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Kundenrezensionen

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"You can check out any time you like but you can never leave."
(Songtext)

Nach einer Produktionszeit von acht Monaten veröffentlichen die vier Jahre zuvor aus der Begleitgruppe Linda Ronstadts hervorgegangenen "Eagles" Ende 1976 ihr fünftes Album, das 107 Wochen in den US-Charts verweilen sollte. Mit 28 Millionen verkauften Exemplaren und dem gleichnamigem Titelsong, der in den USA, England Deutschland und vielen anderen Ländern Platz 1 der Hitlisten erklimmt, erreichen die Westcoast-Adler ihren Zenit und beginnen gleichzeitig mit den Abstieg von ihrem Höhenflug...

..nachdem ein erschöpfter Reisender ein abgelegenes Hotel erreicht hat und ihm ein Zimmer zugewiesen wurde, muss er schnell erkennen, dass die vordergründig freundliche Belegschaft in Wahrheit ein eingeschworene Gemeinschaft ist, deren Mitglieder Gefangene ihrer Süchte sind, denen sie skrupellos verfallen sind. Außerdem wird ihm bewusst, dass derjenige der einmal das "Hotel California" betreten hat, dieses niemals wieder wird verlassen können. Der Songtext, insbesondere die "in den Räumen des Meisters hausende Bestie, die ständig stechendend Stahlkingen ausgesetzt ist und dennoch nicht getötet werden kann" wird unzählige Interpretationsversuche nach sich ziehen....

Auf den ersten Blick romantisieren Albumtitel und der gleichnamige Song die Welt des "Californian Dreams". In der Realität stellt er jedoch alles Schlechte dar, was den Gruppenmitgliedern infolge ihres Starruhmes begegnet ist. So gesehen verkörpert das kalifornische Hotel, das es als tatsächliches Bauwerk niemals gegeben hat, eine sozialpolitische Kritik an der Dekadenz des American Way of Life in den späten siebziger Jahren dar. Nach einem selbstironischen Eingeständnis galten die Eagles trotz ihres Verdrusses an der Überflussgesellschaft des Sonnenstaates selbst immer mehr als die "Verkörperung dessen, was die Leute an Kalifornien hassen".

Dem vom Henley, Frey und Felder geschriebenen Chartbreaker "Hotel California" verlieh (neben der unverwechselbaren Stimme Henleys) vor allem Gitarrenintro und -solo Don Felders, der die Gruppe im Jahre 1974 zum Quintett gemacht, und diese nach deren Trennung (1981) und sensationeller Wiedervereinigung (1994) schließlich infolge von Querelen im Jahre 2001 verlassen musste, seinen markanten Sound. Bei der Entstehung des zweitpopulärsten Track des Albums, das von Frey gesungene "New Kid in Town", wirkte neben dem Duo Frey/Henley mit John David Souther ein Freund aus alten Desertgroup-Tagen als dritter Autor mit. Für das von Henley intonierte, rockige "Life In The Fast Lane" zeichnet sich Neuzugang Joe Walsh, der kurz zuvor den vierten Gründungs-Eagle Bernie Leadon (1972 Banjovirtuose in Jackson Brown's und Frey's "Take It Easy") ersetzt hatte, als Songwriter und besonders durch seine Gitarrensoli aus. Während das melancholisch nachdenkliche "Wasted Time" ebenfalls ein Gemeinschaftswerk des Duos Henley/Frey ist, wirkten bei "Victim Of Love" Felder und erneut Souther mit; beide Lieder präsentiert Drummer Henley mit unverwechselbarer Stimme. Joe Walsh "Pretty Maids All In A Row" ist in seinem langsamen Dreivierteltakt untypisch für den Gitarristen, da man vom Ex-Mitglied der James Gang härtere Töne gewohnt ist. Mit "Try And Love Again" gibt es einen Beitrag des Bassisten und dritten Leadsängers ("Take It To The limit"; 1975) Randy Meisner, der die Gruppe bald nach Veröffentlichung des Albums verlassen sollte, um auf Solopfaden zu wandeln und von Timothy B. Schmit ersetzt wurde. Mit "The Last Resort" gibt es nochmals einen sentimentalen, von Henley gesungenen, Henley/Frey Song, bei dem Walsh den Synthesizerpart (!) übernommen hat.

Fünf Bandmitglieder, von denen vier als Songschreiber auch gleichzeitig den Part des Leadsängers übernehmen und drei ausgebildete Gitarristen waren und sind an sich schon einmalig. "Hotel California" ist das Ergebnis dieses einmaligen Zusammenwirkens und -spiels, das neben einem mehrstimmigen Harmoniegesang und sanften bis markanten Gitarrentönen, auch mit originelle Texten aufwarten kann, die sich als Hymne einer ganzen Generation noch 30 Jahre (und wohl noch länger) hören lassen können. Rockgeschichte einer einzigartigen Formation, die es danach nie mehr gegeben hat. 5 Amazonsterne.
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am 3. Mai 2014
Ich bin kein ausgesprochener Eagles Fan, aber wenn man 5.1 Musik haben möchte ist die Auswahl leider nicht so groß, von daher muss man nehmen was einigermaßen gefällt.

Die Aufnahmen sind aus den 70ern, das hört man gerade dem Titelsong "Hotel California" absolut nicht an, der Sound ist klar und durchaus auch druckvoll. Die restlichen Songs sind auch ganz gut, ein schönes Album. Für Aufnahmen aus den 70ern ist die SoundQualität durchgehend auf sehr hohem Niveau!

Für den Eagles Fan eine Offenbarung, für den 5.1 Liebhaber eine Empfehlung!

Würden sie die SACD wieder kaufen? - JA! :-) - Allerdings habe ich beim Musikversender jpc gekauft, dort ist der original Japan Import nämlich deutlich günstiger als bei Amazon, keine Ahnung was Amazon manchmal für eine Mondpreispolitik bei SACDs verfolgt...!?!
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am 1. März 2012
1976 schrieben die Eagles mit - Hotel California - ihren ganz großen Hit, wenn nicht überhaupt DEN Hit der Siebziger Jahre. Bereits im Vorfeld gab es schon sehr große Spannungen in der Band, und es kam immer wieder zu Streitigkeiten zwischen Glenn Frey und Don Henley, wer denn jetzt welchen Titel singen sollte. So stieg Gründungsmitglied Bernie Leadon nach dem Erfolgsalbum - One Of These Nights - aus, weil er angeblich unter Reisestress litt, und wurde wenig später von dem Gitarrenvirtuosen Joe Walsh ersetzt. Das ständige Buhlen um die Lead-Vokals und die Situation, dass Glenn Frey bei dem größten Hit der Band - Hotel California - so gut wie überhaupt nicht beteiligt war, verschärfte natürlich zusätzlich die Atmosphäre innerhalb der Band, obwohl sich der neue und exzellente Gitarrist Joe Walsh großartig einfügte, und beachtliche Arrangements zu dem Album beisteuerte.

So wurde auch den Eagles, wie sehr vielen anderen Bands, das bisher erfolgreichste Album ihrer Karriere zum Stolperstein, und der "Überflug" von Hotel Carlifornia, sowie der Höhenflug der Adler kamen schon bald sehr schwer ins Wanken, denn die beiden Streithähne Frey und Henley bekamen sich immer stärker in die Haare. So stieg 1977 mit Randy Meisner ein weiteres Gründungsmitglied aus. Zwar meldeten sich die Eagles mit dem Album - The Long Run - 1979 noch einmal recht erfolgreich zurück, konnten mit diesem Albem aber nicht alle Musik-Kritiker restlos überzeugen, was den stolzen Adler schon wenig später endgültig zum Absturz bringen sollte, da auch der ständige unerträgliche Krach zwischen Frey und Henley mittlerweile so massiv war, dass er sich unmittelbar negativ auf die Stimmung innerhalb der Band auswirkte.

Hotel California - ist genauso wie sein Vorgänger uneingeschränkt gut, und enthält einfach nur sehr schöne und abwechslungsreiche Titel, die wie immer einen gewissen Hauch von Freiheit, aber auch das "American Feeling" enthalten. It's Life On The Fast Lane.
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am 30. Oktober 2015
Die Eagles haben mit diesem Album Kalifornien eine echte Referenz erwiesen! Countryrock vom Feinsten und der Titelsong hat einen genialen Text. Rimbaud meeet Kafka und Hesse! Geniale LP und ein Must! für jeden Rockmusikliebhaber! Gehört in jede anspruchsvolle Musiksammlung!😀😀😀
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am 20. Januar 2016
Hinein gehört, sofort gekauft, bloß noch genießen... und vielen Dank für die ausgezeichnete Qualität aller Titel!
Leider hatte ich The Eagles längere Zeit nicht mehr im Register, was sich ab sofort wieder ändert...!
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am 11. Oktober 2006
She'd taped a cool new song off the radio, a friend told me a little less than 25 years ago; she'd play it for me when I'd come to her place after school.

The song was "Hotel California," and my perception of music changed then and there, once and for all. I didn't even really understand the lyrics -- I had barely begun to learn English, and apart from everything else I sure as hell didn't know what "colitas" meant. But understanding all the song's words wasn't necessary. From the first chords played by Felder and Walsh, this song was different from anything I had ever heard before. The layers of electric guitar riffs alternating with and ornamenting Don Henley's vocals, soaring in the chorus and culminating in a moving and evocative duet, touched a spot deep inside me that required no further explanation. Nor, really, did the other songs on this album which I instantaneously knew I had to have. I got the message conveyed in the raw edges of "Life in the Fast Lane," Joe Walsh's riffs throughout the song, the two guitar solos and Don Henley's sneering vocals, as well as I could hear the sense of loss in "Wasted Time," "The Last Resort" and "New Kid in Town."

This is not to say, of course, that the lyrics didn't matter to me once I was able to fully understand them. Rather, that understanding deepened my appreciation for the album; and yet another level of insight was added when I came to California for the first time in 1991. By that time I was an ardent fan, and although the Eagles didn't even exist as a band back then, their music has become an inseparable part of my memory of those months -- particularly the album which bears the state's name and is so often called the quintessential California rock album (not only of the 1970s) that this description in itself is bordering on cliché now, true as it may once have been.

Since the release of their 1976 studio album, the Eagles have published several other versions of "Hotel California," and I love them all. (I even -- sometimes -- like the ska version Don Henley and his incredible tour band performed during their 2001 "Inside Job" tour.) But ultimately, it all comes back down for me to the duet of those two electric guitars which forever redefined the way I listen to music.
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am 23. März 2004
Ich hatte bereits die normale CD und habe sie gegen die remasterte ausgetauscht. Der klangliche Unterschied war deutlich hörbar. Was jedoch die DVD-Audio noch an Klangpotential zulegt ist schier unglaublich. Die Aufnahme hört sich an als ob die Eagles erst gestern im Studio waren. Astreine kräftige Bässe sowie feinste Nuancen in den Höhen sind einfach fantastisch.
Eine Investition die sich lohnt, selbst wenn man die CD schon besitzt. Absolut empfehlenswert!
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am 7. März 2012
Hotel California kann trotz des Alters (Aufnahme von 1976) auf der 1984 Remastered CD klanglich locker mit aktuellen CD Produktionen mithalten. Die CD klingt frisch, sauber und besitzt ein warmes Klangbild. Auch wenn man den Titel bereits sehr oft gehört hat, kommt bei erklingen der ersten Takte sofort doch wieder Stimmung auf, denn Hotel California vermittelt einem leicht das Gefühl am Meer den Sonnenuntergang zu betrachten. Die damaligen Urban Legends um Album und Cover laden beim hören immer wieder zum schmunzeln ein. Leider fallen die übrigen Songs deutlich gegenüber dem Hit HC ab, auch wenn sie für sich genommen nicht schlecht sind.
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am 16. Juli 2007
Dieses Album sollte man wohl haben, wenn man sich ernsthaft mit Musik beschäftigt. Man MUSS es haben, wenn man sich ernsthaft mit DVD-Audio beschäftigt:-)

Im Ernst: Es hat einen Grund, warum besonders diese Scheibe so einen guten Ruf hat. Der Surroundmix ist spitze, alleine schon wie der Titeltrack eingeblendet wird und dann raumgreifend aufspielt! Stereo ist in der höchsten Auflösung vorhanden und klingt ebenfalls beeindruckend.

Die Musik ansich ist ja immer Ansichtssache, gefällt mir aber durchweg sehr gut, auch wenn es manchmal ein bischen kitschig/rührseelig wird.

Wenn man noch drankommt: KAUFEN
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am 17. Oktober 2000
Es gibt wenig Songs, die man wirklich 1000 Mal hören kann - und es einem immer wieder kalt dem Rücken hinunter läuft: Aber "Hotel California" gehört dazu! Aber auch alle anderen Nummern dieses Albums zeigen, dass hinter dem Bandprojekt erfahrene und vielseitig talentierte Musiker stecken. Die EAGLES wissen ihre Resourcen gut zu nützen: Deshalb singt auch Don Henley den Großteil der Nummern und deshalb spielt Joe Walsh die Slides und Don Felder glänzt durch gekonntes Rhythm'n'Blues-Feeling! Ihre sozialkritischen Texte wurden geschickt in melancholisch-verträumte Melodien eingebettet - so trafen sie exakt den Nerv zahlreicher Amerikaner, die sich mit dem "Life on the fast lane" des Kaliforniens der 70er voll identifizieren konnten. Aber auch "New kid in town" und "The last resort" sparen nicht mit mehr oder weniger verstecktem Sarkasmus, und bei "Wasted time" kann sich wohl jeder in die Situation des von der Liebe gestraften Don Henley versetzen. Ironisch dabei nur, dass dieses Album neben dem absoluten Höhepunkt auch den emotionalen und kreativen Niedergang der Adler einläutete, den dieses Album war unmöglich zu toppen. Die zahlreichen Gerüchte um jenes Hotel machten daraus ein Mysterium, obwohl alles nur auf genannter Sozialkritik beruht: Also, keine Satanistenburg, keine Opiumhöhle, kein Sextempel... Übrigens: Das Coverfoto ist das Beverly Hills Hotel in L.A., und die Leute auf dem Insidecover nur gute Freunde und Bekannte der Band - hoffentlich habe ich jetzt so manchen nicht jä aus seinen Vermutungen gerissen...
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