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am 19. August 2013
Beim Anhören dieser großartigen Opernaufnahme muss man sich zwangsläufig wundern, dass Alberto Franchetti (1860 – 1942) und sein gigantisches Meisterwerk Cristoforo Colombo in Vergessenheit geraten sind. Anlässlich des Gedenkens an die 4 Jahrhunderte zurückliegende Endeckung Amerikas hatte die Stadt Genua Giuseppe Verdi gebeten, für das Jahr 1892 eine Kolumbus-Oper zu schreiben. Aber der betagte Verdi war noch mit seinem „Falstaff“ beschäftigt und hatte deshalb einen Wettbewerb für junge Komponisten vorgeschlagen. Die preisgekrönte Auswahl fiel auf das von Franchetti eingereichte Werk und geht auf die Entscheidung von Giuseppe Verdi selbst als Vorsitzender der Jury zurück. Toscanini liebte diese Oper, wie auch Gustav Mahler, der eine deutsche Version 1893 In Deutschland dirigierte. Entsprechendes gilt für große Helden-Baritone, denn nicht zuletzt bietet die Partie der Titelfigur für dieses Stimmfach viele dankbare Aufgaben. Aber das nicht allein: Eine Aufführung verlangt weit mehr als 20 Protagonisten mit besonderen solistischen Qualitäten. Darüber hinaus muss der große Chor in allen Fassetten schwierige Leistungen erbringen (als Chor der Seeleute, Pilger und Mönche, um nur einige Beispiele zu nennen)und verlangt das Werk ein großes Orchester wie die großen Wagneropern, das auch sinfonische Elemente überzeugend meistert. Aufgrund der vielen kontrastierenden Szenarien (mit diversen unterschiedlichen Bühnenbildern) ist eine Aufführung nur für große Bühnen mit gediegener Technik geeignet. Im Hinblick auf die enormen Voraussetzungen wird auch verständlich, warum die Oper von den Spielplänen verschwunden ist. Renato Bruson hatte, als er Plattenaufnahmen in Frankfurt machte, seinen Partnern mit Blick auf den 500. Geburtstag der Entdeckung Amerikas eine Aufführung vorgeschlagen, die dann am 30. August und 2. September 1991 bewerkstelligt wurde, und zwar in einer gestrafften Fassung aus dem Jahr 1895, bei der die Akte III. und IV zu einem Akt zusammengezogen wurden (plus Epilog). Die Produktion ist in Zusammenarbeit mit dem Hessischen Rundfunk entstanden. Im Grunde handelt es sich um ein Muss für jeden Operfreund. Alle sorgfältig ausgewählte Mitwirkenden, voran mit Renato Bruson, präsentieren sich in glänzender Verfassung. Ein dickes Lob haben auch der Ungarische Rundfunkchor Budapest und das Sinfonie-Orchester Frankfurt verdient. Zu bewundern ist ferner die Klangtechnik mit gelungener Tiefenstaffelung und Breitenwirkung. Wie schon zum Ausdruck gebracht: Diese ausgezeichnete Rarität sollte sich kein Opernfreund entgehen lassen.
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