu diesem Longplayer an sich gibt es nicht viel zu sagen, ein zeitloser Klassiker der hiermit eine würdige Veröffentlichung bekommt. Die Remixe bzw. Early-Mixe auf CD2 sind auch interessant, erklingen in einem etwas geänderten Sound. Die Live-Mitschnitte sind nicht so mein Ding, aber dennoch 5* für diesen Meilenstein!
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am 6. Mai 2013
alles perfekt genau wie vorgestellt produkt passt lieferzeit passt details passen alles gutalles perfekt genau wie vorgestellt produkt passt lieferzeit passt details passen alles gut
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am 25. März 2002
Manchmal braucht es Abstand,um bestimmte Meisterwerke einer Band ausreichend würdigen zu können.Heute einige Jahre später,nach dem grottenschlechten 'Reinventing the Steele',ist Pantera bekanntermaßen am Ende.Das letzte Album war der verzweifelte Versuch,verlorene Fans zurückzugewinnen,die The Great Southern Trendkill nicht nachvollziehen konnten.TGST hat damals was den Härtegrad betrifft neue Maßstäbe gesetzt.Viele moderne Bands aus der Metalcore-Szene bedienen sich folgerichtig heute ausgiebig gerade bei diesem Album,dass bei Erscheinung in den neunzigern doch für einige Verstörung gesorgt hat.Und so spaltet dieses Album auch heute noch die Pantera-Fangemeinde.Heute gibt es auch von anderen Protagonisten der ganz harten Mucke, wie Hatebreed,Mudvayne,The Black Daliah Murder,All that Remains und anderen genug abgespacten Stoff.Doch die tollen Elektronik Arrangements auf 'Living through me' und 'Floods' erzeugen eine vollkommen eigene,abgedrehte und kranke Atmosphäre.Etwas ähnlich beklemmendes und düsteres,habe ich seitdem nicht wieder gehört.Diese Album ist für mich,das wichtigste Referenzalbum der Metalcore-Urväter.
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am 4. September 2003
Viele können oder wollen Pantera wohl nicht verstehen. Immer wieder liest man daß die 4 Jungs aus dem Süden es einfach nicht mehr drauf hätten, Songs wie sie auf der 92er 'Vulgar Display of Power' zu finden sind auf die Reihe zu bekommen. Wenn man sich mal informieren wollte, sich mit der Band und dem ganzen Drum-Herum beschäftigen würde, dann wird einem sehr schnell klar was Pantera schaffen wollen, und was diese Scheibe zum Ausdruck bringen will!
Pantera haben von Anfang an den Weg verfolgt, immer härter, brachialer, zermalmender zu werden, und jedem Trend zu entkommen. Und genau DAS gelingt ihnen auch.
Gut. 'The Great Southern Trendkill' ist in vielerlei hinsicht unmelodischer als zB 'Cowboys From Hell' oder 'Vulgar Display of Power', aber das ist doch noch langer kein Grund zu behaupten das diese CD schlecht sei. Sie bringen es zB fertig, glaubwürdig und ehrlich ihrem Stil treu zu bleiben. Pantera entwickelt sich, evoluiert sozusagen.
Man kann auch einen anderen weg einschlagen, und enden wie Metallica, die sich wohl dachten, ein wenig Veränderung könnte durchaus gut tun... (wenn gleich ich hinzufügen muss das deren neues Album ein kleiner Schritt in die richtige Richtung ist...)
Mir gefällt es wie Pantera sich über die Jahre entwickelt hat! Und wenn jemandem diese Mucke zu unverdaulich ist weil Mr Anselmo mehr schreit, die Riffs einfach nur noch töten und die Drums dir den Schweiss von der Stirn wegblasen, dann geht doch hin und hört ein wenig Manowar, oder sonst ne poser-mucke.
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