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am 22. März 2006
Joan Armatrading ist eine Klasse für sich. Und "Walk Under Ladders" ist in ihrem Back-Katalog ein einzigartiges Schmuckstück. Es entstand 1981 zwischen dem rockigen "Me Myself I" (1980) und dem poppigen "The Key" (1983), als die New Wave blühte. Die Experimentierfreudigkeit mit neuen Sounds vom Synthesizer, der hier von Thomas Dolby bedient wird, gemischt mit präzisem Gitarrenspiel, hebt dieses Album von allen vorherigen und allen danach ab. Ich habe es 1992, mit 17 Jahren, noch auf LP entdeckt. Ich war damals schon mit den vorigen Armatrading-Alben vertraut (und von allen hin und weg), aber "Walk Under Ladders" faszinierte mich von vorn bis hinten, und das bis heute. Aus Rock, Pop und Reggae wurden wunderbare Songs geschaffen, die mit Orgel, Bläsern oder Sax dezent akzentuiert einerseits eine große Bandbreite eröffnen, aber gleichzeitig homogen wie selten klingen - das ganze Album hat eben diesen speziellen Sound, der übrigens auch auf den B-Seiten "Crying", "Dollars" und "Shine" (seit 2010 dank Cherry Pop endlich auf CD erhältlich, wenn auch nur als Plattenumschnitt) hörbar ist.

"I'm Lucky", die Singleauskopplung mit dem markanten Synthiesound, ist dabei sogar noch einer der schwächeren Titel. Das aufgeregt-trötende "When I Get It Right" und das entspannte "Romancers" bestechen durch einprägsame Refrains. Sehnsüchtig rockt "I Wanna Hold You", und dabei half es mir über so manchen jugendlichen Herzschmerz hinweg. "The Weakness In Me", längst ein Klassiker, kann sich nicht entscheiden zwischen der alten Liebe und der neuen Versuchung - und stellt in Hinblick auf Atmosphäre locker jeden Kuschelrock-Hit in den Schatten. "No Love" beginnt sanft, wird aber zur traurigen Ballade über unerwiderte Liebe. Danach geht's zum Abtanzen "At The Hop", und bei "I Can't Lie To Myself" wird wieder einem undankbaren Lover hinterhergesungen. Sly & Robbie sorgen dabei für ein entspanntes Soundgerüst. Bei "Eating The Bear" mit Andy Partridge an der Gitarre wird es wieder härter. Die Versuchung, der man mal widersteht, mal unterliegt, brummt dabei als gemeiner Bär. Und dann, ganz zum Schluss, noch das zarteste, zerbrechlichste Liebeslied, das ich kenne: "Only One". Es kommt aus der Stille und verhallt in die Stille, und dazwischen ist es zum Sterben schön. Seufz...

Mittlerweile habe ich - natürlich - längst die CD, auch die der anderen Armatrading-Alben, die man nur noch für ein Vermögen bekommt. "Walk Under Ladders" ist, wie gesagt, einzigartig und als kleine Perle sowohl der Neuerscheinungen des Jahres 1981 als auch im Kontext der Armatrading-Discographie etwas ganz Besonderes.
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