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Kundenrezensionen

4,7 von 5 Sternen
10
4,7 von 5 Sternen
Format: Audio CD|Ändern
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Wahrscheinlich waren nicht wenige Hörer verwirrt, als der Nachfolger des 1994er Erfolgsalbums "Troublegum" erschien. Die dort vorherrschenden eingängigen, kurzen, punkigen Nummern sind verhältnismäßig sperrigen und düsteren, aber auch teilweise ruhigeren Klängen gewichen. Therapy? sollten allerdings auch weiterhin unberechenbar bleiben: Ihr Spektrum reicht von Album zu Album von eingängigen, nahezu poppigen Liedern bis hin zu schrägen Noise-Kompositionen. Auf "Infernal Love" herrscht größtenteils immer noch Eingängigkeit, nur eben nicht im so simplen Format wie auf dem Vorgänger. Die Lieder gehen ineinander über und bilden somit als ganzes Album eine Einheit. Mitsing-Parts sind durchaus vorhanden, wie etwa bei "Stories", "Misery" oder "Bad Mother". Mit "Loose" hat sich tatsächlich eine recht simple, punkige Nummer aufs Album verirrt, die wegen ihrer Fröhlichkeit beinahe negativ heraussticht. Dafür folgt darauf mit "Diane" ein durchweg gelungenes Hüsker-Dü-Cover, bei welchem der Gesang nur von drei Celli begleitet wird. Dies gibt dem verstörenden Text (geschrieben aus der Sicht eines psychisch kranken Mörders und Vergewaltigers) eine noch unheimlichere Note. In dem Fall muss ich sagen, dass das Cover das Original übertrifft. Zu den Texten: Therapy? haben auch vor "Infernal Love" nicht über singende Vögelchen und grinsende Glücksbärchis gesungen, aber auf diesem Album verfinsterten sich die Themen noch einmal. Beispiele gefällig?

And you poured Eros' maggots down my throat until I choked / There's nothing darker than love that's gone sour / Satan's spit, love that's gone sour (aus "Bowels Of Love")

He was born the same time as me / To a small souled women who died twenty-three / Now you're here, they can't shove you back / I know you live your life out of spite (aus "Jude The Obscene")

Buggered by a priest when you were seven years of age / The age of understanding came with blood and semen stains / All your hope in politics handed back yourself / Is there anything as disgraceful I can see again? (aus "30 Seconds")

Die erstklassige Mischung aus genial komponierten Liedern und eben jenen Texten macht "Infernal Love" für mich zu einem der besten Therapy?-Alben. Sollte man, gemeinsam mit "Troublegum", "Semi-Detached" und "High Anxiety", unbedingt besitzen.
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am 26. Juli 2014
Ich hatte mir davon mehr versprochen. Leider nur Durchnittsrock. Nicht nervend aber auch nichts was irgendwie hängenbleibt oder was ich öfter hören möchte. Gelungen ist allerdings die Aufmachung mit schönem Booklet. Ich gehöre eben doch zur Fangemeinschaft des Troublegum-Albums; Infernal Love ist anders, aber anders ist eben nicht immer besser.
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am 16. Januar 2000
Es ist irgendwie kaum zu glauben, daß dies der Nachfolger des Albums Troublegum ist. Aber es wird klar, daß Therapy sich ganz bewußt von ihrem Erfolgsalbum absetzen wollten. Die genialen Kompositionen (Die Bezeichnung "Song" wäre dafür einfach zu banal) auf dieser Platte sind fesselnd. Außerdem stellt dieses Album, wie kaum ein anderes, eine Einheit dar. Das ist auch daran zu erkennen, daß einzelne Songs nahtlos ineinander übergehen, nur getrennt von sphärischen oder alltäglichen Geräuschen. Besonders eindrucksvoll ist die Verwendung klassischer Instrumente (z.B. Celli). So geben die Streicher z.B. dem tragischen Track Diane die kraftvolle Note. Dieses Album ist für alle, die dem "Mainstream" den Rücken zu gekehrt haben und bereit sind sich auf etwas Neues einzulassen. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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am 28. Dezember 2012
Tja Herrschaften ... Immer wieder seit erscheinen dieses Albums legt es mich fest auf meine Form der Liebe ... Es ist eines der Alben die beim mehrfachen hören immer besser werden ... und eines der Alben die verlangen sich auf sie einzulassen ... Wer Therapy ? kennt fällt der Einstieg wohl nicht so schwer ... aber auch für alle anderen ... Ich befinde es als einen Meilenstein ... Ein Konzeptalbum der Klasse Herz ...
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am 25. Dezember 2000
Mit "Infernal Love" liefern Therapy? den Nachfolger ihres Meilensteins Troublegum ab. Und wer die Band kennt, dürfte sich klar sein das Therapy? sich kaum mit dem seit Troublegum auftretendem "Metal-Punk" Klischee zufrieden geben würden. "Infernal Love" ist zwar einerseits sehr ruhig und poppig ausgefallen, kommerzieller oder zugänglicher sind die Iren aber keineswegs geworden! Single-hits wie auf "Troublegum" gibt es diesmal keine, jeder Song ist anders und steht für sich selbst. Das mit Cello-Klängen veredelte "Me vs you" lässt sich ihn Abgefahrenheit und Emotion kaum überbieten. Bei "A Moment of Clarity" liefert Andy eine unerreichbare natürliche Gesangsleistung ab. Der einzige Schwachpunkt der Platte ist das möderisch kitschige "Diane".
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am 4. Mai 2015
Therapy at its best. Diane ist wohl am bekanntesten, einfach genial, dann Loose, Bowels of Love. Davon abgesehen ist das ganze Album wunderschön zum Durchhören und Wegbeamen. Auch bestens dafür geeignet, um sich endlose Male "Moment of Clarity" reinzudröhnen, kommt gut im Auto auf volle Lautstärke: "give yourself to me I share your need", unglaublich.
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am 18. April 2005
Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass Infernal Love gut ein Jahr im Regal einstaubte, bis ich es richtig entdeckte. Genau 12 Monate, nachdem ich es erstanden hatte, legte ich es mal wieder ein. Der Grund war schlicht, dass ich nicht 30 Mark ausgegeben haben wollte und die CD dann nie richtig gehört hab. To cut a long story short: Es machte Click und ich - ich meine, es war 1996 - habe in diesem Jahr kein Album öfter gehört. Therapy? waren danach nie wieder so gut. Aber das Schöne ist: Dieses Album kann mir niemand mehr nehmen...
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am 22. April 2007
Ich hab diese CD nun schon seit über zehn Jahren und mich haut sie immer noch vom Hocker wie damals.. auch wenn mans net glauben mag aber DIANE zieht mich jedesmal wieder in den Bann und ich muss mitsingen.
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am 22. November 2007
Therapy? die Monsterband, die dem Rockstarstatus immer mit 7-Meilenstiefeln davonlief.. wer schonmal den Nachfolger "suicidepact -you first!" direkt nach der "infernal love" in die CD-Lade geschoben hat weiss was ich meine ;-P - zwei aufeinanderfolgende Werke, die SEHR STARK differieren..Anscheined galt es einen Nachfolger in den Charts für "Diane" um jeden Preis zu verhindern.....Bei den kreativen Iren muss man immer auf krasse Veränderungen/Entwicklungen gefasst sein..So sind sie diesbezüglich das Gegenteil zu den Red Hot Chilli Peppers, welche mit "stadium arcadium" wohl die überflüssigste Scheibe 2006 ablieferten..
Nur durch diese konsequente Publikumsverunsicherung ist es zu erklären, dass die "infernal love" kein MegamultiPlatinAlbum ist, dass in mehr Regalen steht als "Nevermind" von Nirvana....
Obgleich 12 Jahre alt fetzt es immer noch von der ersten bis zur letzten Nummer durch - ohne den geringsten Zugkraftverlust..
Jeder Freund guter Rockmusik sollte mal wieder von den "bowels of love" kosten und sich hernach von "bad mother" verwöhnen lassen oder "diane" nachtrauern..... Also kurz gesagt : Falls noch nicht geschehen -> ERBARMUNGSLOS ZUGREIFEN !!
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am 8. Dezember 2012
Auch der Nachfolger von Troublegum verspricht was er hält - nämlich eine "Therapie" fürs Herz und für die Gehörgänge. Alt, aber gut!!!
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