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Kundenrezensionen

3,3 von 5 Sternen
8
Bach: Cellosuiten (Inspired by Bach)
Format: Audio CD|Ändern
Preis:26,99 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


am 22. Dezember 2002
Bach's Suiten für Solo Cello gehören seit langen zu den ganz wenigen Stücken, die auf der berühmten einsamen Inseln für mich nicht fehlen dürften. Die Mischung aus mitreißender Rhythmik, intimen, meditativ anmutenden Teilen und dem Klang dieses wunderbaren Instrumentes kann ihre Wirkung nicht verfehlen und lenkt die ganze Aufmerksamkeit des Höreres auf sich, um dessen Geist mit sich fortzutragen. Leider gehören diese Suiten auch zu den anspruchsvollsten Werken der Celloliteratur, so dass die meisten Cellisten an ihnen scheitern. Es scheint, hört man sich durch die gängigen Aufnahmen durch unglaublich schwer auf einem modernen Instrument dem barocken Tanzcharakter gerecht zu werden. Bis zur Veröffentlichung seiner Neuaufnahme der Bach-Suiten im Jahr 1997 galt für mich Yo-Yo Ma's Aufnahme aus den frühen 80ern als zumindest eine Referenzaufnahme. Nun, im Angesicht der Neueinspielung, mag ich sie nicht mehr hören. Nur wenige Beispiele sind mir bekannt, bei denen Neuaufnahmen eines Werkes durch einen großen Künstler so eine markante Veränderung bewirkt haben. Die mit den Jahren hinzugewonnene Souverainität ist in jeder Note hörbar: alles wirkt selbstverständlich und erscheint so leicht als gäbe es nichts einfacheres für dieses Instrument. Mit einer unglaublichen Leichtigkeit nutzt Ma nicht nur den Klang seines Cellos sonder auch den ihn umgebenden Raum aus. Durch diesen Raumklang kommt eine Wirkung zustande, die, einer Gambe ähnlich, den vollen Tanzcharkter der barocken Tanzfolge, die die Suiten darstellen, zur Geltung kommen läßt. Man hört - ja sieht - die Töne sich im und durch den Raum entwickeln und es fällt schwer ruhig sitzten zu bleiben. Hier wird Bach zu Tanzmusik im positivsten Sinne. Und was kann Musik schöneres bewirken, als ihren Hörer zu Bewegung mitzureißen. Es ist daher naheliegend, dass die die CD begleitende Videoreihe genau dieses Moment mit Tänzern umsetzt. Auch das Element Raum steht im Mittelpunkt dieser Reihe - Inspired by Bach! Wozu? Zum Tanz!
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am 11. Februar 2000
Welch phantastische Musik in einer anrührenden, fast schon meditativen Interpretation. Besonders in den langsamen Sätzen tun sich Welten auf: Yo-Yo Mas Spiel berührt tief. Das ist die ultimative CD für lange Winterabende, um zu sich selbst zu finden. Kerze anzünden, zurücklehnen und sich einfach von der Musik davontragen lassen ..... Wunderbar !!!
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am 9. Januar 2000
Bewegend und doch beruhigend. Ergreifend und doch "Losslassend". Selten war ich so angetan und fasziniert von einem "Gesamtwerk" wie diesem. Ein Spiegelbild unseres Seins, ein Hörgenuß wenn man sich darauf einlässt.
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am 5. Oktober 2000
J.S. Bachs Suiten für Violoncello solo gehören zu den schönsten und bewegensten Musikstücken überhaupt.
Hier wurde diese Musik durch die Verbindung mit anderen Kustformen auf eine Stufe gehoben, die einfach nur mehr als wundervoll zu beschreiben ist.
Yo-Yo Ma schafft dem Höhrer, nicht nur durch technische Perfektion, sondern auch durch seine einfühlsame Interpretation der sechs Suiten, einen Raum aus Musik, in dem er sich verlieren kann.
Ich vermute, Bach hätte seine reine Freude gehabt.
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am 19. November 2002
Die Cello-Suiten von Johann Sebastian Bach gehoeren sicher zu den anspruchvollsten Solowerken fuer Violoncello. Gerade deshalb sind CD-Einspielungen sehr mutig. Es gibt viele Vergleichsmoeglichkeiten und viele Kenner der Stuecke. Doch Yo-Yo Ma beweist mehr als Mut. Er beweist eine tiefe Kenntnis des Werkes, dem er sich schon im Alter von vier Jahren erstmal naeherte. Und auch hinter dieser Einspielung steht eine Jahre lange Auseinandersetzung, nicht nur im Rahmen von Musik. Fuer jede einzelne Suite suchte Yo-Yo Ma den Dialog mit Kuenstlern ganz anderer Coleur. So entstand fuer die erste Suite ein Musikgarten, fuer jeden Satz der Suite einzelne Teile. Die huegelige Flusslandschaft ders Preludes laesst Yo-Yo Ma im Kopf entstehen - auch ohne das dazu gedrehte Video.
Ohne das Bewusstsein, dass diese Aufnahme der Suiten ein grenzueberschreitendes Kunstprojekt sind, wuerde die Interpretation einigen vielleicht als zu gewagt erscheinen, fuer mich liegt gerade in dieser Gratwanderung der Reiz dieser Aufnahme. Denn nur dadurch gelingt das, was Musik zu besonderer Musik macht. Eine Kontaktaufnahme zwischen Komponist, Kuenstler und Zuhoerer - und bei dieser Einspielung mit einem weiteren Kuenstler. Doch es sei gewarnt: Diese Kontaktaufnahme kann mit den Suiten, wie sie hier dargeboten werden, bisweilen eine ungeahnte und ungewohnte Intensitaet annehmen - egal wie viele andere Interpretationen man schon gehoert hat.
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am 19. September 2001
Ich besitze diese wunderbare CD bereits seit knapp einem Jahr und es vergeht fast kein Tag an dem ich nicht wenigstens eine Suite höre. Ich muss dazu sagen, dass ich selbst seit langem Cello spiele und dadurch sehr gut beurteilen kann, wie schwer diese Suiten tatsächlich sind und welche Begabung dazugehört diese so wie Yo-Yo Ma zu spielen! Diese CD war sehr inspirierend für mich was mein eigenes Cellospiel betrifft.
Ich habe in der Vergangenheit sehr viele Einspielungen der Suiten gehört, doch reicht keine an die Yo-Yo Ma's heran. Sie ist brilliant und dürfte nicht nur etwas für Klassik- bzw. Cello-Fans sein, sondern vielmehr auch für alle, die melancholische und besinnliche Musik lieben! Diese CD ist in der Tat ein MUSS für jeden Musikliebhaber!
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am 13. November 1999
Eine wirklich packende und im ganzen sehr ausdrucksstarke Interpretation. Leidenschaftlich, aber nicht verspielt. Besonders gut gefiel mir die 6. Suite, berauschend wie das Leben selbst.
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am 25. November 2002
Dass man die Stücke technisch im Griff haben muss, wenn man sie einspielt, ist eine Selbstverständlichkeit. Die Frage an eine Aufnahme lautet also allein, wie werden die Suiten interpretiert.
Yo-Yo-Ma wählt tatsächlich den besinnlichen Weg. Man nehme nur den Anfang der 2.Suite in d-moll. Das Präludium wird ungemein langsam gespielt, wahrscheinlich, weil es in Moll steht; die Töne werden daher lange und länger gehalten. Schon bald merkt man: Hier drückt jemand auf die Tränendrüse. Das ist manchmal ganz nett, meist aber nervig.
Vor allem wenn der Interpret einzelne besonders lange oder gebundene Noten nicht halten kann oder will und dann anfängt zu quetschen bzw. zu wackeln. Tremolo nennt man das - nur steht davon nichts in der Partitur. So klingt die zweite Suite am Ende suppig, ist hart am Rande zum Kitsch, und hat mit Bachs Schlichtheit nichts mehr zu tun.
Die Aufnahmen von Janos Starker, Pierre Fournier oder Paul Tortelier sind Bach sehr viel näher.
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