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am 16. Mai 2002
Nur ein einziger Song rechtfertigt den Kauf dieser letzten Waits Platte der 80er, die gleizeitig auch den Abschied von Asylum(Elektra) markiert, allemal. Aber auch alle anderen Stücke, wie z.B. der schmierig, bluesige Titelsong oder das auch von Bruce Springsteen besungene "Jersey Girl" sind erstklassig.
"On the Nickel" ist der wohl intensivste, gefühlvollste, schönste und traurigste Song der je komponiert und interpretiert wurde. Gänsehaut garantiert!
"On the Nickel" ist der Titelsong aus dem gleichnamigen Film von Ralph Waite(der Waltons Papa) und bescheibt das Leben zweier Alkoholiker am Rande der Gesellschaft, zwischen Hoboes, Junkies auf der "Skid Row" von L.A.
Waits röhrt, brüllt, schluchzt, haucht ins Mikrophon, daß es einem das Herz zerreisst. In welchem Zustand muß sich Tom Waits bei dieser Aufnahme befunden haben? Das ist keine Masche, das ist echt und ehrlich. Tom Waits interpretiert hier das Leben, überhäuft den Hörer mit Gefühlen in Reinform, die einen mächtig beanspruchen und viel abverlangen. Ein Hochgenuß!
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am 17. Februar 2011
1980, nach zwei Jahren Pause, bekommt "Blue Valentine", die ruppige große Schwester aus dem Jahr 1978, einen kleinen aufgeweckten Bruder mit melancholischem Herz geschenkt: "Heartattack and Vine". Toms siebte Platte, die letzte, die er für Asylum Records einspielen wird, ist womöglich seine entspannteste und lässigste überhaupt. Smoove bis dorthinaus.

Erneut präsentiert er uns den schon vom Vorgänger bekannten rockigen Blues, der noch eine Spur gitarrenlastiger geworden ist. Gleich der erste Ton im titelgebenden beschwingt voran stolpernden Opener gehört Toms E-Gitarre. Und mit der Refrain-Zeile: "Don't you know, there is no devil - its only Good than he's drunk" findet sich hier einer seiner ersten typischen Bonmots.
Diesesmal gibt es auch wieder mehr Balladeskes. "Saving all my love for you", in dem Tom nochmal ans Klavier zurückkehrt, ist in diesem Zusammenhang deswegen bemerkenswert, weil hier in den Percussions zum ersten Mal Glocken eine wichtige Rolle spielen. Und auch das folgende, rockige "Downtown" weisst in vielerlei Hinsicht auf den Sound von "Swordfishtrombones" voraus. "Jersey Girl" als No 5 ist dann die womöglich schnulzigste Waits-Schnulze überhaupt, würde er Deutsch singen, ginge sie als vollwertiger Schlager durch. Man kann sogar Eins-Zwei-Tipp dazu tanzen. Am Bass findet sich hier zum allerersten Mal Greg Cohen ein, der für die nächsten Jahre ein treuer Begleiter sein wird. "On the Nickel" ist eine berührende Reminiszenz an seine Balladen der 1970er, "Mr. Siegal" das besonders garstig geratene Portrait eines echten Schuften.

Bleibt zum Schluss als No 9 "Ruby's arms". Ein mehr als symbolischer Song. In ihm nimmt ein Mann heimlich Abschied von seiner schlafenden Liebsten. Er stiehlt sich davon, sie soll nicht wach werden. Es ist ein Abschied für immer. Ein trauriges Lied. Tom sitzt ein letztes Mal am Klavier, seine Stimme ist sanft wie lange nicht, ein ganzes Violinen-Orchester schluchzt dazu. Hier geht nicht nur eine Liebschaft zu Ende. Im letzten Song dieser Platte sagt der gute alte Klavier-Tom endgültig Lebewohl. Ein letztes Mal hängt der Himmel über einem seiner Lieder voller Geigen. Etwas geht zu Ende, ein Bogen schließt sich. Draußen zieht der Morgen auf. Der Güterzug, den Tom erwischen will, heult. Er wird uns zu neuen aufregenden Song-Gestaden mitnehmen. Die Anfänge haben sich auf dieser Platte bereits angedeutet. Es gibt kein Zurück mehr.

Vorn auf dem Cover unter seinem Foto lesen wir Folgendes: "Shortly before dawn Sunday this South Central Los Angeles man was seen leaving the corner of Western and 110th St. in burnt sienna Chrysler Imperial and heading in the direction of the San Bernardino Mts."

Gib Gas, Tom! Die 80er warten.

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Dies ist der siebte Teil meines Annäherungsversuches an den Waitsschen Kanon. Zum Vorgänger gelangen Sie hier: "Blue Valentine". Weiter geht es bei "One from the Heart".
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am 15. April 2007
Es kann nicht sein, dass "Swordfishtrombones" immerzu als unversehene Peripetie des Waits'schen Oeuvres vermarktet wird! Wer die wunderbare "Heartattack and vine" wachen Ohres anhört, wird nicht umhin können, hier genau das "vermisste", verleugnete - und zutiefst berührende! - Zwischenglied zu finden, das den Barpiano-Jazzer der 70er mit dem burlesken, hochintelligenten Pop-Zerstörer der 80er verbindet. Kein Mensch kann mir weismachen, dass "'til the money runs out" auf "Rain dogs" aus dem Rahmen und also (womöglich als "von gestern") aufgefallen wäre!

Nur sind die Songs auf H&V eben nicht mit Hühnerknochen und Xylophon, Bongo und Akkordeon instrumentiert, sondern durchweg mit (oft fast gleich einem Xylophon geslappter!) E-Gitarre, Kontrabass, reduziertem Drum-Set und Klavier. Nur die Balladen bemühen Streicher - diese vier Stücke gemahnen übrigens stark an die spätere Großtat "Alice" -, "Jersey Girl" wird außerdem wenn man ganz genau hinhört von einer Akustikgitarre begleitet. Weiter nix! Damit prägt H&V der gleiche spröde, karg-verstörende Sound, der wenig später weithin Swordfishtrombones und Rain dogs beherrschen wird. Die härteren Nummern - voran das Titelstück, "Downtown" und "MR. Siegal" - unterscheiden sich nicht wesentlich von "Down down down", "Big black Mariah", "Gin soaked boy" etc. Allein das Songwriting ersten Tunes lässt zu wünschen übrig. Ansonsten kommt jedoch kein Waits-Anhänger an den Kompositionen vorbei, die definitiv zum Besten aus der Feder des unzugänglichen Meisters gehören.
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am 26. Dezember 2002
"Heartattack And Vine" ist noch durch jazzige und bluesige Töne dominiert, und gehört rückblickend zu Waits' zugänglichsten Platten. Viel wichtiger: Der Titelsong "Heartattack and Vine", das Instrumental "In Shades" und "Downtown" sind mit ihrem wuchtigen Laidback-Feeling seine coolsten Songs.
Daneben stehen mit "Saving All My Love For You" und "Ruby's Arms" bekennende Schnulzen, erstere ziemlich verkitscht, zweitere textlich kongenial: die Metaphorik eröffnet häufig mit dem eigentlichen und dem bildlichen Sinn zwei Lesarten, die sich in der Geamtstimmung miteinander verweben, etwa, wenn das lyrische Ich in der Morgendämmerung "out through your blinds" seinen Weg sucht: "everything is turning blue now".
Dass "Jersey Girl" als Springsteen-Cover bekannt wurde, legt nahe, das Original zu rühmen; das Stück gehört indes nicht zu Tom Waits' Glanzleistungen, hat aber trotzdem seinen Reiz und gehört auch in die Schmachtfetzenabteilung des Albums. Der Instrumentierung nach gilt das auch für "On The Nickel"; die Geigen sind hier aber so deplatziert wie ein Tropenhelm in Alaska - heute würde Waits' die Nummer anders aufnehmen. Auf einem rostigen Auspuff geblasen vielleicht.
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am 25. Oktober 2001
Der Meistergöler und Experte der feingeistigen texte beweist auf diesem Album mal wieder sein (fast schon legendäres) Talent in Sachen Songwriting. Wunderschöne Texte in musikalischer Spitzenklasse umrahmt und mit der unverkennbaren Waits`schen Stimme machen auch dieses Album zu einem Erlebnis! Unbedingt als allererstes anspielen: Jersey Girl! Von Bruce Springsteen oft gecovert, aber an Toms Original kam er nie ran!...
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am 8. August 2013
Habe die Cd nur wegen einem Song gekauft: "Jersey Girl", da es sich aber um TOM WAITS handelt ist auch der Rest der CD jenseits jeder Kritik. Also: KAUFEN!!!
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am 9. Dezember 2012
TUTTI UNA SERIE DI ARTISTI CHE PIÚ O MENO HANNO NEL LORO GENERE QUAL'COSA DI SPECIALE!
IN QUESTO CASO SI TRATTA DI UN GENIO! SERVIZIO IMPECCABILE! GRAZIE!
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