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Kundenrezensionen

4,6 von 5 Sternen
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am 10. Mai 2017
Uns fällt es immer schwer, zu Musik, Büchern usw. eine Bewertung abzugeben - da es ja nun mal Geschmackssache ist (auch wenn z.B. Vorstellungen/Erwartungen nicht erfüllt werden...) Andererseits müssen wir zugeben, dass wir oft froh sind, solche von anderen als Anhaltspunkt zu erhalten. Im speziellen Fall ist es so, dass wir vor einigen Jahren (erst) richtige Anhänger (wenn nicht sogar Bewunderer) vom "Boss" geworden sind. Da gehört es einfach für uns dazu, nun auch die "früheren" Werke in die Sammlung aufzunehmen (zumal bei 3 CDs für 15 EUR...) Außerdem wird die Entstehung etlicher Alben in der Autobiografie beschrieben, sodass man manches noch besser nachvollziehen kann, warum die Zusammenstellung/Art der Titel so und nicht anders...
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TOP 1000 REZENSENTam 30. Dezember 2011
Dass DARKNESS ON THE EDGE OF TOWN in der (ersten) Blütephase des "Boss" entstanden ist, merkt man zweifelsfrei. Insgesamt ist es nämlich wirklich ein hörens- und besitzenswertes Album, ohne großartige interne Schwächen. Der Eröffnungstrack "Badlands" ist - neben "Born In The USA", "Born To Run" u.a. - zur Rockhymne schlechthin geworden. Zudem beweist Springsteens Letztveröffentlichung THE PROMISE, dass sogar die sogenannten "B-Seiten" und Überbleibsel jener Zeit genügend Qualität für eine eigene Albumveröffentlichung in sich bergen.

Verglichen allerdings mit anderen Alben, die Herr Springsteen bis 1987 (also inklusive TUNNEL OF LOVE, das meist zu gering eingeschätzt wird, wie ich finde) gemacht hat, ist DOTEOT kein außergewöhnlich herausragendes Gesamtwerk, was für mich am eher mittelmäßigen, nüchtern-kühlen Sound liegt. Ja, es fällt mir schwer so richtig "warm" mit vorliegender Scheibe zu werden, vor allem wohl deshalb, weil ich sämtliche hierauf beinhaltete Songs auch als Live-Version kenne, die mir offengestanden mehr am Herzen liegen als in vorliegender Studioqualität.
Freilich: Wir schreiben das Jahr 1978 - da haben auch die Stones mit SOME GIRLS ein eher kühl produziertes (und sehr erfolgreiches und wie ich finde auch sehr überschätztes, aber das ist eine andere Geschichte) Album rausgebracht. Möglicherweise war diese Produktions- und Vorgehensweise gerade "in". Was weiß ich...

Als Album - also von der Songzusammenstellung her - kann DOTEOT aber jedenfalls überzeugen. Meine persönlichen Favoriten (Anspieltipps) wären da z.B. - neben zuvor erwähntem "Badlands" - "Racing In The Street" und vor allem "Factory". (Anm.: Hierzu gibt's eine wunderbare Wiener-Mundartversion namens "Arbeit" von einem gewissen Willi Resetarits alias Kurt Ostbahn!)
Harmonieren tut das Album ausgezeichnet, ob es denn aber tatsächlich so eine außergewöhnliche Ausnahmestellung in der neueren Rock 'n' Roll Historie einnimmt, wage ich einmal frech in Frage zu stellen...

Vom heutigen Standpunkt aus, also als Besitzer von THE PROMISE, muss ich auch noch hinzufügen, dass der eine oder andere vorab unveröffentlichte Track es bestimmt mit einigen der Original-Albumerscheinungen aufnehmen hätte können. Ich denke da im Speziellen z.B. an "Fire" oder "Because The Night", die beide hervorragend auf DOTEOT gepasst hätten!

Sei's wie sei. Für mich bleibt DOTEOT so ein bisschen das "Mauerblümchen" in Springsteens Blütephase, was eben vor allem am kühlen Sound liegt, der mir halt nicht wirklich nahe geht. Dass es insgesamt jedoch trotzdem ein gelungenes und auch hörenswertes Album geworden ist, darüber lässt sich meiner Meinung nach aber keinesfalls streiten.

Fazit: Ein eher melancholisch-ruhiges "Zwischendurchalbum" (ist nicht böse gemeint) zum Luftholen, das natürlich in keiner ordentlich geführten Springsteen-Sammlung fehlen sollte. Besser als "Born To Run", "The River", "Nebraska", "Born In The USA" oder "Tunnel Of Love" (die ich allesamt dieser "Dekade" zuordnen würde) ist es meines Erachtens jedoch nicht.

Meine Bewertung: 4 STERNE
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am 18. September 2013
Nun geht es endlich los. Jeder merkt wo es lang geht. Der Boss wie wir ihn kennen und mögen. Sein kraftvoller Gesang, unverwechselbar der Gitarrensound. Deshalb musste ich sie unbedingt haben. Bereits in sich geschlossen. Und die Texte sind auch gut.

Jürgen
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am 15. April 2017
Eines meiner besten Springsteen-Erlebnisse war ein Konzert 2013, bei dem er unter anderem das ganze „Darkness on the Edge of Town“-Album herunterspielte, alle 10 Stücke, von Badlands bis zum Titelsong. Das Album hatte nicht den kommerziellen Erfolg von „Born in the USA“ und wird auch nicht von der Aura des „Durchbruchalbums“ umweht wie „Born to Run“, aber in meinen Augen ist es vielleicht noch vor Letzterem Springsteens bestes Album.

Die Lieder darauf, schrieb Springsteen in seiner Autobiographie, "are perhaps the purest distillation of what I wanted my rock’n’roll music to be about." Das Album ist dunkler, langsamer und musikalisch abgespeckter als seine drei Vorgänger, weniger euphorisch und fanfarisch als "Born to Run", weniger heiter-optimistisch als "Greetings from Asbury Park, NJ". Springsteen war erwachsener geworden, und ähnlich erging es den Charaktern in seinen Liedern. Um es mit dem Meister selbst zu sagen: "I wanted them to feel older, weathered, wiser but not beaten"- und das gelang ihm hier außerordentlich gut.

"Badlands" ist sowohl textlich als auch musikalisch eines seiner besten Stücke und unverzichtbarer Bestandteil jedes Live-Konzerts; "Something in the Night", "Candy’s Room" und vor allem "Racing in the Street" mit dem großartigen Klavierintro schaffen eine wunderbare Mischung aus Mühsal und einem melancholischen Trotz-Optimismus. Der oft autobiographische Zug von Springsteens Schreiben zeigt sich in "Factory" sehr gut, in dem er sich an seine Wurzeln und sein Aufwachsen in der weißen Arbeiterklasse erinnert. "The Promised Land", "Streets of Fire" und "Prove it All Night" klingen am ehesten nach dem „Born to Run“-Sound, während das grandiose „Darkness on the Edge of Town“ wieder besser zur ersten Hälfte des Albums passt und einen perfekten Schlusspunkt setzt- um es wiederum mit Springsteen selbst zu sagen: "By the end of "Darkness", I’d found my adult voice."
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am 26. Mai 2003
Der Rolling Stone nannte es eines dieser Alben, welches die Art und Weise, in der wir Rock & Roll hören, grundlegend verändert. Unter Springsteens Fans ist ein absoluter Favorit, manchmal wird dieses Glanzstück aber leider etwas übersehen. Dabei ist es nach meiner Meinung das beste Album des „Boss", vielleicht zusammen mit Born To Run und Nebraska, „Darkness" wirkt aber noch mehr aus einem Guss und enthält absolut keinen schwachen Track.
Der geplante Titeltrack „Badlands", diesen Namen hätte das Album nämlich auch tragen sollen, ist einer der besten Rocksongs überhaupt, auch wegen des Textes, und steht wie kaum ein anderer für den „Boss". Bis heute ist der majestätisch, kraftvolle Rocksong ein Kernpunkt der Liveshows und seine textliche Mischung aus Verzweiflung („You wake up in the night / With a fear so real / Spend your life waiting for a moment / That just don't come"), Trotz und Hoffnung, („We'll keep pushin' till it's understood /And these badlands start treating us good"), zieht sich durch das ganze Album. Ein weiteres Highlight ist Candy's Room, wo Springsteen abwechslungsreiche Strukturen bietet und wie auf dem gesamten Album seine Qualitäten als Gitarrist unter Beweis stellt. Auch die E Street Band ist auf „Darkness" in Höchstform. Von Weinbergs Bassdrum bis Fredericis Orgel, es passt alles. So auch beim wunderschönen „Racing In The Street", einer von Springsteens liebsten Songs wie er selbst sagt. In Textzeilen wie „Some guys they just give up living/ And start dying little by little, piece by piece/ Some guys come home from work and wash up/ And go racin' in the street" zeigt sich der Kontrast zwischen düsterer Verzweiflung, aber auch fast optimistischer Hoffnung.
Der auf Born To Run verbliebene Optimismus („I'm pulling out of here to win") scheint fast gewichen, Springsteen beschreibt nun überhaupt nicht mehr das romantisierte jugendliche Leben an der Küste New Jerseys, sondern vielmehr die (oft traurige) amerikanische Wirklichkeit, das Arbeitsleben, die Familie, geplatzte Träume, denn „Mister I ain't a boy, no I'm a man" (The Promised Land). Er verliert sich aber nicht in der Hoffnungslosigkeit und schafft es vor allem auch nachdenklich stimmende Themen in unglaublich schöne, kraftvolle Songs zu verwandeln. Hierzu betrachte man bespielsweise die Textzeilen "Tonight my baby and me we're gonna ride to the sea / And wash these sins off our hands" (Racing In The Street) oder "I wanna find one place, I wanna spit in the face of these badlands" (Badlands). Die Flucht ist also auch auf Darkness On The Edge Of Town noch möglich, weil "I believe in a promised land".
Ein weiterer Klassiker der heute noch live funktioniert ist eben das triumphal klingende "The Promised Land", wo auch die Mundharmonika zum Einsatz kommt. Das traurig, schöne „Factory" schrieb Springsteen für seinen Vater: "Factory takes his hearing, factory gives him life/ The working, the working, just the working life." Highlights sind auch die zweite Single "Prove It All Night" und der geniale Titeltrack. Wieviele Emotionen der „Boss" hier in seinen Gesang legt ist unvergleichlich und macht „Darkness On The Edge Of Town" zu einem seiner besten Songs, der auch regelmäig live gespielt wird.
Insgesamt stellt das Album einer der Höhepunkte der Schaffenskraft Bruce Springsteens und E Street Band dar und zieht für mich mindestens mit seinem Meilenstein Born To Run gleich. Gleichsam ist „Darkness On The Edge Of Town" als mit das Beste zu bezeichnen, was an Rockmusik dieser Art jemals aufgenommen wurde, es ist schlichtweg eines der besten Alben aller Zeiten
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am 30. März 2004
Die FAZ nannte ihn 1998 anlässlich seiner TOM-JOAD-TOUR "einen der größten Musiker dieses Jahrhunderts". Zweifellos ist dies sein bestes Album, ein Jahrhundert-Album, mit Worten gar nicht beschreibbar. Es besticht durch wohldurchdachten Aufbau, kluge und aussagekräftige Lyrics und hooklines, wie sie nur Bruce schaffen kann. Und: Das Album hat Kraft, Soul und Tiefe, es rührt zum Fäusteballen, Weinen und Nachdenken. Die Summe all dieser Komponenten macht die unvergleichliche Brillianz aus. Das Album macht süchtig. Zweihunderdtausend Mal gehört, immer noch unerreicht.
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1978 war ich regelmäßiger Leser der Zeitschrift "Pardon", die auch LP's vorstellten. Damals war ich 20 Jahre alt. Ohne je etwas von Springsteen gehört zu haben, habe ich mir die LP gekauft. Jahre später legte ich mir auch die CD zu. (Zudem befinden sich sämtliche Studio- und Livealben sowie einige DVD's in meinem Musikregal.)
"Darkness On The Edge Of Town" ist für mich persönlich das wichtigste und musikalisch intensivste Album unter den vielen hervorragenden Werken, die Springsteen herausgebracht hat. Es birgt eine unglaubliche gefühlvolle Spannung in sich. Auch nach 35 Jahren höre ich "Darkness On The Edge Of Town" immer noch äußerst gerne. Auch habe ich mich darüber gefreut, dass er mit "The Promise" eine CD mit Songs aus dieser Zeit herausbrachte. "Darkness On The Edge Of Town" beinhaltet sehr viele Klassiker aus seinem Live Repertoire. Im Einzelnen muss ich auf diese Songs hier nicht eingehen; möchte sie jedoch kurz erwähnen: "Badlands", "The Promised Land", "Prove It All Night", "Darkness On The Edge Of Town" und "Streets Of Fire". Aber auch die anderen Songs gehören zur allerersten Sahne in Springsteens Gesamtwerk. Was für eine überragende Wucht liegt in Springsteens Stimme bei "Adam Raised The Cain". Ich bekomme hierbei auch heute noch eine Gänsehaut. Zudem ist in diesem Song die Gitarre einfach nur herzergreifend gespielt.

Während ich diese Zeilen schreibe, läuft die CD im Hintergrund und hält mich fast vom Weiterschreiben auf, da ich glaube, dass ich mit meiner Rezension "Darkness On The Edge Of Town" nicht hinreichend würdige. Mir fehlen einfach die Superlative. Wenn ich die Ballade "Racing In The Street" höre, bin ich immer noch ergriffen. Nein, dieses Album hat absolut keine Ausfälle und es gehört vielleicht zu den besten Rockalben aller Zeiten. Nur fünf Sterne hierfür zu geben ist eigentlich eine Frechheit. Aber ich schließe mich selbstverständlich allen an, die dieses Werk ebenso mögen wie ich.

Menschen, die "Darkness On The Edge Of Town" noch nicht kennen, soll es ja vielleicht auch geben. Denen möchte ich dieses Album wärmstens ans Herz legen. Es ist ein packender Beweis für hervorragende Rockmusik! An dieser Stelle möchte ich auf die sehr guten Rezensionen von "wa-tec" und "Gerhard Bauer" hinweisen.
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Das beste Album seines bisherigen Schaffens, ist bei Springsteen schwer auszumachen. Zu vieles hat er bisher in die Plattenläden (jaja und in die online-stores) gereicht und das meiste davon war zu gut, als das man ein ultimativ bestes Album klar erkennen könnte. Ich kann es jedenfalls nicht. Und es spricht ja auch nur für ihn.
Zu einem Superlativ würde ich mich bezüglich "Darkness on the edge of town" allerdings ohne Zögern jederzeit durchringen. Es ist das beste Springsteen-Album der 70er Jahre!

So stark die ersten drei Alben auch waren und vom direkten Vorgänger-Album "Born to run" auch noch erheblich mehr Einheiten verkauft wurden (wir befinden uns hier in der Größenordnung "sehr viel" und "extrem viel"), ist "Darkness..." das Referenz-Album für großartiges Songwriting und perfekte Umsetzung von klar definiertem Rock inklusive völlig kitschfreiem Balladen-Anteil.

Die Platte enthält keinen der großen Single-Hits, die es in die ewige Rotation der Format-Radiostationen geschafft haben und vielleicht ist gerade das eine der größten Stärken des Albums. Dafür aber umso mehr, oder eigentlich ausschließlich, Songs die authentisch eine dauerhaft gültige Position einnehmen, die kein Fan missen möchte.
Schnörkellos, aber nicht schlicht, so läßt sich "Darkness on the edge of town" charakterisieren, und es ist garantiert kein gute Laune Album. Fröhlichkeit gebiert nun einmal leider keine Meisterwerke.

Springsteen selbst scheint das Album auch sehr zu schätzen, denn das opulente Box-Set das 2010 erschien, bestehend aus 3 CDs und 3 DVDs, setzt diesem Werk des Jahres 1978 ein wahres Denkmal. Vollkommen zu Recht!
Die Box mag Einsteigern zu viel und zu teuer sein, das Album selbst (immer zwischen 5,- und 10,-€ neu zu bekommen), gehört einfach in jedes gut sortierte Musik-Regal.
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am 26. Januar 2014
Erschienen vor mehr als 30 Jahren und immer noch großartig. Ich hatte das Glück, das komplette Album letztes Jahr live auf dem Konzert im Goffertpark in Nijmwegen zu hören. Fantastisch. Meine absoluten Highlights sind "Badlands" "The Promised Land" und "Darkness on the Edge of town". Habe das Album bereits in der "The Promise" Version mit CDs und DVDs und habe es jetzt auch noch mal digital gekauft.
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am 6. Januar 2003
Der Rolling Stone nannte es eines dieser Alben, welches die Art und Weise, in der wir Rock & Roll hören, grundlegend verändert. Unter Springsteens Fans ist ein absoluter Favorit, manchmal wird dieses Glanzstück aber leider etwas übersehen. Dabei ist es nach meiner Meinung das beste Album des „Boss", vielleicht zusammen mit Born To Run und Nebraska, „Darkness" wirkt aber noch mehr aus einem Guss und enthält absolut keinen schwachen Track.
Der geplante Titeltrack „Badlands", diesen Namen hätte das Album nämlich auch tragen sollen, ist einer der besten Rocksongs überhaupt, auch wegen des Textes, und steht wie kaum ein anderer für den „Boss". Bis heute ist der majestätisch, kraftvolle Rocksong ein Kernpunkt der Liveshows und seine textliche Mischung aus Verzweiflung („You wake up in the night / With a fear so real / Spend your life waiting for a moment / That just don't come"), Trotz und Hoffung, („We'll keep pushin' till it's understood /And these badlands start treating us good"), zieht sich durch das ganze Album. Ein weiteres Highlight ist Candy's Room, wo Springsteen abwechslungsreiche Strukturen bietet und wie auf dem gesamten Album seine Qualitäten als Gitarrist unter Beweis stellt. Auch die E Street Band ist auf „Darkness" in Höchstform. Von Weinbergs Bassdrum bis Fredericis Orgel, es passt alles. So auch beim wunderschönen „Racing In The Street", einer von Springsteens liebsten Songs wie er selbst sagt. In Textzeilen wie „Some guys they just give up living/ And start dying little by little, piece by piece/ Some guys come home from work and wash up/ And go racin' in the street" zeigt sich der Kontrast zwischen düsterer Verzweiflung, aber auch fast optimistischer Hoffnung. Ein weiterer Klassiker der heute noch live funktioniert ist das triumphal klingende "Promised Land", wo auch die Mundharmonika zum Einsatz kommt. Das traurig, schöne „Factory" schrieb Springsteen für seinen Vater: "Factory takes his hearing, factory gives him life/ The working, the working, just the working life." Highlights sind auch die zweite Single "Prove It All Night" und der geniale Titeltrack. Wieviele Emotionen der „Boss" hier in seinen Gesang legt ist unvergleichlich und macht „Darkness On The Edge Of Town" zu einem seiner besten Songs, der auch regelmässig live gespielt wird.
Insgesamt stellt das Album einer der Höhepunkte der Schaffenskraft Bruce Springsteens und E Street Band dar und zieht mindestens mit seinem Meilenstein Born To Run gleich. Gleichsam ist „Darkness On The Edge Of Town" als mit das Beste zu bezeichnen, was an Rockmusik dieser Art jemals aufgenommen wurde, es ist schlichtweg eines der besten Alben aller Zeiten.
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