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am 11. Februar 2011
1975, nach zwei wohlwollend aufgenommenen Platten und mit einem sich vergrößernden Bekanntheitsgrad im Rücken, macht Tom sein erstes Life-Album. Aber er singt sich nicht einfach durch sein vorhandenes Repertoir, wie es sich für ein normales Life-Album gehört.

Nein, er versammelt ein paar Leute, hockt sich mit der Band vor sie hin und erzählt den Anwesenden über eine Stunde lang Geschichten aus Bars, runtergekommenen Apartments und von der Einsamkeit der Landstraßen. Klar erkennbare Songstrukturen gibt es nur manchmal. Oft vermischen sich die Intros mit den Songs, die in den allermeisten Fällen von Toms typischen Sprechgesang getragen werden. Zu all dem croont die Band herum, das Klavier klimpert, der Bazz brummt, hüpft und maunzt wie ein alter Kater, das Schlagzeug scheppert.

Die Geschichten sind dann meistenteils sehr komisch, getragen von Toms Wortwitz. "Warmes Bier und kalte Frauen", "Kaffee, stark genug, um sich selbstverteidigen zu können". Solche Sachen. Tom ist ein guter Unterhalter, mitunter verschwimmen die Grenzen zur Comedy. So jemand hat jeder gerne auf seiner Party.

Heraus ragen für mich zwei Stücke: "Eggs and Sausage" und "Big Joe and Phantom 309". Letzteres ist eine Gespenstergeschichte in der Einsamkeit der nächtlichen Highways, die atmosphärisch ist bis dort hinaus.

Eine Platte zum Hören, während man seinen Sonntag im Bett vertrödelt. Gute Englischkenntnisse voraus gesetzt.

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Dies ist der dritte Teil meines Annäherungsversuches an den Waitsschen Kanon. Zum Vorgänger gelangen Sie hier: "The Heart of Saturday Night". Weiter geht es bei "Small Change".
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am 24. Juni 2013
Habe Tom Waits in letzter Zeit wiederentdeckt und mir jetzt auch mal die alten Platten aus den 70ern besorgt. Wer die Kölner Formation "The Piano has been drinking" noch kennt, wird hier ein paar tolle Songs im Original wiederfinden. Für mich war der jazzige Sound / Instrumentierung dieser Live-Aufnahmen überraschend, oft mit dem - vom Sänger eigenwillig bearbeiteten - Klavier im Vordergrund - 100% Tom Waits. Ein Muss für Fans!!
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am 26. November 1999
"They all come from good families". So stellt Waits am Ende des Konzerts, das auf "Nighthawks at the diner" aufgenommen wurde, seine Bandmitglieder vor; nur einer von vielen Lachern, die auch auf der Scheibe zu hören sind. Wie Asterix-Hefte kann man diese Platte immer wieder zur Hand nehmen und immer wieder neue Pointen entdecken. Das liegt natürlich hauptsächlich daran, daß die Stimme von Tom Waits viel Raum für Spekulationen läßt über das, was er da erzählt. Zusätzlich zum vielen Erzählen gibt's auf der Platte natürlich auch Musik, eher U-Musik im Vergleich zu Alben wie "Swordfishtrombones". Aber den größeren Eindruck machen die Geschichten mit walking bass im Hintergrund. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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TOP 1000 REZENSENTam 13. November 2008
zur masche von tom waits gehört es ja, seine genialen kompositionen unter whiskyvernebeltem gesang und einer bizarren geräusch- und schepperkulisse seiner ebenso genialen band so tief zu vergraben, dass eben nur die zuhörer, die ihn mögen, dies auch bemerken bzw. die, die das bemerken ihn dann auch mögen. er hat es gut - so wenige sind es nicht, er wird gut davon leben.

auf dieser live aufnahme aus den zeiten seiner noch urigen bluesphase - oder wie immer man das bezeichnen mag - gelingt ihm hier etwas besonderes. er benützt diese betrunkenen, mit verrauchter barathmosphäre geschwängerten songs um witzige texte (zb. emotional weather report) oder ebenso witzige storys davor zu erzählen. das feeling, der groove, geniale kompositionen, 100% tom waits auf höchstem niveau aber ohne den hauch von easy listening!

für mich eine seiner besten, für TW-fans sowieso ein muss!

der sound ist nicht perfekt, aber völlig akzeptabel, drei bis vier sterne dafür. zudem ist die live-athmosphäre ebenso wie die interaktion mit dem publikum perfekt eingefangen. klasse, macht spass!
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am 15. Januar 2000
Dieses Album ist mit abstand das witzigste Album welches ich kenne. Im Gegensatz zu den proffesionellen Kritiker die fanden das, die lustige Stimmung (die auch bei fast traurigen Texten und vor allem bei den Intros, aufgesetzt wirkt, muss ich widersprechen. Natuerlich sind die Texte durchgestylt bis zum Perfektionismus. Muessen sie auch sein, schliesslich ist Waits von Beruf Musiker und Singer. Die Musik ist auch leicht und 'flockig' zumals waehrend den Intros. Man merkt ihnen an, das Tom Waits ein Mensch ist der auch ueber sich selbst lachen kann, und auch sonst das Leben von der einfachen Seite nimmt. Dieses Album ist mit keinen anderen vergleichbar. Wie gesagt wem die ernsten und traurigen Lieder zum Hals raushaengen wird dieses Album Lieben. Das Intro von Big Joe and Phantom 309 , macht mir immer noch nach dem X. Mal anhoeren eine Gaensehaut. (Kurz die CD ist jedem zu emphelen wer Englisch vertsteht.) (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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am 4. Dezember 2008
Dieses vor einem ausgewählt kleinem Publikum aus einem Haufen Freunden" live eingespielte Album hat für mich den allergrößten Spaß- und Unterhaltungsfaktor.

Zu meiner Tom-Waits-Zeit Mitte der 80er sammelte sich auch diese Aufnahme irgendwann bei mir an - zu Anfang halt eine unter vielen (guten) Waits-Platten ... bis ich eines Abends Besuch u.a. von einem Israeli, der lange Zeit seines Lebens in New York gelebt hatte, bekam. Anfangs lief diese Musik dabei im Hintergrund bis er bat um mehr Lautstärke bat. Er setzte sich vor die Boxen und prompt liefen ihm die Tränen vor lauter Lachen über die Wangen. Er kam derart in Begeisterungsstürme über das ihm bisher unbekannte Gebotene, daß ich - ohne viel von den Worten zu verstehen - einfach "mit" musste. Aufgrund seiner Sprach- und Ortskenntnisse erklärte er mir die unzähligen lokalcolorierten Anspielungen und Gags. Und so fand ich erst den richtigen Einstieg in diese waitssche NYer Heimspiel. Weil ich nun weiß" was da so alles passiert, ist der so auf mich übergesprungen Funke bis heute geblieben - und jedes Mal, wenn ich dieses einmalige Live-Dokument höre, legt sich ein breites Grinsen auf mein Gesicht.

Die stand-up-komischen emotionalen Wetterberichten" von Waits mit seiner unvergleichlichen verrauchten und versoffenen Stimme wird durchgängig von der leicht swingend-jazzigen Grundbegleitung seiner coolen Band begleitet.

Eine urkomische aber auch poetische Late-Night-Show, die man auch heute nicht verpassen sollte.
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am 7. April 2010
Ich hab mich nach Jahren immer noch nicht satt gehört. Tom Waits und wie er die Welt sieht. Ergreifend, humorvoll und bissig.
Anspieltipp: Eggs And Sausage
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